{"id":5483,"date":"2025-07-10T05:55:22","date_gmt":"2025-07-10T03:55:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=5483"},"modified":"2026-07-21T18:58:11","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:11","slug":"wohnmaengel-2025-what-is-missing-and-what-needs-to-change-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/wohnmaengel-2025-was-fehlt-und-was-sich-veraendern-muss-2\/","title":{"rendered":"Housing shortages in 2025: What's missing - and what needs to change"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Affordable housing, stable infrastructure, social participation - many people see clear deficits in their neighbourhood. But which deficiencies are the most serious? And what are the opportunities for positive development?<\/p>\n<p>In this episode, find out what concerns Germans have in their everyday lives, how the situation differs in urban and rural areas - and why investment, social services and more citizen participation are crucial to ensuring that places to live remain liveable in the future.<\/p>","protected":false},"author":36,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_et_pb_custom_css":""},"categories":[55],"tags":[67,98,99,100,80],"class_list":["post-5483","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-podcast","tag-zukunftserwartungen","tag-benehmen","tag-umgangsformen","tag-werte","tag-zukunft"],"acf":{"ausgabe_nummer":"Podcast, Staffel 4 - Folge 19","pdf-download_dateiname":"","podcast_embed_code":"<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/spaeter-war-alles-besser-der-zukunftspodcast.podigee.io\/89-wohnmangel-2025-was-fehlt-und-was-sich-verandern-muss\/embed?context=external&token=CGI9ckx8Fs64Mad-LidJ1g\"><\/script>","podcast_audio_url":"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1987869-m-8b28d300a4ea19af7e3bbad9ef3fbc2c.mp3","podcast_transcript":"So tickt Deutschland, der Zukunftspodcast. Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. In diesem Monat dreht sich alles um das Thema Wohnen. Letzte Woche haben wir schon \u00fcber die Wohnw\u00fcnsche der Deutschen gesprochen und heute soll es, ja ich sag mal, um das Gegenteil gehen, um die Wohnsorgen. Welche M\u00e4ngel nehmen sie in ihrem Wohnumfeld wahr und was sind demnach die Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft? Von kaputten Stra\u00dfen \u00fcber fehlende Arztpraxen bis hin zu mangelnde Anbindung an den \u00f6ffentlichen Nahverkehr bis hin zu sozialer Ungleichheit und gef\u00fchlter mangelnder Sicherheit. All diese Faktoren beeinflussen n\u00e4mlich nicht nur unser pers\u00f6nliches Wohlbefinden, sondern auch die Attraktivit\u00e4t und Zukunftsf\u00e4higkeit ganzer Region. Ja, wobei, wenn ich da gleich einhaken darf, das ist ja jetzt ja nicht nur wichtig, dass wir eben diese M\u00e4ngel erkennen und analysieren, sondern es muss nat\u00fcrlich auch entscheidend sein, das wollen wir heute auch so ein bisschen machen, dann eben dar\u00fcber nachzudenken, wie L\u00f6sungen aussehen k\u00f6nnten, um die Lebensqualit\u00e4t zu verbessern, um den gesellschaftlichen Zusammenhang zu st\u00e4rken. Also auch diesen Blick wieder in die Zukunft wollen wir auch machen. Genau und obwohl nat\u00fcrlich die Wahrnehmung von M\u00e4ngeln meistens subjektiv ist, sind ihre Folgen aber tats\u00e4chlich messbar, wirtschaftlich, sozial und auch \u00f6kologisch. Deswegen schauen wir uns doch zun\u00e4chst einmal an, welche M\u00e4ngel am h\u00e4ufigsten genannt werden und dann finde ich es noch spannend zu schauen, wie diese zwischen Stadt und Land sich unterscheiden und wie sich die Situation so im Zeitverlauf auch ver\u00e4ndert hat. Zum Schluss, wie immer Uli, dein Blick in die Zukunft und vielleicht k\u00f6nnen wir ja auch nochmal \u00fcberlegen, was man tun