{"id":3249,"date":"2022-05-24T15:10:32","date_gmt":"2022-05-24T13:10:32","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft.ideenbude.de\/?p=3249"},"modified":"2026-07-21T19:40:12","modified_gmt":"2026-07-21T17:40:12","slug":"podcast-the-future-of-leisure-time-how-will-we-shape-it-in-the-future","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/podcast-die-zukunft-der-freizeit-wie-werden-wir-sie-kuenftig-gestalten\/","title":{"rendered":"The future of leisure \u2013 how will we shape it in the future?"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Do we have enough free time? What is real free time? What is its purpose and how do we want to organise it in the future? In this episode, find out what Germans prefer to do in their free time, what they long for and what the desire for nostalgia is all about.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_et_pb_custom_css":""},"categories":[55],"tags":[70],"class_list":["post-3249","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-podcast","tag-freizeit-medien"],"acf":{"ausgabe_nummer":"Podcast, Staffel 1 - Folge 08","pdf-download_dateiname":"","podcast_embed_code":"<iframe style=\"border-radius:12px\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/0PpA9leP1CcHByHhfRbvYM?utm_source=generator&theme=0\" width=\"100%\" height=\"152\" frameBorder=\"0\" allowfullscreen=\"\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\"><\/iframe>","podcast_audio_url":"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/760779-m-f05e3a76af2212b8a50e7f19dad2435a.mp3","podcast_transcript":"Sp\u00e4ter war alles besser. Der Zukunfts-Podcast f\u00fcr euch. Mit Ayaan und Uli.\n\nHallo und herzlich willkommen. Heute m\u00f6chte ich mit Uli \u00fcber eines unserer Lieblingsthemen sprechen. Und ich glaube, es ist auch eins von dir. Die Freizeit. Was ist eigentlich echte Freizeit? Wie hat sie sich entwickelt? Und wie wollen wir sie zuk\u00fcnftig gestalten? Uli, du hast mir mal erz\u00e4hlt, in deinem Stammbuch steht als Beruf Freizeitforscher. Damit bist du wahrscheinlich in Deutschland so ziemlich der Einzige, der das sagen kann. Wie kam es dazu? Und was macht eigentlich Freizeitforschung? Das stimmt. Ja, da hast du recht. Ich habe ja als Studienschwerpunkt Freizeitp\u00e4dagogik studiert. Und als ich dann geheiratet habe, habe ich damals im Freizeitforschungsinstitut gearbeitet. Also dem Vorg\u00e4nger der Stiftung, f\u00fcr die wir jetzt beide t\u00e4tig sind. Und als Pia und ich dann im Standesamt standen, da wurde ich gefragt, was f\u00fcr ein Beruf da eingetragen werden soll. Und da habe ich dann eben spontan Freizeitforscher gesagt. Der Standesbeamte hat damals nat\u00fcrlich nachgefragt und wir haben dann kurz dar\u00fcber gesprochen, was Freizeitforschung ist. Und wenn ich das einfach ausdr\u00fccken w\u00fcrde, w\u00fcrde ich sagen, die Freizeitforschung versucht mehr \u00fcber unsere freie Zeit zu erfahren. Und f\u00fcr mich oder f\u00fcr uns ja auch in der Stiftung geht es dann immer darum, in so einem zweiten Schritt halt aus den gewonnenen Erkenntnissen halt auch bestimmte Handlungsempfehlungen zu geben. Jetzt ganz gleich f\u00fcr die Politik, die irgendwas entscheiden soll, aber auch f\u00fcr die Medien, f\u00fcr die Wirtschaft, f\u00fcr den B\u00fcrger. Und ich glaube selbst wir beide, wir lernen ja immer eine ganze Menge, wenn wir unsere Befragung ins Feld geben. Nenn uns doch schon einmal drei Fakten vorab. Erstens, Freizeit definiert sich immer \u00fcber die Freiwilligkeit. Also wenn wir etwas tun, ohne es tun zu m\u00fcssen. Zweitens, zwischen Freizeitwirklichkeiten und Freizeitw\u00fcnschen liegen trotzdem eben oftmals geradezu Welten. Und drittens w\u00fcrde ich sagen, Spontanit\u00e4t ist in unserer Freizeit von ganz besonderer Bedeutung. Erkl\u00e4r uns doch einmal zum Anfang, was genau ist Freizeit? Ist Freizeit einfach die Abwesenheit von Arbeit oder wie