{"id":4987,"date":"2024-05-23T07:00:33","date_gmt":"2024-05-23T05:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=4987"},"modified":"2026-07-21T18:58:13","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:13","slug":"why-budget-holidays-are-so-popular-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/wieso-budgetreisen-so-gefragt-sind-2\/","title":{"rendered":"Why budget holidays are so popular"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Holidays at last, but the holiday budget is tight. That's what more and more Germans are experiencing. However, at least some of them want to spend their best weeks at home. As a result, some travellers need or want to save money and the potential for budget holidays is correspondingly high.<\/p>\n<p>In this episode, find out how and what German citizens are saving on in order to still be able to enjoy a relaxing holiday and where the travel market as a whole will be heading in the future.<\/p>","protected":false},"author":36,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_et_pb_custom_css":""},"categories":[55],"tags":[67,83,97,96,80],"class_list":["post-4987","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-podcast","tag-zukunftserwartungen","tag-reisen","tag-tourismus","tag-urlaub","tag-zukunft"],"acf":{"ausgabe_nummer":"Podcast, Staffel 3 - Folge 12","pdf-download_dateiname":"","podcast_embed_code":"<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/spaeter-war-alles-besser-der-zukunftspodcast.podigee.io\/37-wieso-budgetreisen-so-gefragt-sind\/embed?context=external&token=Gf9V-AAf_tWKSp9r8Bld2w\"><\/script>","podcast_audio_url":"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1461516-m-29850c7fb9d532fc4aad38642ac2e308.mp3","podcast_transcript":"So tickt Deutschland, der Zukunftspodcast. Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Heute machen wir eine Folgesendung zu unserem Podcast Luxustourismus. Denn es haben viele Zuschriften erreicht, dass sie sich auch f\u00fcr den Budget-Tourismus sehr interessieren w\u00fcrden und was wir dazu zu sagen haben. Und da haben wir nat\u00fcrlich auch ganz viel. Und deswegen, Uli, sprechen wir heute mal \u00fcber den Budget-Urlauber. Genau. Also das ist ja auch ein Segment, was immer wichtiger in Zukunft werden wird. Denn wir haben eigentlich ja nach wie vor auch eine Teilung auf Reisen. Und wir d\u00fcrfen nicht vergessen, das sagt unsere Forschung ja eindeutig, egal wie viel Haushaltsnettoankommen zur Verf\u00fcgung steht, wenn auf was verzichtet wird, dann zuallererst auf das Reisen. Also eher schr\u00e4nken sich die Bundesb\u00fcrger in allen Klassenkategorien ein, bei allen m\u00f6glichen G\u00fctern, als dass sie die besten Wochen des Jahres daheim verbringen wollen. Sogar bei der Grundversorgung. Man w\u00fcrde weniger essen. Das stimmt. Das ist jetzt wieder kritisch. Aber es zeigt den hohen Stellenwert. Absolut. Total. Und wir haben uns eben auch mal ja Gedanken gemacht und das sagt die Forschung auch, du hast nat\u00fcrlich vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten zu sparen, wenn du verreist. Also die einfachste M\u00f6glichkeit, du verreist nicht. Das stimmt. Aber das ist ja keine wirkliche Option. Also von daher, was macht denn der Budget-Urlauber? Also der, der aufs Budget achtet? Welche M\u00f6glichkeiten hat er? Verschiedene nat\u00fcrlich. Also einerseits kannst du einfach die Reisedauer verk\u00fcrzen. Das ist ja auch etwas, was im Laufe der Zeit immer mehr passiert ist. Also vergessen wir nicht, fr\u00fcher hat man gesagt, man ist drei Wochen im Urlaub. Dann waren es eher in den 80er Jahren noch zweieinhalb Wochen. Jetzt sind wir nicht mal mehr bei zwei Wochen. Also