{"id":4851,"date":"2024-03-07T06:45:49","date_gmt":"2024-03-07T05:45:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=4851"},"modified":"2026-07-21T18:58:13","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:13","slug":"how-media-use-influences-development-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/wie-mediennutzung-die-entwicklung-beeinflusst-2\/","title":{"rendered":"How media use influences development"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Today&#039;s generation of children and teenagers is surrounded by a multitude of digital content \u2013 from social media and streaming services to online learning platforms. But how strong is the influence of media on children&#039;s development? 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Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen zur ersten Folge unserer mittlerweile dritten Podcast-Staffel. Es geht wieder los. So tickt Deutschland. Wie ist das Verhalten der Bundesb\u00fcrger? Welche Tr\u00e4ume, W\u00fcnsche, \u00c4ngste, Sorgen haben sie? Was treibt sie um? Das wollen wir in dieser Staffel besprechen. Und nat\u00fcrlich aber auch immer eine Prognose f\u00fcr die Zukunft geben. Denn es bleibt nat\u00fcrlich dabei, auch wenn der Titel sich leicht ge\u00e4ndert hat, also so tickt Deutschland, aber es bleibt der Zukunftspodcast. Insofern haben wir das Motto der Stiftung weiterhin ganz klar im Fokus. Die Welt im Wandel, der Mensch im Mittelpunkt. Wir kombinieren jetzt eben beides und wollen euch jetzt auch immer w\u00f6chentlich ein bisschen Brain Food mitgeben. \u00dcber was diskutieren wir hier gerade in der Stiftung? Was untersuchen wir? Das Ganze ja auch immer begleiten zu unserem Chart der Woche. Richtig, genau. Dort wird immer eine Repr\u00e4sentativbefragung mit Daten, Zahlen, Fakten auf unserer Website dargestellt. Und ja, hier in unserem Podcast blicken wir ein bisschen \u00fcber den Tellerrand hinaus. Genau. Die Ergebnisse findet ihr nat\u00fcrlich auch in den Shownotes von diesem Podcast. Ihr k\u00f6nnt den Chart der Woche aber auch kostenlos bei uns auf der Seite einfach abonnieren. Dann habt ihr ihn jede Woche im Postfach oder ihr schaut einfach hin und wieder rein. Fangen wir an mit unserem ersten Thema. Richtig, genau. Worum geht es heute? Es geht um die Einflussnahme von Medien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wir haben die Deutschen gefragt, ob sie der Meinung sind, dass Medien Kinder mehr beeinflussen werden zuk\u00fcnftig, als dass die Schule oder die Eltern k\u00f6nnen. Ja, also an sich erstmal ein Thema, was glaube ich viele bewegt halt auch in Deutschland. Also es sind jetzt ja nicht nur die Eltern unter euch, sondern auch die Ranwachsenden, auch die Gro\u00dfeltern, Tanten, Onkels. Es ist ja etwas, was schon gro\u00dfen Einfluss hat, die digitale Welt. Und wenn wir die B\u00fcrger eben repr\u00e4sentativ fragen, dann sind es mittlerweile drei Viertel, die davon ausgehen, dass der Einfluss von Medien in Zukunft gr\u00f6\u00dfer sein wird als der Einfluss der eigenen Eltern und der Schule. Also schon enorm, auch im Zeitvergleich. Ja, genau. Denn vor 30 Jahren war es ungef\u00e4hr jeder Vierte, der diese Aussage zugestimmt hat. Vor 20 Jahren war es dann jeder Dritte. Aber mittlerweile sind es drei von vier Bundesb\u00fcrgern. Und je \u00e4lter man ist, desto mehr stimmt man dieser Aussage auch zu. Das stimmt, das kommt dazu. Schauen wir uns an, warum ist das eigentlich so? Also was ist der Grund daf\u00fcr, dass doch diese Sorge der Bev\u00f6lkerung relativ gro\u00df ist? Darf man als erstes nat\u00fcrlich nicht vergessen, wir leben in einer digitalen Welt. Es ist alles digital. Ich wei\u00df nicht, wie es bei dir ist, aber ohne Smartphone