{"id":5519,"date":"2025-08-28T06:54:58","date_gmt":"2025-08-28T04:54:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=5519"},"modified":"2026-07-21T18:58:11","modified_gmt":"2026-07-21T16:58:11","slug":"leisure-time-that-does-us-good-what-we-really-enjoy-today","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/freizeit-die-gut-tut-was-uns-heute-wirklich-spass-macht\/","title":{"rendered":"Leisure time that's good for you: what we really enjoy today"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>From sleeping in to petting an animal - the Germans' favourite leisure activities: It's the simple things that touch people. 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Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. In unserem Monat Freizeit. Heute haben wir uns mal genau angeschaut, was uns Deutschen eigentlich Spa\u00df macht in der Freizeit von diesen ganzen vielen Freizeitaktivit\u00e4ten, denen es so gibt. Und tats\u00e4chlich die Top Ten, wenn wir uns die mal anschauen, was den Deutschen am meisten Spa\u00df macht in ihrer Freizeit, da steht ganz oben, Zeit mit dem Partner verbringen. Erotik, spontane Aktivit\u00e4ten, ausschlafen, seinen Hobbys nachgehen, sich in der Natur aufhalten, Musik h\u00f6ren, mit Tieren sich besch\u00e4ftigen, Tagesausflug machen oder mal einen Wochenendtrip unternehmen. Uli, bevor ich meine Meinung dazu sage, was war deine erste Reaktion? Ich musste schon schmunzeln, weil ich das alles sehr bodenst\u00e4ndig finde. Das ist jetzt ja nichts Exotisches, nicht die gro\u00dfen Erlebnisse, sondern an sich alles durchg\u00e4ngig Dinge, die man fast direkt machen kann. Und gleichzeitig ist es nat\u00fcrlich auch irgendwie ber\u00fchrend. Das zeigt ja schon, wie wichtig den Menschen N\u00e4he, Sinnlichkeit, Ruhe, Erholung, also das alles Sachen sind. Und das eben ja, was wir aufwagen in der Welt, die st\u00e4ndig irgendwie eher auf Leistung, Tempo, alles laut, das ist an sich das genaue Gegenteil, wie wir eigentlich unsere Zeit verbringen. Ja, und ich finde wirklich, also von den Aktivit\u00e4ten, was ich jetzt gerade gesagt habe, so Zeit mit Tieren verbringen und mit dem Partner, das war ja wirklich die Auswahlm\u00f6glichkeiten waren ja \u00fcber 100 Aktivit\u00e4ten. Da h\u00e4tte ja auch irgendwie alles andere bei sein k\u00f6nnen. Theater, Kino, Sport, alles. Festival und das ist nicht dabei. Und ich finde, was mich daran \u00fcberrascht hat, an diesen ja wirklich bodenst\u00e4ndigen \u00c4u\u00dferungen ist, dass es dabei wirklich ja gar nicht um \u00e4u\u00dfere Reize geht, sondern eher um das Innere. Also Zeit mit dem Partner verbringen, ein Tier streicheln, Musik h\u00f6ren. Das sind ja alles Aktivit\u00e4ten, die in irgendeiner Form eine Beziehung darstellen zu einem Menschen, zu einem Tier oder eben auch zu einem selbst, zur eigenen Gef\u00fchlswelt. Total. Und das ist ja auch das Spannende. Also die Leute wollen offenbar jetzt nicht m\u00f6glichst viel erleben, sondern wollen, wenn sie was machen, das intensiv halt irgendwie erfahren. Das ist ja fast ein Paradigmenwechsel. Fr\u00fcher hie\u00df es Hauptsache raus, Hauptsache Action. Heute h\u00f6rt sich das dann eher aus Sichtweise der B\u00fcrger an. Hauptsache ankommen bei mir selbst. Also das ist ja schon was anderes. Aber bevor wir jetzt \u00fcber die anderen sprechen, interessiert mich nat\u00fcrlich ja auch immer. Wie siehst du das eigentlich? Also was macht dir am meisten Spa\u00df in der Freizeit? Ich glaube, es