{"id":4092,"date":"2022-10-04T09:50:04","date_gmt":"2022-10-04T07:50:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=4092"},"modified":"2026-07-21T19:40:12","modified_gmt":"2026-07-21T17:40:12","slug":"podcast-food-delivery-professions-of-the-future-identification","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/podcast-essen-liefern-lassen-berufe-der-zukunft-identifikation\/","title":{"rendered":"Food delivery, jobs of the future, identification"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:36 - Welcome \/ Topic introduction<\/p>\n<p>01:15 \u2013 Chart of the Week\/ Ordering food online: Find out who does their supermarket shopping online, how often people order from restaurants, and how the behavior of German citizens has changed in recent years. Also, what robot postmen, the mobility revolution, and our convenience-oriented society have to do with it.<\/p>\n<p>07:35 \u2013 Jobs of the Future: A press inquiry regarding the future of jobs has drawn our attention to this topic. Will there still be pilots, lawyers, or even futurologists in the future? What role do the human factor and the level of expertise play? In this context, we are also considering the next generation, as they prioritize security over purpose.<\/p>\n<p>16:30 \u2013 Identification: What does identification mean to you? What significance does identification with the employer have? What can we in Germany identify with, and do we need more identification in society to be able to shape a positive future?<\/p>\n<p>23:35 - What comes, what stays, what goes?<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_et_pb_custom_css":""},"categories":[55],"tags":[67],"class_list":["post-4092","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-podcast","tag-zukunftserwartungen"],"acf":{"ausgabe_nummer":"Podcast, Staffel 2 - Folge 02","pdf-download_dateiname":"","podcast_embed_code":"<iframe style=\"border-radius:12px\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/3b1n4hIuy6R9MLKyD7jVtI?utm_source=generator&theme=0\" width=\"100%\" height=\"152\" frameBorder=\"0\" allowfullscreen=\"\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\"><\/iframe>","podcast_audio_url":"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/886594-m-49f0c29eacb9fc1c262a271b65cefbc3.mp3","podcast_transcript":"Sp\u00e4ter war alles besser, der Zukunftspodcast. Brain Food f\u00fcr Neugierige und Zukunftsinteressierte. Mit mir, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und mit mir, Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung. Hallo und herzlich willkommen zur zweiten Folge unserer zweiten Staffel des Zukunftspodcasts. Heute geben wir euch wieder einen kleinen Einblick in unsere aktuelle Forschung. Auf unserer Website stiftung-f\u00fcr-zukunftsfragen.de haben wir aktuell das Chart der Woche zum Thema Essens- und Supermarktlieferung. Dann haben wir eine interessante Interviewanfrage gehabt um die Berufe der Zukunft. Und am Ende werden Uli und ich noch einmal ein Thema, was wir sehr h\u00e4ufig diskutieren, vor euch diskutieren und zwar Identifikation. Da freue ich mich schon drauf. Uli, wie sieht es mit dem Chart der Woche aus? Magst du neben den Zahlen nochmal erkl\u00e4ren, was dahinter steckt? Ja, also wir haben da untersucht, wie h\u00e4ufig bestellt wer einerseits seine Lebensmittel aus dem Supermarkt. Das ist in etwa jeder Zehnte, der das wenigstens einmal pro Woche macht. Und daneben haben wir uns eben auch angeschaut, wie h\u00e4ufig werden Pizza, Sushi und Co. von irgendwelchen Lieferdiensten ausgeliefert. Wie ist da das Verhalten der Bundesb\u00fcrger und auch das macht fast jeder Zehnte mittlerweile einmal pro Woche nat\u00fcrlich stark davon abh\u00e4ngig, wo du wohnst und in welcher Lebensphase du bist. Und wie hat sich das jetzt ver\u00e4ndert? Das hat sich deutlich gestiegen. Also wenn ich mir jetzt anschaue, vor Corona fast 50 Prozent Steigerung. Das ist wirklich viel. Vor allem nat\u00fcrlich klar in den Metropolen, in den Gro\u00dfst\u00e4dten, wo das Angebot einfach gr\u00f6\u00dfer