{"id":5205,"date":"2024-12-05T06:07:27","date_gmt":"2024-12-05T05:07:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=5205"},"modified":"2026-07-21T18:58:12","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:12","slug":"how-giving-enriches-our-lives-happiness-through-generosity-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/wie-spenden-unser-leben-bereichert-glueck-durch-grosszuegigkeit-2\/","title":{"rendered":"How donations enrich our lives: Happiness through generosity"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Why does donating make us happy? And how does it influence our life satisfaction?<\/p>\n<p>In this episode, find out how income as well as cultural and religious motives shape our donation behaviour and what Germans prefer to donate to. We talk about the most generous donors and, as always, take a look into the future: how important will donations be for our society in the future and what does increasing mechanisation mean for our willingness to give?<\/p>","protected":false},"author":36,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_et_pb_custom_css":""},"categories":[55],"tags":[67,98,99,100,80],"class_list":["post-5205","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-podcast","tag-zukunftserwartungen","tag-benehmen","tag-umgangsformen","tag-werte","tag-zukunft"],"acf":{"ausgabe_nummer":"Podcast, Staffel 3 - Folge 40","pdf-download_dateiname":"","podcast_embed_code":"<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/spaeter-war-alles-besser-der-zukunftspodcast.podigee.io\/66-wie-spenden-unser-leben-bereichert-gluck-durch-grosszugigkeit\/embed?context=external&token=KTI0K7GHztlX-5llqHKuoQ\"><\/script>","podcast_audio_url":"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1684586-m-3aa09aa3132e526f9c38c8175816ea9e.mp3","podcast_transcript":"So tickt Deutschland, der Zukunftspodcast. Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Heute sprechen wir dar\u00fcber, warum Spenden gl\u00fccklich macht. Ein sch\u00f6nes Thema. Als Einstieg vielleicht erstmal, Ayaan, spendest du? Ja, wir spenden. Wir haben da auch l\u00e4nger dar\u00fcber nachgedacht, wie wir das Ganze machen und wir haben uns dazu entschieden, dass wir drei Organisationen langfristig unterst\u00fctzen. Also mit einem SEPA-Lastschrift-Mandat geht da jeden Monat Betrag an unterschiedliche Organisationen. Und daf\u00fcr, habe ich aber gesagt, brauchen wir dann nicht so punktuell \u00fcberall noch mal was zu verteilen. Okay, wir machen das \u00fcbrigens sehr \u00e4hnlich. Mit der Geburt des Kindes haben wir damals gesagt, es soll auch irgendwie einem anderen Kind irgendwo anders ein St\u00fcck weit besser gehen und haben dann gesagt, okay, wir \u00fcbernehmen so Patenschaften. Aber was wir beide machen, ist an sich sehr untypisch. Also die meisten spenden eben eher, wenn eine Katastrophe passiert ist, wenn irgendwo eine Krise ist, ein Krieg ist. Also die h\u00f6chsten Spenden, die jemals zusammengeholt worden waren, damals Auswirkungen von Fukushima mit dem Tsunami oder jetzt der Ukraine-Krieg ist ganz weit vorne. Also dass die Menschen eher dahin spenden und nicht dies regelm\u00e4\u00dfig machen, was es nat\u00fcrlich f\u00fcr viele Spendenorganisationen echt auch schwer macht. Und deswegen haben wir gesagt, okay, ich glaube, wenn so richtig Krisen sind, dann wird eh schon viel mobilisiert. Aber was ist mit denen, wie du sagst, wir haben auch eine Patenschaft zum Beispiel, die einfach kontinuierlich so Unterst\u00fctzung brauchen. Ja, und das ist nat\u00fcrlich auch die gro\u00dfe Herausforderung, wenn wir jetzt \u00fcber den Chart der Woche reden. Da haben wir ja gefragt, wenn das Geld jetzt ein bisschen knapper ist, w\u00fcrden die Leute eben auch weniger spenden? Und haben festgestellt, die H\u00e4lfte der Bundesb\u00fcrger sagt dann eben ja. Also das jetzt, wo der G\u00fcrtel vielleicht enger geschnallt werden muss, dass die Leute dann eben auch weniger bereit sind, andere zu unterst\u00fctzen. Ist ja auch ein bisschen verst\u00e4ndlich, oder? Klar, man f\u00e4ngt eben nicht unbedingt bei sich selbst an, sondern dann bei den anderen. Und es ist ja auch so, ich fand es relativ ausgeglichen, auch beim Alter. Also 40 Prozent der J\u00fcngeren, 50 Prozent der \u00c4lteren, also sehr schon irgendwie halbwegs vergleichbar, die mittlere Generation dazwischen. Also man sieht eben schon, dass da dann es etwas weniger wird. Aber es gibt nat\u00fcrlich auch viele Gr\u00fcnde, warum B\u00fcrger nicht spenden. Das d\u00fcrfen wir nicht vergessen. Und ich finde, eigentlich sagt man ja eben, ja nur wer viel hat, kann viel geben. Und das ist ja eigentlich \u00fcberhaupt nicht wahr. Ja, das stimmt. Also diejenigen, die viel spenden, sind ja eher die Leute, die nicht so viel haben. Ja, also das ist nat\u00fcrlich klar. Auch diejenigen, die Geld haben, spenden, aber eben nicht im gleichen Verh\u00e4ltnis. Das finde ich ist immer so dieses auff\u00e4llige. Man k\u00f6nnte jetzt ja einfach sagen, je mehr du verdienst, desto mehr spendest du auch und gibst immer den selben Prozentsatz ab. Das tust du aber nicht. Das ist doppelt so hoch bei Leuten mit einem geringen Einkommen. Also sie spenden ungef\u00e4hr 1,9 Prozent des Geldes, was sie zur Verf\u00fcgung haben. Diejenigen, die viel Geld haben, nicht mal halb so viel. Also 0,9 Prozent. Da sieht man echt schon gro\u00dfe Unterschiede. Oder wenn man sich das auch jetzt weg von Deutschland international anschaut, die, wenn du es runterrechnen, ist Anzahl der Personen in einem Land, die spenden, bezogen auf die Bev\u00f6lkerung oder Leute, die dann eben, wenn du es runterrechnen, ist auf das Geld. Das sind jetzt nicht irgendwelche westlichen L\u00e4nder vorne. Vorne sind solche L\u00e4nder wie Myanmar 80 Prozent, Indonesien 80 Prozent. Also 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung spenden in diesen L\u00e4ndern. Das ist wirklich, wirklich viel. In Deutschland ist dann irgendwo Mittelfeld. Knapp jeder Zweite liegen noch hinter USA, Australien dann. Also es ist schon unterschiedlich. Wobei die Motivation nat\u00fcrlich auch immer in anderen den jeweiligen L\u00e4ndern ist. Ja, das macht ja nat\u00fcrlich auch Sinn. In Myanmar wird nat\u00fcrlich mehr gespendet, weil es ein stark buddhistisch gepr\u00e4gtes Land ist und Spenden h\u00e4ufig eben aufgrund von Religion stattfinden. Das ist in vielen Religionen verankert, dass man teilen soll, dass man den Schw\u00e4cheren helfen soll, dass man tats\u00e4chlich spenden soll. Und wenn halt eben die Religion in L\u00e4ndern eine gro\u00dfe Rolle spielt, wenn ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung eben religi\u00f6s ist, wie in Myanmar der Buddhismus, ist nat\u00fcrlich auch die Spendenbereitschaft h\u00f6her. \u00c4hnlich im Islam oder auch im Christentum. Das hei\u00dft also jeder Christ m\u00fcsste an sich ein bisschen mehr spenden. Also m\u00fcsste man es auch an die eigene Nase fassen. Tats\u00e4chlich, ja. Also ich glaube, man sagt irgendwie 70 Prozent der Christen, 70 Prozent der Moslemspenden, aber nur irgendwie 55 Prozent der Atheisten. Mal gucken, ja. Also Religion ist schon eine gro\u00dfe Rolle. Nat\u00fcrlich aber auch in