genau definiert sie sich? Das ist eine gute Frage. Also wenn wir jetzt Freunde oder Kollegen fragen w\u00fcrden, w\u00fcrden die wahrscheinlich genau das sagen. Also wenn sie nicht arbeiten, dann haben sie doch gef\u00fchlt Freizeit. Ganz so einfach ist es aber nicht. Die Zeit kann man immer dreiteilen. Also es gibt einerseits, wissenschaftlich nennt man das die Determinationszeit. Das ist jede Art von fremdbestimmter Zeit. Also wenn du arbeitest oder wenn ein Sch\u00fcler zur Schule geht oder ein Student zur Uni geht, das ist immer diese fremdbestimmte Determinationszeit. Dann gibt es die sogenannte Obligationszeit. Also wir m\u00fcssen alle nat\u00fcrlich schlafen. Wir m\u00fcssen zur Arbeit oder zur Uni hinkommen. Wir m\u00fcssen was essen. Wir m\u00fcssen uns waschen. Also es ist immer so eine Zeit, die auch dazwischen, zwischen Arbeitszeit und Freizeit liegt. Und als drittes gibt es dann eben die klassische Freizeit oder Dispositionszeit nennt man die auch. Da ist das Hauptkennzeichen, dass sie eben freiwillig gestaltet wird. Also all die Aktivit\u00e4ten, aber vielleicht auch Passivit\u00e4ten, die wir freiwillig aus\u00fcben, ohne sie aus\u00fcben zu m\u00fcssen. Und spannend ist in diesem Zusammenhang der Freizeit nat\u00fcrlich immer, ist Freizeit eigentlich eine Zeit frei von etwas oder frei f\u00fcr etwas? Das ist immer eine gro\u00dfe Frage, wenn es um die Definition geht. Und was machst du so in deiner Freizeit, wenn du freie Zeit von und f\u00fcr etwas hast? Ein Freizeitforscher hat niemals Freizeiteier an. Das wei\u00dft du doch. Also ich muss doch immer forschen. Nein, also ganz ernsthaft. Ich versuche nat\u00fcrlich auch, eine gute Balance hinzubekommen. Familie und Freunde stehen sicherlich an erster Stelle. Mit denen verbringe ich am liebsten meine Zeit. Aber ich erhole mich zwischendurch genau wie viele andere sehr gerne. Also bei mir, ich gehe gerne in die Sauna oder ich sitze auf dem Sofa, schaue irgendeine Serie oder schaue mir irgendeinen Film an. Vor Corona bin ich relativ h\u00e4ufig ins Kino gegangen. Das ist jetzt sicherlich weniger geworden. Wenn ich aktiv bin, dann mache ich gerne was im Garten oder im Keller mit irgendwie am Handwerkern. Ich flippe auch gerne. Also ich habe im Keller einen alten Star Wars Flipper spielen. Mit dem spiele ich dann immer zwischendurch. Also ich gestalte meine Freizeit wie sicherlich viele andere B\u00fcrger auch. Hat Freizeit eine Aufgabe? Was soll sie idealerweise f\u00fcr den Menschen bewirken? Das ist individuell total unterschiedlich. Also die einen w\u00fcnschen sich oder erwarten von der Freizeit, dass sie regenerativ wirkt. Also dass sie sich erholen k\u00f6nnen, dass sie Entspannung bietet. Andere erhoffen sich eben eine spannende Zeit voller Erlebnisse, voller Abenteuer. Freizeit kann aber auch bildend sein. Sie kann unterhaltsam sein. Sie kann individuell gestaltet werden. Gesellige Aktivit\u00e4ten k\u00f6nnen im Vordergrund stehen. Also das ist wirklich sehr unterschiedlich. Und entsprechend hoch sind eben auch die Anforderungen, die jeder an seine eigene Freizeit hat. Beeinflussen soziodemografische Merkmale, also Geschlecht, Beruf, Bildung, Einkommen oder die soziale Herkunft das Freizeitverhalten? Sicherlich. Also du kannst das Freizeitverhalten schon durch diese soziodemografischen Merkmale unterteilen. Das muss nat\u00fcrlich aber auch nicht der Fall sein. Ich glaube, haupts\u00e4chlich ist es abh\u00e4ngig von der jeweiligen Aktivit\u00e4t und der Person. Also das Internet wird beispielsweise h\u00e4ufiger von jetzt formal zumindest h\u00f6her Gebildeten genutzt als von niedrig Gebildeten. Frauen gehen h\u00e4ufiger shoppen. M\u00e4nner nennen als Freizeitbesch\u00e4ftigung \u00f6fter, dass sie irgendwelche Sportsachen schauen. Egal ob im Stadion oder im Fernsehen. Also da werden bestimmte Klischees sicherlich auch best\u00e4tigt. Andererseits kannst du aber