ist. Aber, und das fand ich so ein bisschen \u00fcberraschend, am h\u00e4ufigsten bestellen zum Beispiel das Essen zum Abendbrot, bestellen Familien. Also gar nicht jetzt unbedingt Singles oder kinderlose Paare oder junge Menschen, sondern Familien bestellen das am h\u00e4ufigsten. Wo ich mich ja schon frage, ist das jetzt aus Zeitersparnis oder warum boomt das da so stark? Bequemlichkeit? Bestimmt ein wesentlicher Grund. Also das ist, wir leben ja in einer Bequemlichkeitsgesellschaft, glaube ich. Also das hat Corona nochmal deutlich zu Tage gebracht, dass es auch einfach bequemer ist, eben Sachen anzunehmen, die m\u00f6glich sind. Und dann ist es wahrscheinlich auch bequemer, sich die Pasta vom Italiener liefern zu lassen und dann in der Jogginghose auf dem Sofa die zu essen, als sich noch schick zu machen und auszugehen. Also du meinst, wir sind durch Corona zu einer Bequemlichkeitsgesellschaft geworden? Auf alle F\u00e4lle hat es das gef\u00f6rdert. Und das bleibt jetzt auch so? Naja, warten wir mal ab. Also jetzt k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich einerseits sagen, die Restaurants sind am Wochenende noch voll und man geht noch aus und das sehe ich alles ein. Andererseits, glaube ich, wenn es so unter der Woche ist, ist die Zeit ja schon auch ganz sch\u00f6n verdichtet und es ist nicht ganz einfach, den Hintern hochzukriegen. Insofern bleiben viele dann, glaube ich, unter der Woche doch eher zu Hause. Und was ist mit dem Gegenteil der Optimierungsgesellschaft? Weil du sagst ja gerade, es hat sich alles verdichtet. Sagen wir ja h\u00e4ufig auch, wir leben in einer Optimierungsgesellschaft und gleichzeitig in einer Bequemlichkeitsgesellschaft. Ja, ich finde, dass es keine Gegens\u00e4tze sind. Also das eine bedingt fast das andere, weil wir versuchen, unser Leben zu optimieren und \u00fcberall das Maximum rauszuholen. M\u00fcssen wir nat\u00fcrlich an anderer Stelle auch irgendwo wieder Zeit einsparen oder Kr\u00e4fte einsparen oder wollen uns dann doch eher erholen. Und dann eben statt auszugehen, ist es dann eben eher noch schnell was liefern lassen und das dann zu Hause essen. Das ist schon etwas, was, glaube ich, sich auch in Zukunft weiter fortsetzen wird. Also das ist f\u00fcr das Restaurant der Zukunft w\u00fcrde ich jetzt nicht empfehlen, dass man nur noch darauf sitzt, irgendwelche Tische anzubieten. Sondern es muss wahrscheinlich wirklich dahin gehen, dass ich mir das Essen unkompliziert selber rausholen kann, dass ich vor Ort essen kann, aber dass ich es mir auch liefern lassen kann. Das w\u00e4re so dieser Dreiklang, wo Restaurants sich hin entwickeln m\u00fcssen. Anderer Punkt, den wir aber im Chart der Woche auch aufgegriffen haben und wo ich ehrlicherweise jemand bin, der sich da gar nicht wiederfindet, ist Essen vom Supermarkt liefern lassen. Habe ich in meinem Leben noch nie gemacht. Hast du das schon mal gemacht? Ja, absolut. Gut, wie du sagst, ich f\u00fchle mich da ertappt, total bequem. Aber auch, ich glaube, ein gro\u00dfes Thema dabei ist auch Mobilit\u00e4t und Umwelt. Also zum einen, als ich kein Auto hatte, Gro\u00dfeinkauf vor einer Party ist halt eben einfach schwierig. Und das andere ist, wenn ich jetzt an die Zukunft der St\u00e4dte zum Beispiel auch denke, wir planen jetzt auch in einem mobilit\u00e4tsarmen Quartier zu wohnen. Also da gibt es kaum Stra\u00dfen, wo man mit einem Auto fahren kann. Wenn mir dann halt diese riesen Eink\u00e4ufe direkt vor die Haust\u00fcr oder sogar in die Wohnung geliefert werden, ist das nat\u00fcrlich einfach eine gro\u00dfe Hilfe, auf die, glaube ich, auch immer mehr Menschen angewiesen sind. Viele in den Innenst\u00e4dten haben ja auch kein Auto mehr. Das stimmt, ja. Und wenn das Ganze auch noch geb\u00fcndelt wird, also wenn ich mir vorstelle, alle in einem Haus bestellen dann eben beim Supermarkt online, sind nat\u00fcrlich auch viel weniger Autos auf den Stra\u00dfen. Das stimmt. Und die nehmen dann auch die wenigen Parkpl\u00e4tze bei dir in Zukunft wahrscheinlich weg und ich kann dich gar nicht mehr