{"id":5132,"date":"2024-09-26T05:58:24","date_gmt":"2024-09-26T03:58:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=5132"},"modified":"2026-07-21T18:58:12","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:12","slug":"why-are-social-games-experiencing-a-boom-background-and-future-prospects-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/warum-erleben-gesellschaftsspiele-einen-boom-hintergruende-und-zukunftsaussichten-2\/","title":{"rendered":"Why are parlour games experiencing a boom? Background and future prospects"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Why have parlour games enjoyed increasing popularity for years? 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Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Heute m\u00f6chten wir in unserem Podcast \u00fcber die Gesellschafts- und Kartenspiele sprechen. Wo kommen sie her? Wo geht es hin? Welche Bedeutung haben sie? Und ich glaube, jeder von uns verbindet mit irgendeinem Karten- oder Gesellschaftsspieler nat\u00fcrlich auch Kindheitserinnerungen. Es scheint, dass sie nie aus der Mode kommen. Und gespielt wird ja wirklich in jedem Alter und in allen Kulturen. Uli, hast du ein spezielles Spiel, was du liebst oder etwas mit Verbindungen hast? So viele. Ich bin ja wirklich ein Spieler. Von der Kindheit an Schach war wirklich so in der Familie war ein gro\u00dfes Spiel. Mit Freunden ganz viel Karten. Mit den Kindern diese ganzen Gesellschaftsspiele, die man von verr\u00fcckte Labyrinth bis hin irgendwie, aber auch dieses mit auf Partys, mit Activity und mit Freunden. Monopoly war bei uns ganz gro\u00df. Monopoly, auch ein sch\u00f6ner Funfact von vornherein. Wusstest du, dass Monopoly fr\u00fcher wirklich ein Spiel gegen den Kapitalismus war, um zu zeigen, wie schlimm der Kapitalismus ist und Ausbeutung und alles und wie man dagegen arbeiten muss? Ich habe nat\u00fcrlich manchmal gemerkt, wenn da irgendjemand Wut an den Rand aufgestanden ist. Das stimmt. Aber insofern ganz viele Lieblingsspiele. Wie sieht es bei dir aus? Ja, also fr\u00fcher mit der Familie tats\u00e4chlich so in meinen Geschwistern haben wir viel Monopoly gespielt. Ansonsten, also mit Freunden dann eher so diese geselligen Spiele, also Activity, Tabu. Therapie. Ich rede ja auch einfach sehr gerne. Das hei\u00dft, das war dann gut. Und ja, jetzt so mit meinen eigenen Kindern f\u00e4ngt es jetzt erst an. Ich glaube, deswegen haben wir uns ja auch letztens dar\u00fcber ausgetauscht. Ich habe dich gefragt, meine Tochter ist gerade f\u00fcnf geworden. Welche Spiele? Ich habe gefragt, ob du da so ein paar Empfehlungen h\u00e4ttest, weil ich ja wei\u00df, dass du da so ein Experte bist. Experte nicht? Also ich spiele halt einfach gerne. Das muss man wirklich sagen. Ja, aber die Besprechen kennst du ja viel. Das stimmt, ja. Genau. Aber wie sieht es denn innerhalb der deutschen Gesellschaft so aus? Wir haben ja auch in unserem Freizeitmonitor abgefragt, wie h\u00e4ufig man Karten- oder Gesellschaftsspiele spielt. Ja. Und w\u00fcrdest du das mal vorstellen? Also ich fand die Zahlen schon positiv \u00fcberraschend. Also wenn wir uns jetzt so einen Zehn-Jahres-Vergleich anschauen. 2014 haben acht Prozent der Bundesb\u00fcrger angegeben. Sie spielen wenigstens einmal pro Woche im Gesellschafts- oder Kartenspiel. Aktuell sind es jetzt 13 Prozent. Also jetzt nicht fast doppelt so viel, aber doch eine deutliche Steigerung. Auch monatlich, ich wei\u00df nicht, was war es ein gutes Drittel, die das machen. Und ich finde auch durch viele Altersgruppen hindurch. Klar, jetzt Familien nat\u00fcrlich h\u00e4ufiger als kinderlose Paare oder als Singles. Aber ja auch deutlich h\u00e4ufiger. Also das fand ich n\u00e4mlich einen riesen Unterschied. So im Durchschnitt 13 Prozent der Deutschen einmal die Woche. Ja, das finde ich jetzt nicht so sonderlich viel. Aber 24 Prozent der Familien. Das ist jeder vierte. Das ist jede vierte Familie, die mindestens einmal die Woche spielt. Und das finde ich schon... Ich geh\u00f6re dazu.