kann, um diese M\u00e4ngel zu beseitigen. Im Chart der Woche haben wir diesmal vier Kategorien, unter die wir dann die verschiedensten M\u00e4ngel zusammengefasst haben. In der ersten Kategorie geht es um den Bereich Wohnraum und Infrastruktur und da ist auf Platz 1 zu wenig bezahlbarer Wohnraum eine der Sorgen, die am h\u00e4ufigsten genannt wird. Wie erkl\u00e4rst du das, Uli? Na gut, das ist kein Zufall. Also bezahlbarer Wohnraum ist eben in vielen St\u00e4dten, Regionen Deutschlands einfach knapp. Gerade \u00fcberall dort, wo die Bev\u00f6lkerung eben w\u00e4chst, also die Nachfrage steigt, das Angebot h\u00e4lt dort nicht Schritt und das treibt dann eben die Preise nach oben. Das ist jetzt nicht nur f\u00fcr diejenigen, die ein geringes Einkommen haben, sondern wir h\u00f6ren uns ja auch immer wieder von Studierenden, von jungen Familien, von Alleinerziehenden und damit einher geht dann ja oftmals auch eben, dass die soziale Durchmischung leidet. Du kennst es ja auch, was ich in einer Stadt wie Hamburg dann auch. Stadtteile, die wo fast nur noch Wohlhabende wohnen, andere Stadtteile, die halt wirklich von eher einkommensschwachen Menschen durchg\u00e4ngig bewohnt werden. Also das ist dann auch nicht verwunderlich, dass damit einher dann auch jeder Vierte die soziale Ungleichheit in den St\u00e4dten wirklich als Problem sieht. Also schon etwas, was wir im Auge haben m\u00fcssen. Ja und das hat nat\u00fcrlich auch Folgen f\u00fcr das Zusammenleben und die Lebensqualit\u00e4t. Aber neben dem Wohnraum werden tats\u00e4chlich auch Schlagl\u00f6cher in den Stra\u00dfen und auf den Fahrradwegen als ein recht gro\u00dfes Problem gesehen. Ja und das zeigt also, dass wir beim Thema Infrastruktur nach wie vor was tun m\u00fcssen. Das ist ja, Schlagl\u00f6cher sind ja nicht nur \u00e4rgerlich oder gef\u00e4hrlich nat\u00fcrlich auch manchmal f\u00fcr Fahrradfahrer und so. Aber gleichzeitig damit einher geht nat\u00fcrlich auch immer das Thema Barrierefreiheit. Also gerade f\u00fcr Menschen mit Einschr\u00e4nkungen, f\u00fcr \u00e4ltere Bundesb\u00fcrger, f\u00fcr wenn du mit dem Kinderwagen unterwegs bist, also f\u00fcr vielf\u00e4ltigste Zielgruppen muss nat\u00fcrlich das Thema Barrierefreiheit damit auch immer mitgedacht werden. Und das ist etwas, wo wir nach wie vor ein Nachholbed\u00fcrfnis haben. Ja und auch wenn man den demografischen Wandel so ein bisschen im Hinterkopf beh\u00e4lt, findest du den n\u00e4chsten Punkt, die fehlende medizinische Versorgung wird auch eben gerade von den \u00e4lteren B\u00fcrgern als ein Mangel genannt. Also es gibt einfach zu wenig \u00c4rzte mit zu langen Wartezeiten. Aber lass uns noch \u00fcber den zweiten Bereich sprechen, die sozialen und gesellschaftlichen Angebote. Und da ist es so, dass von jedem vierten gesagt wird, es gibt nicht gen\u00fcgend Angebote f\u00fcr Jugendliche. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Also wenn junge Menschen keine Freizeit, Bildungsangebote mehr vor Ort vorfinden, dann ist es wirklich, dass die sich eben, jetzt kann man einerseits sagen, entfremden, ja, aber andererseits auch einfach zur\u00fcckziehen. Also jetzt k\u00f6nnen wir wieder das Stichwort Social Media nennen und die junge Generation ist eher zu Hause. Das hat eben Auswirkungen f\u00fcr die jungen Menschen, aber nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die St\u00e4dte selber. Also dadurch hast du nat\u00fcrlich ein Kneipensterben, weniger Clubs, weniger Kulturangebote. Das ist jetzt ja schon, dass das von jedem Sechsten als mangelhaft bewertet wird. Dabei wissen wir nat\u00fcrlich ganz genau, kulturelle Vielfalt f\u00f6rdert den sozialen Zusammenhang, f\u00f6rdert die Lebensqualit\u00e4t. Also insofern m\u00fcssen wir zusehen, dass wir das nicht ganz aus