besuchen. Nein, also das will ich gar nicht sagen. Aber du hast nat\u00fcrlich recht, also aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten finde ich das schon sinnvoll, weil man \u00fcbrigens auch festgestellt hat, dass wenn ich meine Eink\u00e4ufe im Supermarkt bestelle, habe ich deutlich weniger Spontank\u00e4ufe. Wo es Angebote ja trotzdem gibt. Das stimmt, also irgendwelche Coupons und sowas und jetzt nehmen sie noch das mit, gibt es nat\u00fcrlich trotzdem. Aber du bestellst halt dann doch eben h\u00e4ufig in Ruhe von zu Hause auf vom Sofa aus und l\u00e4sst dich jetzt nicht verleiten, weil du gerade Hunger hast und nimmst dies noch mit und das noch mit. Also du schmei\u00dft dadurch nat\u00fcrlich auch weniger weg, was sicherlich auch ein positiver Effekt ist, wenn es jetzt um das Thema Ressourcenschonung ist und wie du nat\u00fcrlich auch sagst, wenn wir jetzt alle nicht mehr mit dem Auto zum Supermarkt fahren, sondern es mehr geliefert wird und geb\u00fcndelt wird, hat es sicherlich auch positive Effekte. Wie gesagt, f\u00fcr mich bisher nie ein Thema gewesen. Ich mag das auch gerne, durch Superm\u00e4rkte zu gehen und da die Atmosph\u00e4re eines k\u00fchlen Supermarktes zu genie\u00dfen und da die Unterschiede zu sehen und dann mich inspirieren zu lassen. Also ist vielleicht auch hier immer noch mit was dabei, aber wahrscheinlich ist das etwas f\u00fcr die Zukunft, was seltener werden wird. Genauso nat\u00fcrlich, wenn wir jetzt eben dr\u00fcber gesprochen haben, dass wir mit dem Auto dahin fahren. Es gibt sicherlich ja auch in Zukunft mehr technische M\u00f6glichkeiten, diese Eink\u00e4ufe dann liefern zu lassen. Was meinst du mit technische M\u00f6glichkeiten, also dass es jetzt zuk\u00fcnftig per Drohne geliefert wird? Das w\u00e4re wahrscheinlich wirklich Zukunftsmusik, aber wenn ich jetzt aus den USA sehe, da ist es schon relativ normal, dass eben der Supermarkt einkauft, der per kleinen Roboter nach Hause geliefert wird. Also es sind so kleine, fahrende Roboter, wo du dann einen Code kriegst, kannst es dann aufmachen, kannst deine Lebensmittel dir rausnehmen und dann f\u00e4hrt er wieder zur\u00fcck zum Supermarkt. Also nat\u00fcrlich immer eine Herausforderung mit den Stra\u00dfen, klar, teilweise werden die dann auch wieder nur ausgesetzt in Wohngebieten. Aber auf alle F\u00e4lle etwas, was sich da schon relativ gut etabliert hat. In Deutschland, bin ich ehrlich, ist es nat\u00fcrlich noch, steckt es in den Kinderschuhen. Also ich glaube, Otto hat es mal versucht und da l\u00e4uft noch immer jemand hinterher und das wird \u00fcberwacht. Aber ich kann mir vorstellen, dass das in Zukunft wirklich deutlich h\u00e4ufiger anzutreffend sein wird. Das passt dann auch zu der Interviewanfrage, die wir diese Woche hatten. Da ging es ja um, welche Berufe es in der Zukunft gibt. Im Umkehrschluss ist dann der Lieferdienst der Fahrer ein aussterbender Job. Ich hoffe, weil das wird ja auch in der Regel echt nicht gut bezahlt. Dann h\u00e4tten wir diese Diskussion zumindest nicht mehr da \u00fcber faire L\u00f6hne und \u00e4hnliches. Aber du hast nat\u00fcrlich v\u00f6llig recht, also Berufsbilder \u00e4ndern sich. Was ich ja ganz spannend bei dieser Anfrage fand, dass der ja sofort wieder darauf hinwollte, was sind denn die Berufe der Zukunft? Und als wir dann dar\u00fcber diskutiert haben, war es ja einfacher, erst mal zu identifizieren, welche Berufe wird es in Zukunft eher nicht mehr geben. Die Liste ist auf jeden Fall k\u00fcrzer. Wei\u00dft du noch, was wir da drauf hatten? Genau, also es sind ja statistisch gesehen ungef\u00e4hr 15 Prozent aller Jobs, die wegfallen werden zuk\u00fcnftig. Und das haben wir so ein bisschen geklustert. Einmal in Berufe, die man einfach, die keiner mehr machen will. Der Lieferdienst? Nein. Ja, vielleicht, weil sie auch schlecht bezahlt sind, weil sie schwer sind, monoton sind. Also denken wir jetzt ans Lieferband und so weiter. Dann gibt es aber auch Berufe, die man einfach so nicht mehr braucht. Weil aus zwei Gr\u00fcnden. Sie ist aufgrund vom