{"id":6408,"date":"2025-11-13T10:15:33","date_gmt":"2025-11-13T09:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=6408"},"modified":"2025-11-13T10:15:33","modified_gmt":"2025-11-13T09:15:33","slug":"taking-responsibility-why-so-many-want-to-do-it-but-not-everyone-does","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/verantwortung-uebernehmen-warum-so-viele-es-wollen-aber-nicht-alle-es-tun\/","title":{"rendered":"Taking responsibility: Why so many want to \u2013 but not everyone does it"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Those who take on responsibility shape the future. But why do some take on more than others? 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Wie f\u00fchlen und denken die Deutschen? Wie sieht ihr Alltag aus und was erwarten sie von der Zukunft? Basierend auf unserer fast 50-j\u00e4hrigen Forschung analysieren und diskutieren wir. Ich, Ayaan G\u00fcls, Pressesprecherin der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. Und ich, Uli Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung und Professor f\u00fcr empirische Zukunftsforschung in Deutschland und den USA.\n\nHallo und herzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass du wieder dabei bist. Zur zweiten Folge unseres Monatsthemas Verantwortung. Letzte Woche haben wir ja schon dar\u00fcber gesprochen, warum es so wichtig ist, Verantwortung zu \u00fcbernehmen, warum es manchmal schwierig ist und was man da vielleicht Gutes tun kann. Heute gehen wir der Frage nach, wer denn eigentlich Verantwortung \u00fcbernimmt, wer sich daf\u00fcr dr\u00fcckt, wer ist vielleicht sogar bereit, mehr Verantwortung als andere zu \u00fcbernehmen, was treibt uns an und nochmal konkret, warum ist Verantwortung eigentlich so wichtig? Gro\u00dfe Themen heute wieder. Das stimmt. Ganz zum Einstieg habe ich was ganz Witziges in meiner Recherche gefunden und zwar, Uli, hast du schon mal was von Fuck-up-Nights geh\u00f6rt? Hilf mir kurz. Ich kann es auch nochmal \u00fcbersetzen. Ich habe jetzt gerade nicht geflucht. Das nennt sich auch Fehlerpartys. Das wird im Arbeitskontext in Firmen manchmal veranstaltet. Okay, und was sollst du machen da? Es geht dabei darum, die Mitarbeitenden zu ermutigen, ihre gr\u00f6\u00dften Fehler offen zu pr\u00e4sentieren. Also es ist im Endeffekt so ein bisschen so ein Battle. Wer hat gr\u00f6\u00dferen Fehler? Wer hat im Englischen fucked up the most? Und das wird dann auf einer B\u00fchne pr\u00e4sentiert unter Kollegen mit dem Ziel, Verantwortung eben f\u00fcr seine Fehler zu \u00fcbernehmen, daraus zu lernen, anstatt Angst davor zu haben, es auch zuzugeben und nat\u00fcrlich gleichzeitig aber auch zu sp\u00fcren, wie viel positive Best\u00e4tigung man daf\u00fcr auch bekommt und vielleicht auch so wie vielen anderen genau dieser Fehler auch schon passiert ist. Also genial. Zeigt an sich perfekt, wie Fehlerkultur und Verantwortungsbewusstsein gef\u00f6rdert werden kann. Also finde ich schon clever. Also ich kannte es jetzt vorher nicht, aber von der Idee her, was du jetzt eben erz\u00e4hlt hast, finde ich, w\u00fcrde das oftmals Sinn machen, weil wir ja schon in Deutschland immer diese Angst haben, Fehler zu begehen. Also finde ich gut. Ist auch eine perfekte \u00dcberleitung zum Start der Woche. Wollen wir damit gleich einsteigen heute? Ja, genau. Wir haben ja heute ein paar Zahlen mitgebracht und die erste ist absolut beeindruckend. Neun von zehn sagen, dass sie Verantwortung f\u00fcr ihr Handeln \u00fcbernehmen und f\u00fcr Fehler einstehen. Besonders hoch ist die Zustimmung bei den \u00c4lteren, also den \u00fcber 55 Jahren. Da sagen es 96 Prozent. Also wirklich fast jeder. Und ich pers\u00f6nlich finde, das kann ich fast nicht glauben, dass wirklich fast jeder Deutsche sagt, ich \u00fcbernehme Verantwortung f\u00fcr meine Fehler. Nee. Nee? Nee. Nat\u00fcrlich. Also erstmal an der Stelle