{"id":4916,"date":"2024-04-11T07:36:31","date_gmt":"2024-04-11T05:36:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=4916"},"modified":"2026-07-21T18:58:13","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:13","slug":"how-artificial-intelligence-is-changing-our-lives-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/wie-kuenstliche-intelligenz-unser-leben-veraendert-2\/","title":{"rendered":"How artificial intelligence is changing our lives"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In a time when the use of ChatGPT and similar programs is constantly increasing, the development of artificial intelligence is the subject of controversial debate. 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Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Heute m\u00f6chten wir \u00fcber das gro\u00dfe Thema k\u00fcnstliche Intelligenz sprechen. KI ist tats\u00e4chlich in unserem Alltag allgegenw\u00e4rtig, auch wenn man das vielleicht an der einen oder anderen Stelle gar nicht vermutet. Uli, magst du vorab einmal kurz f\u00fcr alle erkl\u00e4ren, was wir unter k\u00fcnstliche Intelligenz verstehen, was k\u00fcnstliche Intelligenz ist? Klar, kann ich gerne machen. Also k\u00fcnstliche Intelligenz oder KI sagt man, dass das die F\u00e4higkeiten von Maschinen umfasst, bestimmte Aufgaben eben zu \u00fcbernehmen oder zu erledigen, f\u00fcr die normalerweise menschliche Intelligenz, ich wei\u00df gar nicht, ob es das Wort MI gibt, also KI statt MI ausreicht. Das kann jetzt etwas ganz einfacher Aufgaben sein. Es kann aber auch deutlich komplexere Probleml\u00f6sungen sein. Ihr kennt wahrscheinlich alle nat\u00fcrlich ChatGBT, was auch eine Form der KI ist. Aber das ist grunds\u00e4tzlich eben immer diese F\u00e4higkeit von Maschinen, bestimmte Aufgaben auszu\u00fcben, die normalerweise ein Mensch erledigen w\u00fcrde. Also der M\u00e4hroboter. Gutes Beispiel. Selbstfahrende U-Bahn. Deine Netflix-Empfehlungen am Wochenende, wenn dir irgendwas vorgeschlagen wird. Oder die \u00dcbersetzungs-App, wenn man im Urlaub ist. Ganz klar. Also es ist wirklich ein breites Feld von bis. K\u00fcnstliche Intelligenz, KI schreit nach Zukunft. Und deswegen w\u00fcrde ich heute gerne mal mit den Zukunftsprognosen und Aussichten starten und nicht erst am Ende der Podcast-Folge danach fragen. Okay. Deswegen, Uli, sag doch mal, wo siehst du die Zukunft der KI? Ich pers\u00f6nlich, es gibt nat\u00fcrlich unterschiedlichste Meinungen, was KI angeht, von irgendwelchen Utopien bis zu Dystopien, dass das alles ganz schlimm wird und Terminator-m\u00e4\u00dfig und die Welt untergeht. Also wenn du mich jetzt privat fragen w\u00fcrdest, ich glaube schon, dass KI in Zukunft in den n\u00e4chsten, wei\u00df nicht, ein, zwei Jahrzehnten wirklich viele Teile der Arbeitswelt \u00fcbernommen haben wird. Also dadurch wird nat\u00fcrlich alles g\u00fcnstiger. Wir haben dann mehr Zeit f\u00fcr andere Dinge. Das, glaube ich, wird schon passieren. Immer die Frage der Finanzierung. Ja, wir werden wahrscheinlich irgendwie ein bedingungsloses Grundeinkommen haben, was sich dann wieder finanziert \u00fcber irgendwelche Steuern von Maschinen. Das muss man dann eben, m\u00fcssen sich irgendwelche VWLer, BWLer anschauen. Aber das, glaube ich, schon, dass wir das eben erleben werden, dass die KI wirklich das Leben da in vielen Bereichen grundlegend ver\u00e4ndern wird. Und in der Konsequenz dann eben, und das ist eben f\u00fcr mich auch das Positive, werden wir mehr Zeit f\u00fcr andere Dinge haben. Also, wei\u00df ich nicht, in der Natur, im