{"id":5188,"date":"2024-11-14T05:48:42","date_gmt":"2024-11-14T04:48:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=5188"},"modified":"2026-07-21T18:58:12","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:12","slug":"learning-2-0-how-digital-media-complement-teaching-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/lernen-2-0-wie-digitale-medien-den-unterricht-ergaenzen-2\/","title":{"rendered":"Learning 2.0: How digital media complement teaching"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digital learning tools have great potential to change education. 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Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Uli, hast du dich schon mal anhand von Apps oder KI, wie zum Beispiel ChatGPT, auf deine Vorlesung an der Uni vorbereitet? Nat\u00fcrlich nutze ich das hin und wieder. Vorher versuche ich aber selbst nachzudenken, was sozusagen Sinn machen w\u00fcrde. Aber f\u00fcr die Informationsbeschaffung, klar. Also es ist eine sch\u00f6ne Erg\u00e4nzung. Und im Unterricht benutzt du da auch irgendwelche? Ja, also da nehme ich solche Sachen schon wie Kahoot, was so ein Programm ist, wo ich irgendwelche interaktiven Sachen halt dann machen lassen kann. Das mache ich schon, dass das etwas ist, was ich durchaus nutze. Darum soll es n\u00e4mlich in unserer heutigen Podcast-Folge gehen und auch nat\u00fcrlich im dazugeh\u00f6rigen Chart der Woche. Die Frage war, ob digitale Lernmittel den traditionellen Unterricht effektiv erg\u00e4nzen k\u00f6nnen. Und da sind sich die Deutschen relativ einig. Fast 80 Prozent sagen auf jeden Fall. Ist wirklich einig. Also auch innerhalb der einzelnen Gruppen relativ ausgeglichen. Also immer so vier von f\u00fcnf. Etwas mehr die \u00c4lteren als die J\u00fcngeren, die sehen es wahrscheinlich schon als selbstverst\u00e4ndlich an. Also wenn ich jetzt irgendwie bei der Oberstufe meiner Kinder mir das anschaue oder dann bei mir an der Hochschule, da ist es halt eben schon gang und g\u00e4be. Also da ist es jetzt nicht mehr etwas Neues. Und wie erkl\u00e4rst du, dass das dann die \u00c4lteren das noch h\u00e4ufiger sehen? Also da sind es eben 85 Prozent der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen, die mehr digitales Lernen erwarten in der Zukunft? Also ich glaube, dass die das eben neu entdecken. Also dass die jetzt nat\u00fcrlich wahrscheinlich immer ein bisschen hinterher sind im Gegensatz zu der j\u00fcngeren Generation, was neue M\u00f6glichkeiten angeht. Und die kriegen es nat\u00fcrlich aber auch dann mit durch ihre Enkelkinder meistens, dass es schon etwas ist, dass der Unterricht eben nicht mehr der Frontalunterricht aus den 60er, 70er Jahren ist. Okay. Und du sagtest jetzt gerade eben schon, du benutzt Kahoot an der Uni. Was hast du denn da noch so f\u00fcr Programme? Vielleicht kannst du uns die einmal vorstellen. Ich kenne mich damit gar nicht so gut aus. Aha. Also du hast auch nie hier so Duolingo und Bubble und so f\u00fcr eine neue Sprache. Hast du sowas genommen? Okay. Weil das w\u00e4ren ja so die klassischen Lern-Apps, also die individuell genutzt werden, wo man dann durch die Hilfe einer App oder eines Programms eben sich etwas Neues aneignet. Dann, was ich so vorhin erw\u00e4hnt habe, sind diese interaktiven Acts, ob es jetzt irgendwie Kahoot ist, wie in meinem Fall oder Quizlet oder wie sie alle hei\u00dfen, wo ich versuche, als didaktische M\u00f6glichkeit etwas Neues reinzubringen. Und das ist nat\u00fcrlich so bei den Studierenden schon etwas, wo ich