m\u00fcssen wir nochmal betonen, repr\u00e4sentativ erhoben, 3000 Befragte. Ganz normal durch, also geringe Abweichungsquote von ein bis zwei Prozent, sagt man ja in meiner Statistik, was es abgehen kann. Aber neun von zehn ist ein hohes, hoher Wert, ganz klar. Aber du hast ja oftmals auch keine Alternative. Also es kommt ja doch irgendwie raus, wenn du jetzt nicht die Verantwortung f\u00fcr deine Fehler \u00fcbernimmst und dein Kind, nat\u00fcrlich du kannst Ausreden finden. Das sehe ich ja ein. Das macht man ja auch oftmals, dass man dann Ausreden sucht. Aber grunds\u00e4tzlich erstmal Verantwortung f\u00fcr dein Handeln zu \u00fcbernehmen, das musst du ja machen, hast ja wenig Alternativen. Also ich fand das eher diese Unterschiede zwischen den Generationen, die fand ich auff\u00e4llig. Also nat\u00fcrlich vertraue ich auch unserer Forschung, das sollte jetzt nicht falsch r\u00fcberkommen. Und ich bin auch total gl\u00fccklich dar\u00fcber, das zu sehen. Weil ich finde, das ist ja auch absolut eine Basis f\u00fcr alles, um irgendwas drauf aufzubauen. Aber wieso kann, also ist es wirklich denn eine Frage des Alters oder ist es doch eher der Erziehung, dass die \u00c4lteren so viel mehr Verantwortung \u00fcbernehmen als die J\u00fcngeren oder sagen, sie tun es? Du willst jetzt erstmal nat\u00fcrlich auf mein Alter, dass ich deutlich \u00e4lter bin als du, warum ich das so nachvollziehen kann. Ja, mit mehr Lebenserfahrung bekommst du eben auch deutlich, dass Fehler keine Katastrophe sind, sondern immer wieder Lehrengelegenheiten. Jetzt nicht auf uns bezogen, aber insgesamt ist das glaube ich schon eine gro\u00dfe Erkl\u00e4rung, warum \u00c4ltere noch deutlich h\u00e4ufiger zustimmen. Und bei den J\u00fcngeren, ja, ist nat\u00fcrlich auch der soziale Druck irgendwie da. Social Media Fehler werden irgendwie gnadenlos kommentiert, wenn du irgendwie was machst. Das sind nat\u00fcrlich Herausforderungen. Hingegen glaube ich mit zunehmendem Alter siehst du eben, dass du jetzt nicht mehr die gro\u00dfe Angst hast, da irgendwie blo\u00dfgestellt zu werden, sondern steht die Erfahrung eher im Vordergrund. Da glaube ich, ist eine Unterschiede schon zwischen den Generationen. Also wenn man das jetzt so mit dem zunehmenden Alter sieht, hei\u00dft es ja dann schon, dass Verantwortung zu \u00fcbernehmen auch gelernt werden muss, ge\u00fcbt werden muss. Also Verantwortung zu \u00fcbernehmen muss ganz fr\u00fch einge\u00fcbt werden. Nat\u00fcrlich genauso auch, dass du damit eigene Entscheidungen dann vertrittst und f\u00fcr dein Handeln lernst einzustehen. Also ich das jetzt bei meiner Tochter sehe, f\u00fcr ein privates Beispiel von Anna, kennst du ja auch, 14 Jahre, war letzte Woche mit einer Freundin unterwegs und hat sich ein Kleid gekauft. Und das Kleid fand sie so super sch\u00f6n, aber es gab es nicht in ihrer Gr\u00f6\u00dfe. Und statt dann in XS das zu kaufen, was f\u00fcr sie passen gewesen w\u00e4re, hat sie S gekauft. Das hat sie gar nicht ausgef\u00fcllt von der Figur. Ist dann nach Hause gekommen, hat das irgendwie meiner Frau mir gezeigt und alles. Meinte, total schick, aber passt dir halt nicht. Musste halt umtauschen. Dann hat sie aber festgestellt, dass sie diesen Schnipsel hinten schon abgenommen hat, mit dem du das umtauschen kannst. Wei\u00dft du, der im Kleid drin ist oder der war verloren gegangen angeblich. Und dann haben die halt im Gesch\u00e4ft gesagt, ja, wir k\u00f6nnen es nicht umtauschen. Wir brauchen diesen Zettel. Und sie war halt v\u00f6llig geschockt, weil ihr ganzes Babysittergeld, was sie hier erarbeitet hatte, jetzt konnte sie dieses Kleid nicht umtauschen. Letztendlich ist es irgendwie gut ausgegangen, aber wir haben ihr irgendwie versucht beizubringen, A, du kaufst nichts, was dir nicht passt, in der Hoffnung, dass es dann zu Hause auf einmal passt. Das ist nicht logisch. Plus du nimmst halt