\n\nWas in der Zeit, die ich aber auch komme nachher vielleicht auch nochmal drauf, wenn wir \u00fcber die Zukunft sprechen, aber mehr als jeder Zweite, der sagt, er w\u00fcrde gerne h\u00e4ufiger Spiele spielen. Ja. Das finde ich auch schon enorm. Das passt aber auch total gut, finde ich. Was mich n\u00e4mlich \u00fcberrascht hat, ist, dass der Umsatz, also dass der Markt an Karten, Gesellschaftsspielen, Brettspiele, dass der total w\u00e4chst. Ich h\u00e4tte jetzt ja irgendwie gedacht, ich meine B\u00fccher, Zeitungen, das ist alles ein bisschen auf dem absteigenden Ast, weil alles digitalisiert wird. Und wir wissen ja auch Videospiele, ich wei\u00df ja auch, Gamescom in K\u00f6ln, es ist ja gigantisch riesig, dieser Markt. Da m\u00fcssen wir mal einen eigenen Podcast zumachen, glaube ich. Die sind v\u00f6llig raus bei diesem, was wir jetzt bisher an Zahlen gesagt haben, ne? Ja, genau. Also das ist nochmal was ganz anderes, Videospiele. Bei uns geht es wirklich nur um diese ganzen Analogen. Und dieser Markt w\u00e4chst aber auch. Also auch im Jahr 2024 w\u00e4chst der noch. Und das hat mich pers\u00f6nlich \u00fcberrascht. Und ich finde, das passt da nat\u00fcrlich auch dazu, dass mehr als jeder Zweite gerne h\u00e4ufiger doch so ein Spiel spielen w\u00fcrde. Das stimmt. Und der w\u00e4chst. H\u00e4tte ich jetzt nicht \u00fcberrascht, so wie du gerade guckst. Ne, begrenzt. Also ich meine, die wachsen ja auch wirklich deutlich, ne? Also so zweistellig, also 10 bis 15 Prozent sagt man immer, dass es noch weiter nach oben geht. Ich glaube halt, weil es ja auch die Zeit einfach wieder da ist. Also so ein bisschen dieses Zur\u00fcckerinnern an fr\u00fcher, was mit Spielen verbunden wird. Nat\u00fcrlich muss man jetzt auch klar sagen, es gibt immer neuere Spiele, immer neuere Angebote. Und Spieleentwickler lassen sich auch schon eine Menge einfallen. Also das finde ich toll. Wirklich auch ganz innovative Ideen. Und dann, glaube ich, liegt es nat\u00fcrlich auch so ein bisschen dran, dass das heute anders finanziert wird. Also das habe ich mir nochmal n\u00e4her angeschaut. Dieses ganze Crowdfunding f\u00fcr Spieleer\u00f6ffnungen, das hat ordentlich zugenommen. Und da sammeln halt auch echt schnell hunderttausende Millionen Betr\u00e4ge ein, um dann Spiele auch wirklich an den Markt zu bringen. Also alleine f\u00fcr das letzte Jahr, sagt man, es waren irgendwie knapp zwei Millionen US-Dollar, die f\u00fcr Brettspiele gesammelt wurden, um die eben nach vorne zu bringen. Also das ist schon wirklich eine hohe Zahl. Und das ist nat\u00fcrlich auch eine tolle M\u00f6glichkeit. Also wenn du mal ein Spiel entwickeln willst, jetzt zu finanzieren, ist nicht das Problem, glaube ich. Es muss nur gut sein. Ja, also du sagst, diese Sehnsucht nach Geselligkeit spiegelt sich da wieder. Also wir haben ja auch im August unseren Freizeitmonitor ver\u00f6ffentlicht. Und da haben wir ja auch gesehen, dass famili\u00e4re Aktivit\u00e4ten zwar ein bisschen abgenommen haben, aber so mit Freunden Zeit verbringen, sowohl zu Hause als auch woanders einladen und so weiter, dass das alles ja zugenommen hat. Stimmt. Und das passt nat\u00fcrlich auch an sich perfekt f\u00fcr Spiele. Also dieses Bed\u00fcrfnis nach Gemeinschaft, nach Geselligkeit. Jetzt kannst du sagen, Spielen verbindet ja auch irgendwie. Das geht