anderen L\u00e4ndern andere Gr\u00fcnde. Also USA, wenn ich das immer so sehe, wenn ich dr\u00fcben bin, wie freigebig die Menschen da sind, da ist es ja auch so ein bisschen, ich habe es geschafft, ich kann es mir leisten, ich kann was zur\u00fcckgeben, ich vertraue vielleicht auch nicht dem Staat, der bestimmte Sachen macht, sondern ich will selbst entscheiden, was ich f\u00f6rdere. Also da eine andere Motivation als jetzt wieder bei uns wahrscheinlich in Deutschland. Ja, da ist halt so Reichtum positiv besetzt und man zeigt das auch und man spendet halt auch offen und muss das nicht so unter der Hand machen, wie es ja in Deutschland h\u00e4ufig eher ist. Wo am wenigsten \u00fcbrigens gespendet wird weltweit, ist in China. Also jetzt k\u00f6nntest du sagen, klar, Religion, geringe Rolle dort, aber insgesamt nur jeder zehnte Chinese, obwohl jetzt beispielsweise in China das Pro-Kopf-Einkommen dreimal so hoch ist wie in Myanmar und nat\u00fcrlich diese Spaltung innerhalb der Gesellschaft riesig ist und diejenigen in China, die es geschafft haben, h\u00f6chste Land der Milliard\u00e4re und alles noch in den USA, also viele Sachen ja, trotzdem diese Spendenbereitschaft dort ganz wenig entwickelt. Aber es ist tats\u00e4chlich ja auch die Herkunft der Spenden. Also die mittelalterliche Kirche, so die katholische Kirche, das war ja eine zentrale Fundraising-Institution, wo man eben \u00fcber Spenden auch den Bau wieder von anderen Kirchen und sozialen Einrichtungen finanziert hat. Das stimmt, ja. Und das hat sich nat\u00fcrlich die Geschichte dann auch so ein St\u00fcck weit durchgezogen. Das kann man nicht vergessen. Was ich \u00fcbrigens noch, bevor wir jetzt vielleicht gleich nochmal zu den Gr\u00fcnden kommen, auch nochmal so die Bedeutung auch wirklich deutlich zu machen. Wir sind schon in Deutschland wirklich gut. Also wir spenden viel. Es ist zwar letztes Jahr leicht zur\u00fcckgegangen, R\u00fcckgang von 12 Prozent, weil eine gro\u00dfe Unsicherheit nat\u00fcrlich da ist. Aber es ist eben Deutschland insgesamt ist schon auf einem wirklich guten Weg. Und wir haben, glaube ich, 5 Milliarden 2023, die letzte Zahl, die ich gefunden habe, gespendet. Das ist schon wirklich, wirklich viel Geld. F\u00fcr was wurde das so gespendet? Wurde das da aufgegliedert? Ja, so ein bisschen, glaube ich, also ganz klar der Riesenteil, deutlich mehr als die H\u00e4lfte. Ich glaube, fast drei Viertel war f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe. Das ist so, ja, der Gro\u00dfbereich. Dann gibt es nat\u00fcrlich diesen ganzen Block, Tierschutz, Denkmalpflegesport, alles, was so da reinf\u00e4llt. Das ist auch leicht gestiegen und dann alles andere ist so ein St\u00fcck weit nachgeordnet. Aber diese humanit\u00e4re Hilfe ist mit einem Riesenabstand nat\u00fcrlich das Wichtigste gewesen. Wann finde ich dabei tats\u00e4chlich auch sich mal anzuschauen, wer denn so spendet? Denn es sind tats\u00e4chlich mehr \u00e4ltere Personen. Also aktuell ist es so, dass die Generation 60 plus den Gro\u00dfteil zu dem Gesamtspendenvolumen beitr\u00e4gt. Aber im Verh\u00e4ltnis gesehen die j\u00fcngeren Altersgruppen zunehmend mehr spenden. Ja, das stimmt. Wobei, was ich immer auff\u00e4llig finde, Frauen spenden mehr als M\u00e4nner. Auch das ist so typisch. Also die Anzahl von Frauen, die insgesamt spenden, ist einfach h\u00f6her als bei M\u00e4nnern. M\u00e4nner spenden dann mehr Geld, weil sie oftmals berufstilig sind, mehr Geld zur Verf\u00fcgung haben. Aber wenn du es jetzt dir alleine anschaust, bei den Geschlechtern, Frauen sind eher Spender als