hat sich bei mir immer so gewandelt. H\u00e4ttest du mich das jetzt vor zehn Jahren gefragt, w\u00e4re meine Antwort irgendwie eine andere gewesen. Jetzt gerade empfinde ich auch, dass alles, was so in Regeneration geht, in der Natur sein, entspannen, Zeit mit der Familie, den Kindern verbringen, weil es irgendwie aber auch wichtig ist. Ja. Und ansonsten aber tats\u00e4chlich auch das mit den Tieren und den Hobbys nachgeben. Ja, also das sind Sachen, die man dann Spa\u00df macht. Ja. Und bei dir? W\u00fcrde ich fast sehr \u00e4hnlich sagen. Also ich glaube schon, was mir am meisten Spa\u00df macht, ist wirklich mit Freunden zusammen sein. Das ist schon etwas, mit denen irgendwie, wei\u00df nicht, ob du jetzt grillst oder ob du einen Spaziergang machst oder am Wochenende haben wir irgendwie Karten gespielt mit den Freunden. Das sind schon Sachen, die dann echt sch\u00f6n sind. Und ich finde, das ist ja auch so, wenn man sich jetzt die Liste nochmal anschaut, das sind ja nicht Dinge, die jetzt irgendwie leistungsbezogen sind. Das geht jetzt nicht irgendwie darum, dass ich irgendwas optimieren will, dass ich was darstellen will, sondern geht wirklich eher um Sachen, wo man loslassen kann, wo man einfach so sein kann, wie es so ist. Was ich mir nur immer dabei frage, ist das jetzt immer ein R\u00fcckzug oder ist das eine bewusste Entscheidung? Ich finde, das ist eine gute Frage, aber ich glaube, es ist beides. Also viele sind ja eben ersch\u00f6pft von dieser Dauerverf\u00fcgbarkeit, immer irgendwie am Smartphone, am Tablet, am Computer h\u00e4ngen, sei es auf der Arbeit und dann aber auch nochmal privat. Man ist st\u00e4ndig erreichbar und auch vergleichbarer. Und die Freizeit wird dadurch eben auch zu einem gesch\u00fctzteren Raum. Also zum Beispiel das Ausschlafen ist ja auch etwas, was vielen Leuten sehr viel Spa\u00df macht, das ist ja nicht nur physisch erholsam, sondern auch ein Symbol f\u00fcr Selbstbestimmung. Also niemand schreibt mir vor, wann ich aufstehen muss. Das ist ja fast schon politisch. Ja, man k\u00f6nnte es auch so ein bisschen fast trotzig, nach dem Motto, wenn ich schon im Job funktionieren muss, dann will ich wenigstens in meiner Freizeit v\u00f6llig frei von irgendwelchen Sachen sein. Was ich ja aber auch immer finde, das ist ja auch so ein Part, der ja hier drin ist, was alles nicht in den Top Ten drin ist. Also du vorhin gesagt hast, man hatte die Auswahl von diesen \u00fcber 100 Aktivit\u00e4ten, die wir jedes Jahr abfragen. Da ist kein Streaming drin, da ist kein Social Media drin. Das ist schon fast bemerkenswert. Hei\u00dft das, dass diese Dinge dann auch weniger Spa\u00df machen oder dass sie einfach nicht, dass sie einem nicht das geben, was man eigentlich sucht? Boah, ich denke, die Aktivit\u00e4ten f\u00fcllen eben eher Zeit, aber sie erf\u00fcllen uns jetzt nicht unbedingt. Und das ist, glaube ich, auch so der Unterschied. Man kann schon zwei Stunden irgendwie rumscrollen oder irgendwas sich angucken oder sich irgendwie beriesen lassen. Aber zumindest bei mir ist dann schon, dass ich dann immer danach denke, und jetzt? Jetzt hast du irgendwie zwei Stunden irgendwie Katzenvideos, sage ich jetzt nicht als Klischee, aber hat man jetzt irgendwelche Sachen angeguckt. Aber wenn du jetzt irgendwie zwei Stunden, wei\u00df nicht, mit deinem Hobby dich besch\u00e4ftigt hast, mit einem Partner, das hinterl\u00e4sst halt schon eine andere Art von Qualit\u00e4t, auch einfach was die Zufriedenheit angeht. Ja, ich