{"id":5122,"date":"2024-09-19T06:10:27","date_gmt":"2024-09-19T04:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=5122"},"modified":"2026-07-21T18:58:12","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:12","slug":"why-we-need-spassbaeder-cost-check-and-future-trends","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/warum-brauchen-wir-spassbaeder-kostencheck-und-zukunftstrends\/","title":{"rendered":"Why do we need fun pools? Cost check and future trends"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Why are fun pools so fascinating for many people? What costs are associated with this pleasure and how often do Germans actually go swimming?<\/p>\n<p>In this episode, find out what developments are taking place in the swimming pool sector in Germany and how they will affect the future of swimming pools.<\/p>","protected":false},"author":36,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_et_pb_custom_css":""},"categories":[55],"tags":[67,98,99,100,80],"class_list":["post-5122","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-podcast","tag-zukunftserwartungen","tag-benehmen","tag-umgangsformen","tag-werte","tag-zukunft"],"acf":{"ausgabe_nummer":"Podcast, Staffel 3 - Folge 29","pdf-download_dateiname":"","podcast_embed_code":"<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/spaeter-war-alles-besser-der-zukunftspodcast.podigee.io\/50-warum-brauchen-wir-spassbader-kostencheck-und-zukunftstrends\/embed?context=external&token=HP4YS3Fx7jHfK7pntFOPmQ\"><\/script>","podcast_audio_url":"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1570554-m-71fc3a99ba0e1abe2f8ad30be822e0fa.mp3","podcast_transcript":"So tickt Deutschland, der Zukunftspodcast. Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Wer unseren Podcast schon l\u00e4nger h\u00f6rt, der wei\u00df, dass Uli ein riesiger Freizeitpark-Fan ist. Das stimmt. Uli, wie sieht es denn mit Freizeitb\u00e4dern aus? Stehen die auch so hoch in der Kunst bei dir? Nicht ganz so hoch, aber schon. Also immer, wenn es irgendwie einen Wasserpark gibt, da bin ich schon dabei oder auch jetzt in Deutschland so das ein oder andere Erlebnisbad. Das schon wirklich gerne, auch mit der Familie. Die Kinder sind da auch begeistert von. Also schon etwas, was ich wirklich mag. Ja. Denn wir haben ja auch in unserem Chart der Woche diese Woche mal abgefragt, was die Deutschen denn eigentlich bereit sind an Eintritt f\u00fcr einen Besuch in einem Freizeitbad, Erlebnisbad, Spa\u00dfbad, wie auch immer man es nennen m\u00f6chte. Also mehr als ein klassisches Hallen- oder Freibad. Ja, was sie bereit sind daf\u00fcr auszugeben, was ihnen ein Eintritt wert ist. Und dar\u00fcber m\u00f6chten wir heute mal ein bisschen genauer sprechen. Das stimmt, ja. Ich meine, es sind so im Schnitt knapp 12 Euro bei einer durchschnittlichen Verweildauer, was sind es, knapp drei Stunden so in etwa, was man rechnen kann. Da sieht man schon, dass das mehr ist als vor zehn Jahren. Da war es ein Euro weniger. Das h\u00f6rt sich jetzt nicht viel an, aber sind ja immer in zehn Prozent oder knapp zehn Prozent. Nat\u00fcrlich Unterschiede innerhalb der Bev\u00f6lkerung. Je h\u00f6her das Einkommen, desto eher leistest du dir sowas und desto eher bist du auch bereit, mehr daf\u00fcr auszugeben. Und wenn es aber nochmal so ein bisschen ins Detail, wenn man sich das anschaut, ganz interessant. Also jeder Vierte sagt, sollte an sich nicht mehr als sieben Euro kosten. 