ja nicht nur ums Gewinnen, sondern heutzutage auch viele Spiele, wo du gemeinsam gegen das Spiel spielst, wo du es irgendwie, die Unterhaltung, den Spa\u00df im Vordergrund hast und jetzt nicht das Gewinnen als solches. Und ich glaube, das ist schon wieder so ein St\u00fcck weit eine Flucht aus dem Alltag, vielleicht auch ein Gegenst\u00fcck. Du hast halt einfach keinen Stress dabei, also schon Sachen, die die Bev\u00f6lkerung einfach zu sch\u00e4tzen wei\u00df. Genau. Also ich finde es auch einfach mal ein total positiv stimmendes, optimistisches Ergebnis, weil man ja ganz h\u00e4ufig sagt, okay, es ist alles so Versingelung, Vereinsamung, R\u00fcckzug in die eigenen vier W\u00e4nde. Aber dass tats\u00e4chlich dieser gesellige Aspekt w\u00e4chst, finde ich jetzt echt sehr angenehm. Total. Und er w\u00e4chst nicht nur, sondern er w\u00e4chst auch eben f\u00fcr die Zukunft. Wenn du jetzt sagst, 53 Prozent wollen es in Zukunft gerne h\u00e4ufiger machen, die brauchen ja an sich nur den Kick, um dann sich mit Freunden zu treffen, loszulegen oder mit der Familie auch zu treffen und einfach zu spielen. Das ist ja schon was Positives. Machst du da eigentlich so einen regelm\u00e4\u00dfigen Spieleabend? Ja, wir haben jetzt mit angefangen mit unseren besten Freunden und wieder ganz klassisch haben wir angefangen Karten zu spielen. Also Kanaster und Romy und diese ganzen alten Kartenspiele und dann irgendwie in Teams gegeneinander und nat\u00fcrlich wird auch dabei gegessen, gekl\u00f6nt und alles andere gemacht. Aber an sich so wenigstens, dass wir zwei Runden dann spielen und das echt so regelm\u00e4\u00dfig ist, zu sagen, wenigstens alle zwei Wochen wollen wir uns treffen und wollen das wieder machen. Hattest du fr\u00fcher auch so eine Skat-Runde? Weil ich glaube hier sogar im Unternehmen... Habe ich fr\u00fcher mitgemacht sogar. Weihnachtspreis-Skat. Mitgemacht-Betriebs-Sportgruppe Skat spielen. Also ich hoffe, meine Mutter h\u00f6rt jetzt nicht zu, aber ich habe auch ein St\u00fcck weit meine Schulzeit wirklich mit Kartenspielen verbracht und Skat war so meine Einnahmequelle. Wir haben immer Viertelfennig Skat oder wie auch immer das, mit was f\u00fcr Summen wir das gespielt haben und dann ganz, ganz viele Karten gespielt, die Tage und nicht nur die N\u00e4chte und waren wirklich Kartenspielen, war ganz einfach. War das Skat so die heutige Version von Poker? Ein St\u00fcck weit, ja. Also Poker ist glaube ich heute wahnsinnig beliebt. Ich meine, da bist du eher die Expertin drin, glaube ich. Also ich bin nicht pers\u00f6nlich, aber mein Mann spielt sehr viel Poker und seine Freunde, Ja, aber das ist auch richtig, die spielen auch um Geld und gewinnen auch da was, ne? Genau, ja, das stimmt. Aber es wurde mir auch immer wieder gesagt, dass es eben nicht so viel so ein Gl\u00fccksspiel, sondern da geht es halt auch wirklich um Strategie. Also es gibt ja auch wirklich die M\u00f6glichkeit, sich da vorzubilden und etwas zu lernen. Also richtige Lernangebote, Tutorials, wenn man es auf Englisch sagen will, dass man da echt besser drin wird. Total. Und das ist jetzt, ergibt es echt nicht nur f\u00fcr Poker, ne? Also ich habe mir das mal angeguckt, international, in Japan gibt es wirklich spezielle Schulen, die jetzt nur auf das Lernen und die Meisterschaften von Kartenspielen sich konzentrieren. Und die Sch\u00fcler verbringen dann wirklich Stunden, Monate, Jahre damit, alle Aspekte des jeweiligen Kartenspiels zu lernen, Strategien, die ganzen Feinheiten der Spielregeln, um dann auch ein St\u00fcck weit damit dann Geld zu verdienen. Ja, also \u00e4hnlich wie man es ja bei den meisten wahrscheinlich von Schach kennen. Total, ja. Also