Strukturwandel, wir denken jetzt an Bergwerker und Co., die einfach nicht mehr, man braucht sie nicht mehr. Und auf der anderen Seite gibt es vielleicht durch k\u00fcnstliche Intelligenz und die Digitalisierung eben bessere Alternativen. Und da haben wir nat\u00fcrlich viel diskutiert, Uli. Das stimmt, weil ich auch gesagt habe, und jetzt lehne ich mich ein St\u00fcck weit aus dem Fenster, dass Jobs, die \u00fcber Jahrzehnte furchtbar beliebt waren, vielleicht in Zukunft nicht mehr ganz so beliebt sind. Und habe da dieses Beispiel auch genannt des Piloten. Also gibt es in Zukunft eigentlich noch Piloten, wenn ich das irgendwie vom Joystick, vom Boden aus steuern kann? Und \u00e4ndert sich dadurch der Job des Piloten und ist es dann vielleicht auch nicht mehr so was Besonderes, k\u00f6rperlich nicht mehr so was Anstrengendes? Also das kann ich mir halt schon durchaus vorstellen, wenn es um die Jobs der Zukunft geht, dass da auch einiges in Bereichen verschwinden wird, an die wir heute so gar nicht denken. Und wie siehst du das zum Beispiel bei einem Juristen? Auch da sage ich. Also durch k\u00fcnstliche Intelligenz sicherlich viele, viel mehr F\u00e4lle und Rechnungen. Das stimmt. Andererseits kannst du nat\u00fcrlich schon heute, wenn ich irgendwie, wei\u00df ich nicht, beim f\u00fcr das zu schnelle Fahren ein Ticket bekomme, kann ich das schon online eingeben, habe ich irgendwie eine Chance, dass ich das nicht zahlen m\u00fcsste. Ich zahle immer brav an der Stelle und ich werde nat\u00fcrlich auch nie geblitzt, davon abgesehen. Aber das ist sofort die KI, die das f\u00fcr mich durchrechnet und mir dann sagt, ja, da war das und das, da brauchst du gar keinen Widerspruch einlegen. Oder das war irgendwie, also solche Sachen kann ich mir juristisch schon vorstellen. Ansonsten bin ich hin und her gerissen. Also wenn vieles doch standardisiert wird, brauchen wir dann auch \u00fcberall den Faktor Mensch. Du wirst jetzt wahrscheinlich gegenhalten und sagen, gerade deshalb. Es wird h\u00e4ufig gesagt, dass im Dienstleistungssektor einiges wegf\u00e4llt, gerade auch im Niedriglohnsektor. Und gleichzeitig wird aber auch gesagt, dass im Dienstleistungssektor gerade die Zukunft auch liegt. Also ich glaube, das h\u00e4ngt auch immer sehr viel von dem Expertenniveau ab. Lehrer, Erzieher. Zukunftswissenschaftler. Professor. Ja, absolut. Und ich finde deswegen auch Juristen, nat\u00fcrlich kann es eine KI durchrechnen, aber der Mensch ist doch ein soziales Wesen und m\u00f6chte weiter auf andere soziale Wesen treffen. Auf dieses Gef\u00fchl von Vertrauen. Also wenn man jemanden in die Augen schaut, der einen dann vielleicht vertritt oder ein Arzt, ein Pfleger. Ich denke, man kann es durch Maschinen das Leben leichter machen und unterst\u00fctzen. Vielleicht braucht man nicht mehr so viele Rechtsanwaltgehilfen, die die Recherchen vorab machen f\u00fcr einen. Aber die Entscheidung. Ja, ich meine, das war auch so ein St\u00fcck weit, was ich am Ende des Tages gesagt habe. Es ist halt diese Aufspaltung in Expertenberufe und Dienstleistungsberufe. Und der Rechtsanwalt oder der Notar ist wahrscheinlich beides immer, das gestehe ich zu. Aber ich glaube nat\u00fcrlich auch, Dienstleistungen hat noch einen gro\u00dfen Bedarf da. Das f\u00e4ngt damit an, dass ich ja dadurch wieder Zeit ersparen kann, wenn es in Zukunft denjenigen gibt, der, wei\u00df nicht wirklich, der Hundesitter, der aber gleichzeitig noch irgendwie bei mir aufr\u00e4umt, meinen Garten macht und daf\u00fcr den M\u00e4hroboter benutzt. Keine Ahnung wie, aber der bestimmte Sachen dann einfach abnimmt. Und genauso im Dienstleistungssektor nat\u00fcrlich in anderen Bereichen, der f\u00fcr mich eine Vorauswahl trifft. Also sowas wird es, glaube ich, schon geben. Nat\u00fcrlich nicht ganz ungef\u00e4hrlich. Dann haben wir nur noch im Niedriglohnsektor und halt eben die tollen Jobs, die super bezahlt sind. Was ich nat\u00fcrlich aber auch in das f\u00fcr euch H\u00f6rer nat\u00fcrlich, die jetzt sagen, naja, du wolltest jetzt ja an sich was zu den Berufen der