auch wieder sagen, es gibt Junge wie alte B\u00fcrger, die sich f\u00fcr eine bestimmte Sportart begeistern. Wohlhabende und Geringverdiener, die gerne klassische Musik h\u00f6ren. Frauen wie M\u00e4nner, die gerne joggen gehen. Oder Stadt- und Landbewohner, die gerne puzzeln, um jetzt irgendwas zu sagen. Es ist individuell sicherlich unterschiedlich, aber bestimmte Klischees werden immer best\u00e4tigt. Also du hast ja eingangs gesagt, dass es eine Obligationszeit, Determinationszeit gibt. Also das hei\u00dft, es ist eine Definitionsfrage, ob jetzt zum Beispiel Einkaufen eine Freizeitaktivit\u00e4t ist. Und hast du v\u00f6llig recht. Und jetzt k\u00f6nnte man wieder ein Klischee best\u00e4tigen und k\u00f6nnte sagen, f\u00fcr Frauen ist das wahrscheinlich eher eine Freizeitbesch\u00e4ftigung als f\u00fcr M\u00e4nner. Da geschieht es vielleicht nicht immer ganz freiwillig. Also insofern gibt es da schon Unterschiede, auch wenn es um die einzelne Aktivit\u00e4t geht. Dann lass uns doch einmal zur\u00fcckschauen. Wie hat sich das Freizeitverhalten denn in den vergangenen Jahrzehnten ver\u00e4ndert? Also je nachdem, wie weit wir zur\u00fcckschauen, gehen wir mal so zur\u00fcck in Zeiten des Wirtschaftswunders, vielleicht 60er Jahre. Das war ja so, wo die erste Konsumwelle \u00fcber Deutschland schwappte. Man hat weniger gearbeitet auch, also von der Sechstage- auf die F\u00fcnftage-Woche runter. Es gab die ersten Fernseher, die ersten Autos, die sich viele leisten k\u00f6nnen. Das Fernsehen hat unser Freizeitverhalten sicherlich gepr\u00e4gt in den 60er Jahren. Es gab aber auch viele soziale Normen, wo man sich angepasst hat. Also man musste sich beispielsweise bilden. Man ist in die Volkshochschulen gegangen, hat dort am Feierabend noch eine zus\u00e4tzliche Kompetenz sich angeeignet. Die 70er Jahre sagt man oftmals, war das goldene Jahrzehnt der Freizeit. Also eine wachsende Bev\u00f6lkerung, also mehr B\u00fcrger in Deutschland, mehr Zeit. Also man hatte mehr freie Zeit und man hatte mehr Geld. Und das war so, dass nat\u00fcrlich ein gro\u00dfes Angebot geschaffen wurde. Es gab viele Nachfragen und vieles hat sich entwickelt. Die 80er Jahre, w\u00fcrde ich sagen, war ein sehr ungew\u00f6hnliches Jahrzehnt. Also einerseits war Sport erstmals und einmalig in den Top Ten. Viele f\u00fchren das auf Boris Becker und Steffi Graf zur\u00fcck, dass viele Deutsche eben angefangen haben, Tennis zu spielen. Das Telefon hat eine wichtige Bedeutung gehabt. Man hat dar\u00fcber sich ausgetauscht, hat sich vielleicht nicht mehr getroffen, hat immer nur gesagt, wir telefonieren. Und nat\u00fcrlich 1984, also das Jahr, als das Privatfernsehen an den Start ging, das hat nat\u00fcrlich auch die Freizeit dann wieder gepr\u00e4gt. 90er Jahre, das Internet kam auf. 2000er, das Smartphone, dann Social Media mit Facebook, 2006. Also da hat sich nat\u00fcrlich auch immer sehr viel dann ver\u00e4ndert. Letztes Jahrzehnt, w\u00fcrde ich sagen, sind es nicht mehr nur die Aktivit\u00e4ten, die sich ver\u00e4ndert haben, sondern auch der Nutzung. Also Fernsehen ist zum Beispiel zu einer Art Nebenbei-Medium geworden. Also fr\u00fcher war man ja still vorm Fernseher, man hat sich gest\u00f6rt gef\u00fchlt, wenn es an der T\u00fcr geklingelt hat oder das Telefon geklingelt hat. Heute wird nebenbei geb\u00fcgelt, gegessen, sich unterhalten. Also es hat sich wirklich auch ver\u00e4ndert. Zudem wollen die B\u00fcrger heute, glaube ich, das ist wirklich auff\u00e4llig, mehr Abwechslung in der Freizeit haben. Also sp\u00e4testens alle zwei Stunden soll etwas Neues passieren. Entsprechend aktiv sind viele B\u00fcrger, nehmen sich gerade am Wochenende auch dann gerne mal zu viel vor. Und dieses \u00dcberangebot, das ist eben f\u00fcr die eine eine Bereicherung, bei anderen f\u00fchrt es eben aber auch zu Stress und \u00dcberforderung. Und zu den Verlierern z\u00e4hlen gegen