mitkriege, dass deren Aufmerksamkeit auf einmal wieder da ist. Also schon. Also die m\u00fcssen dann irgendwie Fragen am Smartphone beantworten. Genau. Also es sind irgendwie dann, dass ich die Sachen einsch\u00e4tzen lasse oder dass ich irgendwie eine Tech-Cloud mache. Also so eine Art virtuelle Wolke, die ich \u00fcber den Beamer an die Wand werfe. Was f\u00e4llt euch jetzt zum Thema Gefahren der Demokratie ein? Und sollen die mir Begriffe nennen? Und dann kann ich das danach clustern und kann mit denen weiterarbeiten. Kriege ich sie einfach eher dazu. Und die nutzen auch jeder ihr eigenes Smartphone daf\u00fcr. Genau. Die kriegen, loggen sich praktisch in den Programm kostenfrei ein, kriegen Code, was gerade die Frage ist und haben dann eben Zeit, das zu beantworten, dar\u00fcber nachzudenken. Und das k\u00f6nnen sie dann halt alleine machen. Manche Sachen mache ich dann auch zusammen. Aber das ist schon etwas, was so als didaktische M\u00f6glichkeit schon sehr gut ankommt, muss ich wirklich sagen. Ja, kann ich mir auch vorstellen. Dann gibt es nat\u00fcrlich diese ganzen Sachen, wo ich versuche \u00fcber digitale Hilfsmittel, die eher zu informieren. Also diese ganzen Organisationsgeschichten. Ich selbst mache jetzt zum Beispiel Moodle, ist so ein typisches Ding, was wir an der Hochschule haben, wo ich Informationen einstelle, Termine einstelle in Informationen, die dann irgendwie den Unterricht betreffen. Aber nat\u00fcrlich auch inhaltliche Sachen einstelle, die sich jeder individuell und nach Bedarf runterholen kann und sich dar\u00fcber informiert. Das w\u00e4re so f\u00fcr mich ein zweiter Strang. Was ich nicht nutze, sage ich offen, sind diese ganzen Sachen, wo man zusammenarbeitet. Also jetzt Google Classrooms, Teams und sowas. Das ist jetzt ja nicht nur Teams, um Videokonferenzen zu machen, sondern bietet nat\u00fcrlich vielf\u00e4ltigste M\u00f6glichkeiten. Ich wei\u00df, als meine Kinder in den USA in der Schule waren, dass Google Classrooms da sehr verbreitet ist. Das ist bei uns, glaube ich, weniger. Das sind irgendwelche Datenschutzgeschichten, die da so ein bisschen das hemmen. Das w\u00e4ren so f\u00fcr mich so drei gro\u00dfe Kategorien. Und dann gibt es nat\u00fcrlich noch die ganzen Erkl\u00e4rvideos. Also YouTube und Co. ist ja auch eine Form von didaktischem Hilfemittel, oder? Wird das in der Schule oder an der Uni benutzt? Ich sage schon, jetzt meine, ja, bei beiden Gruppen glaube ich schon, dass wenn ich jetzt irgendwie sage, stell das anschaulich dar, dass dann mal so ein 120 Sekunden YouTube-Video schon das eine oder andere gut darlegen kann, wenn es irgendwie, wei\u00df ich nicht, \u00fcber Overtourism geht. Und dann irgendwelche Bilder da sind von Venedig, Barcelona oder wo auch immer, wo halt zu viele Touristen an einem Platz sind und was die Herausforderung damit einhergeht. Also ich glaube, dass dadurch verschiedene Sinne angesprochen werden k\u00f6nnen und dass das hilft, das zu machen. Und das war auch so, was du ganz am Anfang, als du unseren Chart der Woche vorgestellt hast. Das Entscheidende ist ja immer, dass man diese Betonung hat halt effektiv erg\u00e4nzen, nicht ersetzen. Also ich w\u00fcrde jetzt weder an der Schule noch irgendwie an der Hochschule zu sehen, dass es irgendwie der Ersatz ist. Es erg\u00e4nzt halt einfach den traditionellen Unterricht. Ja, also macht f\u00fcr mich auch total Sinn. Also man muss nat\u00fcrlich digitale Kompetenzen f\u00f6rdern und das geht nat\u00fcrlich am einfachsten, indem man sie in die klassischen