die Reisedauer verk\u00fcrzt sich immer weiter. Und das ist nat\u00fcrlich eine M\u00f6glichkeit, Geld zu sparen. Das zweite, wie du Geld sparen kannst, ist einfach bei der Auswahl der Destinationen. Also Fernreisen sind grunds\u00e4tzlich teurer als jetzt, keine Ahnung, Urlaub in Europa, Urlaub im Inland. Wenn du dir dann jetzt noch das n\u00e4her anschaust, einzelne L\u00e4nder, Kroatien beispielsweise liegt bei den Tageskosten bei gut 90 Euro, Griechenland bei 160 Euro, weil du in der Regel nach Griechenland eben fliegen musst. Liegt Deutschland bei 130? Bei 130 etwa, ja. Also ganz \u00fcberraschend. Also Deutschland ist jetzt nicht wirklich g\u00fcnstig, obwohl die Anreise ja fast immer wegf\u00e4llt. Da merkst du einfach, dass f\u00fcr die Unterkunft und vor Ort doch relativ hohe Preise anfangen. Also weil bei diesen Tageskosten ja tats\u00e4chlich, das nochmal ganz deutlich, ist ja schon die Anreise mit drin. Genau, da ist alles drin. Also Anreise, Unterkunft, vor Ort das Souvenir, vor Ort der Eintritt, wenn du irgendwie ins Schwimmbad gehst, an den Strand gehst, das ist alles mit inkludiert. Und da musst du wirklich sagen, hast du die M\u00f6glichkeit schon, Geld zu sparen, je nachdem, wo du ausw\u00e4hlst. Und nat\u00fcrlich, klar, wenn du jetzt direkt an der Nordsee Urlaub machst, ist es teurer, als wenn du 50 Kilometer ins Inland f\u00e4hrst. Ist ja logisch. Also das hat ja dann auch immer was mit der Attraktivit\u00e4t vor Ort zu tun. Also w\u00e4re das aber so grob die zweite M\u00f6glichkeit. Ja, und die dritte M\u00f6glichkeit ist nat\u00fcrlich dann einfach vor Ort zu sparen. Also das ist ja auch der Chart der Woche gewesen, dass eben viele Deutsche sagen, die sparen eben bei der Unterkunft. Vielleicht kannst du ja einfach mal Chart der Woche kurz vorstellen. Ja, genau. Da haben wir n\u00e4mlich gefragt, was sie tun, um Geld zu sparen im Urlaub. Und da sagen 60 Prozent, sie w\u00fcrden in eine Ferienwohnung gehen, um sich dort auch selbst zu versorgen und damit dann eben Kosten zu sparen, also Hotelkosten einzusparen. Und vor allem bei Familien ist das sehr beliebt, da sind es sogar 70 Prozent, die das tun. Und das zeigt ja auch, in den letzten Jahren hat man ja auch ganz stark gesehen, den Zuwachs von Ferienwohnungen von Airbnb, also Plattformen wie Airbnb,\n\ndass ja der Wunsch nach einer Ferienwohnung nicht immer nur aus Kostengr\u00fcnden oder der Wunsch nach einer Ferienwohnung nicht immer nur aus Kostengr\u00fcnden resultiert, sondern eben auch, weil man authentisch reisen m\u00f6chte, weil man in der Familie nat\u00fcrlich viel mehr M\u00f6glichkeiten hat, gemeinsam noch zu sein, wenn die Kinder schon schlafen oder mit Freunden, mit mehreren Paaren zusammenzusitzen. Und es muss nicht jeder abends auf sein Zimmer gehen. Also es ist nat\u00fcrlich diese Gemeinschaft, die da sich ja auch viele Reisende w\u00fcnschen durchaus und eben auch die Selbstversorgung, um einfach ein bisschen freier zu sein. Ich glaube, das hast du ja in der letzten Folge, wo wir \u00fcber Genuss gesprochen haben, auch nochmal klar gesagt, also auch ins Restaurant gehen. Also oder lieber zu Hause kochen. F\u00fcr dich ist ja das Zuhause kochen mehr Genuss als ins Restaurant zu gehen. Ja und ich meine, es ist jetzt auch gerade im Urlaub, wenn ich mir jetzt irgendwie vorstelle, man ist mit den Kindern irgendwie einen Tag \u00fcber am Strand oder mit Freunden irgendwie unterwegs, dann ist es vielleicht abends auch einfach netter, nur Spaghetti eben schnell zu kochen, als sich jetzt noch wieder irgendwie zu duschen, umzuziehen, wieder loszufahren, ins Restaurant zu gehen, da alles mit drumherum zu haben. Also ich bin auch