nicht irgendwelche Zettel schon ab, weil du immer noch diese Optionen haben musst, es umzutauschen. Also sie h\u00e4tte fast eine harte Lektion gelernt und ihr ganzes Babysittergeld w\u00e4re weg gewesen oder was sie da die Woche davor erarbeitet hat. Aber f\u00fcr Sachen dann halt auch einzustehen, also daf\u00fcr Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Ja, und dann nicht als Eltern dann einzuspringen und zu sagen, ja, okay. Ich rette dich. Genau. Also ihr habt sie auch dann nicht begleitet zum Laden. Nee, und der war nicht wirklich unfreundlich, aber haben das schon sehr deutlich gemacht, dass das so an sich nicht geht. Und dass dieser Zettel da einfach dazugeh\u00f6rt, wenn man was umtauschen muss, kann man nicht einmal hier Zettel schon abnehmen. Ja, das stimmt. Aber wir haben noch ein anderes Ergebnis, was ich total spannend finde. Denn wir haben auch die Deutschen gefragt, ob sie der Aussage zustimmen, ich \u00fcbernehme gern mehr Verantwortung als andere. Ich finde, das ist ja nochmal so ein bisschen das, wo stehe ich in der Gruppe und wie sehe ich die andere? Und da, finde ich, sind die Zahlen einfach schon mal deutlich anders. Da sind es 55 Prozent der Deutschen, die sagen, ich \u00fcbernehme gerne mehr Verantwortung als die anderen. Und da ist es tats\u00e4chlich auch so, dass die unter 35-J\u00e4hrigen ein bisschen \u00fcberdurchschnittlich mit 57 Prozent zustimmen und die \u00fcber 55-J\u00e4hrigen 52 Prozent. Also es ist keine gro\u00dfe Abweichung, aber zeigt ja so ein bisschen die Tendenz. Finde ich aber auch wieder gut. Also ich will heute nicht nur mit privaten Geschichten kommen, aber auch dazu eine sch\u00f6ne Geschichte. Die waren unten in S\u00fcddeutschland bei einem Ort, wo meine Frau herkommt. Und da hatte es am Wochenende total heftig gerechnet, nachdem wir da waren, wo ich dann gesagt habe, wow, das ist ja irgendwie enorm. Und dann hat Pias Familie eben auch erz\u00e4hlt, dass echt die Stra\u00dfen \u00fcberschwemmt waren, Keller sind vollgelaufen und die ganzen Sachen waren irgendwie so v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufen. Und da es am Wochenende war, ist es dann noch nicht ganz einfach, auf dem Dorf sofort da Hilfe zu kriegen. Und dann hast du echt so die komplette Teilung da auch gesehen. Also Pias Familie, die dann gesagt hat, okay, wir machen jetzt halt einfach was und wir organisieren das und fangen an abzupumpen und die Keller leer zu pumpen. Und dann haben andere, die v\u00f6llig so wie so, was sagen wir, erstarrt waren praktisch, wie das Keninchen vor der Schlange so rum und einfach nicht wussten, wie sie reagieren sollen. Also die einen, die dann einfach gemacht haben und losgelegt haben und dann hat sich halt auch wohl so eine Dynamik entwickelt. Okay, ich muss ja nur mit dem Eimer vorbeikommen und die Pumpe anschlie\u00dfen, dann kann ich den Keller leer pumpen und dann kann ich jetzt irgendwie das auch f\u00fcr den Nachbarn machen und f\u00fcr mein Haus. Und das hat dann alles ineinander gegriffen. Also es war schon spannend, weil sie einfach auch in dieses Handeln sofort reingekommen sind. Also fand ich echt interessant, wie unterschiedlich Menschen auch sind. So die einen, die halt einfach machen, dann auch bei einem bereit sind, mehr Verantwortung zu \u00fcbernehmen und andere, die sich dann eher erst nicht k\u00f6nnen oder sich zur\u00fcckhalten. Ja, finde ich ja auch echt ein super Beispiel daf\u00fcr, weil es zeigt, dass die Verantwortung \u00fcbernehmen ansteckend sein kann. Also man braucht manchmal jemanden, der sozusagen mutig ist, weil f\u00fcr manche Entscheidung braucht es ja doch eben Mut. Wir machen das jetzt einfach. Und dass dann immer mehr kommen, die dann auch sagen, okay, da mache ich mit. Ich finde, das passt ja auch so ein bisschen. Also ich kenne dich jetzt ja schon ein paar Jahre und ich w\u00fcrde auch sagen, du bist ja ein