sozialen Bereich, f\u00fcr die Familien, f\u00fcr Freunde, f\u00fcrs Ehrenamt, f\u00fcr was auch immer. Das, glaube ich, ist eine Entwicklung. Nat\u00fcrlich auch immer die Voraussetzung, die geschaffen werden muss, dass wir eben die Kontrolle beim Menschen lassen. Aber wie gesagt, das ist jetzt nur meine Sichtweise. Frage nat\u00fcrlich zur\u00fcck an dich, Ayaan. Wo siehst du die Zukunft der KI? Ja, ich teile deine Sichtweise da total. Ich bin da auch optimistisch. Also, ich glaube, es gibt gro\u00dfe Herausforderungen, gerade so im Bereich Datensicherheit oder auch ethische und moralische Fragen. Klar. Aber ich glaube, da wir die auf dem Schirm haben, werden die Vorteile und Chancen einfach \u00fcberwiegen und unser Leben tats\u00e4chlich einfacher machen und vielleicht sogar auch ein St\u00fcck weit sicherer. Weil der Mensch nat\u00fcrlich fehleranf\u00e4llig ist und ein Computer, der einfach deutlich weniger Fehler macht und vielleicht gerade im Bereich der Medizin, man da auch in der Diagnostik einfach noch besser und schneller vorw\u00e4rts kommen wird. Genau. Also, das ist ja zum Teil auch schon heute. Und das, glaube ich, in Zukunft hast du nat\u00fcrlich v\u00f6llig recht. Also, wenn ich mir das anschaue, dass irgendeine KI halt, wei\u00df ich nicht, Tumorscans durchf\u00fchrt und irgendwie guckt, wo was ist. Und dann einfach dem Arzt nat\u00fcrlich dann das sagt, Mensch, guck dir jetzt diesen Scan von dem Blickwinkel an und da und eine Vorauswahl trifft. Das ist, glaube ich, KI, wie sie halt auch perfekt in Zukunft genutzt werden wird. Zum Teil nat\u00fcrlich auch schon heute genutzt wird. Hast du denn noch ein paar Beispiele, wo KI bereits heute verwendet wird? Naja, du hast ja schon vieles angemerkt, wo wir es irgendwie als selbstverst\u00e4ndlich schon ansehen. Jetzt kann man nat\u00fcrlich dar\u00fcber nachdenken, wie sieht es irgendwie bei mir an der Uni aus. Ich habe vorhin das Beispiel ChatGBT angef\u00fchrt. Das ist sicherlich etwas, wo meine Studierenden selbstverst\u00e4ndlich mit schon umgehen. Jetzt kann man sich wieder fragen, ist es gut, ist es schlecht? Ich glaube, das ist einfach die Gegenwart. Andererseits nat\u00fcrlich schon in der Industrie, bei den ganzen gro\u00dfen Firmen. Man findet KI-Anwendungen, man sagt immer so \u00fcber den Daumen gepeilt, 50 Prozent aller deutschen Unternehmen haben irgendeine Form der KI mittlerweile bei sich selbstverst\u00e4ndlich drin. Also, das ist schon wirklich in ganz vielen F\u00e4llen. Was ist denn im Bereich der Bildung? Also, wenn deine Studenten jetzt eine Hausarbeit abgeben, die von dem Programm geschrieben wurde. Ja. Wie ich es kontrolliere. Ja. Oder wie willst du es bewerten? Also, ich glaube, das geht dann ja auch sp\u00e4ter darum, um eine neue Art der Bewertung. Also, weil es geht ja nicht mehr dann ums Wissen, um Fakten, sondern wahrscheinlich eher um den Umgang mit dem Wissen und den Fakten. Weil nur weil ein Programm mir alles vorsagt, wird es ja keine gute Arbeit werden, oder? Das stimmt. Also, es ist nat\u00fcrlich, man kann es relativ deutlich sehen. Also, das ist ja schon \u00e4hnlich geschrieben dann. Es sind keine Rechtschreibfehler auf einmal mehr drin, was ungew\u00f6hnlich f\u00fcr Studierende ist. Es ist irgendwie sehr stringent, halt irgendwie argumentativ dargelegt. Also, es sind schon alles Sachen, wo man es nat\u00fcrlich sehen kann. Ich sage es auch ganz offen, wir als Professoren haben auch Programme, die wieder checken k\u00f6nnen, ob es von einer KI generiert wurde. Also, es ist dann wieder das