Zukunft sagen. Das konkret zu machen, ist schon ganz spannend, weil ich sage, an sich hat fast jeder Beruf auch eine Zukunft. Also wir k\u00f6nnten jetzt \u00fcber Gesundheitsbereich reden, \u00fcber den Bildungsbereich. Wir k\u00f6nnten \u00fcber IT reden. Wir k\u00f6nnten \u00fcber Ingenieurswissenschaften. Handwerk hat goldenen Boden, sagt man so oft. Also jeder, der jetzt ein Handwerk lernt, hat sicherlich da sehr gute Berufschancen. Und nat\u00fcrlich die ganzen neuen Berufe, \u00fcber die wir heute noch so gar nicht gro\u00df nachdenken, die wird es in Zukunft nat\u00fcrlich auch geben. Also ich bin wirklich, bei diesem Interview habe ich auch am Ende deutlich ja gesagt, es geht nicht um die Berufe der Zukunft, sondern eher um die Kompetenzen der Zukunft. Und was sind denn die Kompetenzen der Zukunft? Ich glaube eben nicht mehr nur Wissen. Also ich glaube, Wissen ist das eine und wir m\u00fcssen ein gewisses Wissen mitbringen. Aber dann sind es eben auch ganz viele sozialen, weichen Faktoren, egal wie wir das jetzt nennen wollen. Also Kritikf\u00e4higkeit, Kreativit\u00e4t, Empathie, Bereitschaft, Verantwortung zu \u00fcbernehmen, verl\u00e4sslich zu sein. Also all solche Sachen werden in Zukunft, glaube ich, schon von besonderer Bedeutung sein, wenn es um den Beruf der Zukunft geht. Und ja, vielleicht auch die Kompetenz so ein bisschen zu unterscheiden, was kann ich eigentlich gut? Was w\u00fcrdest du denn deinen Kindern raten, wenn es um die Berufe der Zukunft geht? Was sollen die mal werden? Huh, das ist keine einfache Frage. Vielleicht eher meine Studis, also da, die sind n\u00e4her dran. Den empfehle ich grunds\u00e4tzlich immer, \u00fcberlegt euch wirklich nicht nur das, was euch Spa\u00df macht. Also das ist ja sowas Typisches, ja, such dir den Job, der dir Spa\u00df macht und du wirst nicht einen Tag in deinem Leben arbeiten, weil du ja nur Spa\u00df an deinem Job hast. Ich glaube, das ist sehr utopisch. Jeder Job besteht nicht nur aus Spa\u00df. Ich empfehle meinen Studierenden wirklich immer auch, macht dann letztendlich das, was ihr auch k\u00f6nnt. Also wo drin seid ihr gut? Und es ist nicht einfach, sich einzugestehen, wo man gut drin ist. Und hat ja auch immer damit zu tun, dass wir das kaum sagen m\u00f6gen, das kann ich wirklich gut und das ist eine St\u00e4rke von mir. Und was nicht nur jetzt dieses Blabla ist, sondern wirklich konkret auch ist. Das w\u00e4re schon etwas, was ich meinen Studierenden immer mitgebe. Das hei\u00dft, also unsere Ausbildung aktuell dreht sich ja sehr viel darum, nachher am Ende einen Beruf erlernen zu haben. Und dass es zuk\u00fcnftig dann eher darum gehen wird, Kompetenzen erworben zu haben auf dem Weg in dieser Ausbildung. Ja, das glaube ich schon. Und vielleicht auch, das darf man ja auch nie vergessen, man muss ja auch immer unterscheiden, was ist mir eigentlich wichtig? Also jetzt immer nur zu sagen, das ist das Bild, womit ich vielleicht noch gro\u00df geworden bin. Du musst einen Job erlernen und dann musst du irgendwie das Geld verdienen und musst irgendwann dann das Haus kaufen und das abzahlen und so weiter. Das ist ja auch eine junge Generation, f\u00fcr die andere Sachen vielleicht wichtiger sind. Also f\u00fcr den einen ist es vielleicht wichtig, m\u00f6glichst wenig zu arbeiten. F\u00fcr den n\u00e4chsten ist es wichtig, viel Spa\u00df dabei zu haben. Der n\u00e4chste will Sinn haben. Der n\u00e4chste m\u00f6chte ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zur eigenen Freizeit, zur Familie haben. Der andere m\u00f6chte sich nicht mehr abm\u00fchen als n\u00f6tig. Und also das ist ja total unterschiedlich und immer so diesen Kamm dar\u00fcber zu legen und einfach zu sagen, das ist jetzt das, wie die Berufe der Zukunft aussehen und so musst du arbeiten. Ich glaube, das ist nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Aber unsere eigene Forschung besagt ja, dass die n\u00e4chste Generation den Sinn nicht mehr ganz so in den Mittelpunkt stellt. Die wollen vor allem die Sicherheit im Vordergrund haben. Das finde