Mensch, der sehr viel Verantwortung \u00fcbernimmt. Sei es jetzt irgendwie in der Schule deiner Kinder oder im privaten Nachbarschaft, Familie und so weiter. Du bist da ja auch sehr engagiert. Du genauso an der Stelle, ganz genauso wie ich. Ja, ich glaube, weil wir \u00e4hnliche Charakter haben und da frage ich mich halt aber, es kann ja nicht jeder so sein. Also es ist ja auch ein St\u00fcck weit eben dieses extrovertiert sein, dieses mutig sein. Was machen denn dann die, die nicht so sind? Inwieweit k\u00f6nnen die dann eigentlich Verantwortung in der Gesellschaft zu gro\u00df mittragen? Also ich glaube, es muss ja nicht jeder der Initiator sein und es muss jetzt nicht jeder Elternsprecher sein oder fr\u00fcher, du warst wahrscheinlich auch Schulsprecherin, die das da einfach gemacht hat. Aber ich glaube, es ist halt wichtig, dann auch sich anstecken zu lassen. Und dieses Beispiel von Pierre, wo dann irgendwie auf einmal haben fast alle mitgemacht und irgendwie mit angepasst und das Dorf irgendwie diese Keller wieder leer gepumpt. Oder wenn jetzt irgendwie, wei\u00df ich nicht, das Schulfest organisiert hast, es muss jetzt ja nicht jeder bestimmen, wie die Playlist ist oder wie dekoriert wird. Aber trotzdem ist es dann ja gut, wenn es anstecken ist und alle mitmachen und dann f\u00fcr irgendwie einen kleinen Bereich Verantwortung \u00fcbernehmen. Also ich glaube, Verantwortung kann auch ansteckend sein. Es ist ja was Sch\u00f6nes und gibt dann Best\u00e4tigung. Aber nat\u00fcrlich hast du v\u00f6llig recht. Also man muss auch immer aufpassen, man kann nicht f\u00fcr alle diese ganzen gro\u00dfen Sachen immer Verantwortung \u00fcbernehmen und es ist nat\u00fcrlich auch mal Eigenverantwortung. Habe ich ja gesagt, w\u00fcrde ich diesen Monat auch nochmal gerne dr\u00fcber sprechen. Ist ja auch schon was Zentrales dann f\u00fcr einen selber und das sollte nat\u00fcrlich jeder zu sehen, dass er das \u00fcbernimmt. Ich glaube immer nur wichtig und das ist an sich eine sch\u00f6ne \u00dcberleitung, auch in Anbetracht der Zeit zu unserer letzten Zahl. Die haben ja auch nochmal gefragt, erwarte ich eigentlich eine Gegenleistung, wenn ich helfe? Und das finde ich, passt da ja auch ganz gut rein. Also wenn du jetzt irgendwie bei dir die Elternsprecherfunktion \u00fcbernimmst, du erwartest jetzt ja nicht dann den Blumenschross am Ende des Jahres oder irgendwie das Weihnachtsgeschenk, sondern du machst es ja erstmal ohne Hilfeleistung. und auch das finde ich ist eine wirklich tolle Zahl. Also 87 Prozent der Deutschen sagen, sie helfen anderen gern, ohne Gegenleistung zu erwarten und das finde ich, ist auch eine gute Art der Verantwortungs\u00fcbernahme. Absolut, finde ich auch. Es ist echt eine sehr sch\u00f6ne Zahl und tats\u00e4chlich erwarte ich da auch nichts. Aber ich glaube, dass es f\u00fcr gewisse Menschen ja alleine schon, dass sie helfen und dass sie so in Aktion kommen, etwas ist, was ihnen Energie gibt, wo sie was Positives von rausziehen k\u00f6nnen, wie du schon sagtest, diese Gemeinschaft auch zu sp\u00fcren. Aber dann wiederum frage ich mich auch, ist das denn wirklich, also wenn ich helfe, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, jetzt vielleicht in anderen Bereichen, jetzt nicht unbedingt als Elternsprecher, ist das dann wirklich immer so altruistisch oder auch so eine kluge Selbstoptimierung, weil dadurch das soziale Ansehen steigt? Kann im Einzelfall bestimmt der Fall sein, halte ich aber auch f\u00fcr okay. Also es ist ja auch nichts Verwerfliches dabei und ich will ja nicht in jeder Folge irgendwie diese Unterschiede zwischen Deutschland und USA betonen, aber wir sind ja in Deutschland schon oftmals dieses tue Gutes, aber rede nicht dr\u00fcber. Und in den USA ist ja das komplette Gegenteil. Also mach irgendwas, aber hol dir halt auch das Lob ab, hol dir die Anerkennung ab und die anderen finden