{"id":6474,"date":"2026-02-05T11:34:28","date_gmt":"2026-02-05T10:34:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/?p=6474"},"modified":"2026-02-05T11:34:28","modified_gmt":"2026-02-05T10:34:28","slug":"42-german-tourism-analysis-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/en\/42-deutsche-tourismusanalyse-2026\/","title":{"rendered":"42nd German Tourism Analysis 2026"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kernergebnisse\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>H\u00f6chste Reisefrequenz seit 20 Jahren<\/li>\n<li>Etwa jeder zweite Bundesb\u00fcrger unternahm zwei oder mehr Reisen<\/li>\n<li>Reisedauer bleibt konstant bei knapp 13 Tagen<\/li>\n<li>Fernreisen dauern doppelt so lange wie Inlandsurlaube<\/li>\n<li>Urlaubsausgaben erreichen neuen Rekordwert<\/li>\n<li>Griechenland und Spanien deutlich teurer als T\u00fcrkei und Kroatien<\/li>\n<li>Mehr als jeder Dritte verbringt seinen Urlaub im Inland<\/li>\n<li>Italien und Frankreich k\u00f6nnen zulegen<\/li>\n<li>Nordamerika beliebter als im Vorjahr<\/li>\n<li>Mehr als zwei Drittel sitzen bereits auf gepackten Koffern<\/li>\n<li>Reisepl\u00e4ne f\u00fcr 2026 stehen weitestgehend fest<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotz wirtschaftlicher Belastungen, gesellschaftlicher Konflikte und einer angespannten Grundstimmung nimmt die H\u00e4ufigkeit von Reisen weiter zu, und dabei wird mehr Geld ausgegeben als je zuvor. Dies zeigt die 42. Deutsche Tourismusanalyse der gemeinn\u00fctzigen BAT-Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. In der repr\u00e4sentativen Umfrage wurden \u00fcber 3.000 B\u00fcrger ab 18 Jahren im Dezember 2025 und Januar 2026 zu ihren Reisegewohnheiten und -pl\u00e4nen befragt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Reisefrequenz<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2025 unternahmen fast zwei Drittel der Bundesb\u00fcrger (64 %) mindestens eine f\u00fcnft\u00e4gige Reise. Ein h\u00f6herer Wert wurde lediglich 2006 erreicht. Parallel dazu stieg auch die Anzahl der Mehrfachreisen weiter an. Fast jeder zweite B\u00fcrger (44 %) packte mehrmals seine Koffer und war unterwegs. Vor zehn Jahren traf dies lediglich auf 15 Prozent der Deutschen zu.<\/p>\n<p>Mit dem Einkommen stieg dabei die Reisefrequenz: Fast viermal so viele Besserverdienende (63 %) wie Geringverdienende (17 %) waren mehrfach unterwegs.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Strategie \u201aJe \u00f6fter, desto besser\u2018 hat sich als wirksame Bew\u00e4ltigung gegen die Verdichtung und Beschleunigung des Alltags durchgesetzt. Man g\u00f6nnt sich diese Auszeiten bewusst als Gegenpol zu beruflichen Belastungen und globalen Unsicherheiten. Der Urlaub fungiert hierbei als eine Art letztes Refugium der Selbstbestimmung, an dem selbst bei knapperer Kasse zuletzt gespart wird\u201c<\/em>, so der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Professor Dr. Ulrich Reinhardt.<\/p>\n<div class=\"infogram-embed\" data-id=\"2025-reisefrequenz-1h0n25opnq88l4p\" data-type=\"interactive\"><\/div><script>!function(e,t,s,i){var n=\"InfogramEmbeds\",o=e.getElementsByTagName(\"script\"),d=o[0],r=\/^http:\/.test(e.location)?