der eigenen W\u00fcnsche, \u00fcber die sprechen wir wahrscheinlich nachher noch. Gerade in den letzten Jahren eben alles zwischenmenschliche, also Freunde treffen, Bekannte zu sich nach Hause einladen, Zeit mit den Enkeln, mit den Nachbarn. Und das hat alles in den letzten Jahren eben abgenommen. Nehmen wir uns vielleicht zu viel in der Freizeit vor? Du hast ja gerade schon von Freizeitstress gesprochen. Eine Sache, die ich und auch viele meiner Freunde als etwas Positives in der Corona-Zeit wahrgenommen haben, ist, dass wir endlich alle keinen Freizeitstress mehr hatten. Und dabei hast du eingangs ja gesagt, dass Freizeit sich \u00fcber Freiwilligkeit definiert. Wie passt das denn zusammen? Da hast du f\u00fcr dich recht. Also zwischen dem tats\u00e4chlichen Freizeitverhalten und den Freizeitw\u00fcnschen, die wir haben, liegen wirklich oftmals Welten. Und ein Hauptgrund f\u00fcr diese Diskrepanz ist eben der oftmals vielleicht auch selbstgemachte Stress in der Freizeit. Also wir springen von Aktivit\u00e4t zur n\u00e4chsten Aktivit\u00e4t, \u00fcben dann bestimmte Freizeitaktivit\u00e4ten parallel aus, wollen \u00fcberall dabei sein, vor lauter Angst was zu verpassen. Und entsprechend nehmen wir uns in der Freizeit oftmals zu viel vor, versuchen jede freie Minute auch in der Freizeit zu optimieren, vielleicht auch nur zu nutzen. Das ist schon etwas, was nicht einfach ist. Wir sind Getriebene. Also ich merke es gerade auch bei meinen Studis, wenn ich den irgendwie, oder vielleicht die Geschichte dazu auch. Also ich mache ja einmal pro Jahr eine Exkursion mit meinen Studierenden in die USA. Und da machen wir wirklich viele tolle Sachen. Und es gibt nur zwei Regeln, wenn du mitfahren willst. Also einerseits, du musst eine Woche nur Englisch sprechen. Das ist eine H\u00f6flichkeitsfrage. Und die zweite Voraussetzung ist, um mitzufahren, ist, du darfst eine Woche dein Smartphone nicht benutzen. Und meine Studis jetzt immer sagen, ja, das ist ja unm\u00f6glich. Wo ich sage, nee, nee, das ziehen wir durch und das machen wir. Und dann evaluiere ich das immer nach einer Woche. Und dann ist es wirklich auff\u00e4llig, dass die Studis dann sagen, das war an sich das Beste. Also wir haben das Footballspiel wirklich wahrgenommen und ich versuche das perfekte Bild zu machen. Wir haben uns wirklich mit den amerikanischen Studierenden unterhalten und irgendwie Spa\u00df gehabt. Anstatt jetzt st\u00e4ndig, weil wir nicht wissen, was wir sagen sollen, ins Handy reingucken. Und wir haben jetzt nicht irgendwie Zeit damit verbracht, jede Aktivit\u00e4t, die wir machen, schnell zu posten und irgendwie zu Hause weiterzuleben. Sondern wir haben uns einfach auf die Situation eingelassen. Das ist wirklich nicht einfach. Und ja, manchmal muss man als Professor auch solche Regeln vorgeben. Und klappt das bei den Studis dann auch im Alltag, wenn wir wieder in Deutschland sind? Oder was empfiehlst du ihnen dort? Da hast du nat\u00fcrlich v\u00f6llig recht. Also da sagen mir meine Studis auch immer, dass das jetzt im Alltag nicht so einfach ist und sie doch da in alte Gewohnheiten sehr schnell wieder reinkommen. Was ich dann schon sage ist und woran ich auch wirklich glaube, ist, dass man sein pers\u00f6nliches Wohlergehen des Tages aber zum entscheidenden Kriterium machen muss. Nat\u00fcrlich ist man manchmal froh, wenn man irgendwo mit dabei war, wenn man sich sportlich bet\u00e4tigt hat, wenn man mitgefeiert hat, wenn man was erlebt hat. Aber manchmal ist es eben auch sch\u00f6n, k\u00fcrzer zu treten. Und es kann wirklich Wohltuend sein, auch mal was zu verpassen, dem Gef\u00fchl nachzugeben, dass man vielleicht auch nicht \u00fcberall dabei sein muss. Und ich pl\u00e4diere mal f\u00fcr so eine gute Balance zwischen den Gegens\u00e4tzen. Das ist f\u00fcr mich der Schl\u00fcssel zum Erfolg. Also Anspannung und Entspannung. Pl\u00e4ne und Spontanit\u00e4t. Ruhe