{"id":5237,"date":"2025-01-02T07:01:04","date_gmt":"2025-01-02T06:01:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=5237"},"modified":"2026-07-21T18:58:12","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:12","slug":"how-citizens-look-ahead-to-2025-fear-and-a-little-hope-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/so-blicken-die-buerger-auf-das-jahr-2025-sorgen-angst-und-ein-wenig-hoffnung-2\/","title":{"rendered":"How citizens are looking ahead to 2025: worries, fear and a little hope"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Global challenges such as wars, climate change and economic uncertainties are weighing on Germans' minds. Added to this are unresolved national issues and early elections. Almost two thirds of citizens are facing the new year with fear and worry, while only 37 per cent express confidence.<\/p>\n<p>In this episode, you will not only find out who is most concerned about which topics, but also where the opportunities and challenges lie for politics in 2025. We also take a look at small rays of hope, such as the desire for more cohesion in Germany and Europe.<br \/>\nIn this episode, we not only take a look at Christmas and New Year's Eve habits in Germany and share some surprising facts, but also give a few tips on how to start the New Year in a truly relaxed way.<\/p>","protected":false},"author":36,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_et_pb_custom_css":""},"categories":[55],"tags":[67,98,99,100,80],"class_list":["post-5237","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-podcast","tag-zukunftserwartungen","tag-benehmen","tag-umgangsformen","tag-werte","tag-zukunft"],"acf":{"ausgabe_nummer":"Podcast, Staffel 3 - Folge 43","pdf-download_dateiname":"","podcast_embed_code":"<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/spaeter-war-alles-besser-der-zukunftspodcast.podigee.io\/70-so-blicken-die-burger-auf-das-jahr-2025-sorgen-angst-und-ein-wenig-hoffnung\/embed?context=external&token=6qSM6Tur6baaHAgAD7pIMg\"><\/script>","podcast_audio_url":"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1716544-m-c6fc21446719ef46e4e71ff465d60f5e.mp3","podcast_transcript":"So tickt Deutschland, der Zukunftspodcast. Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Und zwar zur allerersten Folge im Jahr 2025. In dieser Folge wollen wir nat\u00fcrlich in die Zukunft blicken und uns einmal anschauen, wie die Deutschen das kommende Jahr, was vor uns liegt, so sehen. Politisch, wirtschaftlich, insgesamt. Die gro\u00dfen Themen. Genau. Aber bevor wir damit anfangen, Uli, haben wir nat\u00fcrlich jetzt gerade mit der allerersten Folge auch mal die M\u00f6glichkeit, ins letzte Jahr zu schauen. So tickt Deutschland. Wir haben ja sehr, sehr viele Podcast-Folgen gemacht zu speziellen einzelnen Themen, wie die Deutschen so ticken. Und da w\u00fcrde mich mal interessieren, wenn du da jetzt so eine Art Strich drunter ziehen w\u00fcrdest. Wie tickt Deutschland? Ein Jahr Podcast? Puh, das ist eine gro\u00dfe Frage. Also ich glaube, das haben wir ganz gut immer rausgearbeitet, dass diese Grundbed\u00fcrfnisse schon sehr konstant sind. Also dass dieser Wunsch nach Gemeinschaft, nach Geselligkeit, nach Sachen zusammenzumachen, schon sehr gro\u00df ist. Nat\u00fcrlich auch die ganzen digitalen Themen, die wir bearbeitet haben. Also ich habe vieles gelernt, glaube ich, in diesem Jahr auch \u00fcber die Deutschen. Das muss man auch ganz klar sagen. Aber dann auch im Austausch mit dir. Also wenn