\"http:\":\"https:\";if(\/^\\\/{2}\/.test(i)&&(i=r+i),window[n]&&window[n].initialized)window[n].process&&window[n].process();else if(!e.getElementById(s)){var a=e.createElement(\"script\");a.async=1,a.id=s,a.src=i,d.parentNode.insertBefore(a,d)}}(document,0,\"infogram-async\",\"\/\/e.infogram.com\/js\/dist\/embed-loader-min.js\");<\/script>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Reisedauer<\/strong><\/p>\n<p>Die durchschnittliche Urlaubsdauer lag auch im Jahr 2025 auf Vorjahresniveau bei knapp 13 Tagen. Bei einer Betrachtung der Entwicklung \u00fcber einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten wird die weitgehende Best\u00e4ndigkeit der Reisel\u00e4nge erkennbar. Lediglich im ersten Jahr der Corona-Pandemie traten infolge der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Rahmenbedingungen Abweichungen auf. Abgesehen von dieser Ausnahmesituation erwies sich die Reisedauer \u00fcber die Jahre hinweg als recht stabil.<\/p>\n<p>Deutliche Unterschiede ergeben sich je nach gew\u00e4hltem Reiseziel: Aufenthalte im Inland bleiben klar unter dem Durchschnitt, w\u00e4hrend Fernreisen mit deutlich l\u00e4ngeren Urlaubszeiten einhergehen. Innerhalb Europas bewegt sich die Reisedauer \u00fcberwiegend auf einem \u00e4hnlichen Niveau \u2013 mit zwei Ausnahmen: Die T\u00fcrkei liegt fast vier Tage \u00fcber dem Durchschnitt, w\u00e4hrend sie in \u00d6sterreich sogar unter dem deutschen Niveau liegt.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr den l\u00e4ngeren T\u00fcrkei-Aufenthalt lassen sich mit den g\u00fcnstigen Tageskosten sowie der relativ langen Anreise erkl\u00e4ren. In \u00d6sterreich f\u00e4llt die Urlaubsdauer vor allem deshalb k\u00fcrzer aus, weil das Land f\u00fcr viele Reisende ein klassisches Nah- und Kurzreiseziel darstellt \u2013 mit geringem organisatorischem Aufwand, einer kulturellen N\u00e4he und einer hohen Verl\u00e4sslichkeit der Infrastruktur. Hinzu kommt die funktionale Nutzung des Reiseziels: \u00d6sterreich wird h\u00e4ufig gezielt f\u00fcr einzelne Aktivit\u00e4ten gew\u00e4hlt (z. B. Wandern, Wellness, Skifahren), nicht aber f\u00fcr l\u00e4ngere Erholungsurlaube oder neue Eindr\u00fccke.<\/p>\n<p>Reinhardt: <em>\u201eInsgesamt l\u00e4sst sich ein klares Muster erkennen, wonach mit zunehmender r\u00e4umlicher Distanz nicht nur der organisatorische Aufwand der Reise steigt, sondern auch der Wunsch nach intensiver Erholung, nachhaltigem Abstand vom Alltag und einer st\u00e4rkeren Aussch\u00f6pfung des Reiseerlebnisses.\u201c<\/em><\/p>\n<div class=\"infogram-embed\" data-id=\"2025-reisedauer-im-zeitvergleich-1hnq41opd83vk23\" data-type=\"interactive\"><\/div><script>!function(e,t,s,i){var n=\"InfogramEmbeds\",o=e.getElementsByTagName(\"script\"),d=o[0],r=\/^http:\/.test(e.location)?\"http:\":\"https:\";if(\/^\\\/{2}\/.test(i)&&(i=r+i),window[n]&&window[n].initialized)window[n].process&&window[n].process();else if(!e.getElementById(s)){var a=e.createElement(\"script\");a.async=1,a.id=s,a.src=i,d.parentNode.insertBefore(a,d)}}(document,0,\"infogram-async\",\"\/\/e.infogram.com\/js\/dist\/embed-loader-min.js\");<\/script>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Reisekosten<\/strong><\/p>\n<p>Die durchschnittlichen Urlaubskosten beliefen sich im Jahr 2025 auf 1.636 \u20ac pro Person und lagen damit fast 100 \u20ac \u00fcber dem Niveau des Vorjahres. Vor zehn Jahren gaben die Reisenden sogar mehr als 500 \u20ac weniger f\u00fcr ihren Haupturlaub aus (2015: 1.109 \u20ac).