begeisterter Ferienwohnung, Airbnb. Also wenn du dich jetzt entscheiden m\u00f6chtest f\u00fcr den Rest deines Lebens nur noch Hotel oder Airbnb? Also wenn jetzt Hotel, Leute zuh\u00f6ren und mir das anbieten, dass ich das immer umsonst machen kann, dann bin ich bei euch. Ansonsten muss ich das ganz klar sagen, w\u00e4re es f\u00fcr mich auch eher, weil ich genau die Argumente, die du eben aufgef\u00fchrt hast, es ist authentischer, man hat in der Regel deutlich, deutlich mehr Platz, es sind eben diese ganzen Annehmlichkeiten und f\u00fcr mich ist ein Hotel oftmals der Platz, wo ich schlafe und dann gehe ich ins Hotelzimmer und schlafe. Aber egal, ob wir jetzt als Familie unterwegs sind, ob man mit Freunden unterwegs ist, du willst ja irgendwie noch ein bisschen was dann auch machen und musst dann dir wieder Pl\u00e4tze suchen. Nat\u00fcrlich die Hotels bieten dir das oftmals an, dass du M\u00f6glichkeiten hast, auch da dann noch ein Getr\u00e4nk zu trinken oder irgendwie was zu machen. Aber es ist dann ja wieder in einer Bar oder in einer Lobby oder so. Total, das ist was v\u00f6llig anderes, oder? Es ist halt nicht so privat. Ja und wenn du einfach nur jetzt Karten spielen willst und willst aber jetzt nichts verzerren, ist es nat\u00fcrlich auch nicht im Sinne der Hotels, muss man ganz klar sagen, dass du da nur sitzt und Karten spielst. Obwohl man da nat\u00fcrlich auch einschr\u00e4nken muss, es gibt nat\u00fcrlich auch Airbnbs im Luxussektor. Klar. Und es gibt ja auch Hotels im Budgetsektor. Allerdings eine Frage an dich, Uli, wei\u00dft du, wie viel Prozent der Hotels in Deutschland im Ein-Sterne-Bereich sind? Von allen Hotels, die wir in Deutschland haben? Genau. Oh, jetzt mal auf einmal der Experte. Oder einfacher, vielleicht wei\u00dft du die Zahl, wie viel Prozent sind es so im 3-4-Sterne-Bereich? Die meisten, also das ist nicht. Aber jetzt nur im Ein-Sterne-Bereich, also ich wei\u00df, dass im 5-Sterne-Bereich sind es, glaube ich, knapp 2 Prozent. Also w\u00fcrde ich jetzt sagen, dass dreifache vielleicht 5, 6 Prozent im Ein-Sterne-Bereich? Nee, das sind tats\u00e4chlich noch weniger. Das ist nicht mal 1 Prozent. Echt? Ja. Oh, Wahnsinn. 95 Prozent der Hotels sind im 3- und 4-Sterne-Bereich. Oh, dann ist das ja wirklich verschwindend gering. Wahnsinn. Und es widerspricht auch total den Ergebnissen und auch der Entwicklung unserer Gesellschaft, weil es ist halt einfach die Mitte, die stark \u00fcberrepr\u00e4sentiert ist. Und der Luxussektor und der Budgetsektor existieren kaum. Ja, ich meine, es ist nat\u00fcrlich jetzt, auch wenn ich das f\u00fcr mich selber wieder mir \u00fcberlege, ich w\u00fcrde jetzt irgendwie ein Hotel suchen und obwohl ich jetzt nur \u00fcbernachten m\u00f6chte, weil man irgendwie auf der Durchreise ist, ich w\u00fcrde wahrscheinlich gar nicht nach ein- und zwei-Sterne-Hotels gucken. Ja, aber das liegt, glaube ich, auch am Image, oder? Also ich habe da sofort so ein ganz altes, ein bisschen unhygienisches Hotel vor Augen. Ja, wobei es wahrscheinlich, ich wei\u00df nicht, kennst du dich aus mit diesen Hotelklassifizierungen? Das ist, glaube ich, gar nicht, dass auch im Ein-Sterne-Bereich musst du bestimmte Sachen wahrscheinlich machen, oder? Total. Also im Ein-Sterne-Bereich sind die ganzen Klassiker mit drin. Also auch ein Fr\u00fchst\u00fccksangebot, nat\u00fcrlich t\u00e4gliche Reinigung, Rezeption und so weiter. Also das, was man die Basics und auch mehr als in einer Ferienwohnung hat, gibt es im Ein-Sterne-Bereich. Wenn man sich ja mal anschaut, was es im Drei- oder Vier-Sterne-Bereich dazukommt, sind das wirklich unwichtige Dinge. Also wie zum Beispiel kostenlose Kosmetikartikel