Was wir erforschen

Unsere Forschungsthemen

Unsere Forschung umfasst ein breites Portfolio: Statistiken, Daten, Umfragen, Analysen und Prognosen, Empirie und Phantasie, Vision und Verantwortung. Wir liefern keine schnelllebigen Quartalsberichte, darüber, was heute „in“ und morgen schon wieder „out“ sein könnte – unsere Forschungsarbeit steht für Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit.

Im Austausch mit den Menschen – auf der Straße, im Berufsumfeld und den Medien – begegnen uns täglich viele Ideen und Anregungen. Wir sehen, was alles in Zukunft möglich wäre. Offen bleibt jedoch stets die Frage: Was wollen die Menschen wirklich – wie wollen sie leben? Hier versuchen wir „Licht ins Dunkel“ zu bringen. Diverse Untersuchungen weisen immer wieder auf die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit hin – uns geht es darum, Schnittmengen zu benennen und den Diskurs über diese zu fördern. Wir verfolgen das Ziel mit Optimismus zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Unsere Forschungsergebnisse zeigen somit Prozesse, Entwicklungen und Szenarien auf, die sowohl ein gegenwärtiges Abbild der gesellschaftlichen Prozesse geben – auf deren Basis aber auch Prognosen für die nächsten Jahre vorgenommen werden können.

Die Forschungsarbeit der Stiftung für Zukunftsfragen kann in vier übergeordnete Themenkomplexe gegliedert werden:

2010er

Europa und
gesellschaftliche Werte

In Zeiten einer fortschreitenden Globalisierung fragt die Stiftung nach den Inhalten, der Bedeutung und den Zukunftsperspektiven der europäischen Wertegemeinschaft. Wir fragen sowohl den Bürger als auch den Experten: In was für einem Europa wollen wir leben? Im paneuropäischen Forschungsansatz untersuchen wir die Verhaltensweisen, Bedürfnisse, Wünsche, Ängste und Einstellungen der Europäer und skizzieren ein Leitbild für eine zukünftige Entwicklung des Kontinents. Die Bedeutung der gesellschaftlichen Werte steht hierbei im Fokus unseres Forschungsinteresses, da diese zentral für die Identitätsbildung Europas im 21. Jahrhundert sein werden.

2000er

Gesellschaft und Verantwortung

Die westlichen Gesellschaften stehen zum Anfang des neuen Jahrtausends vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Im Kontext der zunehmenden Globalisierung – und immer wiederkehrender Wirtschafts- und Finanzkrisen – wird der Status quo in Frage gestellt. Das Gefühl „Wir müssen umdenken!“ bestimmt zunehmend den gesellschaftlichen Diskurs – die verantwortungsvolle, nachhaltige Gestaltung der Zukunft erfährt eine neue Bedeutung. Die Stiftung analysiert hierbei gegenwärtige gesellschaftliche Prozesse und erstellt Szenarien zur zukünftigen Entwicklung. Wir untersuchen die großen Themenfelder unserer Gesellschaft: Die Sozialwelt, die Konsumwelt, die Arbeitswelt, die Umwelt, die Wohnwelt, die Kulturwelt, die Bildungswelt von morgen.

1990er

Medien und Zukunft

Im Zuge des Bedeutungsgewinns der „Neuen Medien“ wirft das Leben im Informationszeitalter eine Vielzahl von Fragen auf: Wie bestimmen Medien unseren Alltag und unser Freizeitverhalten? Welche Bedeutung haben sie für das Politik/erverständnis der Bürger? Setzt dich die „digitale Spaltung“ der Gesellschaft fort? Wie stehen die Deutschen zu Themen wie „Privatsphäre“, „Datenschutz“, „Medienkompetenz“ oder „E-Commerce“? Bleibt der Fernseher trotz Bedeutungsgewinn des Internets das Leitmedium der Deutschen? Die Stiftung geht diesen Fragen nach, analysiert Medienprofile und erstellt Prognosen für die zukünftige Entwicklung.

1980er

Freizeit und Tourismus

Der Tourismus wird in den nächsten 30 Jahren mit einem vierfachen Wandel leben müssen: Dem Klimawandel, dem Strukturwandel, dem Demografischen Wandel und dem Anspruchswandel der Urlauber. Führen diese Herausforderungen zu einem neuen „Reiserealismus“, oder werden, um dem Alltag zu entfliehen, „Sehnsuchtsdestinationen“ bei den Bundesbürgern höher im Kurs stehen? Auf der Suche nach den Zukunftsmärkten des Tourismus untersucht die Stiftung sowohl die Urlaubsgewohnheiten als auch das Freizeitverhalten der Bundesbürger, analysiert die Potenziale von Reisetrends und fragt nach der Nachhaltigkeit touristischer Angebote.