<\/p>\n<p>Auch bei den Tageskosten wurde mit 130 \u20ac pro Person und Tag ein neuer H\u00f6chstwert erreicht. Je nach Reiseziel variierten die Kosten jedoch erheblich. So war es in Griechenland (147 \u20ac) und Spanien (143 \u20ac) am teuersten \u2013 sogar teurer als auf Fernreisen. In beiden L\u00e4ndern zogen die Preise im Jahresvergleich dabei deutlich an, was zum Teil mit gestiegenen Flugkosten erkl\u00e4rt werden kann. Deutlich g\u00fcnstiger war es dagegen in der T\u00fcrkei und Kroatien, die zudem beide auch im Jahresvergleich g\u00fcnstiger wurden.<\/p>\n<div class=\"infogram-embed\" data-id=\"2025-urlaubsausgaben-1h984wv1m5q3d2p\" data-type=\"interactive\"><\/div><script>!function(e,t,s,i){var n=\"InfogramEmbeds\",o=e.getElementsByTagName(\"script\"),d=o[0],r=\/^http:\/.test(e.location)?\"http:\":\"https:\";if(\/^\\\/{2}\/.test(i)&&(i=r+i),window[n]&&window[n].initialized)window[n].process&&window[n].process();else if(!e.getElementById(s)){var a=e.createElement(\"script\");a.async=1,a.id=s,a.src=i,d.parentNode.insertBefore(a,d)}}(document,0,\"infogram-async\",\"\/\/e.infogram.com\/js\/dist\/embed-loader-min.js\");<\/script>\n<div class=\"infogram-embed\" data-id=\"2025-tagesausgaben-1h9j6q75n90pv4g\" data-type=\"interactive\"><\/div><script>!function(e,t,s,i){var n=\"InfogramEmbeds\",o=e.getElementsByTagName(\"script\"),d=o[0],r=\/^http:\/.test(e.location)?\"http:\":\"https:\";if(\/^\\\/{2}\/.test(i)&&(i=r+i),window[n]&&window[n].initialized)window[n].process&&window[n].process();else if(!e.getElementById(s)){var a=e.createElement(\"script\");a.async=1,a.id=s,a.src=i,d.parentNode.insertBefore(a,d)}}(document,0,\"infogram-async\",\"\/\/e.infogram.com\/js\/dist\/embed-loader-min.js\");<\/script>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Inlandsreiseziele<\/strong><\/p>\n<p>Auch im Jahr 2025 blieb Deutschland \u2013 mit einem Anteil von 35 Prozent aller Urlaubsreisen \u2013 die beliebteste Destination der Bundesb\u00fcrger. Bayerische Feriengebiete konnten hierbei ihren Spitzenplatz leicht ausbauen und liegen mittlerweile wieder klar vor den Feriengebieten im Norden der Republik. Der Gewinner der vorherigen Reisesaison 2024, Baden-W\u00fcrttemberg, b\u00fc\u00dfte dagegen recht deutlich bei der Gunst der Deutschen ein und wurde von weniger Reisenden als Hauptreisedestination gew\u00e4hlt. Zulegen konnten dagegen zahlreiche Feriendestinationen aus den restlichen elf Bundesl\u00e4ndern, womit sich die Diversifizierung der innerdeutschen Reiseziele fortsetzte.<\/p>\n<p>Reinhardt: <em>\u201eDer innerdeutsche Tourismus ist kein Selbstl\u00e4ufer, und jede Region muss sich permanent weiterentwickeln, um attraktiv zu bleiben. Wer sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruht, wird schnell von innovativeren Destinationen abgeh\u00e4ngt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Europ\u00e4ische Reiseziele<\/strong><\/p>\n<p>Spanien behielt seine Position als meistgew\u00e4hltes Reiseziel f\u00fcr deutsche Haupturlaubsreisen mit \u00fcber neun Prozent. Italien festigt seinen zweiten Platz und gewann \u2013 genau wie Frankreich \u2013 Marktanteile hinzu.