{"id":5147,"date":"2024-10-10T06:30:59","date_gmt":"2024-10-10T04:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=5147"},"modified":"2026-07-21T19:40:12","modified_gmt":"2026-07-21T17:40:12","slug":"why-is-the-kaffeekraenzchen-so-popular-analyses-and-forecasts-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/wieso-ist-das-kaffeekraenzchen-so-beliebt-analysen-und-prognosen-2\/","title":{"rendered":"Why are coffee klatches so popular? Analyses and forecasts"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drinking coffee and eating cake are still popular leisure activities with an important social function. 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Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Heute m\u00f6chten wir \u00fcber eine von meinen liebsten Freizeitaktivit\u00e4ten sprechen und zwar das Kaffee trinken und Kuchen essen. Wir haben das in unserem Freizeitmonisch abgefragt und euch jetzt nochmal im Chart der Woche ganz genau aufbereitet, dass n\u00e4mlich 60 Prozent der Deutschen regelm\u00e4\u00dfig, das hei\u00dft mindestens einmal die Woche, Kaffee trinken oder Kuchen essen als Freizeitaktivit\u00e4t machen. Hat es dich \u00fcberrascht, dass es so viele sind oder so wenig sind? Ne, ich finde das ist eigentlich eine ganz, also f\u00fcr mich zu erwartende Zahl gewesen. Also was ich \u00fcberraschend fand, wir haben dann ja auch die Frage nachgeschoben, w\u00fcrden die Bundesb\u00fcrger das gerne h\u00e4ufiger machen? Also h\u00e4ufiger Kaffeekr\u00e4nzchen, sage ich jetzt mal. Und da fand ich das schon immerhin mehr als zwei von f\u00fcnf, die es gerne h\u00e4ufiger machen w\u00fcrden. Aber was ich echt enorm fand, doppelt so viele junge B\u00fcrger unter 35, die h\u00e4ufiger Kaffeekr\u00e4nzchen machen w\u00fcrden wollen als die \u00e4ltere Generation. Ich glaube, die haben halt wahrscheinlich einfach nicht so viel Zeit wie die Rentner. Ah ja, das ist gut, aber ich glaube nat\u00fcrlich auch, dass es richtig beliebt f\u00fcr die geworden ist. Jetzt dieses ganze Kaffee to go, Starbucks und Co. ist nat\u00fcrlich auf einmal, dass das auch die junge Generation so f\u00fcr sich entdeckt hat, will ich nicht sagen. Aber doch h\u00e4ufiger aus\u00fcbt. Wenn du mich jetzt gefragt h\u00e4ttest vor ein paar Jahren, Kaffeekr\u00e4nzchen h\u00e4tte ich eher in Richtung der \u00e4lteren Generation geschoben. Anderes Thema, ich will das jetzt auch gar nicht aufmachen, aber es gibt ja auch immer viel dieses Clubsterben, Partyszene nimmt ein bisschen ab. Also vielleicht ist das ja so der neue Trend dann bei den jungen Leuten, dass man sich halt eben nicht mehr nachts trifft zum Kaffee. Total. Aber ich meine, das ist ja auch etwas, was sehr Verbindendes hat. Also jetzt auch, wenn man sich das historisch anschaut, ist ja irgendwie dieser Kaffeeklatsch Jahrhunderte alt und hat sich ja auch in Deutschland dann entwickelt und war ja schon immer wichtig, um sich auch auszutauschen, die Neuigkeiten. Ja, genau. Deswegen, Uli, ich verstehe es nicht. Du hast ja erst vor ein paar Jahren angefangen, Kaffee zu trinken. Wie hast du das denn vorher jahrzehntelang ausgehalten? Es war schwer. Genau, weil du n\u00e4mlich gerade sagtest, es ist so ein verbindendes Moment. Schon in der Uni gewesen, so irgendwie, komm, wir gehen uns nochmal einen Kaffee zusammenholen mit den Freunden, also jetzt auf der Arbeit. Also f\u00fcr