im Badezimmer oder ein Bademantel oder zweisprachig oder mehrsprachige Fernsehsender, also internationales Fernsehen. Ist jetzt irgendwie nicht so richtig. Aber das ist dann der Unterschied zwischen dem Ein- und Vier-Sterne-Hotel. Aber es ist halt wirklich, wenn man sich das \u00fcberlegt, du hast ja eben die Spaltung angesprochen, die merken wir in fast allen Bereichen der Gesellschaft. Und das merken wir nat\u00fcrlich auch auf Reisen. Also es stellt sich nat\u00fcrlich wirklich die Frage, warum gibt es so ein begrenztes Angebot f\u00fcr den Ein-Sterne-Bereich, Zwei-Sterne-Bereich auf Reisen eigentlich, wenn doch das Bed\u00fcrfnis so gro\u00df w\u00e4re. Also es muss ja auch nicht klassifiziert werden. Das macht ja die DEHOGA. Aber so Ferien, Parks, da ist die Nachfrage riesig. Ja, also wenn wir jetzt ein bisschen, ich will nicht jetzt \u00fcber die Zukunft sprechen, mich w\u00fcrde gleich nochmal eine andere Sache interessieren, aber schon mal da der Gedanke kurz zu Ende gedacht. Also f\u00fcr die Zukunft w\u00fcrde ich jetzt schon sagen, m\u00fcsste die Branche einfach deutlich st\u00e4rker auf den Ein- und Zwei-Sterne-Bereich setzen. Das Potenzial ist da halt wirklich, wirklich gro\u00df. Und die Leute wollen auch trotzdem in Urlaub fahren, auch wenn das Portemonnaie eben nicht jetzt den gro\u00dfen Urlaub hergibt und im Drei- und Vier-Sterne-Bereich. Aber eine M\u00f6glichkeit, Geld zu sparen, ist eben in der Unterkunft. Ja, und wo du gerade das gro\u00dfe Portemonnaie ansprichst, ein Budget-Urlauber ist ja nicht geizig oder besitzt gar kein Geld. Denn wenn sie im Urlaub sind, sind sie ja durchaus gewillt, auch Geld auszugeben. Denn das ist ja das Besondere. Darauf wurde ja gespart. Da wird trotzdem Eis gekauft. Da wird trotzdem das Souvenir gekauft. Da wird in irgendwelche Parks gegangen, Eintritt bezahlt. Aber nat\u00fcrlich ist es auch f\u00fcr vor Ort sicherlich hilfreich, wenn man auch kosteng\u00fcnstige Dinge anbietet. Genau. Das ist jetzt wieder fast wie abgesprochen. Aber mein Gedanke war eben nat\u00fcrlich, wenn wir jetzt generell dar\u00fcber reden, Budget-Urlaub ist nat\u00fcrlich nicht nur die Unterkunft. Und das war jetzt ja auch, weil wir den Chart der Woche dazu gemacht haben und uns jetzt mischen mit Airbnb abgedriftet da. Nat\u00fcrlich ist es auch immer f\u00fcr die Destinationen schon wichtig, vor Ort auch Angebote bereitzustellen, die eben dann auch entsprechend genutzt werden k\u00f6nnen. Du hast v\u00f6llig recht, das sagt auch die Forschung eindeutig. Man gibt trotzdem eben das Geld f\u00fcr Souvenireis und was du eben aufgelistet hast aus. Nichtsdestotrotz ist es, glaube ich, f\u00fcr Destinationen, die von Tourismus in Zukunft st\u00e4rker profitieren wollen, schon auch wichtig, kosteng\u00fcnstige oder gar kostenfreie Sachen anzubieten. Also ob es jetzt irgendwie, keine Ahnung, das... Fr\u00fchlingsfest. Genau sowas. Die Hafentage. Ja, oder irgendwie, was ich, Zugang zum Strand, der irgendwie nicht mehr als Kurtaxe ist, aber dann der Strandkopf vielleicht nicht 20 Euro kostet. Oder dann irgendwie der Eintritt zu bestimmten \u00f6ffentlichen Einrichtungen, der halt klein gehalten wird. Das muss jetzt nicht alles ganz umsonst sein, aber ich denke eben doch so, dass damit nicht das gro\u00dfe Geld verdient werden will, sondern dass da halt einfach auch die Destination darauf aufpasst, dass man dann vor Ort... Was auch die Attraktivit\u00e4t dann eben steigert und dadurch eben mehr Budgeturlaube anzieht, die aber ja durchaus vor Ort Geld ausgeben. Genau. Und ich meine, das ist auch bei der Forschung relativ eindeutig, dass der Anspruch nat\u00fcrlich auch eines Budgeturlaubs, was einfach