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Zugewinne lassen sich dabei nur bedingt mit der guten Erreichbarkeit (Auto) erkl\u00e4ren. Entscheidender war die Renaissance von Dolce Vita und Savoir-vivre \u2013 also die bewusste R\u00fcckbesinnung auf klassische Genusswerte in einer komplexen Welt. Viele Reisende suchten nach Destinationen, die eine verl\u00e4ssliche Mischung aus Entschleunigung, kulinarischem Genuss, Lebensgef\u00fchl, Gem\u00fctlichkeit, kultureller N\u00e4he und Authentizit\u00e4t bieten. Italien und Frankreich verk\u00f6rpern genau diese Sehnsucht \u2013 jenseits von reiner Sonne und Strand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fernreiseziele<\/strong><\/p>\n<p>Die Fernreiseziele verzeichneten insgesamt einen Aufw\u00e4rtstrend. Mehr als jede sechste Reise (17 %) fand au\u00dferhalb Europas statt. Im Zehnjahresvergleich war dies eine deutliche Steigerung um mehr als 50 Prozent (2015: 11 %). Gewinner in der abgelaufenen Reisesaison waren dabei u. a. Destinationen in Nordafrika. Getragen von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis, weniger Sicherheitsbedenken sowie zahlreichen nat\u00fcrlichen und kulturellen Highlights konnten L\u00e4nder wie Marokko, Tunesien oder \u00c4gypten das Fernweh zahlreicher Bundesb\u00fcrger stillen.<\/p>\n<p>Nordamerika verzeichnete ebenfalls einen Zuwachs. Dieser Anstieg erfolgte ungeachtet der medialen Berichterstattung \u00fcber die USA. Der Regierungswechsel und die damit verbundenen Diskussionen hatten somit keinen negativen Einfluss auf das Reiseverhalten deutscher Urlauber. Die Vereinigten Staaten waren und bleiben eine Destination von gro\u00dfer Anziehungskraft, und die Weite des Landes, der Mythos des American Way of Life sowie ikonische Landschaften wirken unabh\u00e4ngig von allen politischen Fragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Reiseabsichten<\/strong><\/p>\n<p>Die Reisefreudigkeit der Bundesb\u00fcrger zeigt sich auch 2026 als widerstandsf\u00e4hig gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen Krisen. Ob wirtschaftliche Belastungen, geopolitische Spannungen oder gesellschaftliche Unsicherheiten \u2013 der Wunsch nach Urlaub beh\u00e4lt seinen zentralen Stellenwert im Alltag der Deutschen. Entsprechend planen schon jetzt zwei Drittel sicher, in diesem Jahr wenigstens eine Reise zu unternehmen. Im Zehnjahresvergleich zeigen sich zudem immer weniger Befragte unsicher und wissen bereits fr\u00fchzeitig, ob sie in diesem Jahr verreisen oder nicht.<\/p>\n<p>Bei den Destinationen plant jeder F\u00fcnfte, seinen Urlaub au\u00dferhalb Europas zu verbringen \u2013 mehr als jemals zuvor. Deutschland wird etwas seltener als im Vorjahr besucht werden, wohingegen sich Mittelmeer-Destinationen auf zahlreiche deutsche G\u00e4ste einstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Professor Reinhardt: <em>\u201eDie Planungssicherheit ist hoch, und die Vorfreude auf den Urlaub ist bereits jetzt in den dunklen Wintermonaten ein wichtiges emotionales Ventil. Die B\u00fcrger wollen und werden 2026 unterwegs sein und zwischen Heimatliebe und Fernweh die besten Wochen des Jahres verbringen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"fusion-button-wrapper\"><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"www.tourismusanalyse.de\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur Tourismusanalyse 2026<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Despite economic pressures, social conflicts and a tense general mood, the frequency of travel continues to increase, and more money is being spent than ever