n\u00e4chste Programm. Die KI kontrolliert die KI. Auf alle F\u00e4lle. Und dann ist eine Wahrscheinlichkeit da, dass es von denen eben geschrieben wird. Aber klar, wenn wir jetzt \u00fcber die Zukunft der KI im Bereich Bildung und Wissen reden, ist es wahrscheinlich in Zukunft deutlich wichtiger, wie kann ich Sachen in Relation setzen, welches Wissen kann ich irgendwie auch wie dann in Anwendung finden, wie kann ich unterscheiden, was eine verl\u00e4ssliche Quelle ist. Also, alles das wird in Zukunft sicherlich noch eine deutlich gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen, weil Wissen ist nun mal durch die KI \u00fcberall auf der Welt zu jeder Zeit perfekt abrufbar. Und wie sieht es aktuell in Deutschland aus? Also, was denken denn die Deutschen \u00fcber die KI? Zwei Geteiltes. Wir haben zwei Fragen dazu ins Feld gegeben. Einerseits haben wir gefragt, bist du der Meinung, dass k\u00fcnstliche Intelligenz die Zukunft ver\u00e4ndern wird? Und da sagt in etwa jeder Zehnte eher nicht, also eine geringe Ver\u00e4nderung. Dann so in etwa zwei von f\u00fcnf sagen eine mittelstarke Ver\u00e4nderung. Aber mehr als die H\u00e4lfte geht eben doch von einer deutlichen Ver\u00e4nderung in der Zukunft durch KI aus. Die zweite Frage, die ist ganz spannend, die wir dazu gestellt haben, ist eben, ist Deutschland gut darauf vorbereitet, auf die Ver\u00e4nderungen, die Herausforderungen, die Chancen, die eben mit KI einhergehen? Und da ist Deutschland komplett gespalten. Also 50 Prozent sagen ja, 50 Prozent sagen nein. Da merken wir wirklich eine Spaltung innerhalb der Gesellschaft. Das ist ja schon enorm. Also ich h\u00e4tte jetzt erwartet, dass man da deutlich positiver in die Zukunft blickt und sagt, KI wird unser Leben stark ver\u00e4ndern. Wie kommt es dazu? Wir haben ja generell eine Spaltung in ganz vielen Bereichen des Lebens derzeit. Und das merken wir eben auch bei dieser Frage. Ich glaube, das hat viel damit zu tun, dass viele eben unsicher sind, was jetzt den Punkt Datenschutz angeht, irgendwelche Ethikstandards, nat\u00fcrlich auch die Kontrollm\u00f6glichkeiten und sagen, da ist Deutschland noch nicht wirklich gut drauf vorbereitet. Andererseits haben wir nat\u00fcrlich oftmals auch das Gef\u00fchl, jetzt die USA, China und Co. sind deutlich weiter. Das stimmt auch. Also sie sind viel weiter, was diese Bereiche angeht. Aber wir sind trotzdem in Deutschland wirklich gut dabei. Also wir spielen da auch schon wirklich in der Champions League mit. Deutschland investiert ja auch sehr viel. Das stimmt, ja. Das kann man ganz klar sagen. Und insofern da ist die Bev\u00f6lkerung vielleicht, also ich glaube wirklich der wesentliche Grund ist immer diese Sorge, was macht das mit uns eigentlich und werden wir ersetzt durch den Kollegen Robert Thornton. Also die Angst vor einer ungewissen Zukunft und man hat so viele Science-Fiction-Filme gesehen. Wahrscheinlich, wobei meistens dann ja doch die KI oft positive Sachen dabei hat. Aber ganz klar, ja. Aber dieses zweite eben auch die Frage, die wir ins Feld gebracht haben, da spiegelt es sich, glaube ich, auch sehr gut. Die Gro\u00dfteil sagt halt eben, ja, die Chancen sind da und die machen das Leben angenehmer und wir werden weniger arbeiten. Und das Leben wird dadurch insgesamt besser und sicherer. Und wir haben mehr M\u00f6glichkeiten und mehr Zeit f\u00fcr andere Dinge. Aber es gibt eben auch knappe H\u00e4lfte, die eben nur diese mittelm\u00e4\u00dfigen Ver\u00e4nderungen erwartet. Und die sagt, das wird alles nicht revolution\u00e4r sein. Das werden eher