dem Blick verlieren. Ja, das ist ein bisschen so wie in unserem Freizeitmonitor h\u00e4ufig die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Also man sehnt sich nach kulturellen Vielfalt und Angeboten, aber tats\u00e4chlich ist das Angebot gar nicht so gro\u00df wie die Nachfrage. Stimmt. Ich finde es ist ein bisschen, ja vielleicht auch im Hinblick auf so Sicherheit, die Jugendzentren. Also das ist ja auch eine sehr niedrigschwellige Option, mehr anzubieten. Und wichtig daf\u00fcr ist, ich habe mal geschaut, was denn eigentlich so erfolgreiche Jugendzentren ausmachen. Und da ist es, dass sie wirklich einfach regelm\u00e4\u00dfig offen haben und professionell begleitet werden und eben auch tats\u00e4chlich wirklich die Jugendlichen mitmachen lassen und teilhaben lassen an den Entscheidungsprozessen. Partizipation. Partizipation, genau. Das ist absolut. Wir haben ja auch schon oft in vielen anderen Podcasts dar\u00fcber gesprochen, wie wichtig das ist, jungen Menschen mehr zuzutrauen. Und was auch helfen kann, gerade wenn es vielleicht nicht so viele Strukturen gibt, einfach in Kooperation zu gehen mit Schulen oder auch Sportvereinen. Und das ist tats\u00e4chlich auch eben messbar, dass das einen gro\u00dfen Unterschied macht. Ja, ich glaube, das muss man ja auch mit dem Stadt-Land-Ding auch mitdenken. Also gerade auf dem Land ist, glaube ich, Kooperation wirklich nochmal wichtiger als in den St\u00e4dten, dass du da Sachen einfach miteinander verbindest. Ja, aber halt wieder ein guter Punkt, dass das etwas ist, was in Zukunft gef\u00f6rdert werden muss. Ein weiterer Bereich, der dritte, ist Sicherheit und Integration. Ja, also ist hohe Kriminalit\u00e4t in etwa jeder f\u00fcnfte Bundesb\u00fcrger. Integration 25 Prozent, die eben dieses Thema \u00dcberfremdung halt auch sehen. Damit einhergehen darf man auch nicht vergessen. Jeder sechste fehlende oder unzureichende Integration. Das bedingt sich nat\u00fcrlich beides. Jetzt k\u00f6nnte man wieder positiv formulieren. 75, 80 Prozent sehen die Themen, die Integration und Kriminalit\u00e4t eben nicht als was, was wirklich angegangen werden muss oder was keine gro\u00dfe Herausforderung ist. Aber nat\u00fcrlich muss man dieses ganz klar ernst nehmen und ist etwas, wor\u00fcber wir sprechen m\u00fcssen. Aber wenn wir, fand ich jetzt ganz gut, dass du es gerade mal umgedreht hast und das Positive siehst, denn wir haben jetzt ja schon viel \u00fcber die M\u00e4ngel am Wohnort gesprochen. Lassen wir das mal hinter uns und schauen mal, was ist eigentlich so der Unterschied zwischen Stadt und Land? Also ich denke, da haben die ja einfach ganz unterschiedliche Herausforderungen und in der Stadt ist es ja allen vorweg der bezahlbare Wohnraum. Das stimmt. Also Wohnraumknappheit in St\u00e4dten ist wirklich dramatisch und du hast, im Moment ziehen nat\u00fcrlich immer noch nach wie vor mehr Menschen in die St\u00e4dte als aufs Land. Dadurch steigen einfach Mieten, Kaufpreise, einkommensschwache Gruppen werden aus zentralen Lagen mehr und mehr verdr\u00e4ngt. Also ich vorhin hatte diese r\u00e4umliche Tremnung von Wohlhabenden und Haben-N\u00e4chsten. Das nimmt immer weiter zu. Das beobachtest du so halt im l\u00e4ndlichen Raum nicht. Also insofern nicht verwunderlich, dass das in St\u00e4dten eben ein deutlich gr\u00f6\u00dferes Thema ist. Ja, also ich finde auch vor allem schw\u00e4chtest du die sozialen Dynamiken. Also es ist ja wirklich, wenn Menschen mit \u00e4hnlichen Problemen und wenig Ressourcen auf engem Raum zusammenleben, dann entstehen halt eben auch mehr Konflikte. Und ja, die St\u00e4dte verlieren an ihrer Vielfalt und ihrer Lebendigkeit. Und das ist f\u00fcr mich ein ganz wichtiger Punkt. Also wenn diese soziale Durchmischung leidet, das ist wirklich