ich auch wirklich immer \u00fcberraschend. Also ich habe so meine Generation, auch deine Generation war ja auch dieses Freiheit und Selbstverwirklichung und Sachen ver\u00e4ndern, stand ja ganz oben auf der Agenda immer. Und jetzt ist auf einmal so eine Renaissance des Beamtentums. Also m\u00f6glichst Sicherheit, 9 to 5. Ich m\u00f6chte wissen, dass ich nicht nur einen Zeitarbeitsvertrag habe oder nicht nur einen Jahresvertrag, sondern m\u00f6glichst wieder von der Lehre bis zur Bahre. Ich \u00fcbertreibe jetzt etwas. Das ist etwas, was bei vielen jungen Menschen auf einmal wieder ganz doll angesagt ist. Wahrscheinlich auch, weil es Medial ja stark beeinflusst ist und du musst daran denken. Und Altersarmut trifft dich sowieso und du musst vorsorgen. Und Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit. Ob das jetzt das Nonplusultra ist, da w\u00fcrde ich mal ein Fragezeichen hinter machen. Da f\u00e4llt mir ein anderes Thema ein, Uli, was ich ja eingangs sagte, \u00fcber das wir zwei schon lange und immer wieder diskutieren. Womit identifizieren wir uns eigentlich? Wenn du jetzt n\u00e4mlich sagst, Sicherheit, Arbeitgeber von der Lehre bis zur Bahre, also halt lange bei einem bleiben. Ist denn zuk\u00fcnftig die Identifikation mit dem Arbeitgeber auch deutlich h\u00f6her, als es aktuell ist? Es sollte es sein. Das w\u00e4re so ein bisschen Stein der Weisen f\u00fcr jedes Unternehmen, dass sie es schaffen, dass die Arbeitnehmer sich wieder st\u00e4rker mit dem Arbeitgeber identifizieren. Da haben viele Unternehmen in den letzten, muss man wirklich sagen, Jahrzehnten nicht ihre Hausaufgaben gemacht. Also diese ganze Fluktuation von Arbeitskr\u00e4ften und doch ein gr\u00f6\u00dferer Austausch, fast amerikanische Verh\u00e4ltnisse ja auch in Deutschland. Das f\u00f6rdert nicht unbedingt die Identifikation. Und Identifikation, wei\u00df man einfach, ist furchtbar wichtig, wenn du gut sein willst, wenn du einen geringeren Krankenstand haben willst, wenn du irgendwie dich mehr motivieren m\u00f6chtest, wenn du kreativer sein willst. Also diese ganzen Sachen haben entscheidend damit zu tun, dass du dich auch mit deiner Arbeit identifizieren kannst und mit deinem Arbeitgeber. Und wenn darauf kein Wert gelegt wird, das ist echt aufs falsche Pferd gesetzt, w\u00fcrde ich fast sagen. Also genau, dann wurde in den letzten Jahren einfach in die falsche Richtung gerannt mit der ganzen Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Also eigentlich sagst du, ist die Zukunft genau das Gegenteil. Ja, glaube ich wirklich. Also in Zukunft wird es darum gehen, dass du m\u00f6glichst lange deine Arbeitnehmer bei dir h\u00e4ltst. Und du kannst es nicht mehr nur \u00fcber das Geld machen. Gerade bei der jungen Generation ist Geld f\u00fcr einige nat\u00fcrlich die Eintrittskarte, um da beim Unternehmen sich zu bewerben und zu machen. Aber wir wissen einfach, dass die nat\u00fcrlich mehr wollen. Und diese Identifikation neben der Sicherheit, \u00fcber die wir gerade eben gesprochen haben, ist die Identifikation schon was Entscheidendes. Und wenn man sich \u00fcberlegt, womit kann man sich heute schon gro\u00dfartig identifizieren, das ist ja nicht einfach. Aber Identifikation ist immer gleich Zugeh\u00f6rigkeit und die suchen wir ja an sich alle, oder? Absolut, ja. Ich glaube, das ist wahrscheinlich auch ein gro\u00dfer Grund, warum man in einem Verein zum Beispiel Mitglied ist oder so. Ja, klar. Du bist halt Teil von etwas. Und ob es jetzt im Verein ist, ob es in einer Kirche ist, in einer Partei ist, in irgendeiner Interessenvertretung, beim NGO, ganz gleich. Und eben auch beim Unternehmen. Also du willst Teil von etwas sein. Und das ist schon, tut dir selber gut. Und dann kannst du dich eben auch damit identifizieren. Ich glaube, Identifikation ist ja auch, da haben wir schon oft dr\u00fcber hin und her diskutiert, ist nat\u00fcrlich auch was anderes, als dass du dich jetzt mit jemandem identifizieren kannst, der f\u00fcr irgendein Produkt wirbt oder der irgendwas, ein Fu\u00dfballer oder sowas ist. Es ist