und Aufregung. Das ist nat\u00fcrlich nicht einfach, das ist mir v\u00f6llig klar. Aber es lohnt sich wirklich dar\u00fcber nachzudenken. Und mir ist klar, dass man mal eben von jetzt auf gleich seine ganzen Freizeitgewohnheiten umstellen kann. Aber vielleicht schafft man es doch zwischendurch. Vielleicht an einem Tag der Woche, an einem Abend. Und das lohnt sich dann schon. Die Stiftung gibt es ja schon mein ganzes Leben lang. Und sie untersucht auch so lange schon das Freizeitverhalten. Und jetzt habe ich mal in die Daten geschaut, was denn so die beliebtesten Freizeitaktivit\u00e4ten der Deutschen sind. Und da f\u00e4llt ganz stark auf, dass die beliebtesten Aktivit\u00e4ten alle medial gepr\u00e4gt sind. Und sp\u00e4testens seit dem Einzug des Fernsehers in die Wohnzimmer hat sich ja das Fernsehen zu der beliebtesten Aktivit\u00e4t nach oben gearbeitet. Und ist jetzt seit Jahren immer auf Platz eins. Nur in den letzten drei Jahren hat es das Internet geschafft, das Fernsehen vom Thron zu sto\u00dfen. Und 96 Prozent der Deutschen sagen, dass sie ja regelm\u00e4\u00dfig das Internet nutzen. Auch ansonsten sind ja weiterhin die medialen Aktivit\u00e4ten wie jetzt Musik oder Radio h\u00f6ren, Smartphone spielen, telefonieren und so weiter total dominant in unserer Freizeit vertreten. Aber wenn wir jetzt mal das Smartphone, was man ja eben auch h\u00e4ufig nebenher nutzt, also zum Musikh\u00f6ren, f\u00fcr Google Maps, als Navi, wie ich gerade sagte, zum Musikh\u00f6ren beim Joggen oder zum Lesen in der Bahn und so weiter. Wenn wir das mal zur Seite stellen und uns anschauen, was wir denn sonst so machen, wenn es jetzt keine Medien g\u00e4be. Wie sieht das Freizeitverhalten der Deutschen dann aus? Spannende Frage. Also du sagst ja selber, wir untersuchen ja immer die 100 h\u00e4ufigsten Aktivit\u00e4ten jedes Jahr. Und es f\u00e4llt wirklich auf, dass die Medien so dominant sind. Aber wenn wir jetzt mal das alles au\u00dfen vor lassen w\u00fcrden, dann stellen wir eben doch fest, dass es gewisse Highlights des Monats gibt. Das sind oftmals Treffen mit anderen und die Erholung. Und jetzt alleine, wenn ich mir anschaue, welche Aktivit\u00e4ten wenigstens von einer Mehrheit der Bev\u00f6lkerung, wenigstens einmal pro Woche ausge\u00fcbt werden, dann stellen wir eben fest, dass es bei diesen ganzen erholsamen Aktivit\u00e4ten nur zwei St\u00fcck gibt. Also wenigstens die H\u00e4lfte der B\u00fcrger, sagt sie, faulenzen wenigstens einmal pro Woche oder schlafen einmal die Woche bewusst aus. Das muss man sich mal \u00fcberlegen. Es sind nur zwei Aktivit\u00e4ten, die wirklich dieser Erholung dienen. Wenn es um die sozialen Aktivit\u00e4ten geht, dann gibt es auch nur zwei Aktivit\u00e4ten, die von einer Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ausge\u00fcbt werden. Das ist \u00fcber wichtige Dinge reden und mal einen Kaffee mit anderen zusammen zu trinken. Und bei den Aktivit\u00e4ten, da sind es mindestens drei Aktivit\u00e4ten. Das ist der Spaziergang, der Aufenthalt in der Natur und etwas f\u00fcr die eigene Gesundheit tun. Aber wir sehen eben schon von diesen 100 Aktivit\u00e4ten wirklich wenig, die nicht medial sind und massenhaft ausge\u00fcbt werden. Ich habe dann auch noch das Gef\u00fchl, dass veraltete Freizeitbesch\u00e4ftigungen wieder in sind. Sehe ich auch in einem Freundeskreis, also vom Puzzlen \u00fcbers Angeln, Stricken, G\u00e4rtnern. T\u00e4uscht das oder ist das jetzt die Folge von Corona? Nee, t\u00e4uschen tut das glaube ich nicht. Aber klar, Corona hat da einen gro\u00dfen Einfluss. Also gerade in den letzten zwei Jahren haben wir ja alle furchtbar viel Zeit zu Hause verbracht. Das war jetzt nicht immer freiwillig, aber es ist ja erstmal egal. Und insofern wurden diese Aktivit\u00e4ten nat\u00fcrlich alleine deshalb schon h\u00e4ufiger ausge\u00fcbt. Aber ich glaube, der Zuwachs ist jetzt nicht nur auf die