glaube mit Social Media ist ja auch einfach so ein Problem. Vermeintlich denkt man es entspannt ein, wenn man so am Handy auf dem Sofa h\u00e4ngt. Aber es stresst ja eigentlich nur mehr. Also es entspannt ja einfach nicht. Das stimmt. Es ist halt eine andere Art von Resonanz. Also Resonanz bei Social Media kriegst du vielleicht auch, aber das ist halt nat\u00fcrlich auf einem anderen Niveau als jetzt irgendwie eine wirkliche Resonanz. Ja. Aber irgendwie gef\u00e4llt mir tats\u00e4chlich die Top Ten, das, was die Deutschen so mit Freude in ihrer Freizeit machen. Weil ich finde, wenn man das mal so liest, kann man ja auch schon sagen, da kommt so eine Art Gegenbewegung, also gegen diese Dauerbeschleunigung. Also es ist wirklich die Entschleunigung, von der man h\u00e4ufig auch spricht, kann man da auch wieder drin ablesen. Und ja, wenn ich da mit Freundinnen spreche, h\u00f6re ich halt auch oft schon dieses Einfachsachen machen, ohne was leisten zu m\u00fcssen, ohne gut sein zu m\u00fcssen. Also letztens haben wir \u00fcber Hobbys gesprochen und da ging es ja auch darum, dass man sagt, das soll einfach nur Spa\u00df machen. Und ich wei\u00df sogar, eine Bekannte von uns sagte ja auch mal, sie findet das richtig gut, dass sie in ihrem Hobby schlecht ist, weil sie ansonsten immer den Anspruch hat, in allem, was sie tut, gut zu sein. Jetzt hat sie sich ein Hobby gesucht, in dem sie einfach mal auch schlecht sein kann. Das finde ich auch total spannend. Aber es ist witzig, dass du jetzt von einer Freundin gesprochen hast, weil das ist eine perfekte \u00dcberleitung. Deswegen, ich habe mir das mal n\u00e4her angeschaut, man muss einfach deutlich sagen, ihr Frauen habt mehr Spa\u00df in der Freizeit. Und das ist in 77 von 100 Aktivit\u00e4ten ist der Wert bei euch h\u00f6her. Und das ist wirklich teilweise auff\u00e4llig. Also jetzt nicht nur bei irgendwelchen Sachen, die man vielleicht erwartet, Buch lesen, das eigene Zuhause versch\u00f6nern oder ins Musical gehen. Sondern auch bei solchen Sachen wie irgendwie spontan das machen, wozu man gerade Lust hat, mit den Gro\u00dfeltern, mit den Enkeln was machen. Also wirklich auch soziale Aktivit\u00e4ten, das fand ich schon auff\u00e4llig. Was meinst du, woher kommt das? Ich glaube, ihr k\u00f6nnt das insgesamt die Freizeit wahrscheinlich besser verarbeiten. Nutzt das auch als Ausdrucksf\u00e4higkeit. Also Frauen sind ja einfach offener, \u00fcber positive oder negative Gef\u00fchle zu sprechen. Ihr kommt dann eben schnell an diese Flow-Erlebnisse rein. Also wenn ich das war neulich auf einem Konzert, wenn ich mir das anschaue, Frauen singen mit, tanzen mit, M\u00e4nner filmen das oder analysieren irgendwie den Sound, dass der jetzt irgendwie gut ist oder nicht gut ist. Also so viel mehr verkopft, was wir das. Und dass Frauen da mehr im Hier und Jetzt leben k\u00f6nnen. Das glaube ich ist ein wesentlicher Grund. Ich glaube nat\u00fcrlich auch dieses Soziale, was ich eben gesagt habe. Ihr kriegt das besser hin, Freizeitaktivit\u00e4ten in dieses Soziale einzubinden, gemeinsam kochen, auszutauschen. Wir M\u00e4nner sind halt doch irgendwie wahrscheinlich nach wie vor eher dieses Wettkampf, irgendwie Gaming, Sport, Wettkampf beim Gaming. Irgendwie nat\u00fcrlich dann auch ganz viel dieses Alleinsein oder Heimwerken. Also das Soziale spielt bei M\u00e4nnern, glaube ich, einfach in der Freizeit eine geringere Rolle als bei Frauen. Und das ist nat\u00fcrlich, wei\u00df nicht, wenn ich das