w\u00e4re schon nicht ganz einfach, oder? Das Smartphone ist mehr oder weniger ein Computer geworden. Also es gibt kaum einen Bereich in meinem Leben, den es nicht als App auf meinem Telefon gibt. Hobbys, Banking, E-Mails, Telefonieren, Fotos. Kontakt mit anderen. Uhr, Kalender, Notizbuch. Also es gibt wirklich kaum etwas, was ich nicht \u00fcber mein Smartphone regle. Und was halt auch eine enorme Erleichterung ist. Also ich finde, man darf auch Medien nicht immer so verteufeln, sondern wir haben das alles, weil es unser Leben so viel leichter macht, weil es mir viel mehr Freizeit gibt. Ja, also das denke ich auch, ist erstmal was ganz Wesentliches. Und die Medien haben nat\u00fcrlich einen Einfluss auf unser Leben und entsprechend eben auch einen Einfluss auf das Leben unseres Nachwuchses. Und die spannende Frage ist jetzt nat\u00fcrlich immer dabei, wie kriegen wir dazu, damit eine richtige Balance hin? Also nat\u00fcrlich gibt es auch viele Herausforderungen. Also nimm das Beispiel Social Media. Cybermobbing, klar. Abh\u00e4ngigkeit von Likes, falsche Darstellung, die einem vielleicht irgendwann hinterherh\u00e4ngt. Viele Probleme, die damit nat\u00fcrlich auch einhergehen. Ja, oder klar. Oder auch alles, was an Videospieler und sowas angeht, ist ja auch immer die Frage, was sind es f\u00fcr Videospiele? Was wird dort gespielt? Wie lange wird es gespielt? Was sind die Inhalte? Also es sind nat\u00fcrlich schon viele Herausforderungen. Das ist sicherlich etwas, was wir auf der einen Seite ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. Aber wir wollen in unserem Podcast jetzt ja auch nicht immer nur euch Daten, Fakten dazu liefern, was alles herausfordernd ist, sondern wir haben uns ja auch ein bisschen als Ziel gesetzt, vielleicht den einen oder anderen neuen Gedanken mit reinzubringen. Ja, so ein paar L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die Zukunft zu liefern. Das stimmt. Insofern machen wir das doch an diesem Thema. Versuchen wir es einfach mal. L\u00f6sungsans\u00e4tze, welche Bereiche k\u00f6nnen an Frage kommen. Genau. Also wenn es um die Einflussnahme auf Kinder geht durch Medien, ich finde, fangen wir mal bei der Politik an. Also warum gibt es denn \u00fcberhaupt vielleicht keine Regelungen, Reglementierungen, die einfach wirklich gef\u00e4hrdende Inhalte verbieten? Das stimmt. Also das ist sicherlich etwas, wenn man sich das heute anschaut, egal was sozusagen Kinder, Jugendliche sich anschauen wollen. Grunds\u00e4tzlich ist es nat\u00fcrlich sehr einfach, einen Zugang dazu zu finden. Bei der einen oder anderen Seite mag es vielleicht sein, dass dann dort steht, du musst 16 sein oder du musst 18 sein, wenn du das nicht bist. Klicke bitte hier. Das sind wir realistisch. Also jeder klickt dann ja darauf, dass er schon 18 ist und kann dann eben auf die Inhalte zugreifen. Das ist sicherlich etwas, was man \u00fcberdenken muss. Das ist ja auch ein bisschen so aus Amerika, vielleicht das eine oder andere, was passiert dort. Da gibt es ja einige Staaten, die da mittlerweile deutlich st\u00e4rker in Vorleistung gehen, wo du dich jedes Mal identifizieren musst, wenn du auf bestimmte Seiten eben zugreifen willst. Und sei es jetzt irgendwelche Gewaltdinge, sei es aber auch irgendwelche Spiele, sei es irgendwelche Social Media Angebote, irgendwelche. Also die werden dann einfach grunds\u00e4tzlich, ist es nicht m\u00f6glich, diese Seite zu betrachten. Wie wird das kontrolliert? Genau, \u00fcber die Identifikation. Du musst dich sozusagen mit deiner Nummer, ob es jetzt irgendwie deine Ausweisnummer ist, deine Social Security Nummer, ganz gleich musst du dich identifizieren. Und das wird eben gegengecheckt, nat\u00fcrlich sehr zeitnah, fast gleichzeitig, dass