45 Prozent dann so zwischen sieben und 15 Euro. Aber immerhin jeder Zehnte auch, der sagt, nee, kann durchaus mehr als 20 Euro kosten. H\u00e4ngt sicherlich auch so ein bisschen immer damit zusammen, wie lange man bleibt. Ist aber auch ganz interessant, hat man das vielleicht auch einfach gelernt. Also dass jetzt fast jeder Zweite ein bisschen weniger sagt, tats\u00e4chlich den Durchschnittspreis, den so ein Eintritt kostet. Also in so einem Erlebnisbad sind meistens zwischen 10 und 20 Euro. Und jetzt sagt fast die H\u00e4lfte, 15 Euro sind okay. Das stimmt. Also da merkt man schon, dass es gelernt ist und was nat\u00fcrlich auch oftmals dann der Realit\u00e4t entspricht. Nat\u00fcrlich gibt es auch B\u00e4der, die g\u00fcnstiger sind. Es gibt B\u00e4der, die deutlich teurer sind. Aber du hast ja eben auch schon so ein bisschen definiert. Also es ist jetzt eben nicht das klassische Hallenbad oder klassische Freibad, wo man vielleicht auch irgendwie unter f\u00fcnf Euro reinkommt, sondern es sind eben eher diese Erlebnisschwimmb\u00e4der. Aber die zeichnen sich eben dadurch aus, dass sie diese Kombinationen dann eben auch haben. Schwimmen, Entspannung, Abenteuer, also irgendwelche Wellen, Becken, Wasserrutschen, Str\u00f6mungskan\u00e4le, was gibt es da? Whirlpools, Kinderbereiche, also all diese Sachen. Gastronomie geh\u00f6rt dazu, Wellness auch oftmals. Also das ist schon oder auch Veranstaltungen, irgendwelche Kurse, Poolpartys, Aquafit-Sachen. Also es ist nat\u00fcrlich schon deutlich mehr als das klassische Hallenbad, was man vielleicht sowas kennt. Ich war mal in einem Schwimmbad, da gab es, da konnte man Pinguine beobachten. Oh ja, Spraywellen. Ja, richtig, genau. Ja, etwas Besonderes, kann man ganz klar sagen, weil nat\u00fcrlich viele B\u00e4der auch versuchen, dann \u00fcber so besondere Attraktionen, du schwimmst praktisch mit den Pinguinen, also du schwimmst und dann nicht durch das Becken. Obwohl, ich habe es mir schon ein bisschen spektakul\u00e4rer vorgestellt, als es war, weil man hat nat\u00fcrlich einfach eine Glaswand zwischen seinem Becken und dem der Pinguine und das war schon auch ein bisschen dreckig. Das stimmt. Also so richtig viel Superseen kommt man die Pinguine jetzt auch nicht. Das stimmt, das ist ein bisschen wie im Aquarium dann manchmal so, ne? Aber das ist sicherlich auch etwas, was besonders ist. Aber es hat mich angelockt. Es hat funktioniert, genau. Total, ja. Wobei man nat\u00fcrlich sagen muss, dass du oder dass ich halt ins Schwimmbad gehe, hat nat\u00fcrlich auch erstmal diese Grundvoraussetzung, wir k\u00f6nnen schwimmen. Und das ist ja etwas, was auch mit Sorge zu betrachten ist. Absolut. Also um da mal so ein paar Zahlen zu nennen, in NRW schlie\u00dft im Schnitt jeden Monat ein Schwimmbad. Genau. Und da ist nat\u00fcrlich dann die Konsequenz, dass auch immer weniger schwimmen k\u00f6nnen. Genau. Das darf man nicht vergessen. Also man spricht immer so, ich wei\u00df nicht, was du f\u00fcr Zahlen, aber so 20 Prozent aller Grundschulkinder k\u00f6nnen, glaube ich, nicht schwimmen. Genau. Und da vor allem auch nochmal echt ein soziales Gef\u00e4lle drin, dass man sagt, ungef\u00e4hr jedes zweite Kind aus der Familie mit einem geringen Einkommen kann nicht schwimmen. Ja, und das ist nat\u00fcrlich, ich sage jetzt nicht, Schwimmen ist sowas wie Lesen und Schreiben und Rechnen, aber ist nat\u00fcrlich f\u00fcrs Leben, glaube ich, schon nicht das Schlechteste. Also ich finde es halt einen wahnsinnigen Sicherheitsaspekt. Total. Also Fahrradfahren, k\u00f6nnte man jetzt da auch mit einreihen in diese Reihe. Man sollte lesen, schreiben, Fahrradfahren, schwimmen. Aber das Schwimmen ist halt