sehe, wenn meine Frau sich irgendwie mit Freundinnen trifft, dann wird dabei irgendwie, wenn die zusammen was machen, gelacht, wird sich ausgetauscht. Wenn ich mich mit meinen Freunden treffe, ist immer so, was spielen wir, wer hat gewonnen, wer hat das letzte Mal gewonnen. Also dieses ganz anders, glaube ich. Da f\u00e4llt mir auch ein Beispiel ein, dass es vielleicht auch so an unterschiedlichen Erwartungshaltungen liegt zwischen M\u00e4nnern und Frauen. Also wenn man sich so vorstellt, wir gehen halt irgendwie wandern, dann ist ja schon, dass bei Frauen dann h\u00e4ufig gesagt wird, okay, sie genie\u00dfen den Ausblick, in der Natur zu sein, auch das mit anderen zusammenzumachen, sich in so einer Gemeinschaft eine Strecke zur\u00fcckzulegen. Und bei den befragten M\u00e4nnern, warum sie das jetzt machen, kam dann irgendwie raus, dass sie ja vor allem viele Kilometer schaffen wollten, also so einen sportlichen Anreiz hatten. Total. Also das ist f\u00fcr mich total klar. M\u00e4nner und Frauen sind da unterschiedlich. Ich meine, dazu kommt nat\u00fcrlich auch, dass ihr das, glaube ich, besser hinkriegt, diese kurzen Zeitfenster irgendwie zu nutzen. Also Multitasking. Total. Also wir sagen irgendwie, Freizeitaktivit\u00e4t, nachgetaner Arbeit, dann wollen wir irgendwie was machen, das ist schon anders. Also da seid ihr, ja, macht es cleverer, muss man einfach sagen. Also nicht so diese scharfe Trennung zwischen Familie und Sport, Hobby und Freunde, sondern, ja stimmt, es vermischt sich bei uns. Also gerade nat\u00fcrlich, ich denke auch bei Familien, wenn man dann nachmittags so Spiele-Dates f\u00fcr die Kinder macht, dann kommt da vieles zusammen, viele Aktivit\u00e4ten, die Spa\u00df machen. Vielleicht auch stressig sind, aber. Das stimmt. Und ich glaube, was auch nochmal, das habe ich auch irgendwie, als ich mir die Aktivit\u00e4ten durchgeguckt habe, ich glaube, ihr schafft es halt auch deutlich besser, mittlerweile typisch m\u00e4nnliche Aktivit\u00e4ten in der Freizeit zu machen und habt dabei dann auch irgendwie Spa\u00df. Und ihr rechtfertigt euch jetzt nicht, wenn du anf\u00e4ngst irgendwie, wei\u00df ich nicht, Thai-Boxen zu machen oder irgendwie andere Sachen, die sonst eher heimwerken oder solche Sachen, das ist irgendwie v\u00f6llig okay. So als Mann, glaube ich, so weiblich kodierte Hobbys, wenn ich jetzt irgendwie sage, ich fange an zu stricken oder ich mache das Yoga-Retreat, das ist halt schon, wird auch anders angesehen. Also ich glaube einfach, wenn ich mir das insgesamt anschaue, ihr macht die Freizeit, nutzt die einfach cleverer. Ja, und das liegt dann aber an sich ja nicht daran, dass Frauen einfach mehr Freude generell empfinden, sondern dass sie die Freizeit tats\u00e4chlich sinnvoller nutzen. Ja. Okay. Kann man schon so sagen. Das haben wir lange \u00fcber Frauen und M\u00e4nner. Also nat\u00fcrlich gibt es auch noch zahlreiche weitere Unterschiede. Wir machen das ja auch nochmal alles online. Da k\u00f6nnt ihr auch nochmal Sachen nachlesen. Also so ein paar Sachen, die ich noch rausgesucht habe, da wollte ich dich noch nachfragen, wenn ich mir Unterschiede nach Zielgruppen anschaue. Also Paare haben 13 Prozent h\u00e4ufiger Spa\u00df am Faulenzen als Eltern. Also kinderlose Paare. Ich glaube, Eltern, die erleben das einfach so selten. Die wissen schon gar nicht mehr, wie sich das anf\u00fchlt zu Faulenzen. Total. Und das trifft, glaube ich, noch nicht auf deine Kinder zu, weil die noch zu jung sind. Bei