wir irgendwie \u00fcber KI gesprochen haben oder die Viertagewoche und die Vor- und Nachteile wirklich wild hin und her diskutiert haben. Das hat schon gezeigt, dass Deutschland nat\u00fcrlich wirklich auch unterschiedlich tickt. Also dass wir alle bestimmte Grundbed\u00fcrfnisse haben. Ja, das w\u00fcrde ich unterschreiben. Andererseits aber eben auch, dass man eben nicht alles \u00fcber einen Kamm sharen darf. Dass es unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse gibt, unterschiedliche Verhaltensweisen und dass die Vielfalt in unserem Land auch wirklich was Tolles ist. Total. Ja. Es hat eigentlich auch positiv gestimmt in vielen Bereichen, finde ich. Ganz t\u00fcchtig. Also auch so Sachen, wo ich manchmal nicht gedacht habe, okay, jetzt reden wir \u00fcber einen Podcast, als wir \u00fcber Kaffeekr\u00e4nzchen geredet haben. Und ich gesagt habe, okay, das ist jetzt so ein Thema, wei\u00df nicht, vielleicht eher f\u00fcr meine Mutter, dass ich mit der dar\u00fcber rede. Aber wenn man sich dann n\u00e4her damit besch\u00e4ftigt hat, das war schon auch spannend, fand ich. Also wirklich was Tolles. K\u00f6nnen wir ja nochmal kurz Werbung machen f\u00fcr unseren Podcast, alle, die neu einsteigen. Denn ich finde tats\u00e4chlich, mit diesem Beispiel Kaffeekr\u00e4nzchen oder G\u00e4rtnern, das sind vielleicht Themen, wo man erstmal denkt, wo ist da jetzt die Tiefe? Ja. Aber tats\u00e4chlich, wenn es so um den Menschen geht, kann man eigentlich bei fast jedem Thema wirklich toll in die Tiefe gehen und ganz \u00fcberraschende Dinge noch wieder rausfinden. Also lohnt sich da auch mal reinzuh\u00f6ren. Absolut. Und es waren ja auch die Sachen \u00fcber Stress, die wir gemacht haben oder die Sachen wie mit der autofreien Stadt, wei\u00df ich noch, wie sehr du da auch immer gesagt hast, dann m\u00fcssen wir jetzt mehr zu machen, weil das mit dieser f\u00fcnf Minuten Stadt und alles. 15 Minuten. F\u00fcnf w\u00e4re toll, aber. 15 Minuten Stadt, entschuldige. Oder Online-Dating erinnere ich mich noch, war auch ein spannender Sport-Podcast. Ja, da war ich erst ein bisschen skeptisch. Aber ich glaube, wir haben gute Themen bearbeitet, aber insgesamt schon, das Positive hat ganz klar \u00fcberwogen. Ja. Anders als die aktuelle Folge, ne? Richtig. Ja, wie schauen die Deutschen in die Zukunft? Jedes Jahr zum Jahreswechsel stellen wir diese Frage, wie zuversichtlich oder \u00e4ngstlich und sorgenvoll man denn in die Zukunft blickt, ganz allgemein. Ja, es sieht nicht gut aus, das muss man ganz klar sagen. Also es ist noch gut jeder Dritte, 37 Prozent, der eben mit Zuversicht auf die kommenden zw\u00f6lf Monate schaut. Dagegen eben doch 63, also fast zwei Drittel der Bundesb\u00fcrger eher mit Angst und Sorgen. Das ist wirklich die Zahl, auch so ein bisschen im Jahresvergleich, noch mal gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Die Sichtweise oder die Anzahl der Pessimisten, das ist schon auff\u00e4llig, dass wir da ganz sch\u00f6n \u00e4ngstlich auf die Zukunft schauen. Ja. Gibt es da Unterschiede zwischen den Generationen? Ja, also das schon kann man sagen, immer wieder, jetzt bei der jungen Generation ist es auch mittlerweile eine Mehrheit, also 57 Prozent, die da mit Skepsis auf die Zukunft schauen. Bei den \u00c4lteren sind es dann zwei Drittel eben. Gro\u00dfunterschiede nat\u00fcrlich nach wie vor nach Einkommen, also je mehr du verdienst, desto hoffnungsvoller schaust du in die Zukunft. In der Stadt eher Optimismus als auf dem Land, aber