eben einfach so wahnsinnig sicher. Also es kann einfach Leben retten. Absolut. Ja. Also das ist wirklich, und die Zahl hat sich verdoppelt in den letzten f\u00fcnf Jahren. Das darf man auch nicht vergessen. Der Nichtschwimmer. Der Nichtschwimmer. Ja, du hast recht. Und das ist wirklich etwas, da muss was getan werden. Aber wie du eben gesagt hast, es liegt nat\u00fcrlich zum Teil zumindest auch daran, dass das Angebot von Schwimmb\u00e4dern geringer wird. Also die klassischen B\u00e4der, also Hallenb\u00e4der, Freib\u00e4der, die schlie\u00dfen. Also wir wollten jetzt letztens, als das Wetter so sch\u00f6n war, ins Freibad gehen und da fiel mir wieder auf. Nee, das hat ja auch schon wieder geschlossen. Und das andere auch. Also so ein gro\u00dfes Angebot gibt es da eben einfach auch nicht mehr. Und einen Kurs f\u00fcr ein Seepferdchen zu bekommen, ist auch wahnsinnig schwierig. Und kostet wahrscheinlich auch eine Menge, ne? Das kostet auch eine Menge, ja. Also ich glaube, das G\u00fcnstigste, was ich gesehen habe, lag bei knapp 170 Euro f\u00fcr einen Seepferdchenkurs und das Teuerste bei 300. Wahnsinn. Plus ein Ritt wahrscheinlich. Nee, der ist dann Gott sei Dank schon mit da drin. Sehr sch\u00f6n. Aber was nat\u00fcrlich, du hast jetzt eben die Kosten angesprochen, nat\u00fcrlich darf man auf der anderen Seite nicht vergessen, an sich jedes \u00f6ffentliche Bad ist defizit\u00e4r. Also rechnet sich nat\u00fcrlich nicht, weil es enorm teuer ist, so ein Bad halt auch zu betreiben. Also von den Energiekosten, von den Personalkosten, Renovierungskosten. Das kostet nat\u00fcrlich schon auch alles wirklich, wirklich Geld. Und viele Kommunen m\u00fcssen eben sparen und sagen dann, okay, dann schlie\u00dfe ich das ein oder andere Bad halt, was immer problematisch ist, gerade auch f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Aber was sicherlich auch ein gro\u00dfer Treiber daf\u00fcr ist. Also es ist jetzt nicht, dass die B\u00e4der nur schlecht besucht werden, sondern einfach auch, weil sie defizit\u00e4r sind. Ja. Aber reden wir nochmal \u00fcber Erlebnisb\u00e4der. Also das ist ja etwas, was wirklich gut ist. Ich habe so ein Paarb\u00e4der, wo ich sage, das ist wirklich was Besonderes. Ich wei\u00df nicht, wie du das siehst, so dieses Tropical Island mit dieser gro\u00dfen Cargolifterhalle. Ja, okay, das w\u00fcrde ich ja fast schon, das ist schon auf so einem anderen Blatt. Das ist da richtig mit, man kann da drin zelten, man kann da \u00fcbernachten. Das ist ein bisschen so eine Erlebniswelt, die ich fast schon als eine Urlaubsalternative ansehen w\u00fcrde. Total. Also es ist so ein bisschen klassisch aus Centerparks, das kennt man ja auch, wo irgendwie das Erlebnisbad im Zentrum steht. Klar, hast die Bungalows drau\u00dfen rum, hast noch viele andere M\u00f6glichkeiten. Aber das Erlebnisbad steht an sich im Zentrum, weil nat\u00fcrlich Kinder, Wasser, Spa\u00df ist etwas, was im Urlaub perfekt funktioniert. Genau. Kann ich mir vorstellen, dass sowas Zukunft hat. Glaube ich auch. Ja, also ich glaube auch. Es muss nat\u00fcrlich immer was Besonderes beinhalten, ich glaube, das Tief ist auch viel davon abh\u00e4ngig, wo so ein Bad ist. Also wenn du zu lange Anfahrzeiten hast, das war ja auch bei Tropical Island, klar ist Einzugsgebiet Berlin, aber jetzt irgendwie f\u00fcr zwei Stunden f\u00e4hrst du halt dann doch nicht hin, dann willst du halt l\u00e4nger bleiben. Ja. Und jetzt irgendwie mit \u00fcbernachten ist nat\u00fcrlich dann auch wieder mehr Aufwand. Also muss man einfach gucken, ob sowas in