das halt eben dann auch toll und wer sich jetzt nicht als Elternsprecher engagiert hat, der klopft dir aber auf die Schulter und sagt, Mensch toll, dass du das jetzt wieder gemacht hast, Ayaan, und finde ich super. Also auch eine andere Art des Lobens, wo wir vielleicht so ein bisschen uns, ja, ich sage jetzt nicht ver\u00e4ndern sollten, aber ver\u00e4ndern k\u00f6nnten, das w\u00fcrde ich ja schon was Gutes haben. Also brauche es eigentlich von allen anderen, die jetzt sagen, ich m\u00f6chte jetzt nicht derjenige sein, der so gro\u00df die Verantwortung tr\u00e4gt, aber die sollten dann vielleicht die Person noch mehr, noch mehr Lob zu sprechen, noch mehr Applaus. Wenn es passt, ja, warum denn nicht? Also dieses Loben, finde ich, tun wir auch einfach zu selten, gerade wenn jemand Verantwortung \u00fcbernimmt und ich finde es klasse, wenn du im Kleinen auch jetzt f\u00fcr die Stiftung irgendwas machst oder f\u00fcr den Podcast, bin ich einfach dankbar und dann kann man es ja auch irgendwie sagen oder wenn jetzt derjenige, der den Podcast f\u00fcr uns hier produziert, mitdenkt und irgendwie neue Sachen vorschl\u00e4gt, finde ich einfach super. Das ist nicht jetzt irgendwie nur ein Dienstleister, der sein Geld damit verdienen will, sondern einfach jemand, der kreativ mitdenkt und der Verantwortung f\u00fcr den Podcast \u00fcbernimmt. Also bin ich super dankbar, dass derjenige das immer f\u00fcr uns tut. Also ist das ja eigentlich, also gerade in dem Fall ja wirklich auch, Verantwortung f\u00fcr seinen Bereich zu \u00fcbernehmen, sowas wie so ein Motor f\u00fcr Fortschritt. Ja, ganz klar. Also wenn wir jetzt \u00fcber die Zukunft sprechen, was kann auch Deutschland da rausnehmen aus diesen ganzen Zahlen? Ja, ich glaube, Verantwortung kann ein Motor f\u00fcr die Zukunft sein, ist ein Thema, was glaube ich in Zukunft mehr in den Fokus r\u00fccken wird. Ob es jetzt zwischen den Generationen sich weiter angleicht, das kann so sein. Ich glaube nat\u00fcrlich auch, man darf nie vergessen, wenn wir jetzt sagen, da sind die J\u00fcngeren besser, da sind die \u00c4lteren besser. \u00c4ltere haben mehr Erfahrung, J\u00fcngere trauen sich eher neue Wege zu gehen. Also es kann auch eine starke Kombination f\u00fcr die Zukunft sein. Also bin ich schon ganz klar, Verantwortung als Motor f\u00fcr Deutschland finde ich ein super Bild. Ja, das war jetzt eigentlich schon ein perfektes Schlusswort, Uli, aber versuch's nochmal. Hast du nochmal ein Fazit f\u00fcr uns? Oh, Verantwortung zu \u00fcbernehmen ist kein Zwang, ist eine Chance f\u00fcr einen selber, f\u00fcr andere, f\u00fcr die Gesellschaft, wenn wir jetzt auch eben vom Motor gesprochen haben. Insofern w\u00fcrde ich jetzt nicht mit dem Fazit abschlie\u00dfen, sondern mit einem Appell an unsere H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer, traut euch, Verantwortung zu \u00fcbernehmen. es lohnt sich. Sehr sch\u00f6n. Wir freuen uns, wenn ihr wieder einschaltet. Bis zur n\u00e4chsten Woche. Macht's gut. Tsch\u00fcss. Tsch\u00fcss.\n\nWenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann z\u00f6gert nicht, uns zu schreiben. Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zu dieser Podcast-Folge oder auf unserer Website stiftungfuerzukunftsfragen.de Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht, uns zu abonnieren.\n\nDieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de Und da Vielen Dank."},"_et_pb_custom_css":"","yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Verantwortung \u00fcbernehmen: Warum so viele es wollen \u2013 aber nicht alle es tun - Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Verantwortung bleibt ein gesellschaftliches Schl\u00fcsselthema \u2013 vorausgesetzt, sie wird nicht nur gefordert, sondern erm\u00f6glicht.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" 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