before. <\/p>","protected":false},"author":36,"featured_media":5035,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[111,115,68,69,108,107,80,106],"class_list":["post-6474","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-forschung-aktuell","tag-verantwortung","tag-sinn","tag-gesellschaft-familie","tag-wirtschaft-politik","tag-gesellschaft","tag-vertrauen","tag-zukunft","tag-zukunftsplaene"],"acf":{"ausgabe_nummer":"Forschung aktuell, 315","pdf-download_dateiname":"","pdf-clean":"https:\/\/www.stiftungfuerzukunftsfragen.de\/wp-content\/uploads\/SFZ-PDF-6474.pdf","markdown":"# 42. Deutsche Tourismusanalyse 2026\n5. Februar 2026\n\n[Bild: Ein Passagierflugzeug im Landeanflug, \u00fcber gr\u00fcnen B\u00e4umen und H\u00e4usern, vor einem blauen Himmel.]\n\n## Kernergebnisse\n\n1.  H\u00f6chste Reisefrequenz seit 20 Jahren\n2.  Etwa jeder zweite Bundesb\u00fcrger unternahm zwei oder mehr Reisen\n3.  Reisedauer bleibt konstant bei knapp 13 Tagen\n4.  Fernreisen dauern doppelt so lange wie Inlandsurlaube\n5.  Urlaubsausgaben erreichen neuen Rekordwert\n6.  Griechenland und Spanien deutlich teurer als T\u00fcrkei und Kroatien\n7.  Mehr als jeder Dritte verbringt seinen Urlaub im Inland\n8.  Italien und Frankreich k\u00f6nnen zulegen\n9.  Nordamerika beliebter als im Vorjahr\n10. Mehr als zwei Drittel sitzen bereits auf gepackten Koffern\n11. Reisepl\u00e4ne f\u00fcr 2026 stehen weitestgehend fest\n\nTrotz wirtschaftlicher Belastungen, gesellschaftlicher Konflikte und einer angespannten Grundstimmung nimmt die H\u00e4ufigkeit von Reisen weiter zu, und dabei wird mehr Geld ausgegeben als je zuvor. Dies zeigt die 42. Deutsche Tourismusanalyse der gemeinn\u00fctzigen BAT-Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen. In der repr\u00e4sentativen Umfrage wurden \u00fcber 3.000 B\u00fcrger ab 18 Jahren im Dezember 2025 und Januar 2026 zu ihren Reisegewohnheiten und -pl\u00e4nen befragt.\n\n## Reisefrequenz\n\nIm Jahr 2025 unternahmen fast zwei Drittel der Bundesb\u00fcrger (64 %) mindestens eine f\u00fcnft\u00e4gige Reise. Ein h\u00f6herer Wert wurde lediglich 2006 erreicht. Parallel dazu stieg auch die Anzahl der Mehrfachreisen weiter an. Fast jeder zweite B\u00fcrger (44 %) packte mehrmals seine Koffer und war unterwegs. Vor zehn Jahren traf dies lediglich auf 15 Prozent der Deutschen zu.\n\nMit dem Einkommen stieg dabei die Reisefrequenz: Fast viermal so viele Besserverdienende (63 %) wie Geringverdienende (17 %) waren mehrfach unterwegs.\n\n\u201eDie Strategie, \u201aJe \u00f6fter, desto besser\u2018 hat sich als wirksame Bew\u00e4ltigung gegen die Verdichtung und Beschleunigung des Alltags durchgesetzt. Man g\u00f6nnt sich diese Auszeiten bewusst als Gegenpol zu beruflichen Belastungen und globalen Unsicherheiten. Der Urlaub fungiert hierbei als eine Art letztes Refugium der Selbstbestimmung, an dem selbst bei knapperer Kasse zuletzt gespart wird\u201c, so der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Professor Dr. Ulrich Reinhardt.\n\n## Reisedauer\n\nDie durchschnittliche Urlaubsdauer lag auch im Jahr 2025 auf Vorjahresniveau bei knapp 13 Tagen. Bei einer Betrachtung der Entwicklung \u00fcber einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten wird die weitgehende Best\u00e4ndigkeit der Reisel\u00e4nge erkennbar. Lediglich im ersten Jahr der Corona-Pandemie traten infolge der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Rahmenbedingungen Abweichungen auf. Abgesehen von dieser Ausnahmesituation erwies sich die Reisedauer \u00fcber die Jahre hinweg als recht stabil.