dich war es immer eine Freizeitaktivit\u00e4t? Ja, also jetzt vielleicht in der Uni, wir gehen uns schnell einen Kaffee zwischen den Vorlesungen holen, vielleicht nicht. Ja. Aber ich habe mich auf jeden Fall schon h\u00e4ufig mit Freundinnen dann wirklich irgendwie in einem Caf\u00e9 getroffen, um zu quatschen. Oder als Jugendliche habe ich gerne Kuchen gebacken. Ich habe es immer vermisst, sage ich ganz offen. Also weil ich ja, wie du sagst, nie Kaffee getrunken habe, sondern das ist irgendwie f\u00fcr mich, habe ich nie Zugang zu gefunden und habe es immer bedauert. Also egal, ob es jetzt irgendwie in der Uni war, wenn die anderen Kaffee trinken gegangen sind und ich dann irgendwie daneben sa\u00df mit einem Kakao, das war nicht cool, sage ich mal vorsichtig. Ich wei\u00df auch hier jahrelang, wenn du irgendwie gesagt hast, wir gehen mit einem Kaffee trinken, klar bin ich mal mitgekommen, aber es war schon immer ein bisschen komisch, dann derjenige zu sein, der irgendwie eine Cola trinkt und daneben irgendwie sitzt. Ja, die sind auf jeden Fall ein paar wichtige Gespr\u00e4che entgangen. Nicht nur das, auch dieses Gemeinschaftsding habe ich schon vermisst, ja. Und es ist wirklich, dass ich, um das auch so ein bisschen aufzufangen, also vor allem mit meiner Frau zusammen, sage ich ganz offen, weil die so intensive Kaffeekr\u00e4nzchen-Anh\u00e4ngerin ist und ob vormittags oder das erste Morgen der Kaffee, vormittags ein Kaffee, nachmittags Kaffeekuchen, also es ist fest sozusagen in ihrem Leben integriert. Es gibt ja auch sch\u00f6ne Struktur, du hast ja schon gerade aufgez\u00e4hlt. Rituale, kommen wir wahrscheinlich noch zu. Und da habe ich nie dran teilhaben k\u00f6nnen. Und ich fand das schade und habe dann immer gesagt, ich probiere es, aber ich bin nach wie vor nicht \u00fcber diesem Stadion hinausgekommen, mit Milch das zu trinken. Also wo viele ja sagen, nee, das muss alles schwarz sein und sowas. Du variierst, oder? Ja, nee, da w\u00fcrde ich auch sagen, da bin ich ganz offen. Da kann jeder das so machen, wie er m\u00f6chte. Also die Italiener, ich war gerade in Italien im Urlaub, die sind da sehr streng. Also nach 11 Uhr gibt es nichts mehr mit Milch. Also ein Cappuccino am Nachmittag bestellen, oh, dass du dich total als Turi. \u00c4hm, nein, ich bin da ganz offen. Bei mir darfst du auch nachmittags noch ein Latte Macchiato trinken. Wobei du gerade Italien sagst, ich war dieses Jahr auch in Italien und was ich da f\u00fcr mich entdeckt habe, ist Affogato. Kennst du das? Mit dieser Kugel Vanilleeis und dann Espresso dr\u00fcber und am Nachmittag als Teil des Kaffeekr\u00e4nzchens. Ja, klar. Habe ich f\u00fcr mich sozusagen entdeckt, weil es nat\u00fcrlich auch wieder die S\u00fc\u00dfe war. Ja, ja, ja. Aber wie du gerade sagtest, das verbindende Moment, da habe ich noch ein Beispiel. Gestern haben wir einfach mal einen Kuchen gekauft und dann habe ich zu meinen Kindern gesagt, komm, wir gehen mal bei den Nachbarn klingeln, mal fragen, die Lust auf Kaffee und Kuchen haben mit uns. Und dann bin ich total gefreut. Und das, finde ich, ist n\u00e4mlich auch sowas. Das hat so, also einfach nur so mit leeren H\u00e4nden irgendwo hinzugehen, das macht man nicht. Also nimmt man halt einen Kuchen mit. Und auf der anderen Seite, wenn jemand dann so pl\u00f6tzlich bei dir vor der T\u00fcr steht und sagt, hey, ich wollte euch mal