kleine Bereiche sein. Und wir m\u00fcssen Fokus auf Regulierung und Kontrolle legen. Also da siehst du eben auch die Spaltung der Gesellschaft schon wirklich sehr, sehr stark. Sie ist ja auch berechtigt durchaus. Also KI hat ja auch einige gro\u00dfe Herausforderungen, die sie mitbringt. Und ich glaube, deswegen einige Erfindungen noch gar nicht so im Alltag zu finden sind, weil es nat\u00fcrlich ganz h\u00e4ufig diese Frage nach der Haftung zum Beispiel auch gibt. Was meinst du, wie... Wie wird das sein in Zukunft? Ja, also die Haftungsfrage ist nat\u00fcrlich jetzt in vielen Bereichen gibt es immer dieses Beispiel. Also wenn wir die selbstfahrenden Autos in Zukunft haben und das Auto steht vor der Wahl. Sch\u00fctze ich die Insassen oder sch\u00fctze ich Passanten und weiche ich aus, weiche ich nicht aus? Oder im schlimmsten Fall, ich muss einen Unfall verursachen, weil es nicht mehr anders geht. Wer wird geopfert? Wer wird gerettet? Das sind nat\u00fcrlich diese ganzen Fragen, wo es nach wie vor keine Antworten drauf gibt. Und wo letztendlich, das d\u00fcrfen wir nie vergessen, KI ja von irgendjemandem programmiert wird, auch in diesem Fall dann eine Entscheidung zu treffen. Und das ist nat\u00fcrlich, denn wenn es um Haftung geht, wer soll jetzt in der Haftung sein? Derjenige, der es programmiert hat, derjenige, der das Auto gebaut hat, derjenige, der das Auto versichert hat, derjenige, dem das Auto geh\u00f6rt. Das sind ja ganz, ganz viele Fragen. Da ist man sich nach wie vor auch nicht einig. Aber das sind Dinge, die werden wir in Zukunft eben auch l\u00f6sen. Also davon bin ich \u00fcberzeugt, irgendwann wird es die Versicherung geben, die sagen, okay, ich versichere das jetzt aber und verlasse mich eben auf die KI und rechne das irgendwie an Pr\u00e4mien durch und treffe dann eine Entscheidung, wie das Auto auch zu reagieren hat. Und das ist jetzt ja nur der Bereich Autos, klar. Ja. Es gibt nat\u00fcrlich auch ganz viele weitere Bereiche, zum Beispiel auch in der Strafjustiz. Also wenn dann die Richter auf einer ganz objektiven Basis die Urteile sprechen oder... Ja, w\u00e4re kein Bios mehr drin. Also du kannst jetzt nicht irgendwie sagen, du unterscheidest nach Herkunft desjenigen oder nach Hautfarbe oder nach Bildung oder nach den ganzen Sachen, die heute ja in unsere Entscheidungen einflie\u00dfen. Und egal, wie stark wir uns auch versuchen, davon frei zu machen, wir haben ja alle irgendein Bild im Kopf. Und ob es jetzt irgendwie pers\u00f6nliche Erfahrungen sind, ganz objektiv entscheiden, k\u00f6nnen wir ja alle nicht. Das geht nicht. Wir sind ja Menschen. Und ich habe gerade wieder von einer internationalen Studie im Bildungsbereich gelesen. Da wurden ganz, ganz viele Lehrer analysiert, wie sie Kinder bewerten. Und es war halt wieder ganz klar, dass das eben nicht objektiv ist. Also alle Jungs wurden in Mathe besser bewertet und die M\u00e4dchen in der Sprache. Und das war tats\u00e4chlich international. Also es ist schon schwierig, ganz objektiv zu sein. Das stimmt total. Also das merkst du ja auch. Das k\u00f6nnen Lehrer nicht, das k\u00f6nnen wir nicht. Und ob die KI das in Zukunft kann, das wei\u00df ich eben auch nicht. Weil sie ja wieder von Menschen eingegangen sind. Also Parameter wurden ja von einem Menschen dort hinterlegt. Genau. Das ist eben, denke ich, auch die Voraussetzung, dass eine KI, die wir in Zukunft haben, dass die den Anspruch eben auf Transparenz hat, auf Nachvollziehbarkeit, auf immer Erkl\u00e4rbarkeit. Also dass die KI-Entscheidungen auch erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen, damit, wenn wir es jetzt irgendwie als Menschen wieder gerichtlich oder pers\u00f6nlich oder emotional \u00fcberpr\u00fcfen w\u00fcrden, dass wir das auch nachvollziehen k\u00f6nnen. Und dass dann eben klar ist, okay, sie hat deshalb so entschieden. Also das glaube ich schon. Aber wie gesagt, wir reden jetzt nat\u00fcrlich auch viel \u00fcber die Herausforderung. Wir d\u00fcrfen auch wirklich nicht die Chancen vergessen. Also es ist nat\u00fcrlich, eine KI kann vieles einfach besser. Gerade so im Bereich der Medizin, denke ich. Also da wird Wissen einfach so demokratisiert. So viele mehr \u00c4rzte k\u00f6nnen komplizierte Operationen \u00fcben und dann auch durchf\u00fchren. Oder was ich nehme, das ganze Thema Nachhaltigkeit. Also die KI kann halt eben besser berechnen, wann kommst du nach Hause, wann brauchst du deine Heizung angestellt werden. Also auch so ganz banale Sachen. Oder kann irgendwelche D\u00e4mmungen optimieren oder Aufforstung, Abholzung irgendwie berechnen, was macht Sinn. Also es ist ja wirklich auch eine Chance f\u00fcr die Zukunft, dass wir da Sachen nutzen, an die wir heute so gar nicht vielleicht denken. Ich glaube, es ist einfach ein riesiges Spektrum. Also von pers\u00f6nlichen Spielereien. Mein K\u00fchlschrank bestellt automatisch die Milch. Ich habe einen M\u00e4hroboter, Heizung, Rolll\u00e4den, das Haus, das Smarter Home. Bis hin eben zu so gro\u00dfen Dingen wie Umweltschutz und Medizin und Strafjustiz. Das stimmt, ja. Die Frage ist nat\u00fcrlich immer auch f\u00fcr so die Zukunft, ist die KI am Ende des Tages der bessere Mensch? Also ist die KI intelligenter? Ist sie weniger egoistisch? Ist sie rein logisch? Also es ist nat\u00fcrlich auch die Frage, die dann immer mit daher geht, schaffen wir uns ein St\u00fcck weit ab? Nein, das sind diese Disziplinen aus den Filmen. Daran glaube ich nicht, nein. Weil es kann kein besserer Mensch sein, weil sie ja von einem Menschen gemacht ist. Das stimmt, ja. Und ich meine, wir haben einfach mal die Ruhe, die KI dann auch so zu programmieren, wie wir sie programmieren wollen. K\u00f6nnen uns die Zeit dazu nehmen. K\u00f6nnen sie jederzeit evaluieren die Entscheidungen. K\u00f6nnen sagen, gut, in Zukunft musst du da aber anders handeln. Und nat\u00fcrlich ist es jetzt nicht auf Knopfdruck, morgen kann die KI alle Entscheidungen, alle richterlichen, medizinischen Entscheidungen machen. Aber es ist eben ein Weg dahin. Und sie kann unterst\u00fctzen. Sie kann schon jetzt, was wir vorhin eben als Beispiel auch hatten, uns im Alltag unterst\u00fctzen. Uns schwere Arbeiten abnehmen. Uns gef\u00e4hrliche Arbeiten abnehmen. Uns monotone Arbeiten abnehmen. Hat eine geringere Fehlerquote. Also k\u00f6nnen wir uns doch eher auf diese Chancen konzentrieren als auf die Herausforderung. Da steht ein neues Jahrzehnt mehr der Philosophie wieder an und der Mu\u00dfe. Das stimmt, in jedem Fall. Also das glaube ich auch. Wir haben wieder mehr M\u00f6glichkeiten. Oder Jahrhundert eher, nicht Jahrzehnt. Beides wahrscheinlich. Und wir k\u00f6nnen wirklich auch \u00fcberlegen, was will der Mensch als n\u00e4chstes. Aber das machen wir in einer anderen Folge mal. Spannend. KI, genau. Vielen Dank f\u00fcrs Zuh\u00f6ren. Wir danken euch beide. N\u00e4chste Woche geht es weiter mit einem neuen Thema. Bis dahin. Macht's gut. Tsch\u00fcss. Tsch\u00fcss. Wenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren. Dieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de. 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