M\u00e4nner. Ah ja, okay. Dann habe ich noch ein paar Fakten dazu. Ich finde es mich ganz interessant. Im Schnitt, wenn man etwas spendet, wenn man irgendwo jetzt aufgerufen wird, hier k\u00f6nnen sie was spenden, dann sind es im Schnitt 40 Euro pro Spendenakt. Ja. Aber ich mache das Ganze im Schnitt eben auch siebenmal im Jahr. Sodass man im Schnitt sagen kann, jeder Deutsche spendet 280 Euro. Das ist nat\u00fcrlich, ja, das ist schon viel. Ich meine, USA, da kenne ich die Zahl, da sind es irgendwie 1300 Euro pro Person. Wobei ich nicht wei\u00df, ob das jetzt nur die Spender sind oder runtergerechnet wird auf die Bev\u00f6lkerung. Auf alle F\u00e4lle aber deutlich, deutlich h\u00f6her. Also das ist nat\u00fcrlich schon den Unterschied. Warum spenden Menschen eigentlich? Aus Empathie und Mitgef\u00fchl. Das ist, glaube ich, so der Hauptgrund, dass man sich emotional da irgendwie verbunden f\u00fchlt, Mitleid hat, Mitgef\u00fchl zeigt. Gerade bei humanit\u00e4ren Krisen. Das sind ja auch so die Hauptpunkte. Also das sind ja die, wo bei Spendenaufrufen am meisten zusammenkommt, wenn es eben so humanit\u00e4re Krisen sind, Erdbeben und so weiter. Naturkatastrophen. Ja, wobei ich nat\u00fcrlich schon glaube, dass auch, du hast jetzt eben so diesen Bereich angesprochen, da f\u00e4llt ja vieles drunter, diese ganzen emotionalen Gr\u00fcnde. Also auch Verantwortungsbewusstsein spielt da, glaube ich, mit rein oder \u00dcberzeugung, dass du f\u00fcr irgendetwas bist und dich zugeh\u00f6rig f\u00fchlst f\u00fcr irgendwelche Sachen. Aber man darf nat\u00fcrlich auch nicht vergessen, viele spenden echt eher aus rationellen Gr\u00fcnden. Also ob es jetzt irgendwie, keine Ahnung, Steuervorteile sind, ob du positiv gesprochen mit deiner Spende auch wirklich was bewirken kannst, gerade vor Ort. Das erh\u00f6ht nat\u00fcrlich die Spendenbereitschaft enorm. Und auch so ein St\u00fcck weit, das darf man nie vergessen, weil man eben einfach davon \u00fcberzeugt ist, dass man damit was ver\u00e4ndern kann. Und das ist ja schon auch einfach was Gutes. Absolut, ja. Tats\u00e4chlich ist es ja auch so, dass es das Help Us High gibt. Also da kommen wir vielleicht auch ein bisschen zum Titel unserer jetzigen Podcast-Folge. Spenden macht gl\u00fccklich. Es haben Forscher herausgefunden, dass man selbstloses Handeln f\u00fchrt zu positiven Emotionen. Die werden dadurch ausgel\u00f6st. Es ist tats\u00e4chlich von Neurowissenschaftlern an dem National Institute of Health in den USA lange untersucht worden, was da so die Aktivit\u00e4ten im Gehirn sind, wenn man spendet, wenn man etwas selbstloses tut. Und da haben sie herausgefunden, dass es an sich \u00e4hnlich ist, wie wenn man Drogen konsumiert, weil man dann zu so einem hohen Oxytocinausschuss kommt. Und das macht einen dieses wohlige Gef\u00fchl. Aber das ist gut. Also ich meine, weil ich habe auch etwas von Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaft, die auch mal gesagt haben, das ist schon glaube ich l\u00e4nger her, diese Lebenszufriedenheit und Spendenfreude, das geht echt Hand in Hand. Also das wirkt sich positiv auf denjenigen aus, der eben spendet. Jetzt kann man nat\u00fcrlich andersrum sagen, das ist auch, die spenden dann eben mehr, weil sie zufriedener sind. Also das ist an sich so ein bisschen self-fulfilling prophecy. Aber du hast v\u00f6llig recht. Also Spenden macht gl\u00fccklich, belohnt uns irgendwie im Gehirn. Und auch ist genauso wie, ja schenken gl\u00fccklicher macht, als beschenkt werden. Also wenn ich jetzt irgendwie sage, hol f\u00fcr die Kollegin irgendwie ein Geschenk