Schach. Ja, wo es die Schulen gibt. Ja, und ja auch die ganzen AGs in der Schule. Ich wei\u00df nicht, wie es bei dir das war, aber bei mir gab es auch dann irgendwie eine Schach-AG, wo dann man irgendwie hingehen konnte und gegen die Lehrer spielen und mal gegen die Lehrer gewinnen. Also war schon etwas Sch\u00f6nes, als kennt auch. Ja. Aber Bildung ist, glaube ich, generell, was ein wichtiger Aspekt vom Spielen ist. Also wir haben jetzt eben so dieses Geselliger angef\u00fchrt. Es ist ja auch so ganz banale Sachen, sich an Regeln zu halten, zu lernen, zu verlieren. Nat\u00fcrlich dieses ganze Strategische. Ich wei\u00df, du bist doch, auch das hast du mir mal erz\u00e4hlt, diese ganzen Wissens-Intelligenz-Tests und sowas, die auch Spieler. Ja, genau. So ein bisschen so Gehirn-Jogging. Total. Ja, genau. Das finde ich total gut. Und da finde ich es auch, also es sport mich auch ein bisschen anders, halt eben mit den Kindern auch zu machen. Du sagst, man kann halt \u00fcber Spielen spielerisch viele andere Dinge, gerade auch Soft-Skills lernen. Glaube ich auch. Also auch dieses ganze Kooperationen lernen, diese ganzen Rollenspiele sind ja auch ein Paradebeispiel f\u00fcr, was viele halt dann spielen und sich daf\u00fcr treffen. Das ist regelverst\u00e4ndlich. Ja, und dar\u00fcber zu kommunizieren. Also schon viele positive Aspekte, wenn es alleine um die Bildung geht. Kartenspielen wollte ich dir \u00fcbrigens eben noch sagen, weil du gesagt hast, Pokern auch relativ komplex. Urspr\u00fcnge des Kartenspielens ja auch ganz klar sehr elit\u00e4r. Also der Adel hat Karten gespielt, dass dann Ermann Breiten tauglich wurde und Ermann in den Tavernen gespielt wurde. Das war viel, viel sp\u00e4ter erst. Also diese ganzen Kartenbl\u00e4tter, wenn man sich das auch anschaut, sieht ja schon fast adelig aus. Da die Dame und der Bube und der K\u00f6nig und alles. Das ist alles, weil der Adel im 14. Jahrhundert das so als erstes f\u00fcr sich entdeckt hat. Ach so, h\u00e4tte ich jetzt auch genau andersrum gedacht. Ja. Dass er so auf den Stra\u00dfen in den Tavernen gespielt wurde. W\u00fcrfeln. Ja, da. Also W\u00fcrfeln war das Spiel der einfachen Leute und Karten. Also so die Brettspiele auf der Stra\u00dfe. Sozusagen, ja. Und die Kartenspiele in den Schl\u00f6ssern. Und Schach war dann ja auch so ein Spiel, also eher f\u00fcr die Elite. Und Schach, sagt man, ist eines der \u00e4ltesten Spiele. Das stimmt nicht wirklich. Es gibt Spiele, die deutlich \u00e4lter sind. Aber Schach hat schon irgendwie seine wahrscheinlich 1500 Jahre oder so auf dem Buckel. Aber auch so w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs ja total positiv, dass es Feuerpausen gab zwischen dann den Deutschen und den R\u00fcssen und die Schach gespielt haben. Oder dann im Kalten Krieg, UDSSR, USA als Ersatz des Kalten Krieges. Also ja wirklich auch gro\u00dfe Funktionen in der Schachspiel und solches gehabt. Aber wir waren eben bei den positiven Aspekten. Und was ich noch gedacht habe, das darf man nat\u00fcrlich auch nie vergessen, es macht einfach Spa\u00df zu spielen. Also ich finde, dieser Spa\u00dfaspekt, wenn wir jetzt irgendwie gesagt haben, ja, mit Geselligkeit und Bildung und was alles dazu geh\u00f6rt und Kommunikation. Es macht ja auch einfach, ich meine, Spiel ist halt ein Spielspielen. Es ist halt Spa\u00df. Ein sch\u00f6ner Zeitvertreib. Total. Und das denke ich, ist nat\u00fcrlich auch was ganz Entscheidendes, also wenn man spielt, was wichtig ist. Ja, weil man auch eben in der Freizeit, das sehen wir ja auch, ich sage es jetzt schon zum dritten Mal in unserem Freizeitmonitor, wie die Deutschen ihre Freizeit verbringen, ist ja