\n\nDeutliche Unterschiede ergeben sich je nach gew\u00e4hltem Reiseziel: Aufenthalte im Inland bleiben klar unter dem Durchschnitt, w\u00e4hrend Fernreisen mit deutlich l\u00e4ngeren Urlaubszeiten einhergehen. Innerhalb Europas bewegt sich die Reisedauer \u00fcberwiegend auf einem \u00e4hnlichen Niveau \u2013 mit zwei Ausnahmen: Die T\u00fcrkei liegt fast vier Tage \u00fcber dem Durchschnitt, w\u00e4hrend sie in \u00d6sterreich sogar unter dem deutschen Niveau liegt.\n\nDie Gr\u00fcnde f\u00fcr den l\u00e4ngeren T\u00fcrkei-Aufenthalt lassen sich mit den g\u00fcnstigen Tageskosten sowie der relativ langen Anreise erkl\u00e4ren. In \u00d6sterreich f\u00e4llt die Urlaubsdauer vor allem deshalb k\u00fcrzer aus, weil das Land f\u00fcr viele Reisende ein klassisches Nah- und Kurzreiseziel darstellt \u2013 mit geringem organisatorischem Aufwand, einer kulturellen N\u00e4he und einer hohen Verl\u00e4sslichkeit der Infrastruktur. Hinzu kommt die funktionale Nutzung des Reiseziels: \u00d6sterreich wird h\u00e4ufig gezielt f\u00fcr einzelne Aktivit\u00e4ten gew\u00e4hlt (z. B. Wandern, Wellness, Skifahren), nicht aber f\u00fcr l\u00e4ngere Erholungsurlaube oder neue Eindr\u00fccke.\n\nReinhardt: \u201eInsgesamt l\u00e4sst sich ein klares Muster erkennen, wonach mit zunehmender r\u00e4umlicher Distanz nicht nur der organisatorische Aufwand der Reise steigt, sondern auch der Wunsch nach intensiver Erholung, nachhaltigem Abstand vom Alltag und einer st\u00e4rkeren Aussch\u00f6pfung des Reiseerlebnisses.\u201c\n\n## Reisekosten\n\nDie durchschnittlichen Urlaubskosten beliefen sich im Jahr 2025 auf 1.636 \u20ac pro Person und lagen damit fast 100 \u20ac \u00fcber dem Niveau des Vorjahres. Vor zehn Jahren gaben die Reisenden sogar mehr als 500 \u20ac weniger f\u00fcr ihren Haupturlaub aus (2015: 1.109 \u20ac).\n\nAuch bei den Tageskosten wurde mit 130 \u20ac pro Person und Tag ein neuer H\u00f6chstwert erreicht. Je nach Reiseziel variierten die Kosten jedoch erheblich. So war es in Griechenland (147 \u20ac) und Spanien (143 \u20ac) am teuersten \u2013 sogar teurer als auf Fernreisen. In beiden L\u00e4ndern zogen die Preise im Jahresvergleich dabei deutlich an, was zum Teil mit gestiegenen Flugkosten erkl\u00e4rt werden kann. Deutlich g\u00fcnstiger war es dagegen in der T\u00fcrkei und Kroatien, die zudem beide auch im Jahresvergleich g\u00fcnstiger wurden.\n\n## Inlandsreiseziele\n\nAuch im Jahr 2025 blieb Deutschland \u2013 mit einem Anteil von 35 Prozent aller Urlaubsreisen \u2013 die beliebteste Destination der Bundesb\u00fcrger. Bayerische Feriengebiete konnten hierbei ihren Spitzenplatz leicht ausbauen und liegen mittlerweile wieder klar vor den Feriengebieten im Norden der Republik. Der Gewinner der vorherigen Reisesaison 2024, Baden-W\u00fcrttemberg, b\u00fc\u00dfte dagegen recht deutlich bei der Gunst der Deutschen ein und wurde von weniger Reisenden als Hauptreisedestination gew\u00e4hlt. Zulegen konnten dagegen zahlreiche Feriendestinationen aus den restlichen elf Bundesl\u00e4ndern, womit sich die Diversifizierung der innerdeutschen Reiseziele fortsetzte.