ganz gleich immer \u00fcber 50 Prozent eben mit Angst und Sorge. Aber fr\u00fcher, ich erinnere mich, als ich hier angefangen habe, war das doch eigentlich immer so, dass die jungen Generation hoffnungsvoll in die Zukunft geschaut hat. Das stimmt. Also das ist jetzt ja echt was Neues in den letzten Jahren. Ja, das ist wirklich so, auch Corona war so ein Knackpunkt. Also 2019 war auch das letzte Jahr, dass eine Mehrheit mit Zuversicht geschaut hat. Danach ging es dann sukzessive, wurde es immer weniger. Und wie du richtig sagst, also die jungen Generation waren auch immer diejenigen, die dann optimistisch in die Zukunft geschaut haben. Aber eben seit ein paar Jahren hat es sich auch da gedreht und mittlerweile eben auch die Mehrheit, die da eher \u00e4ngstlich schaut. Das muss man sagen. Also da m\u00fcssen wir dran. Das gibt es nicht. Obwohl, kurze Randnotiz, durch unsere ganzen Folgen, wo es so um Social Media geht, habe ich ja gelernt, dass tats\u00e4chlich nicht unbedingt Corona f\u00fcr diesen Pessimismus bei den jungen Menschen verantwortlich ist, sondern auch der starke Social Media nutzt. Total. Also ich meine, es ist ja auch generell, wenn man sich fragt, woran liegt es? Wir haben halt riesige globale Herausforderungen vor der Brust. Erstkriege, Klimawandel, die ganzen nationalen Herausforderungen jetzt in Deutschland, die schlechte wirtschaftlichen Prognosen, die wir st\u00e4ndig h\u00f6ren, Auswirkungen der Inflation, Migrationsfragen, die zum Teil ungel\u00f6st sind. Jetzt noch vorgezogene Neuwahlen, also auch nicht wirklich Stabilit\u00e4t. Dazu Digitalisierung, Social Media, diese ganzen Sachen noch, die da oben drauf kommen. Also dass das Ergebnis jetzt super \u00fcberraschend war, das fand ich nicht. Das hat man ja schon auch ein St\u00fcck weit sicherlich so erwartet. Ja, du sagst gerade jetzt, hast du schon ganz viel aufgez\u00e4hlt, da k\u00f6nnen wir ja auch nochmal ins Detail reingehen. Wie sieht es denn wirtschaftlich aus? Was erwarten die Deutschen von der Wirtschaftslage in Deutschland? Jeder F\u00fcnfte w\u00fcrde sagen, dass sich das positiv entwickelt. Vier F\u00fcnfte hat aber eben auch da eher negativ, wobei das jetzt im Vergleich zum Vorjahr sich nicht ver\u00e4ndert hat. Da sind es die Geringverdiener, Frauen, die das etwas skeptischer sehen als die entsprechenden Pendantsgr\u00fcnde. Ja, nicht ganz einfach. Also nat\u00fcrlich viele B\u00fcrger f\u00fcrchten jetzt so ein bisschen diesen Wohlstandsverlust, sehen die steigenden Lebenshaltungskosten. Viele Unternehmen, die dann eben die globale Konkurrenz anf\u00fcgen, Fachkr\u00e4ftemangel als gro\u00dfe Herausforderung. Jetzt sicherlich auch durch Trump nochmal Angst vor Handelskriegen, politische Instabilit\u00e4t. Wie stellt Europa sich auf? Dazu noch diese ganze mediale Berichterstattung \u00fcber eine eher schlechte Wirtschaftslage. Das ist alles so, ich w\u00fcrde nicht mal sagen Katalysator, sondern eher Verst\u00e4rker, dass eben viele schon verunsichert sind und eben der Wirtschaft wenig zutraut. Und dabei ist unsere Wirtschaft nat\u00fcrlich grunds\u00e4tzlich erstmal robust. Wir haben starken Mittelstand, wir haben eine total geringe Arbeitslosigkeit. Das darf man alles nicht vergessen. Also das ist ja auch wirtschaftlich, nach wie vor sind wir eine f\u00fchrende Wirtschaftsnation. Aber viele haben eben doch da Sorge, dass das am Ende des Jahres nicht so gut aussehen wird. Ja, das Gef\u00fchl wieder dabei. Also das muss man ganz klar sagen. Wird