Zukunft geht. Aber viele klassische Spa\u00dfb\u00e4der, Erlebnisb\u00e4der, die man sich diese anschaut, sind ja oftmals in Ballungszentren und da funktioniert das nat\u00fcrlich gut. Das darf man nicht vergessen. Genau. Was auch \u00fcbrigens gut funktioniert, also sowohl USA als auch jetzt erstmals in Deutschland ist diese Kombination aus Freizeitpark und Wasserpark. Also jetzt bei den Disney-Anlagen hast du das sowieso standardm\u00e4\u00dfig, aber auch in Deutschland, Europa-Park. Da bin ich selber immer so ein bisschen \u00fcberfordert von dem Angebot. Also bei dem einen braucht man seine Badesachen und bei dem anderen braucht man vern\u00fcnftige Turnschuhe und K\u00e4ppi, um so einen Tag in so einem Freizeitpark zu verbringen. Da hast du recht. Andererseits ist nat\u00fcrlich dann auch einfach der Mehrtagesansatz da. Also auch eher schon wieder dieser Kurzurlaub. Absolut. Also du bleibst dann wenigstens eine \u00dcbernachtung, meistens zwei \u00dcbernachtungen. Einmal gehst du in den Freizeitpark, einmal gehst du in den Wasserpark und hast dann halt eben das Doppelte Vergn\u00fcgen. Und dann hat man als Kunden ja auch eher die Einmalbesucher, f\u00fcr die das dann einmal so ein Highlight ist und nicht unbedingt die Wiederholungst\u00e4ter, sage ich mal. So ein normales Spa\u00dfbad, wo es vielleicht zwei Rutschen gibt und ein Becken. Total. Da geht man ja vielleicht auch regelm\u00e4\u00dfig hin. Was sagt denn eigentlich unser Freizeitmonitor da? In etwa zehn Prozent gehen, glaube ich, regelm\u00e4\u00dfig wenigstens einmal die Woche baden in irgendeiner Form. Egal, ob es jetzt Hallenbad ist, Freibad, Erlebnisbad, Badesee, Meer, Fluss, ganz gleich. Aber so zehn Prozent machen das. Also schon eine relativ hohe Zahl. Und auch innerhalb der Bev\u00f6lkerung, klar, die J\u00fcngeren etwas h\u00e4ufiger, aber auch viele Senioren irgendwie mit acht, neun Prozent ist schon gut dabei. Ja. Das ist da wahrscheinlich nochmal so ein Unterschied zwischen diesen ganz gro\u00dfen Disney, Ich wei\u00df auch, in Bukarest, also in Bulgarien gibt es auch eine riesen tolle Therme, ziemlich mitten in der Stadt, die viel besucht wird. Also da haben ja auch andere L\u00e4nder, also es ist ja international, sind ja diese Riesenthermen, aber die sind wahrscheinlich eher dieses Highlight und ein bisschen eher so Richtung Urlaubsersatz. Absolut. Also man kennt es ja auch von Teneriffa und die wirklich die gro\u00dfen, das sind halt wie Freizeitparks. Das darf man echt nie vergessen. Und das ist jetzt nicht, dass du da jede Woche oder jeden Monat halt irgendwie hingehst oder st\u00e4ndig irgendwie mit deinen Freunden, das ist halt schon was anderes. \u00dcbrigens, das kann man ja auch mal sagen, du bist ja im Urlaub, bist ja auch Asien, ist ja bei dir auch ein Gebiet. Einer der bekanntesten Wasserparks ist \u00fcbrigens in Malaysia. Okay. Das k\u00f6nntest du auch mal f\u00fcr die Stiftung hinfahren. Ja, das auch. Ja, sehr gerne. Die haben eine Wasserrutsche, das soll die l\u00e4ngste Wasserrutsche der Welt sein, 1,1 Kilometer. Oh Gott, wie lange ist man da unterwegs? Mit wie viel kmh wird man da runtergeschossen? Wahrscheinlich schon, irgendwie sind 20, 30 kmh nehme ich jetzt mal davon aus. Aber ich meine \u00fcber einen Kilometer, da bist du schon im Moment unterwegs, oder? Ja, oder lohnt sich das Anstehen und Hochlaufen? Sehr sch\u00f6n. Das w\u00e4re mein Ziel. Das ist ja eine Geschichte, die w\u00fcrde ich mir ergeben, also die m\u00fcsste man sich wirklich mal anschauen. Eine der spektakul\u00e4rsten Wasserrutschen ist \u00fcbrigens in meiner alten Heimatstadt in Kansas City, aber mittlerweile geschlossen. Okay. Das war... Ist wahrscheinlich irgendwas passiert. Da hast du recht. Ja, also war die Schlitterbahn, also der deutsche Name Schlitterbahn in Kansas City, die hatten jetzt zeitlang die h\u00f6chste Rutsche der Welt, also \u00fcber 50 Meter und die war wirklich, wirklich steil. Du warst in so Booten drin und bist da runtergeschossen und dann ist da irgendwann ein Todesfall passiert, irgendwie 2016, 2018 dann geschlossen. Aber das war auch eine wirklich sehr ungew\u00f6hnliche steile Rutsche, das muss man schon sagen. Also das w\u00e4re ja nichts f\u00fcr mich. Also da habe selbst ich gesagt, nein, das mache ich nicht mehr. Also das war 51 Meter und mit solch einer Geschwindigkeit, du warst fast 100 Stundenkilometer schnell. All das war wirklich was ganz anderes. Aber es gibt es halt nat\u00fcrlich immer mal wieder, es gibt auch Wasserbahnen, die d\u00fcrfen nicht von Frauen genutzt werden, weil die Gefahr der inneren Verletzungen zu gro\u00df ist. Und da sagt man, dass das wirklich nicht mehr geht, weil dieser Aufprall dann einfach gesundheitssch\u00e4dlich sein kann. Das ist f\u00fcr Frauen wirklich explizit verboten. Das ist aber nat\u00fcrlich die absolute Ausnahme, solche Ultrarutschen. Geht schon wieder ein bisschen so in den Bereich extremen, ich sage jetzt mal Sportarten oder generell Extreme, denen ja viele auch in der Freizeit so hinterher hechten. F\u00fcr die ist das was, aber ja nicht unbedingt f\u00fcr den Durchschnittsdeutschen, der ein bisschen mit seiner Familie am Wochenende mal ins Spa\u00dfbad gehen m\u00f6chte. Das stimmt, ja. Sprechen wir \u00fcber die Zukunft, oder? Ja. Also einerseits, glaube ich, ist es wirklich dieser gro\u00dfe Wechsel, wenn wir uns jetzt eben gesagt haben, mehr und mehr Hallenb\u00e4der, Freib\u00e4der schlie\u00dfen, die sind ja oftmals sehr zentral gelegen. Das ist ja auch historisch dann immer so gewachsen gewesen als Freizeitbesch\u00e4ftigung 60er, 70er Jahre, wo viele Hallenb\u00e4der und Freib\u00e4der aufgemacht haben. So sparen B\u00e4der oftmals eher am Stadtrand, weil sie mehr Platz brauchen und damit nat\u00fcrlich eine l\u00e4ngere Anfahrtszeit. Von der Anfangszeit Anfahrtszeit, das k\u00f6nnten wir uns mal wieder auch anschauen, wie lange Leute bereit sind, da hinzufahren. Das w\u00e4re auch f\u00fcr die Forschung mal was ganz Interessantes. Also da muss man wirklich gucken, wo sind diese B\u00e4der in Zukunft und wenn die zu weit au\u00dferhalb sind, dann ist es nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe Herausforderung. Ja. Andere Entwicklung, glaube ich, wenn wir so ein bisschen \u00fcber die technischen Sachen reden. Also das ist vielleicht so zwei, drei Beispiele, was glaube ich in Zukunft \u00f6fter sein wird, ist nat\u00fcrlich diese ganze VR-Geschichte, also Virtual Reality, dass das mehr interaktive Elemente, also wenn du dann irgendwie durch die Rutschen unterwegs bist mit irgendwelchen LED-Lichtern, Sensoren. Es gibt mittlerweile bestimmte Wasserrutschen, die nennen sich dann hydromagnetisch, wo du dann anhand deines K\u00f6rpers wirst du irgendwie geleitet oder das Boot wird nochmal geleitet, dass du eben nochmal einen Berg hochfahren kannst, weil der Magnet dich dann hochzieht. Also solche Geschichten kommen nat\u00fcrlich immer, wobei man immer so ein bisschen aufpassen muss, dass es nicht zu anspruchsvoll wird, weil es da nat\u00fcrlich irgendwann auch nicht mehr gesund wird. Und ich glaube, die gro\u00dfe Zukunft oftmals nat\u00fcrlich