Unterricht integriert. Also dass es dann eben ein normaler Umgang damit ist, der auch eine zunehmend digitalisierte Welt vorbereitet. Ja. Man kann es nat\u00fcrlich da nicht einfach komplett rauslassen. Und was wir jetzt auch schon in anderen Podcasts besprochen hatten, neben einer Medienkompetenz zu Inhalten, geht es nat\u00fcrlich auch um eine Medienkompetenz zum Medium an sich. Wie h\u00e4ufig nutzt man das und so weiter und sofort. Das ist nat\u00fcrlich wichtig, dass sowas eben in der klassischen Schulbildung auch stattfindet. Das stimmt. Und das ist nat\u00fcrlich die eine M\u00f6glichkeit, also dass man es erstmal hat. Was ich aber generell als gro\u00dfe Chance wirklich auch sehe, ist dieses, dass man es ein St\u00fcck weit individualisiert, personalisiert. Das ist einfach auf die eigenen Bed\u00fcrfnisse runtergebrochen wird. Das finde ich halt was Sch\u00f6nes. Ja, man kann es halt ein bisschen mehr auch an Interessen festmachen. Also der Lehrer hat ja pl\u00f6tzlich die M\u00f6glichkeit, der eine interessiert sich f\u00fcr die Raumfahrt und der kann dann Texte \u00fcber Raumfahrt beantworten oder anhand dessen Fragen auch in Mathe und allen anderen F\u00e4chern kann ja individuell zugeschnitten sein. Gerade jetzt bei kleineren Kindern, glaube ich, ist das schon etwas, was ja deutlich mehr motiviert. Und sp\u00e4ter ist es nat\u00fcrlich auch einfacher, verschiedene Lerngeschwindigkeiten abzufangen. Absolut. Ja. Also ich muss ja nicht, der Lehrer muss ja den Unterricht gar nicht mehr vorbereiten in dem Sinne, sondern es kann ja KI basiert. Jeder hat seinen individuellen Lerntrainer, der genau sieht, uh, heute brauchst du ganz sch\u00f6n lange f\u00fcr die Aufgaben. Ich mache sie mal ein bisschen einfacher, damit die Motivation bleibt oder derjenige ist schon deutlich weiter. Warum muss der sich jetzt hier langweilen? Kriegt der nochmal ein paar schwierigere Aufgaben, die aber auch zum Thema passen? Genau. Also man holt die Leute bei ihren Bed\u00fcrfnissen und bei ihrem Kenntnisstand ab. Zus\u00e4tzlich nat\u00fcrlich auch hast du diese ganze Flexibilisierung da ja auch irgendwie mit drin. Also du kannst flexibel sagen, ich will es heute von zu Hause machen, ich will es morgen irgendwie in der Bahn machen. Also Zug\u00e4nglichkeit, Flexibilisierung sind, glaube ich, auch gro\u00dfe Punkte, dass es einfach \u00fcberall und zu jeder Zeit m\u00f6glich ist, diese Sachen zu nutzen. Das finde ich schon gut. Und das f\u00f6rdert am Ende ja auch den Lernerfolg. Absolut. Weil man nat\u00fcrlich eben gar nicht mehr so viel verpasst und vers\u00e4umt, weil man motiviert bleibt. Ja und weil ich halt auch immer dieses unmittelbare Feedback bekomme. Also ich habe irgendwas gemacht und kriege eine Resonanz und muss jetzt nicht irgendwie eine Woche drauf warten und jetzt irgendwie die Klasse, keine Ahnung, 38 Kinder in der Klasse drin, bis ich dann irgendwie ein individuelles Feedback bekomme. Kann es dauern oder kriege ich gar nicht? Da habe ich nat\u00fcrlich schon dann in manchen Bereichen einfach die M\u00f6glichkeit, das schneller und mittelbarer zu kriegen, was motivieren kann. Was wir nat\u00fcrlich bei Social Media als kritisch gesehen haben mit diesem schnellen Dopamin, das kann man nat\u00fcrlich beim Lernen auch sicher zunutze machen. Absolut. Ja. Also es hat halt da zwei Seiten, das muss man ganz klar sagen. Nun wollen wir nat\u00fcrlich, klar, das sind einerseits die Vorteile und M\u00f6glichkeiten, aber vergessen d\u00fcrfen wir nat\u00fcrlich auch nicht. Es gibt schon auch