vielleicht auch ein bisschen unterst\u00fctzt durch das Gef\u00fchl, dass die Politiker nicht in der Lage sind, unser Land gut zu f\u00fchren. Das stimmt. Wobei, dass man nat\u00fcrlich sagen muss, diese Entfremdung ist einfach ein Thema, was wir schon seit Jahren ja beobachten. Also acht von zehn sagen eben, die politische Elite entfremdet sich vom Durchschnittsb\u00fcrger. Politikverdrossenheit, mangelnde Transparenz, wenig Zutrauen. Dann hast du noch irgendwie die Polarisierung in den jeweiligen politischen Debatten. Also das ist sicherlich etwas, was auch dieses Jahr ein gro\u00dfes Thema sein darf. Positiv sicherlich, dass wir so eine leichte Steigerung der Zustimmung im Vergleich zum letzten Jahr hatten. Also letztes Jahr waren es nur 13 Prozent, die erwartet haben, dass die Politik, dieses Ansehen der Politik sich verbessert. Jetzt sind es immerhin 19 Prozent. Also das ist nat\u00fcrlich auf einem niedrigen Niveau, aber ich habe so ein bisschen die Hoffnung, dass es wieder in die richtige Richtung geht. Fast jeder F\u00fcnfte glaubt daran, dass die Politiker das Land gut f\u00fchren k\u00f6nnen. Oder dass die an Zustimmung gewinnen werden. Und das ist ja auch was Gutes. Und auch da wieder diese allgemeine Sichtweise. Nat\u00fcrlich gibt es immer schwarze Schafe in der Politik, aber das Gros der Politiker hat nat\u00fcrlich ein wirkliches Interesse daran, das Land nach vorne zu bringen. Die agieren nach bestem Wissen und Gewissen. Das ist ja auch schon mal so ein bisschen \u00fcberraschend. Und wir vertrauen dem Zahnarzt, wir vertrauen dem Klempner, wir vertrauen dem Richter, aber den Politikern trauen wir nicht, weil wir meinen, wir wissen es besser. So ein bisschen wie, wir sind alle Fu\u00dfball-Nationaltrainer und wissen, wie die Nationalmannschaft aufgestellt werden soll. Und da m\u00fcssen wir der Politik, glaube ich, auch ein bisschen mehr zutrauen. Ja, da fand ich es auch ganz interessant, wenn man da nochmal so in die Untergruppen gegangen ist, weil da gibt es ja wirklich einen riesigen Unterschied nach Einkommen. Ja. Also Niedrigverdiener haben einfach viel, viel gr\u00f6\u00dfere Skepsis. Das stimmt. Als die Besserverdiener. Und ein bisschen optimistischer sind auch die jungen Menschen. Das stimmt. Also die sind da etwas hoffnungsvoller, aber du hast recht. Also die Spaltung merkst du bei der Frage wirklich. Und ein Gro\u00dfteil derjenigen mit einem geringen Haushaltsnettoeinkommen f\u00fchlen sich wirklich nicht mehr gut vertreten, w\u00e4hlen dann eher Extreme. Das ist etwas, was die Politik im Auge behalten muss. Also wo man wirklich sagen kann, es mag komplex sein und es mag auch alles kompliziert sein, Sachen zu transportieren, aber es ist wichtig, dass man es tut. Weil sonst ist die Gefahr einfach zu gro\u00df, dass sich viele B\u00fcrgers einfach machen. Aber es gibt auch Licht am Ende des Tunnels, muss man dazu sagen. Ja, das hat mich tats\u00e4chlich trotzdem auch ein bisschen \u00fcberrascht. Wir machen ja die Frage nicht zum ersten Mal und dass jetzt der Zusammenhalt in Deutschland und in Europa gr\u00f6\u00dfer wird, dass diese Zahl ja doch echt angestiegen ist im Verh\u00e4ltnis zu den Vorjahren. Das stimmt. Also man merkt so ein bisschen, je st\u00e4rker vielleicht auch das Misstrauen gegen\u00fcber den gro\u00dfen Institutionen ist und man eben jetzt nicht wei\u00df, kann ich der Politik noch vertrauen. Wir haben ja Diskussionen \u00fcber die Kirchen gehabt, \u00fcber die Medien gehabt, \u00fcber Unternehmen gehabt. Und