f\u00fcr mich ja nicht unbedingt jetzt dieses Identifizieren. Ja, wobei, wenn du sagst, Identifizieren und Identifikation ist auch Gleichsetzen, Zugeh\u00f6rigkeit, finde ich bei Produkten, also wenn ich an so Testimonials denke, schon, dass ich mir denke, ich m\u00f6chte, also ich sehe mich auch so oder ich m\u00f6chte auch dieses Gef\u00fchl, ich verb\u00fcnde mich auch mit diesen Werten. Oder halt auch das Gegenteil. Es gibt auch Produkte oder Marken, von denen ich keine Produkte kaufe, auch wenn die vielleicht gut sein m\u00f6gen, weil ich einfach deren Werte \u00fcberhaupt nicht vertrete und deswegen sage, damit m\u00f6chte ich mich nicht identifizieren. Total. Also es ist nat\u00fcrlich, dass die Werbung da wirklich erfolgreich ist, ganz klar, eben nicht erfolgreich ist, wenn du dich damit nicht dann gleichsetzen kannst. Andererseits ist es nat\u00fcrlich oftmals auch so eher der Sympathiewert, der durch irgendwelche Testimonials oder durch irgendwelche anderen Marketingma\u00dfnahmen gef\u00f6rdert wird, dass du dann doch eher zum Produkt A statt zum Produkt B greifst. Das glaube ich schon. Also Identifikation ist f\u00fcr mich ja auch immer so, dass ich wirklich Teil von etwas bin und dass ich jetzt Teil der Automarke bin oder Teil von irgendwas anderem bin. Das wei\u00df ich nicht. Ich bin da wirklich hin und her gerissen. Aber kannst du denn sagen, womit identifizierst du dich? Kannst du da was nennen? Ja, also es ist wirklich nicht einfach. Also wenn man sich auch so, wir haben ja schon \u00f6fter untersucht, wer identifiziert sich eigentlich mit Deutschland oder worum identifiziert man sich nicht mit Deutschland? Das sind ja wirklich auch gro\u00dfe Fragen und die Zahlen sind oftmals im einstelligen Prozentbereich. Wer sich wirklich mit Deutschland identifiziert und wenn ich mir dann unsere europ\u00e4ische Forschung anschaue, ist fast \u00fcberall deutlich h\u00f6her oder ich lebe ja immer Teil des Jahres in den USA. Wenn ich mir da die Identifikation mit dem Land anschaue, ist fast selbstverst\u00e4ndlich zwei Drittel, drei Viertel der Amerikaner identifizieren sich mit ihrem Land. Muss man nat\u00fcrlich immer ein bisschen aufpassen. Von der Identifikation ist glaube ich nur kein ganz so gro\u00dfer Schritt hin zum Patriotismus. Von Patriotismus kein ganz so gro\u00dfer Schritt hin. Dann Abgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, also dass man das eigene dann wieder nach vorne stellt. Also es ist sicherlich auch kein einfaches Schwert. Ja, aber ist es wirklich so und liegt es nicht daran, dass man das halt so, dass du jetzt auch gerade sagst, es ist halt eben nah beieinander, dass es deswegen vielleicht in Deutschland besonders schwer f\u00e4llt? Ganz bestimmt. Ja, also gerade auch aufgrund unserer Geschichte nat\u00fcrlich. Und jetzt ist ja auch die Frage, womit kann man sich jetzt in Deutschland identifizieren? Jetzt mit Schwarz-Rot-Gold, was irgendwie gehisst wird oder mit den Nationalhymne singen. Wahrscheinlich begrenzter, wenn ich jetzt irgendwie sage, kann ich mich damit identifizieren, dass wir Deutschen f\u00fcr P\u00fcnktlichkeit stehen, f\u00fcr Ordnung, f\u00fcr Sicherheit, f\u00fcr irgendwie, wir sind die Erfinder und alles. Also das sind sicherlich Sachen, mit denen man sich dann eher identifizieren kann, als jetzt anhand einer Flagge oder einer Nationalhymne. Aber sind es dann vielleicht auch eher kleinere Einheiten? Also zum Beispiel mit dem eigenen Ort, mit dem Sportverein, wie ich vorhin sagte, mit der Schule, auf die man geht. Ja, also ganz bestimmt. Also das ist ja auch, ich kann mich zum Beispiel sehr, sehr stark mit der Stiftung identifizieren. Ich kann mich mit meiner Hochschule identifizieren. Ich kann mich mit der Schule meiner Kinder identifizieren. Das ist ja alles viel konkreter, weil ich ja auch einen Einfluss darauf habe. Also ich habe mal Einfluss in der Stiftung oder wahrscheinlich auch bei meinen Studierenden, hoffe ich zumindest, oder jetzt an der Schule meiner Kinder, wo ich mich engagieren kann. Dadurch ist die Identifikation