besuchen. Was ist das Erste, was die machen? Ist dir einen Kaffee anbieten. Total. Ich finde das, und wenn das jemand n\u00e4mlich nicht macht, dann hat man auch nicht dieses Gef\u00fchl, man ist so eingeladen zu verweilen. Und ich finde n\u00e4mlich, wir trinken einen Kaffee, der ist ja auch hei\u00df, das st\u00fcrzt du nicht einfach so runter. Den Kuchen, den genie\u00dft du. Das schafft automatisch so eine gem\u00fctliche Atmosph\u00e4re. Bin ich komplett bei dir. Und das ist was v\u00f6llig anderes, als wenn du jetzt sagen w\u00fcrdest, willst du noch ein Wasser trinken? Ja. Das ist irgendwie. Das biete ich dem Handwerker an, der Durst hat. Total. Ja, auch in der Literatur. Ich meine, wenn man sich \u00fcberlegt, in wie vielen Filmen und B\u00fcchern es irgendwie vorkommt, man trinkt zusammen Kaffee oder das Paar hat sich kennengelernt, kommst du noch mit auf den Kaffee rauf und sowas ist ja immer der Kaffee, was ganz... Guck mal, kommst du auf den Kaffee rauf, das ist wieder zum Verweilen, die Einladung. Absolut. Doppeldeutig, nein. Aber was ich vorhin noch sagen wollte, dieses Historische, es ist nat\u00fcrlich auch, dass der Kaffee irgendwann eine tolle Funktion \u00fcbernommen hat, weil am Anfang war nat\u00fcrlich ein totales Luxusgut. Und nur die wenigsten konnten es sich leisten. Und dann ist Kaffee ja irgendwann auch g\u00fcnstig geworden und Kaffeeklatsch und f\u00fcr breite Bev\u00f6lkerungsgruppen, also war nat\u00fcrlich auch dann historisch gesehen wirklich was Entscheidendes. Stimmt, du hast ja auch, du bist ja der absolute Experte, f\u00e4llt mir da gerade ein, hast du deine Dissertation ja mehr oder weniger auch \u00fcber Kaffeeh\u00e4user geschrieben, oder? Stimmt, ja. Kaffee, Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts, also als Teil von Unterhaltung und Bildung. Und da war, jetzt nicht zu weiter ausf\u00fchren, aber da war klar, waren immer diese Funktionen drin, Kaffeeh\u00e4user total wichtig gewesen, was die Emanzipation angang, weil es irgendwie die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Frauen gab, tags\u00fcber sich auszutauschen in einem gesch\u00fctzten Raum. Viele Kaffeeh\u00e4user wurden ja auch von Frauen geleitet, gerade in Berlin war es ganz wichtig. Dann war es nat\u00fcrlich auch dieses ganze freie politische Raum, wo man irgendwie Ideen austauschen konnte. Die ersten Trendforscher, sagt man immer, waren in Kaffeeh\u00e4usern zu Hause, weil sie sich da gefunden haben. Und was halt das Besondere immer auch war, dass es \u00fcber alle Schichten hinaus war. Also Kaffee ist so etwas, ob du jetzt Geld hast oder kein Geld hast, Geld f\u00fcr einen Kaffee hast du trotzdem meistens und kannst dich dann halt eben da finden. Also Kaffeeh\u00e4user historisch gesehen, ja, ganz, ganz wichtig gewesen. Aber dann tats\u00e4chlich hat der Kaffee ja wirklich eine besondere Rolle auch f\u00fcr die Frauen gehabt. Wenn du sagst, viele Kaffeeh\u00e4user wurden dann auch von Frauen gef\u00fchrt, das ist ja schon mal was Neues gewesen. Und \u00fcbrigens der Kaffeefilter wurde von Melitta Benz erfunden, also auch von einer Frau. Kaffeefilter, um das sozusagen was zu tun? Um den Kaffee so zu trinken, wie wir es heute machen. Weil fr\u00fcher waren dann trotzdem, da hat man irgendwie normale Siebe genommen oder irgendwie einen Strumpf oder \u00e4hnliches. Strumpf? Okay. Um den Kaffeesatz rauszufiltern. Aber das hat halt mit allen Dingen nicht so gut funktioniert. Entweder ist immer noch Kaffee drin gewesen oder er wurde sehr bitter.