meinen habe ich mich nicht getraut nachzufragen. Unterschied Spa\u00df, Enkelkinder, was mit den Gro\u00dfeltern machen, sagen in etwa jeder zweite Enkelkind, das hat mir Spa\u00df gemacht, mit Oma und Opa was zu machen. Dann frage ich Oma und Opa, haben sie Spa\u00df gehabt mit den Enkelkindern? Mehr als zwei Drittel. Also auch deutliche Unterschiede. Ja, also Familienbesuche ist bei Kindern halt nicht ganz so hoch die Priorit\u00e4t. Das stimmt, ja. Ja, verstehe ich. Kann ich es verstehen. Hast du noch so etwas Witziges? Ich fand noch ganz gut Hobby nachgehen machen Paare h\u00e4ufiger als Singles oder Eltern. Das fand ich schon ein bisschen \u00fcberraschend, wie das ist. Und vielleicht auch so ein Klischee bedienen, das darf man nicht vergessen. Besser Verdienende haben mehr Spa\u00df im Restaurant, im Kino, bei Wellness. Also das sind alles eher Dinge, die auch Geld kosten. Freizeit muss man sich auch leisten k\u00f6nnen. Total. Also Geringverdiener, dann eher wie Ehrenamt, Heimwerken, also Sachen, die eher kosteng\u00fcnstiger sind. Da sieht man das schon.\n\nZeitvergleich \u00fcbrigens keinerlei Unterschiede. Das darf man nicht vergessen. Also es war vor zehn Jahren, vor 20 Jahren alles schon ziemlich \u00e4hnlich. Sehr \u00e4hnlich. Also ihr Frauen waren immer schon besser und die Aktivit\u00e4ten, die Spa\u00df gemacht haben, haben im Zehnjahresvergleich sich bei, ich glaube, die Top 5 gab es eine Verschiebung. Das Ausschlafen von Platz 3 auf Platz 4 oder umgekehrt, das Ausschlafen von 5 auf 4 gestiegen ist. Ich wei\u00df es nicht mehr ganz genau, aber sonst v\u00f6llig identisch. Also auch interessant, dass die W\u00fcnsche in der Freizeit gleich bleiben. Die Besch\u00e4ftigung in der Freizeit, das haben wir ja am Anfang dieses Monats gehabt, die h\u00e4ufigsten Freizeitaktivit\u00e4ten halt v\u00f6llig anders aussehen. Also diese ganzen Sachen, Internetnutzung, Fernsehen gucken, taucht hier alles nicht mehr auf, was uns wirklich Spa\u00df macht. Also wir ver\u00e4ndern unser Freizeitverhalten, aber nicht in die richtige Richtung. Und was w\u00fcrdest du jetzt sagen, noch so ein Abschlusssatz f\u00fcr die Zukunft? Also ich glaube, es geht wirklich, wei\u00dft du, als wir in der ersten Folge haben wir noch dr\u00fcber gesprochen, wie auch Freizeit in Zukunft sich so von der Definition \u00e4ndern kann. Und dieses, mache ich es in Zukunft eher f\u00fcr mich selber, Dienst der Erholung, Dienst auch ein Sinnfaktor. Aber ich glaube, wir m\u00fcssen wirklich in der Freizeit anfangen, das zu machen, was wir wirklich wollen. Also den Spa\u00df einfach auch mehr in den Mittelpunkt stellen. Ja, und Spa\u00df jetzt nicht gleichsetzen mit aktiv sein. Ich glaube, entscheidend wird sein, dass man wirklich in diesen selbstbestimmten Modus reinkommt. Was tut mir selber wie gut? Und dann vielleicht aber auch den Mut haben, einfach wieder zu sagen, mir tut es jetzt gut zu schlafen oder Foul Danzen, aber mir tut es eben auch gut, mit anderen zusammen zu sein. Und dann den Hintern hochkriegen und die Sachen machen, die man selber m\u00f6chte. Sehr sch\u00f6n. Das war es mit dem Monat Freizeit. Ja, schon wieder vorbei. Ein neuer Monat steht uns n\u00e4chste Woche bevor. Wir \u00fcberlegen uns, was wir machen. Seid gespannt. Bis dahin. Ciao. Tsch\u00fcss. Wenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren. Dieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de. Oh, okay. 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