nat\u00fcrlich deutlich einfacher, als jetzt mit sowas Gro\u00dfem wie Europa oder wie jetzt irgendwie \u2026 Also braucht man vielleicht Beteiligung f\u00fcr Identifikation? Teilhabe, ja. Teilhabe ist, glaube ich, was ganz Entscheidendes f\u00fcr Identifikation. Darum meine ich eben auch dieses, was wir vorhin hatten mit der Werbung und mit Testimonials. Also ob ich da wirklich teilnehme dann an etwas, nur weil ich das Produkt kaufe, das wei\u00df ich eben nicht. Aber wenn man es zu Hause vielleicht nachlebt, wenn ich jetzt an Automarken denke, die ja f\u00fcr einige Attribute so ganz klar stehen und wenn ich sage, so sehe ich mich auch. Ich bin sportlich dynamisch oder ich bin klassisch zeitlos. Ja, bestimmt. Wobei ich n\u00e4mlich mit der Frage, was bin ich? Also fahre irgendwie den Volvo Kombi und den alten Ford Mustang aus den 60er Jahren. Was sagt das jetzt \u00fcber dich aus? Oh mein Gott. Das vertief mir lieber an anderer Stelle. Die Zeit ist schon wieder ganz sch\u00f6n weit fortgeschritten. Haben wir noch was f\u00fcr heute? Ja, meine Lieblingskategorie. Was kommt, was bleibt, was geht? Okay, das w\u00fcrde ich heute dann aber versuchen, so auf die drei Themen so ein bisschen runterzubrechen. Womit fangen wir an? Was kommt, w\u00fcrde ich wahrscheinlich sagen, wenn wir \u00fcber diesen Beruf der Zukunft gesprochen haben, dass einfach die Pers\u00f6nlichkeit, diese sozialen Kompetenzen, vielleicht auch die F\u00e4higkeit, sein Leben lang zu lernen, dass das in Zukunft immer wichtiger wird und wirklich nicht, dass man das Gef\u00fchl hat, man hat einmal eine formelle Bildung abgeschlossen in der Schule oder an der Uni oder in der Lehre oder wo auch immer und das war es dann, sondern dass dieses lebenslange Lernen, dass das in Zukunft immer st\u00e4rker kommen wird. Was bleiben wird, ist glaube ich der Fachkr\u00e4ftemangel. Haben wir jetzt gar nicht gro\u00df thematisiert, aber der wird sicherlich auch die Unternehmen der Zukunft stark beeintr\u00e4chtigen. Ich habe diese Woche was auf dem Tisch gehabt. Es sind jetzt glaube ich \u00fcber 550.000 Arbeitspl\u00e4tze, die nicht besetzt werden k\u00f6nnen. Also jetzt nicht irgendwelche Leute, wo ich sagen kann, denen vermittle ich das, sondern die sind einfach leer. Ja, und das hat eben gro\u00dfe Auswirkungen auch auf die wirtschaftliche Sicherheit in Zukunft, wenn Unternehmen wirklich konkret davon betroffen sind. Das wei\u00df ich nicht, im Restaurant die Servicekraft nicht mehr da ist, der Ingenieur, der nicht mehr da ist, irgendwelche Entscheidungen zu treffen, der Lehrer, die Kita verantwortlich im Pflegebereich. Also es ist ja \u00fcberall, dass Fachkr\u00e4ftemangel wirklich ein reales Problem ist. Das wird glaube ich bleiben. Und was geht? Vielleicht das, was wir ganz am Anfang hatten. Also so der klassische Supermarkt, der nur da noch da ist und man geht hin und schiebt seinen Einkaufswagen dagegen, der wird wahrscheinlich \u00fcber kurz oder lang doch eher selten sein, sondern es wird eher wie im Einzelhandel Multichannel sein. Ich kann im Supermarkt Sachen abholen, das in den USA total verbreitet, dass ich die Eink\u00e4ufe mache und dann wie durch so ein Drive-in fahre und dann die T\u00fcten mir ins Auto stellen lasse. Oder eben, dass ich mir das gleich nach Hause liefern lasse, was du jetzt gesagt hast, was du schon h\u00e4ufiger gemacht hast. Oder eben auch noch dann durchschlendern. Also das wird wahrscheinlich dann eher gehen der klassische, sonst wird eine neue Art des Supermarktes sein. So viel f\u00fcr heute. Ich glaube, die Zeit ist schon wieder rum. Vielen Dank f\u00fcrs Zuh\u00f6ren. Wie immer, wenn ihr Anmerkungen, Fragen habt, gerne in die Shownotes. Guckt gerne auch nochmal auf unsere Homepage zu den Charts der Woche. Wir haben heute nur einen thematisiert. Letzte Woche hatten wir noch einen anderen. Ansonsten h\u00f6ren wir uns wieder in zwei Wochen. Ich freue mich drauf. Bis dahin. Macht's gut.\n\nWenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren. 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