\n\nUnd sie hat das mit so Brotpapier und einer Blechdose irgendwie damit experimentiert. Und so dann den Papierfilter, so wie wir ihn heute noch benutzen. Eine deutsche Erfindung sozusagen. Ja, genau. Wobei es ja auch die unterschiedlichsten Sachen gibt. Also die einen irgendwie mit Filter, andere auch mit Instant-Kaffee. Da gibt es ja auch immer. Oh. Nein, sagst du. Und die anderen, die ist ja auch wirklich so, ich sage jetzt nicht als halbe Wissenschaft, aber wo die dann irgendwelche Fortbildungskurse belegen mit ihrer Siebdruckmaschine. Das ist ein Job. Das ist ein Job. Barista sein, ne? Ja. Kannst du das nachvollziehen?\n\nAlso ja, doch schon. Okay. Ja. Wenn man gerne Kaffee trinkt, ich kann schon auch die Unterschiede schmecken. Ja. Ob da jemand das wirklich, ob das richtig eingestellt ist mit dem richtigen Wasserdruck, die richtige Menge Kaffeepulver auf Wasser und so weiter. Ja, aber es gibt ja wirklich die in diesen Kursen, also eine Bekannte von mir hat das mal erz\u00e4hlt, die ist dann wirklich mit oft das Gramm genau, muss der Kaffee dann da drin sein und dass der dann irgendwie anders schmeckt und alles. Also faszinierend. Ja. Schon Wahnsinn, ja. Wie viel gerade noch eins zu den Zukunftsforschern, die sozusagen oder die Revolution\u00e4ren, die sich in den Kaffeeh\u00e4usern aufgehalten haben. Aus dem Grund wurde in Schweden sogar mal Kaffee verboten, weil man gesagt hat, Kaffee f\u00fchlt zu revolution\u00e4rem Denken. Oh, guck mal an. Das wusste ich auch nicht. Ja. Aber witzig. Also ich meine, Kaffee hat wirklich viele Sachen gehabt. Was ich von, was bist du so dr\u00fcber eingestreut und war der Gedanke bei mir noch nicht ganz klar. Auch das Ritual ist nat\u00fcrlich was Wichtiges. Also viele, angefangen von meiner Frau, was ich vorhin sagte, das erste am Morgen einen Kaffee trinken. Leute, die sich irgendwie am Vormittag die Zeit nehmen. Leute, die irgendwie nachmittags um halb vier, liebe Gr\u00fc\u00dfe an dieser Stelle an meinen ehemaligen Chef, Herrn Opaszowski, der am Punkt zwischen drei und vier sozusagen Kaffee trinken immer gemacht hat. Und das war wirklich ein Ritual. Und dazu immer der Keks oder das kleine St\u00fcck Kuchen ist halt auch wirklich was Tolles, so ein Ritual f\u00fcr sich zu schaffen, was den Tag wieder strukturiert. Ritual, Struktur ist wichtig f\u00fcr uns. Aber ich finde auch diese Entschleunigung, einen Moment des Stressabbaus zu haben, sich mit etwas anderem zu besch\u00e4ftigen, weil es ja bei den meisten Leuten so im Berufsalltag dann ist und dann sich bewusst einmal auszuklinken. Ja, weil du, was du vorhin auch sagtest, es ist halt ein hei\u00dfes Getr\u00e4nk, ist nat\u00fcrlich was Wichtiges dabei, du kannst es nicht runterst\u00fcrzen. Und jetzt klar, diese ganze Coffee-to-go-Geschichte ist nat\u00fcrlich so ein bisschen dem entgegen. Aber grunds\u00e4tzlich klar, man verweilt, man versucht nicht zu optimieren, sondern man nimmt sich die Zeit f\u00fcr den Kleingenuss zwischendurch. Und wenn man es mit anderen zusammen macht, dann entsteht ja auch ein Gespr\u00e4ch. Gemeinschaft. Was ist gerade so los? Und einfach mal \u00fcber sich und seine Gedanken zu sprechen, das hilft ja schon. In dem Moment, wo sie nicht mehr im Kopf sind, sondern