einige Herausforderungen. Da muss man nat\u00fcrlich als erstes an den Datenschutz denken wahrscheinlich in Deutschland. Da hast du recht. Also das ist ja auch vorhin das Beispiel, was ich sagte. Google Classrooms w\u00e4re bei uns, glaube ich, in Deutschland nur schwer denkbar, weil da zu viele Bedenken sind. Aber nat\u00fcrlich auch solche Sachen ist es f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich. Also hat jeder irgendwie die M\u00f6glichkeit, das zu machen. Was du eben angesprochen hast, dieses Dopamin finde ich nat\u00fcrlich auch ein St\u00fcck weit ist eine Gefahr, das nat\u00fcrlich auch ablenken kann. Also h\u00f6re ich da wirklich zu oder will ich nur irgendwie das spielerische Element im Vordergrund haben. Also muss man nat\u00fcrlich auch eine gute Balance finden. Darum ja immer auch Erg\u00e4nzung, kein Ersatz. Ja. Und was ich aber als gr\u00f6\u00dfte Herausforderung ansehe, von mir selbst angefangen bis hin zu vielen Kollegen, glaube ich, aber dann auch rund auf andere Bereiche, die Schulung von Lehrkr\u00e4ften. Das ist einfach etwas, ich merke selbst bei meinen Studierenden, die sind oftmals so viel weiter und besser und schlauer da als ich. Das muss man nat\u00fcrlich auch dranbleiben und sich selber ermahnen, dass man das hinf\u00e4llt. Braucht man dann zuk\u00fcnftig \u00fcberhaupt noch Lehrkr\u00e4fte oder sind es dann eher Lernbegleiter vielleicht? Weil sie das Wissen in dem Sinne gar nicht mehr vermitteln, sondern das machen dann eben total personalisierte Computer, sondern sie begleiten nur dabei. Also es h\u00e4ngt, glaube ich, wirklich immer davon ab, um welche Inhalte es geht. Also wenn ich jetzt so, wei\u00df ich nicht, Statistik 1 und 2, ob ich noch an jeder Uni da drei Professorenstellen f\u00fcr brauche, die das irgendwie n\u00e4her bringen. Oder ob ich den einen didaktisch klug geschulten habe, der es dann irgendwie per Zoom-Teams generell vorstellt. Das kann man durchaus dr\u00fcber reden. Bei anderen Sachen, glaube ich, ist es begrenzter. Das ist nat\u00fcrlich schon dieses gemeinschaftliche Lernen und auch, der ist nat\u00fcrlich auch ein richtiger Beruf. Also das kann man ja auch nicht mehr eben wegnehmen. Ja, okay, dann ist es vielleicht die Frage, in welchen Bereichen. Also jetzt sagen wir mal Grundschule, weiterf\u00fchrende Schule, da sind vielleicht eben noch das Soziale ist da ja auch noch sehr wichtig. Aber wenn es dann um das lebenslange Lernen geht, du sagtest vorhin Sprach-Apps oder Fortbildung in Unternehmen, Sicherheitsschulung. Total. Und da sehe ich es halt als Riesenm\u00f6glichkeit halt auch an. Also wie toll waren fr\u00fcher Volkshochschulen und wie haben sie funktioniert, um irgendwie eine neue Sprache zu lernen. Aber heute gibt es eben oftmals Schwierigkeiten, die Kurse vollzukriegen, weil sie nicht mit dem Zeitgeist entsprechen und die Leute das lieber im Bus lernen wollen oder abends im Bett lernen wollen. Und da das Programm zu haben, was mir dabei hilft, ist doch eine tolle Weiterentwicklung. Also das w\u00fcrde ich wirklich nicht verteufeln. Ja. \u00dcber was wir noch nicht gesprochen haben, was du vorhin aber sagtest, ist nat\u00fcrlich Chat, GBT und Co, ne? Genau. Da ist nat\u00fcrlich irgendwie, da sehe ich die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung aufgrund von den ganzen Fake-Infos. Das stimmt. Also das ist sicherlich auch, was ich zum Beispiel mit meinen Kindern, aber auch mit meinen Studierenden wirklich sage, ihr m\u00fcsst lernen, Chat, GBT und Co. zu nutzen. Also was ist, fragt