f\u00fcr 10 Euro, dann macht dich das an sich gl\u00fccklicher, weil du dir Gedanken dar\u00fcber machst, weil du das Gutes tust, als dass du jetzt irgendwie f\u00fcr 10 Euro was geschenkt kriegen w\u00fcrdest. Das ist schon auch was Sch\u00f6nes. Uli, wo siehst du denn so die zuk\u00fcnftige Entwicklung? Wird die Spendenbereitschaft weiter zunehmen? Wird sie durch irgendwelche besonderen Trends beeinflusst werden? Also insgesamt glaube ich, wird es schon sicherlich dadurch beeinflusst, dass wenn der Staat sich aus manchen Sachen eher zur\u00fcckzieht, dass der B\u00fcrger wieder st\u00e4rker in die Pflicht genommen wird. Ich glaube aber nicht nur der B\u00fcrger, sondern ich glaube auch Unternehmen werden in Zukunft eher das so f\u00fcr sich erkennen, auch als Teil eben nach au\u00dfen aufzutreten. Was mache ich eigentlich mit meinen Gewinnen? Also das ist ja auch einfach was Tolles ist. Ich meine f\u00fcr unsere Stifterin, die hat ja auch immer gesagt, we believe in adding value to the communities in which we operate. Also dass man einfach der Gesellschaft oder Gemeinschaft was Gutes tut, wo man sein Geld verdient. Das ist glaube ich schon etwas, was in Zukunft mehr da sein wird. Klar, auch diese Technisierung werden wir nat\u00fcrlich erleben im Punkto Spenden, ob es dann irgendwelche QR-Codes sind, wo ich schnell in der Kirche spenden kann, weil ich kein Geld mehr dabei habe. Oder der Musiker, der irgendwie Stra\u00dfenmusikant ist, der dann fr\u00fcher aufs Kleingeld spekuliert hat, jetzt eben, dass du schnell per QR-Code was \u00fcberweisen kannst. KI wird, glaube ich, eingesetzt werden, um einfach bestimmte Zielgruppen zu identifizieren, dann anzusprechen, wie sie angesprochen werden wollen. Ich glaube schon, wir werden eine Fokussierung haben auf diejenigen, die schon Spender sind. Also es ist, glaube ich, einfacher, die dazu zu bewegen, mehr Geld zu spenden, als jetzt immer neue zu finden. Aber ich glaube, andererseits auch auf der Seite derjenigen, die die Spenden dann verwalten. Da ist, glaube ich, Transparenz, Offenheit, das wird schon entscheidend dar\u00fcber. Entscheidend, ob sie in Zukunft noch dann Geld bekommen. Ja. H\u00f6chste Spende \u00fcbrigens der Welt, die jemals get\u00e4tigt wurde, vielleicht als Funfact zum Abschluss, habe ich nach recherchiert. 37 Milliarden hat der gute Herr Warren Buffett gespendet, weil er damals auch dieses rausgegeben hat, dass die ganz Reichen mindestens die H\u00e4lfte ihres Einkommens nicht vererben sollen, sondern f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke. Also das war die h\u00f6chste Zahl, die jemals gespendet wurde. An was hat er die gespendet? An die Bill Gates Foundation, die sowieso eine der gr\u00f6\u00dften Stiftungen weltweit ja mittlerweile ist und die dann ganz viel verwaltet. Und wo die ganzen sehr, sehr wohlhabenden Milliard\u00e4re auch ganz viel Geld hingeben. Also eine tolle Initiative, die, glaube ich, schon auch was bewirken wird in Zukunft. In diesem Sinne, ich w\u00fcrde sagen. Vielen Dank f\u00fcrs Zuh\u00f6ren. Wir h\u00f6ren uns n\u00e4chste Woche. Bis dann. Tsch\u00fcss. Tschau.\n\nWenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren. Dieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren."},"_et_pb_custom_css":"","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wie Spenden unser Leben bereichert: Gl\u00fcck durch Gro\u00dfz\u00fcgigkeit - Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Warum macht Spenden gl\u00fccklich? Wie beeinflusst es unsere Lebenszufriedenheit? 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