ausgesprochen sind, f\u00f6rdert das ja auch die Stressbew\u00e4ltigung. Coffee-Klatsch. Ja, klar. Das sind \u00fcbrigens auch die wildesten Themen. Also jetzt damals in meiner Doktorarbeit, was alles da politisch und diskutiert wurde. Aber es ist nat\u00fcrlich auch heute diese ganze Kaffee-Klatsch-Geschichte wirklich. Du tauschst dich \u00fcber die Familie aus, \u00fcber die neuesten Ger\u00fcchte, \u00fcber irgendwelche Sachen, die man erlebt hat. Also hat ja auch wirklich was toll Verbindendes, wenn man sich auf einen Kaffee trifft. Ja, genau. Was ich \u00fcbrigens noch ganz spannend fand, aber das sind so Sachen, hat man schon mal irgendwie geh\u00f6rt, aber habe ich noch ein bisschen vorher gelesen, die Superlative des Kaffees. Also klar, Brasilien ist irgendwie der gr\u00f6\u00dfte Kaffee-Exporteur von Kaffee, ein Drittel der weltweiten Produktion, dieser besonders teure Kaffee, wenn der von irgendwelchen Tieren, irgendwelchen Schleichkatzen oder Elefanten dann ausgeschieden wird, die Bohnen wieder und dann verwertet werden, kann ich mir jetzt schwer vorstellen, aber es ist auch ein weites Feld. Was ich interessant fand und das fand ich so auch, um die Bedeutung des Kaffees nochmal zu betonen, die erste Webcam der Welt war an der Uni Cambridge und ausgerichtet auf die Kaffeemaschine, um festzustellen, wann die leer ist und du nicht wieder vorstiegst. Vollf\u00fcllst. Oh Gott. Also das war ich schon so, also wenn man sich \u00fcberlegt, das ist auch irgendwie. Und so ist die Webcam entstanden. Ja, total. Zukunft noch kurz, Zeit l\u00e4uft schon wieder, ne? Ja, richtig. Werden wir zuk\u00fcnftig noch mehr Kaffee trinken oder werden wir was anderes trinken hier? Latte, Eistmatcha Latte ist ja gerade auch so ein... Genau. Wei\u00df ich nicht. Also ich meine, du bist eher die Kaffee-Expertin, glaube ich nicht. Also wenn ich mir jetzt generell das anschaue, nicht nur Kaffee, sondern auch dieses Kuchen essen, kaffeesieren, entspricht schon, glaube ich, so ein bisschen dem Zeitgeist, wonach sich viele Menschen sehen. Also wenn ich auch vorhin gesagt habe, eher die j\u00fcngere Generation, die es h\u00e4ufiger aus\u00fcben w\u00fcrde, die ganzen Starbucks und sowas, die sind ja an sich immer voll und die Leute verweilen da und wollen da arbeiten, wollen da andere treffen. Ich glaube halt, wie du vorhin dieses Beispiel gesagt hast, ich wei\u00df jetzt nicht, ob es der neue Club ist, aber ich glaube, die Kaffeekultur hat schon eine gro\u00dfe Chance, wenn sie vern\u00fcnftig gemacht wird. Also ich glaube jetzt halt nicht, dass es einfach so geht, aber an sich, ja, die B\u00e4cker und die Kaffeepl\u00e4tze des B\u00e4ckers als neue Marktpl\u00e4tze der Zukunft, das w\u00e4re doch so ein Bild f\u00fcr die Zukunft, was toll auch sein w\u00fcrde. Ja. Das schlie\u00dfe ich mich an. Der Kaffee existiert seit Jahrhunderten und ich glaube, der wird auch noch lange weiter wichtig f\u00fcr uns bleiben. Ja. Kann ich dir einen Kaffee jetzt einladen? Auf jeden Fall. Und ein St\u00fcck Kuchen, bitte. Okay, ich sehe es so. Alles klar. In diesem Sinne. Bis n\u00e4chste Woche. Ciao. Ciao.\n\nWenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftung-f\u00fcr-zukunfts-fragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren. Dieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de. 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