Pandemie zur\u00fcckzuf\u00fchren. Es gab ja vorher auch schon so ein bisschen diesen Trend hin zur Nostalgie. Nostalgie, also ein Teil der Bev\u00f6lkerung, die sehen sich eben nach Entschleunigung. Die versuchen in Aktivit\u00e4ten vergangener Zeiten Ruhe und Erholung zu finden. Also insofern die Pandemie hat es gef\u00f6rdert, aber diesen Trend, der ist wirklich da. Und woher kommt dieser Wunsch nach Nostalgie? Wir leben ja in so einem Zeitalter der Optimierung. Also alles muss in unserem Leben optimiert werden. Die Arbeit wird optimiert. Der Weg zum Supermarkt. Der K\u00f6rper soll m\u00f6glichst perfektioniert werden. Und nat\u00fcrlich denken auch viele dar\u00fcber nach, die eigene freie Zeit zu optimieren. Und darunter leidet nat\u00fcrlich die Freizeit. Also fr\u00fcher stand eher der Spa\u00df im Vordergrund. Heute eben eher der Zweck. Also wenn wir zum Beispiel einen Sport nehmen. Fr\u00fcher war es eher, wei\u00df nicht, dass man im Verein irgendeinen Sport ausge\u00fcbt hat, dass es aber auch wichtig war und Spa\u00df gemacht hat, dann in einer Umkleidekabine Bl\u00f6dsinn zu reden. Danach noch irgendwie zusammen eine Cola zu trinken. Heute ist es eben eher auf die Aktivit\u00e4t ausgerichtet. Ich will irgendwie trainieren. Ich will den K\u00f6rper stehlen. Das hat sich einfach ver\u00e4ndert. Und bei diesen nostalgischen Aktivit\u00e4ten, die du jetzt eben angef\u00fchrt hast, da wird eben die Optimierung eher hinten angestellt. Es geht um den Moment. Es geht um das Hier und Jetzt. In einer der letzten Folgen hatten wir ja schon mal \u00fcber diesen Unterschied gesprochen mit, ja, Angst etwas zu verpassen und dem Genuss auch mal etwas bewusst zu verpassen. Ich glaube, das passt hier auch wieder gut rein. Also eher Spontanit\u00e4t als Stress in der Freizeit. Eher Erholung als Erlebnissuche in der Freizeit. Und das ist, was diesen Nostalgie-Trend sicherlich st\u00fctzt. Gibt es bestimmte demografische Gruppen, die diesem Trend eher zugeneigt sind als andere? Vielleicht nicht ganz \u00fcberraschend sind es nat\u00fcrlich vor allem Personen im mittleren Alter, die an sowas \u00fcberdurchschnittlich Interesse haben. Sie leben ja in der sogenannten Rush-Hour des Lebens. Zwischen Karriere, Kind, Kegel sind gefordert, sollen m\u00f6glichst allen gerecht werden, wollen sich noch dabei selbst verwirklichen. Und da \u00fcberrascht es nat\u00fcrlich nicht, dass die sich ganz besonders nach einer Art Entschleunigung in der Freizeit sehen. Und das k\u00f6nnen auch kleine, spontane Auszeiten sein. Also nur kurz mal eben einen Kaffee trinken, ohne zwischendurch vom Smartphone abgelenkt zu sein. Eine Viertelstunde lesen ohne Verpflichtung. Am Abend, wei\u00df nicht, einfach mal in die Badewanne legen und dann fr\u00fch ins Bett gehen, obwohl man noch nicht total m\u00fcde ist, aber daf\u00fcr n\u00e4chsten Morgen ausgeschlafen sein. Einfach tun, wozu man Lust hat. Wieso macht das die Mehrheit nicht, wenn das einfach so einfach sein k\u00f6nnte? Das ist eine gute Frage, ja. Um spontan zu sein, musst du nat\u00fcrlich eine gewisse Grundeinstellung erstmal mitbringen. Man sollte mit sich selbst im Reinen sein. Man sollte jetzt nicht dar\u00fcber gr\u00fcbeln, was noch zu tun ist. Vielleicht auch, was andere von einem denken. Man muss sich eben Freir\u00e4ume schaffen. Was ich ganz am Anfang sagte, Freizeit ist ja nicht nur frei f\u00fcr etwas, sondern auch frei von etwas. Und manchmal geht es vielleicht auch gar nicht darum, was wir dann wirklich tun, sondern nur darum, was wir tun k\u00f6nnten. Also die Wahl ist dann entscheidend. Dabei muss nat\u00fcrlich auch ganz klar sagen, Spontanit\u00e4t ist jetzt auch nicht f\u00fcr jeden etwas. Also f\u00fcr den einen ist es vielleicht Genuss, f\u00fcr den anderen ist es ein Graus. Die vermissen dann die Sicherheit, f\u00fchlen sich durch die Spontanit\u00e4t gestresst, unwohl, sehen sich nach