du eben klar ist, okay, du bist die Person, die \u00fcber 18 ist und kannst nutzen. Das kann man nat\u00fcrlich wieder sagen, klar, das Kind kann sich jetzt auch den Ausweis von Mama oder Papa besorgen. Das ist eine Hemmschwelle. Ja, absolut. Also insofern, das ist sicherlich etwas, wor\u00fcber man nachdenken kann, dass die Politik bestimmte Rahmenbedingungen auch durchsetzt. Nat\u00fcrlich immer, der Datenschutz ist zu Recht ein sehr, sehr hohes Gut in Deutschland, in Europa. Das muss immer ber\u00fccksichtigt werden. Aber ich denke, die Rahmenbedingungen der Politik m\u00fcssen dort etwas restriktiver sein, um einfach es Kindern, Jugendlichen, aber auch Eltern zu erleichtern. Ja. Was w\u00e4re ein zweiter Bereich? Ja, ein zweiter Bereich sind die Medien selbst. Das stimmt nat\u00fcrlich, ja. Also ich denke, da ist es, ich will jetzt nicht von Eigenverantwortung sprechen, aber letztendlich schaufeln sich die Medien nat\u00fcrlich dann sonst auch ein St\u00fcck weit ihr eigenes Grab. Und wenn die Sachen gerade in Richtung Fake News irgendwie offensichtlicher werden, dann ist es ja nicht mehr attraktiv, solche Dinge sich anzuschauen. Also insofern appelliere ich da, oder k\u00f6nnen wir, glaube ich, auch an die Medienschaffenden appellieren, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung ein St\u00fcck weit gerecht zu werden. Es wird immer schwarze Schafe geben, die werden auch immer attraktiv sein. Aber das Gros der Medienschaffenden kann da, glaube ich, auch ein St\u00fcck weit was f\u00fcr tun, dass wir dort einfach mehr gute Inhalte drin haben. Fake News hast du angesprochen, ist wirklich ein gutes Beispiel daf\u00fcr. Ja, und Medien sind ja auch jetzt nicht nur die Nachrichtenschaffenden, sondern eben grunds\u00e4tzlich, also vielleicht auch Anbieter von Apps, von Serien, die Kinder schauen k\u00f6nnen. Denn tats\u00e4chlich, es gibt auch eine Studie, die analysiert hat, dass auch schon Serienschaffende, also oder Filmemacher, die so konzipieren, dass einfach kleine Kinder davon abh\u00e4ngig werden. Und dass einfach die Sucht da schon so gro\u00df wird, dass sie halt einfach immer daran denken, ich muss jetzt aber was gucken. Und dann nat\u00fcrlich, dass Drama zu Hause vorprogrammiert ist, dass da halt einfach das Niveau halt auch verbessert wird. Ja, also ich glaube, das ist was Gutes, also die Medienschaffenden in jedem Fall. Dritter Bereich denke ich nat\u00fcrlich aber auch an Schule und P\u00e4dagogen, die da auch... Also meinst du da jetzt so die Medienkompetenz, dass die da geschult werden soll in der Schule? Ja, also das glaube ich schon, dass einerseits Lehrer, Lehrerinnen da in der Pflicht sind, andererseits sage ich nat\u00fcrlich auch, wir haben zum Gl\u00fcck keine Erziehungsanstalten mehr in Deutschland, sondern Bildungsanstalten. Aber vielleicht m\u00fcsste man doch einfach mal ein bisschen kreativer rangehen. Absolut, ja, weil, also vielleicht Wissensvermittlung ist ja einfach nicht mehr so das Allerwichtigste heutzutage durch die Medien. Stimmt. Vielleicht sollte man dann, was wir ja schon oft diskutiert haben, ein bisschen mehr in die charakterbildenden F\u00e4cher gehen. Also dass jemand, ja ich sag jetzt mal, gest\u00e4rkter ist, um mit Medien und den ganzen negativen Konsequenzen, die da irgendwie passieren k\u00f6nnen, umgehen zu k\u00f6nnen. Also wenn man, sagen wir mal, so ein starkes Selbstwertgef\u00fchl hat, dann ist man nicht so abh\u00e4ngig von Likes auf Social Media. Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Das stimmt, also das ist ja auch eine Grundherausforderung, das darf man nie vergessen, dass wir als Erwachsene ja nicht wirklich Medienkompetenz in dem Sinne erlernt haben, sondern wir m\u00fcssen es jetzt halt im Erwachsenenalter. Oh ja, auch ganz wichtig, deswegen gehen ja auch, so sind ja viele Eltern auch ein schlechtes Vorbild. Das stimmt, ja. Ja, womit wir da schon fast bei der vierten Gruppe w\u00e4ren, die einen Einfluss \u00fcben sollten, m\u00fcssten, k\u00f6nnten, die Eltern selber. Also ich wei\u00df nicht, wie macht ihr das zu Hause? Ich meine, ihr habt zwei Kinder. Ja, richtig, die ist nat\u00fcrlich jetzt noch sehr klein. Also die Einj\u00e4hrige darf \u00fcberhaupt gar nichts konsumieren, da gibt es keine Medien und wenn die Vierj\u00e4hrige etwas schaut, dann nur wenn die Kleine nicht da ist oder sie muss in dem Moment ihren Raum verlassen, wirklich gehe dann raus mit ihr oder so. Also ich finde dazu schon ganz klar die Aufgabe von uns Eltern zu schauen, was das kleine Gehirn, also man kann das Ganze ja auch mal wirklich biologisch, wissenschaftlich betrachten. Und Kinder haben ja einfach nicht den gleichen Gehirnaufbau wie wir Erwachsenen und auch Jugendliche noch nicht. Sie sind halt eben viel anf\u00e4lliger f\u00fcr Sucht, irgendwie Dopamin und so weiter, was da ausgesch\u00fcttet wird, wenn man halt ein Like bekommt, wenn man so ein Shooting-Spiel macht. Und eben auch bei den ganz Kleinen, wenn die halt irgendwelche Serien gucken, das Gehirn kann das nicht verarbeiten. Und deswegen gibt es da ja auch viele Empfehlungen, kleine Kinder gar nichts schauen zu lassen. Ich finde aber bei den \u00c4lteren ist es halt eben wichtig, die richtigen Inhalte auszuw\u00e4hlen. Und da gibt es absolut tolle, bildende Serien, die ich vollkommen okay finde, dass das eine Vierj\u00e4hrige, eine Dreij\u00e4hrige auch schon sich anschaut. Ja, also ich glaube, da hast du ganz viele wichtige Punkte. Also Fernsehen ist nat\u00fcrlich auch einfach eine gro\u00dfe Chance, weil man die Inhalte ja viel einfacher kontrollieren kann. Und Fernsehen ist ja auch furchtbar attraktiv. Also das sollte immer ein Ansatz sein. Wenn es nat\u00fcrlich dann irgendwann in Richtung Online geht, dann sind die Diskussionen ja immer gro\u00df. Gott sei Dank, da bin ich noch nicht. Wie machst du das denn mit den Teenagern? Das stimmt. Ja, also bei uns war schon in der Grundschule war nat\u00fcrlich immer dieses Thema, ich bin die Einzige oder ich bin der Einzige bei meinem Sohn, der irgendwie noch kein Smartphone haben darf. Und alle anderen schon. Das hat nie der Wahrheit entsprochen. Das darf man nicht vergessen. Das ist wirklich etwas Typisches, was Kinder immer sagen. Aber es ist nat\u00fcrlich dann auch die Aufgabe, einerseits mit anderen Eltern abzustimmen, was zum Beispiel gemacht werden darf, wenn Freunde zu Besuch sind. Also wir hatten immer die relativ klare Regel, wenn jemand von Freunden, Freundinnen da ist, Smartphones werden dann halt eben nicht genutzt bis zum gewissen Alter. Also jetzt klar, der Gro\u00dfe ist jetzt irgendwie ja Erwachsene, der kann nat\u00fcrlich das selbst entscheiden. Aber dass wir da einfach gesagt haben, jetzt ist die Freundin da, jetzt ist der Freund da, jetzt macht ihr was anderes. Also da haben wir ein bisschen Einfluss drauf genommen sicherlich. Und dann, ja, es ist die M\u00fche wert, glaube ich, gewesen, sich dann die Zeit zu nehmen, um die Kinder zu beraten, zu begleiten. Habt ihr Inhalte verboten oder ausgew\u00e4hlt? Ja, also wir haben nat\u00fcrlich schon einerseits so Filter und sowas versucht. Das hat mal besser geklappt, mal schlechter geklappt. Also das war es dann nicht. Sondern wir haben uns dann halt wirklich hingesetzt und versucht zu sagen, okay, was sind verl\u00e4ssliche Seiten? Wo kannst du dir irgendwie Informationen anschauen, wenn es jetzt irgendwie um Sachen f\u00fcr die Schule geht? Oder was dich irgendwie interessiert? Wo kannst du was nachgucken? Was