geringer ist. Also da muss es auch nicht jetzt irgendwie, ich sage jetzt nicht schickimicki, hensy-fancy irgendwie sein, aber es ist eben dann doch ein guter Service mit irgendwie Freundlichkeit, diese ganzen weichen Faktoren, \u00fcber die wir ja auch schon mal \u00f6fter... Das hatten wir ja auch in der Podcast-Folge zum Luxustourismus. Das ist einfach wirklich wichtig. Das w\u00e4re wahrscheinlich auch noch wieder wichtiger, als jetzt auch wieder mit der Einsterne-Klassifizierung einfach so eine Tabelle zu haben, wo man sieht, das ist ein freundliches Hotel. Oder es ist ein freundlicher Unterkunft, freundlicher Urlaubsort. Das ist auch wieder jetzt, wenn man wieder \u00fcber Budget dr\u00fcber nachdenkt, also warum boomt so stark Urlaub auf dem Bauernhof? Weil es das Authentische ist, weil es aber auch die Freundlichkeit vom Bauer, von der B\u00e4uerin ist, weil es irgendwie, das ist v\u00f6llig egal auf einmal, dass der Schweinestall vielleicht nicht super riecht und dass du dir deine Schuhe schmutzig machst und dass das Zimmer jetzt nicht Omas altes Bett hat, aber doch jetzt irgendwie von der Klassifizierung gar nicht so hoch ist. Aber auf einmal sind andere Faktoren dann wichtig und die Zufriedenheit ist total hoch und die Leute lassen dann nat\u00fcrlich trotzdem das Geld vor Ort. Letzte Woche haben wir ja auch \u00fcber Genuss gesprochen. Also das, was man genie\u00dft, was man im Urlaub genie\u00dft, ist ja selten wirklich der Ort oder die Unterkunft, sondern es ist die Atmosph\u00e4re und die Stimmung. Da ist es egal, ob es im Luxusbereich ist oder eben im Budgetbereich. Ja, wenn wir so ein bisschen zusammenfassen die Folge. Also Ayana hat am Anfang gesagt, zu viele, sehr viele, nicht zu viele, sehr viele Zutschriften zum Thema Luxusurlaub, die wir von euch erhalten haben, weil ihr einfach auch die andere Seite mal kennenlernen wolltet. Wahrscheinlich gibt es jetzt heute viele Zutschriften. Macht doch mal was zum Thema Mittelklasse-Budget oder h\u00f6heres Budget wieder. Jetzt haben wir heute den Fokus eben darauf gesetzt. Ja, wobei auf Mittelklasse werden wir ja nicht wirklich eingehen, weil da gibt es ja gar nicht so viel. Das stimmt. Naja, klar, aber jetzt drei Sterne-Bereich hast du vorhin gesagt, ist irgendwie 90, 95 Prozent rein. Ja, du Halt. Aber jetzt auch der Reisende der Zukunft. Das stimmt, ja. Also es wird eher die Spaltung geben. Und das w\u00e4re jetzt auch so ein bisschen, glaube ich, das Fazit von uns. Korrigiere mich da. Aber wir werden in Zukunft weiterhin einen Teil der Bev\u00f6lkerung haben, die nicht aufs Geld achten muss. Da wird es nicht entscheidend sein, was das Hotel im F\u00fcnf-Sterne-Bereich kostet, was vor Ort angeboten wird. Das wird einfach bezahlt werden, weil da die M\u00f6glichkeiten vorhanden sind. Aber der Anteil derjenigen, die halt doch aufs Budget achten m\u00fcssen, wird in Zukunft wachsen. Das Angebot ist f\u00fcr die, glaube ich, noch nicht richtig gut vorhanden. Nat\u00fcrlich, jeder hat auch die M\u00f6glichkeit, haben wir am Anfang gehabt, Geld zu sparen. Und eine gute Planung geh\u00f6rt sicherlich dazu. Und man kann auch gewisse Kompromisse eingehen. Aber das Angebot sollte in jedem Fall in Zukunft, glaube ich, ausgebaut werden. Denn das Potenzial ist da gro\u00df. Und ich glaube, da l\u00e4sst sich auch wirklich, wirklich gutes Geld mit verdienen. Ja. In diesem Sinne. Wir gehen in unseren n\u00e4chsten Urlaub planen. Das machen wir jetzt, um Geld zu spannen. Also, macht's gut. Wir h\u00f6ren uns n\u00e4chste Woche wieder. Bis dahin. Tsch\u00fcss. Wenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren. 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