eben so ganz, ganz viel optimiert. Und einfach mal nur etwas zu machen, was Spa\u00df macht, nur des Spielenwillens, ohne dass man den Anspruch hat, etwas zu lernen oder sich zu optimieren oder zu gewinnen. Einfach als Zeitvertreib. Also das merkt man ja auch, diese ganzen Spiele, die man alleine spielt, geht ja oft irgendwie, klar, so Doku und so, nat\u00fcrlich wird es zu schaffen, aber Passionslegen oder Solit\u00e4r, wie es hei\u00dft, das ist ja auch erstmal ein relativ einfacher Zeitvertreib. Man vergisst so ein bisschen was, man muss sich ein bisschen konzentrieren. Also es tut auch schon gut, solche Sachen zu machen. Also viele Dinge, die da in die richtige Richtung gehen. Warum geht es denn zuk\u00fcnftig hin? Ah ja, eine gro\u00dfe Frage. Also du hast eben schon angesprochen, dieses ganze Online-Videospiele m\u00fcssen wir wirklich mal als eigenen Podcast machen. Ich glaube, das ist nat\u00fcrlich schon ein enormer Markt und wahrscheinlich verschmilzt das halt auch so ein bisschen mit den klassischen Spielen. Also du hast ja heute schon Spiele mit AR drin, mit VR drin, also Virtual Reality und Co. Wir haben jetzt im Urlaub ein Spiel gespielt, Songs der 80er Jahre raten, wo dann irgendwie \u00fcbers iPhone jedes Mal ein QR-Code gescannt wurde und der dann abgespielt wurde. Und also es ist nat\u00fcrlich, dass es auch zusammen geht. Ja, ich habe auch gerne zu meinem Geburtstag so ein bisschen Krimi-Dinner gemacht. Ja, auch perfekt. Ja, so die Verschm\u00e4rzung. Ja, wobei das finde ich ist ja noch echt was Tolles, weil dann noch das ganze Verkleiden damit zukommt und wirklich Abend f\u00fcllen. Also es ist ein sehr sch\u00f6nes Spiel. Und sonst in Zukunft, ich glaube schon, also dass wir diesen Trend zum Spielen, dass sich das weiter fortsetzen wird. Also einerseits, glaube ich, diese positiven Aspekte, die wir eben angemerkt haben. Kreativit\u00e4t k\u00f6nnen wir jetzt noch aufh\u00f6ren. Nat\u00fcrlich kannst du auch wirklich was lernen \u00fcber Themen Umwelt, Politik, Gesellschaft. Es gibt ja auch viele Wissensspiele, die da mit reinspielen. Und wenn ich mir das anschaue, ja, die entscheidende Zahl sind f\u00fcr mich diese 53 Prozent. Also Interesse der Bundesb\u00fcrger ist wirklich gro\u00df. Darum, glaube ich, in Zukunft erwachsend. Zeit ist schon wieder fast um. Zum Schluss vielleicht noch, was spielst du denn als n\u00e4chstes? Hast du dir Gedanken gemacht? Du bist bald mit deinen Kindern im Urlaub? Genau, ich war jetzt im Urlaub, da habe ich jetzt so ein, das nennt sich Double. Also da muss man nur relativ schnell gleiche Sachen finden. Ich meine, die Kleine ist auch gerade f\u00fcnf geworden. Und wir haben so ein bisschen so Quiz, also so hier, was ich vorhin meinte, so Brain-Jogging-Sachen, die man auch gut alleine spielen kann. So Tetris analog, mehr oder weniger. Spannend, ja. Ich finde ja, das finde ich \u00fcbrigens noch als letzter Gedanke immer entscheidend. Spiele d\u00fcrfen nicht zu kompliziert sein. Wenn die Anleitung schon irgendwie mich den ersten Spieleabend komplett kostet und ich das Spiel noch nicht verstanden habe, sondern nur die Anleitung gelesen habe, dann bin ich schon wieder leicht aus dem Vor. Also es muss schon auch schnell sein. Ich glaube, das ist auch so ein Trend f\u00fcr die Zukunft. Ja, insofern, lass uns mal Pause machen, Spielchen spielen jetzt. Ja, finde ich auch gut. Also, macht's gut. Bis n\u00e4chste Woche. Tsch\u00fcss. Tschau. Wenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren."},"_et_pb_custom_css":"","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Warum erleben Gesellschaftsspiele einen Boom? 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