solltest du vielleicht auch nicht machen? Haben nat\u00fcrlich dann auch immer versucht, bei Social Media ist ja, glaube ich, eine gro\u00dfe Gefahr auch immer da, dass es eine einseitige Richtung ist, was du irgendwie einmal magst. Das kriegst du immer wieder vorgeschlagen. Und da haben wir halt einfach gesagt, okay, mach dir immer die M\u00fche und betrachte es jedes Thema von beiden Seiten und gib dann einfach als Suchbegriff sozusagen das Gegenteil ein. Was sind Argumente daf\u00fcr oder was sind Argumente dagegen bei irgendeinem Thema? Dass du auch immer selber dann f\u00fcr dich entscheiden kannst, wie willst du dir deine Meinung bilden? Das ist doch schon auch anstrengend dann, ne? Und wahnsinnig zeitintensiv. Aber das ist eben, glaube ich, auch so meine erste Empfehlung einfach. Das ist alles zeitlich anspruchsvoll, anstrengend, aber es ist es ja letztendlich wert. Und nat\u00fcrlich auch das Vorleben. Also ich glaube, das Vorleben ist auch was Entscheidendes. Wir haben es vorhin kurz schon gehabt, ja. Aber es ist ja einfach auch, also du musst ja deine Kinder sch\u00fctzen. Ich finde, wenn man das mal mit einem Spielplatz vergleicht, da entscheidet man ja auch ganz klar, ist das Kind alt genug, um auf dieses hohe Kletterger\u00fcst zu gehen oder nicht? Oder mit anderen Sachen, ne? Da darf es dieses Spielger\u00e4t haben oder nicht? Und das sollte man halt eben bei den Social Media oder anderen Medien, Apps, Tablet, Nutzung und so weiter, Spielekonsole eben genauso machen. Ja, da stimme ich dir zu. Wir wollen ja nicht mehr so lange machen. Insofern vielleicht noch ganz kurz ein Fazit. Also vergesst nicht, Medien waren immer schon ein gro\u00dfes Thema. Also ich wei\u00df, bei mir war immer der Vorwurf, du kriegst quadratische Augen, weil ich Fernsehen geguckt habe und ich bin aufgewachsen an der Zeit. Drei Programme, Sendeschluss um Mitternacht, Nationalhymne, Testbild bis zum n\u00e4chsten Morgen. Ja, und ich erinnere mich, ich habe mal gelesen, dass als der Buchdruck eingef\u00fchrt wurde, haben die Leute die H\u00e4nde \u00fcber den Kopf zusammengeschlagen, weil ab jetzt werden die Menschen nicht mehr miteinander sprechen. Sie werden alle nur noch lesen. Keiner wird mehr was auswendig lernen k\u00f6nnen. Also es hat sich nat\u00fcrlich auch nicht so bewahrheitet. Also insofern, nat\u00fcrlich gab es immer gro\u00dfe Sorgen. Die Sorgen sind sicherlich da, die Herausforderungen sind gro\u00df, aber wir m\u00fcssen nat\u00fcrlich auch die Antworten daf\u00fcr finden. Die Chancen sind meistens gr\u00f6\u00dfer. Das stimmt, ja. Und wir sind gefordert als Gesellschaft, als Eltern, als Tanten, als Onkels, als Gro\u00dfeltern ganz gleich. Kein anderer macht es f\u00fcr uns, aber wir sind daf\u00fcr verantwortlich, uns die M\u00fche auf uns zu nehmen und die Kindesentwicklung weiterhin zu beeinflussen. Wir freuen uns, wenn ihr n\u00e4chste Woche wieder einschaltet und wir w\u00fcnschen euch bis dahin alles Gute. Genau, macht's gut. Tsch\u00fcss. Wenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren.\n\nDieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de Und dann geht's geht's."},"_et_pb_custom_css":"","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wie Mediennutzung die Entwicklung beeinflusst - Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die heutige Generation der Kinder und Jugendlichen ist von einer Vielzahl digitaler Inhalte umgeben \u2013 von sozialen Medien \u00fcber Streaming-Dienste bis\u2026\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/how-media-use-influences-development-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wie Mediennutzung die Entwicklung beeinflusst - 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