auch das thematisierte, dass es eher wie eingebettet ist, Mittelalter, futuristisch, was auch immer da kommen mag. Ja, weil das, was die Menschen sich in ihrer Freizeit ja w\u00fcnschen, ist ja dieser Kontrast zum Alltag. Einfach mal entfliehen in eine andere Welt. Man m\u00f6chte aber auch diese Sicherheit. Deswegen, ich glaube halt diese Extreme immer schneller, h\u00f6her, steiler, das sehe ich pers\u00f6nlich gar nicht unbedingt. Ich glaube wirklich diese super sch\u00f6ne heile Welt, in die man entfliehen kann, in der man Spa\u00df haben kann, in der es sicher ist und gesch\u00fctzt und zus\u00e4tzlich ja vielleicht noch gepaart mit irgendeinem besonderen Thema, wo man vielleicht auch was lernen kann, was mitnehmen kann. Ja, also bin ich v\u00f6llig bei dir. Ich glaube nat\u00fcrlich auch, das ist ja der gro\u00dfe Vorteil von so Schwimmb\u00e4dern, ist nat\u00fcrlich auch die Gemeinschaft, die Geselligkeit. Ja. Du gehst ja meistens nicht alleine hin, es sei denn, du willst jetzt irgendwie deine Bahn ziehen und es irgendwie sportlich betreiben, aber es ist ja in der Regel mit der Familie, mit Freunden oder du lernst irgendwelche Leute kennen, also auch Jugendliche, f\u00fcr die es nat\u00fcrlich beliebt ist und wenn du dann irgendwie, keine Ahnung, dein Drink im Whirlpool dann nehmen kannst und da irgendwas inszeniert wird oder irgendwelche Poolpartys hast und alles. Ja, also Special Events nachts, wo du sagst inszeniert. Wir hatten ja jetzt gerade die EM, hat man ja auch irgendwie so Public Viewing im Schwimmbad. So ein Freibad w\u00e4re ja auch was gewesen. Total, also w\u00e4re wieder eine L\u00fccke gewesen. Also das muss man schon sagen, da gibt es glaube ich ein gro\u00dfes Potenzial. Andererseits nat\u00fcrlich schon eine Herausforderung, dieses klassische Heimbad, ob das jetzt noch so viel Zukunft hat. Was hast du vorhin gesagt, jedes zehnte? In NRW, genau, das fand ich halt eine gute Zahl, die man sich so merken konnte. Aber grunds\u00e4tzlich in ganz Gesamtdeutschland werden halt einfach deutlich mehr geschlossen, als neu ge\u00f6ffnet werden. Ja, und das ist nat\u00fcrlich dann eine Entwicklung, wo wir auch wieder aufpassen m\u00fcssen. Diese Schwimmen lernen ist glaube ich schon auch nach wie vor was Entscheidendes. Also wirklich Schulen haben da einen Auftrag, aber ich glaube auch Eltern, dass man sich wirklich darum k\u00fcmmert, dass das Kind im Wasserfest ist. Genau, aber was wir auch in unserer Tourismusforschung ja sagen, so diese k\u00fcnstlichen Erlebniswelten, die eine Alternative zu den Flugreisen und Pauschalreisen darstellen k\u00f6nnen. Gerade, da ver\u00e4ndert sich ja auch viel im Tourismus. Da k\u00f6nnten die Erlebnisbilder auf jeden Fall eine Rolle spielen. Das werden sie, glaube ich, schon vergessen. Wenn nicht der Mensch kommt aus dem Wasser und der will immer zur\u00fcck ins Wasser. In diesem Sinne sind wir schon wieder durch, oder? Ja, w\u00fcrde ich auch sagen. Gehen wir uns mal abf\u00fcllen. Gucken, in welche sch\u00f6nen Sperme wir demn\u00e4chst mal reisen. Du planst jetzt mal leise. Genau, das mache ich. Macht's gut. Bis dahin. Tsch\u00fcss. Tsch\u00fcss.\n\nWenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftung-f\u00fcr-zukunfts-fragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren. Dieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de Und da geht's. Und da geht's. Vielen Dank."},"_et_pb_custom_css":"","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Warum brauchen wir Spa\u00dfb\u00e4der? 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