dann so eine Art self-fulfilling prophecy oder ein Teufelskreiser, wie auch immer du das nennen willst. Das wirkt sich dann nicht nur eben auf diesen einen Bereich aus, sondern auf Bildung, auf Arbeitsmarktchancen, letztendlich sogar auf die Sicherheit, die wir eben auch schon thematisiert haben. Also das spielt wirklich ineinander und darum ist es eben so wichtig, das ganzheitlich zu denken. Ja, das stimmt. Aber ich finde, h\u00e4ufig ist es eben ein Gef\u00fchl von Unsicherheit, was daher kommt, dass sich Armut in gewissen Vierteln konzentriert. Wirkt sich das denn wirklich auf die Sicherheit in St\u00e4dten aus? Ja, muss man schon zum Teil einfach ehrlicherweise sagen. Also in sozial benachteiligten Stadtteilen ist das Thema Sicherheit ein gr\u00f6\u00dferes Thema. Umso wichtiger ist es nat\u00fcrlich, dass dann Polizei und Kommunen oder Stadtverwaltung oder wer auch immer vor Ort ist, eng zusammenarbeiten. Die Kriminalit\u00e4t muss bek\u00e4mpft werden. Aber letztendlich kriegst du es nat\u00fcrlich nie hin, dass du es da nur in dem Moment bek\u00e4mpfst, wo es passiert. Also es ist ja immer wichtig, du musst pr\u00e4ventiv rangehen, pr\u00e4ventive Sozialjugendpolitik. Dadurch schaffst du eben eine stabile, sichere Nachbarschaft, wenn die sich auch verantwortlich f\u00fcr ihre Nachbarschaft f\u00fchlen. Also Pr\u00e4vention ist da was ein ganz entscheidendes Schlagwort. Was ich in unseren Studien ja immer spannend finde, ist, wenn man da mal den Zeitvergleich macht. Also wir haben diese Frage, diese Studie ja schon \u00f6fter gemacht und k\u00f6nnen da eben auch die Entwicklung nachvollziehen. Und wenn wir jetzt mal so ein, ich sage mal ungef\u00e4hr zehn Jahresvergleich nehmen, dann haben tats\u00e4chlich nur zwei Bereiche zugenommen. Also die Angst ist nur im Bereich Sicherheit und Angst vor \u00dcberfremdung gestiegen. In allen anderen ist sie gesunken. Also man sieht die Probleme gar nicht mehr so stark. Und ich finde, das passt zu ganz vielen Ergebnissen, die wir haben, dass es da schon einen Unterschied gibt zwischen dem Gef\u00fchlten, vielleicht auch das, was medial berichtet wird. Es ist alles viel schlimmer geworden als fr\u00fcher und dem, was dann aber tats\u00e4chlich so ist. Hast du v\u00f6llig recht. Und wenn ich mir jetzt allein diese Zahlen halt anschaue, und ich meine, es ist ja wirklich repr\u00e4sentativ erhoben und von uns normal abgesichert und mit Pre-Tests und alles, was wir dazu gemacht haben, ist wirklich deutlich, dass selbst bei so einem gro\u00dfen Thema M\u00e4ngel am Wohnort die Sachen einfach zum Gro\u00dfteil kleiner geworden sind und die Menschen weniger M\u00e4ngel bei sich merken. Und wir k\u00f6nnten jetzt ja, wie gesagt, das fast bei jedem Statement umdrehen. Es ist immer der Gro\u00dfteil, die diese M\u00e4ngel eben nicht sehen. Also auch da sind wir an sich auf dem richtigen Weg. Ja, also zusammengefasst l\u00e4sst sich sagen, dass sowohl die Angst vor \u00dcberfremdung als auch die Sorge vor Kriminalit\u00e4t eher so ein Ausdruck tiefer liegender gesellschaftlicher Spannung sind. Also es braucht deshalb umfassende Strategien, die diese soziale Ungleichheit abbauen, die alle wahrnehmen, die die Integration f\u00f6rdern und eben auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt wieder st\u00e4rken. Aber lass uns noch kurz \u00fcber die Punkte sprechen, die im Zeitraum gleich besser geworden sind. Es gibt ja einige Bereiche, in denen sich die Situation deutlich verbessert hat. Welche sind das und wie bewertest du das? Da hast du recht. Also wenn wir die beiden Punkte, die nat\u00fcrlich wichtig sind, die du angesprochen hast, aber wenn man sich die ganzen anderen Bereiche anschaut, siehst du eben doch, dass viel investiert wurde in die Infrastruktur. Nat\u00fcrlich