Kontinuit\u00e4t, sehen sich nach Best\u00e4tigung, gerade in ihren gef\u00fchlten, unruhigen und schnelllebigen Zeiten wie jetzt. Aber nat\u00fcrlich ist es etwas, was man vielleicht \u00f6fter tun sollte. Wir haben ja gerade eine kleine Untersuchung rausgebracht, dass junge Menschen gerne in der Vergangenheit leben w\u00fcrden, weil sie, Hauptargument, meinen, dass der Zusammenhalt fr\u00fcher gr\u00f6\u00dfer war und unter anderem das Leben besser war. War man fr\u00fcher spontaner und hat dadurch auch die Freizeit besser genutzt? In manchen Bereichen sicherlich, in anderen aber auch wieder nicht, muss man auch sagen. Also fr\u00fcher gab es ja de facto erstmal viel weniger Freizeitangebote. Vergessen wir nicht noch. Bis in die 1980er Jahre gab es drei Fernsehprogramme. Die Nationalhymne wurde um Mitternacht gespielt, dann gab es ein Testprogramm bis zum n\u00e4chsten Morgen. Heute kannst du 24-7 wahrscheinlich 100 verschiedene Sender dir anschauen. Und in der Vergangenheit war nat\u00fcrlich dann auch die Medienzeit geringer dadurch und gr\u00f6\u00dfer damit die M\u00f6glichkeit, auch spontan etwas zu unternehmen, zu spielen, vielleicht auch einfach was zu machen. Ein geringeres Freizeitangebot f\u00f6rdert auch immer die Kreativit\u00e4t und damit auch die Spontanit\u00e4t, eben sich irgendwas zu \u00fcberlegen. Aber fr\u00fcher gab es nat\u00fcrlich andererseits auch wieder mehr Einschr\u00e4nkungen, mehr Richtlinien, mehr Verpflichtungen, mehr Konformit\u00e4t, die die Spontanit\u00e4t selber auch oftmals eingeschr\u00e4nkt haben, vielleicht sogar teilweise verhindert haben. Und zudem war der Umfang der Freizeit fr\u00fcher auch einfach geringer. Also viel Freizeit wurde dann eben entsprechend zur Erholung, Regeneration von und f\u00fcr die Arbeit genutzt. Und insofern, das war fr\u00fcher schon einfach anders. Wie viel Freizeit haben wir in Deutschland denn heute durchschnittlich? Das haben wir mal untersucht. Ein Berufst\u00e4tiger in Vollzeit, der hat jetzt auf die Stunden berechnet, 2530 Stunden sind es glaube ich Freizeit. Wenn man das so ein bisschen aufs Jahr verteilt, das sind 29 Prozent. Also das ist gar nicht so wenig, aber auch nicht so viel. Die \u00fcbrigen fast drei Viertel verbringen wir eben mit Arbeiten, mit Schlafen. Diese Obligationszeit, von der ich vorhin gesprochen habe, wobei Arbeitszeit auch nur 20 Prozent ausmacht, das darf man auch nicht vergessen. Nat\u00fcrlich auch gro\u00dfe Unterschiede innerhalb der Bev\u00f6lkerung, das will ich nicht verhehlen. Also Ruhest\u00e4ndler haben am meisten Freizeit. Hausfrauen, Hausm\u00e4nner haben statistisch gesehen \u00fcberdurchschnittlich wenig Freizeit. Am st\u00e4rksten an Freizeit eingeb\u00fc\u00dft, das ist ganz interessant glaube ich noch, haben junge B\u00fcrger. Also da merkt man wirklich die Verdichtung des Lebens von 13 auf 12 Jahre beim Abitur und auch die gestiegenen Anforderungen im Alltag. Aktuell haben junge Menschen noch vier Stunden, f\u00fcnf Minuten Freizeit. Vor zehn Jahren war es fast eine Stunde mehr. Wow. Ist das genug Freizeit? Schwere Frage. Also h\u00e4ufig ist es ja gar nicht die tats\u00e4chliche freie Zeit, die zu kurz ist, sondern eher das Gef\u00fchl, dass wir zu wenig Freizeit haben f\u00fcr eben all die Dinge, die uns wichtig sind, die vielleicht auch liegen geblieben sind. Und jetzt bevor sich der Erholung oder dem Hobby den Freunden gewidmet wird, wollen viele Bundesb\u00fcrger oder m\u00fcssen vielleicht auch noch produktiv sein, wollen auch bestimmte Sachen erledigen. Also das ist bei dir wahrscheinlich nicht anders. Wenn du nach Hause willst nach der Arbeit, dann ist ja nicht, dass du sofort Freizeit hast. Du kaufst noch schnell das Abendbrot, du stellst noch eine W\u00e4sche an, Kinder fordern Aufmerksamkeit. Ich wei\u00df nicht, eine Freundin will noch zum Geburtstag gratuliert bekommen, Nachbarn einen Termin zum Grillen machen