kritisch nach, was ist die Quelle gewesen? Wie kann man es noch sehen? Gibt es unterschiedliche Meinungen dazu? Also das ist nicht einfach hinzunehmen, denn man darf hier nie vergessen. Also Chat, GBT steht ja f\u00fcr Chatbot Generated Pre-Trained Transformer. Also dass das erstmal der Chatbot nur gemacht hat und jetzt nicht irgendwie der Faktor Mensch das \u00fcberpr\u00fcft hat. Also es ist ein klassisches KI-Geschichte und da muss man nat\u00fcrlich schon auch immer aufpassen, wie du sagst, dass da die Quelle richtig ist, dass es keine Fake-News sind und du kannst Chat, GBT relativ schnell und eindeutig halt zu Fehlern hinbringen. Also da muss man schon lernen, damit umzugehen. Genau. Man nennt es ja auch Prompten. Also so die richtigen Begriffe einzugeben, damit nat\u00fcrlich auch etwas Sinnvolles am Ende bei rauskommt, genau das, was man braucht. Andererseits nat\u00fcrlich aber auch wieder, wenn wir jetzt Chat, GBT, wenn ich das jetzt f\u00fcr mich selber zum Beispiel sehe, es ist halt erstmal toll, dass ich es \u00fcberall und jeder Zeit habe. Also es ist so eine Weiterentwicklung von Wikipedia, k\u00f6nnte man es ja ein bisschen k\u00e4tzerisch sagen. Es dient der Ideenfindung. Man hat schon mal den ein oder anderen neuen Gedanken dabei, den man dann eben nat\u00fcrlich selber weiterentwickeln muss. Und ich sage es ganz oft, wenn ich so meine Studis sehe, die mir oft Texte einreichen. In Zukunft wird es wahrscheinlich auch ein St\u00fcck weit dahin gehen, dass solche Programme dann wieder gegenchecken, ist es eigentlich selbst durchdacht und selbst geschrieben oder ist es wieder nur die KI gewesen? Also geht ja dann auch in die andere Richtung, was nat\u00fcrlich dann auch was Positives ist. Ja. Was hei\u00dft f\u00fcr die Zukunft, es bleibt eine Erg\u00e4nzung? Ich glaube eine wertvolle. Also wirklich jetzt auch nicht, dass man es irgendwie kleiner redet, wie es ist, sondern es ist halt eine wertvolle Erg\u00e4nzung, aber eben kein Ersatz zum traditionellen Unterricht f\u00fcr mich. Es schafft neue M\u00f6glichkeiten, neue Methoden des Lernens, des Lehrens werden da auch mit integriert. Also insofern kann man das durchaus eben nicht nur negativ sehen, sondern auch als gro\u00dfe M\u00f6glichkeit. Ja. Also ich tats\u00e4chlich sehe es auch wirklich als gro\u00dfe M\u00f6glichkeit, das Lehren und Lernen zu individualisieren. Ja. Weil das sehe ich jetzt, wenn ich wirklich an Schulen denke oder auch an Fortbildung, dass es sehr, sehr schwierig ist, so den individuellen, pers\u00f6nlichen Touch da rein zu bekommen. Weshalb viele dann vielleicht auch sagen, ach nee, das ist nichts f\u00fcr mich. Und dadurch k\u00f6nnte das ja dann doch was f\u00fcr jemanden werden. Weil wir haben ja auch schon eine Podcast-Folge zum lebenslangen Lernen gehabt. Das stimmt. Da passt es super rein. Genau. Also insofern die Chancen nutzen, die Risiken minimieren. Das w\u00e4re so, ich sagen w\u00fcrde, in die Richtung muss das gehen. Okay. In dem Sinne. Macht's gut. Bis n\u00e4chste Woche. Dann muss ich jetzt mal ein bisschen bilden. Bis dahin. Ciao. Ciao.\n\nWenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergessen, jetzt nicht uns zu abonnieren. Bis zum n\u00e4chsten Mal."},"_et_pb_custom_css":"","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Lernen 2.0: Wie digitale Medien den Unterricht erg\u00e4nzen - Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Digitale Lernmittel habe ein gro\u00dfes Potenzial Bildung zu ver\u00e4ndern. 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