ist sie noch nicht perfekt und nach wie vor ist es ein M\u00e4ngel, der von vielen genannt wird, aber nat\u00fcrlich deutlich besser als in der Vergangenheit. Gr\u00fcnanlagen, Spielpl\u00e4tze, bessere Werte, also die Anzahl von fehlenden Spielpl\u00e4tzen ist gesunken, mehr gepflegte Erholungsr\u00e4ume, die wir haben als vor zehn Jahren. Bereich Kinderbetreuung hat sich ebenfalls verbessert. Also Ganztagesbetreuung sehen wir da ganz deutlich. Ausbau der Angebote, gerade f\u00fcr Familien hat sich der Wert verbessert. Selbst Kooperation zwischen B\u00fcrgern und Verwaltung ist besser geworden. Also wir sehen wirklich insgesamt, nat\u00fcrlich haben wir Herausforderungen, die wollen wir auch nie verschweigen. Und jetzt irgendwer, jemand der sagt halt, naja, was ist doch alles Herausforderung. Nat\u00fcrlich gibt es gro\u00dfe Herausforderungen, aber es wurde eben auch vieles schon geschafft und die Verbesserungen sind da. Insofern lohnt es sich auch dar\u00fcber nachzudenken, wie wir jetzt das eben weiter fortsetzen k\u00f6nnen, damit es noch besser wird. Weiter fortsetzen, blicken wir in die Zukunft. Wenn du jetzt nach vorne schaust, was macht dir Sorgen und was gibt dir Hoffnung? Na gut, wenn ich auf die M\u00e4ngel schaue, die wir so besprochen haben, bezahlbaren Wohnraum, Infrastruktur, Integration, Sicherheit, das ist nat\u00fcrlich schon alles sehr, sehr komplex. Das stellt uns vor gro\u00dfe Herausforderungen. Das m\u00fcssen wir konstruktiv, glaube ich, angehen. Das darf man auch nicht aus den Augen lassen, weil es wirklich Herausforderungen sind, die viele Menschen umtreibt. Aber ich sehe eben auch viele Chancen, wenn wir diese Themen ganzheitlich angehen, also auch als Chancen dann f\u00fcr Regionen. Das hast du vorhin so nebenbei gesagt. Es ist ja auch immer die Frage, wo wollen wir eigentlich wohnen und wo findet Leben und Wohnen in Zukunft nach statt? Was k\u00f6nnen Regionen tun? Also das ist etwas, wo jede Gemeinde, jede Kommune, jede Stadt auch dar\u00fcber nachdenken muss, wie gehe ich die Sachen jetzt konstruktiv an? Wohnraum, Infrastruktur, Sicherheit, das geh\u00f6rt ja alles zusammen. Aber wenn das eben passiert, dann bin ich schon vorsichtig, optimistisch, sage ich mal. Denn ich glaube schon, in Zukunft werden eben mehr St\u00e4dte und Gemeinden innovative Wege gehen, Sachen ausprobieren. Trial and Error, sagen wir oftmals, ist es dann halt einfach, dass man Sachen auch mal den Mut haben muss, sie auszuprobieren. Ich glaube schon, in Zukunft wird der B\u00fcrger st\u00e4rker eingebunden werden, vielleicht auch m\u00fcssen, damit die L\u00f6sungen dann auch akzeptiert mitgetragen werden. Denn letztendlich kann es nat\u00fcrlich immer nur gemeinsam. Also Politik, Verwaltung kann Rahmenbedingungen stellen, getragen werden muss es dann von uns. Also kurz gesprochen, sage ich die M\u00e4ngel. Klar, die wird es auch in Zukunft geben, aber eben auch die M\u00f6glichkeiten, diese konstruktiv anzugehen und das Leben noch lebenswerter zu machen. Das stimmt mich auch, optimistisch. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer heutigen Folge angekommen. Ich freue mich, wenn ihr wieder einschaltet. Bis dahin. Macht's gut. Tsch\u00fcss. Wenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren.\n\nDieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de und dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht,"},"_et_pb_custom_css":"","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wohnm\u00e4ngel 2025: Was fehlt \u2013 und was sich ver\u00e4ndern muss - Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Bezahlbarer Wohnraum, Infrastruktur, soziale Teilhabe \u2013 viele sehen an ihrem Wohnort deutliche Defizite. 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