\n\nReinhardt: \u201eDer innerdeutsche Tourismus ist kein Selbstl\u00e4ufer, und jede Region muss sich permanent weiterentwickeln, um attraktiv zu bleiben. Wer sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruht, wird schnell von innovativeren Destinationen abgeh\u00e4ngt.\u201c\n\n## Europ\u00e4ische Reiseziele\n\nSpanien behielt seine Position als meistgew\u00e4hltes Reiseziel f\u00fcr deutsche Haupturlaubsreisen mit \u00fcber neun Prozent. Italien festigt seinen zweiten Platz und gewann \u2013 genau wie Frankreich \u2013 Marktanteile hinzu.\n\nDie Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Zugewinne lassen sich dabei nur bedingt mit der guten Erreichbarkeit (Auto) erkl\u00e4ren. Entscheidender war die Renaissance von Dolce Vita und Savoir-vivre \u2013 also die bewusste R\u00fcckbesinnung auf klassische Genusswerte in einer komplexen Welt. Viele Reisende suchten nach Destinationen, die eine verl\u00e4ssliche Mischung aus Entschleunigung, kulinarischem Genuss, Lebensgef\u00fchl, Gem\u00fctlichkeit, kultureller N\u00e4he und Authentizit\u00e4t bieten. Italien und Frankreich verk\u00f6rpern genau diese Sehnsucht \u2013 jenseits von reiner Sonne und Strand.\n\n## Fernreiseziele\n\nDie Fernreiseziele verzeichneten insgesamt einen Aufw\u00e4rtstrend. Mehr als jede sechste Reise (17 %) fand au\u00dferhalb Europas statt. Im Zehnjahresvergleich war dies eine deutliche Steigerung um mehr als 50 Prozent (2015: 11 %). Gewinner in der abgelaufenen Reisesaison waren dabei u. a. Destinationen in Nordafrika. Getragen von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis, weniger Sicherheitsbedenken sowie zahlreichen nat\u00fcrlichen und kulturellen Highlights konnten L\u00e4nder wie Marokko, Tunesien oder \u00c4gypten das Fernweh zahlreicher Bundesb\u00fcrger stillen.\n\nNordamerika verzeichnete ebenfalls einen Zuwachs. Dieser Anstieg erfolgte ungeachtet der medialen Berichterstattung \u00fcber die USA. Der Regierungswechsel und die damit verbundenen Diskussionen hatten somit keinen negativen Einfluss auf das Reiseverhalten deutscher Urlauber. Die Vereinigten Staaten waren und bleiben eine Destination von gro\u00dfer Anziehungskraft, und die Weite des Landes, der Mythos des American Way of Life sowie ikonische Landschaften wirken unabh\u00e4ngig von allen politischen Fragen.\n\n## Reiseabsichten\n\nDie Reisefreudigkeit der Bundesb\u00fcrger zeigt sich auch 2026 als widerstandsf\u00e4hig gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen Krisen. Ob wirtschaftliche Belastungen, geopolitische Spannungen oder gesellschaftliche Unsicherheiten \u2013 der Wunsch nach Urlaub beh\u00e4lt seinen zentralen Stellenwert im Alltag der Deutschen. Entsprechend planen schon jetzt zwei Drittel sicher, in diesem Jahr wenigstens eine Reise zu unternehmen. Im Zehnjahresvergleich zeigen sich zudem immer weniger Befragte unsicher und wissen bereits fr\u00fchzeitig, ob sie in diesem Jahr verreisen oder nicht.\n\nBei den Destinationen plant jeder F\u00fcnfte, seinen Urlaub au\u00dferhalb Europas zu verbringen \u2013 mehr als jemals zuvor. Deutschland wird etwas seltener als im Vorjahr besucht werden, wohingegen sich Mittelmeer-Destinationen auf zahlreiche deutsche G\u00e4ste einstellen k\u00f6nnen.\n\nProfessor Reinhardt: \u201eDie Planungssicherheit ist hoch, und die Vorfreude auf den Urlaub ist bereits jetzt in den dunklen Wintermonaten ein wichtiges emotionales Ventil. 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