so dieses Vertrauen der Menschen ineinander, das ist zumindest nicht weiter gefallen, sogar in manchen Bereichen eben gestiegen. Das ist sicherlich etwas, was positiv ist. Also um es da konkret zu machen, f\u00fcr Deutschland erwarten es immerhin knapp drei von zehn, dass unser Land eben wieder n\u00e4her zusammenw\u00e4chst. Und das ist jetzt noch nicht das Niveau, was wir vor f\u00fcnf oder zehn Jahren hatten, aber eben eine leichte Steigerung zum Vorjahr oder auch Europa. Da ist es jeder Dritte, der eben der Meinung ist, die Probleme k\u00f6nnen wir nur innerhalb der Europ\u00e4ischen Union l\u00f6sen. Also m\u00fcssen wir da besser zusammenarbeiten und werden es eben auch machen. Also das sind Dinge, die sich dann in die richtige Richtung entwickeln. Wenn du jetzt unter diese ganzen Zahlen irgendwie auch nochmal versuchst, ein Fazit zu ziehen, wie schauen die Deutschen in die Zukunft? Naja, wir haben schon eben, glaube ich, in der deutschen Bev\u00f6lkerung diesen Punkt, dass erkannt wird, dass wir viele Herausforderungen auch dieses Jahr haben werden. Trotzdem, glaube ich, eben diese leichten, positiven Entwicklungen, also mehr Zusammenarbeit in Europa, leichte Verbesserung der politischen Zustimmung, das ist ja auch ermutigend. Und insofern glaube ich schon, dass das auch alles darauf hindeutet, dass wir so eine Art Talsohle jetzt wirklich erreicht haben, langsam Erholung einsetzt. Nat\u00fcrlich sind jetzt auch die Institutionen gefordert. Also gerade die Politik, ich meine, wir haben dieses Jahr Wahlen. Die Sehnsucht der B\u00fcrger ist nach transparent gro\u00df. Die Sehnsucht der B\u00fcrger ist gro\u00df nach konkreten Ma\u00dfnahmen, nach gemeinschaftlichen L\u00f6sungen. Das ist wirklich, was die Politik jetzt auch ber\u00fccksichtigen muss. Also jetzt immer nur R\u00fcckkehr in die Vergangenheit fordern oder Versprechen, irgendwie Erhalt des Status quo zu vermitteln, das wird nicht mehr fruchten. Also die Politik muss wirklich Zukunft auch als so ein Potenzial begreifen und dass ein Prozess pr\u00e4sentiert wird. Die Bev\u00f6lkerung muss geh\u00f6rt werden, muss auch mitbestimmen st\u00e4rker, damit sie letztendlich oder jeder B\u00fcrger dann auch die Ver\u00e4nderung mittr\u00e4gt. Also ich glaube nur, \u00fcber die B\u00fcrger zu reden, das macht keinen Sinn. Wir m\u00fcssen sie schon ins Boot holen. Ja. Wird nicht einfach dieses Jahr, aber ich bin... Optimistisch. Optimistisch, ja. Du nicht? Absolut. Also das ist, glaube ich, auch in vielerlei Hinsicht wird, wenn wir in einem Jahr hier wieder zusammensitzen, werden wir zur\u00fcckblicken und werden sagen, klar, die Herausforderungen waren gro\u00df, aber wir sind auch einige Sachen konstruktiv angegangen und es ist in die richtige Richtung gegangen. Insofern mit Elan und Zuversicht ins neue Jahr. Und Zusammenarbeit. Das stimmt. Von daher, wenn ihr Fragen habt, z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Machen wir so. Alles klar. Bis dann. Tsch\u00fcss.\n\nWenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftung-f\u00fcr-zukunfts-fragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren.\n\nDieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de Und dann geht's."},"_et_pb_custom_css":"","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>So blicken die B\u00fcrger auf das Jahr 2025: Sorgen, Angst und ein wenig Hoffnung - Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wie wird das Jahr 2025? 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