und so weiter. Oder jetzt rede ich noch nicht mehr von den gro\u00dfen Sachen, also noch nicht mehr Hausputz, Urlaubsplanung, Steuererkl\u00e4rung, all diese Sachen kommen dann ja auch noch irgendwann. Es dauert einfach, bis du die Zeit findest, dich mit dem Buch aufs Sofa zu setzen. Und ein anderer Punkt dabei ist immer noch, dass Erlebnisse in der Freizeit nat\u00fcrlich auch nach wie vor einen hohen Stellenwert haben. Wir identifizieren uns \u00fcber unser Freizeitverhalten vielleicht auch deutlich mehr als fr\u00fcher. Es ist ja immer dieses Motto, wenn ich dir erz\u00e4hle, was ich jetzt am Wochenende erlebt habe oder was ich gestern erlebt habe. Also man macht das auch ganz klar, dass solche Sachen im Vordergrund stehen. Und das f\u00fchrt nat\u00fcrlich auch dazu, dass viele das Gef\u00fchl haben, sie haben nicht gen\u00fcgend Freizeit. Der Freizeitdruck ist da, der Freizeitstress ist da und wir machen nicht wirklich das, was uns gut tut. Man kann also nie genug Freizeit haben. Wie ist es denn um die Freizeitw\u00fcnsche bestellt? Was w\u00fcnschen sich die Deutschen f\u00fcr ihre Freizeit? Das ist wirklich auff\u00e4llig. Also wenn ich mir vorhin oder eben gesagt habe, wir Deutschen machen sehr viel mediale Aktivit\u00e4ten in der Freizeit, dann w\u00e4re es ja nur logisch, dass das auch die W\u00fcnsche widerspiegelt. Das ist aber nicht der Fall. Besonders gro\u00df ist bei den W\u00fcnschen der Wunsch nach spontanen Unternehmungen, nach spontanen Verabredungen. Zus\u00e4tzlich aber auch regenerative Sachen, also \u00f6fter ausschlafen, Mu\u00dfe tun, nichts tun. Dreiviertel wollen sich gerne \u00f6fter in der Natur aufhalten. Fast ebenso viele wollen einen Tagesausflug unternehmen, wollen Freunde treffen, essen gehen, Zeit mit der Familie. Also wirklich auff\u00e4llig, dass viele gerne au\u00dferhalb der eigenen vier W\u00e4nde mehr Zeit verbringen w\u00fcrden und m\u00f6glichst nicht mehr Zeit f\u00fcr die Medien. Uli, wir sind schon fast wieder am Ende. Darum kommen wir doch nochmal zu unserer Kategorie, was kommt, was bleibt, was geht. Als erstes, was bleibt? Freizeit bleibt von besonderer Bedeutung, ich glaube f\u00fcr jeden von uns. Auf diese freuen wir uns. Diese ist das Highlight des Tages, der Woche. Also das wird auch in Zukunft so bleiben. Was geht? Lange Zeit war ja diese Individualisierung der Freizeit angesagt. Auch noch so aktuell, glaube ich, in vielen Bereichen. Und entsprechend ausdifferenziert ist ja auch in der Gegenwart das Angebot. F\u00fcr jeden ist an sich genau das richtige Angebot dabei. Ich glaube, dies hat wirklich bald seinen H\u00f6hepunkt erreicht oder vielleicht sogar \u00fcberschritten. Ich glaube, Gemeinschaft, Geselligkeit werden wieder wichtiger werden, gerade oder auch in der Freizeit. Insofern werden viele Angebote, glaube ich, auch nicht dauerhaft in der Freizeit bestehen. Und was kommt? Die Ergebnisse unseres Freizeitmonitors zeigen recht deutlich, dass sich die B\u00fcrger in ihrer Freizeit wirklich mehr Zeit zur Erholung und f\u00fcr soziale Kontakte w\u00fcnschen. Ich glaube, in so einer zunehmend hektischen, medialisierten Welt, da w\u00e4chst eben das Bed\u00fcrfnis nach Ruhe auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch nach Geselligkeit. Gerade die junge Generation, die w\u00fcrde sich, glaube ich, in Zukunft lieber mit Freunden treffen, als nur dar\u00fcber zu skypen, zu posten, zu texten oder zu telefonieren, dass man sich mal wieder treffen sollte. Dazu passt auch mal ein Funfact, den ich wie immer zum Abschluss f\u00fcr euch habe. In den 50er Jahren war Aus dem Fenster schauen eine der beliebtesten Freizeitaktivit\u00e4ten. In diesem Sinne legt euch das n\u00e4chste Mal im Bus oder in der Bahn das Handy zur Seite und schaut, was die Menschen um euch herum so treiben. Tsch\u00fcss und bis zum n\u00e4chsten Mal. 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