So blicken die Deutschen auf das Jahr 2024

Globale Krisen und Konflikte, Inflation und wirtschaftliche Herausforderungen, dazu der Klimawandel und eine rasant voranschreitende Digitalisierung – all dies führt bei einem Großteil der Bürger zu einer wachsenden Unsicherheit und lässt sie entsprechend angstvoll auf die kommenden zwölf Monate schauen. Zu diesem Ergebnis kommt unsere aktuelle Untersuchung, für die über 2.000 Personen ab 18 Jahren repräsentativ befragt wurden.

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    Der Anteil von berufstätigen Frauen in Deutschland wächst kontinuierlich. Waren vor zehn Jahren noch 72 Prozent der Frauen erwerbstätig, sind es aktuell 75 Prozent. Damit ist die weibliche Erwerbsquote in Deutschland eine der höchsten in ganz Europa. Wenn es um weibliche Führungskräfte geht, liegt das Land im europäischen Vergleich allerdings nur im unteren Drittel mit rund 29 Prozent (EU Durchschnitt: 35%).

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    Ergebnis

    Der Anteil von berufstätigen Frauen in Deutschland wächst kontinuierlich. Waren vor zehn Jahren noch 72 Prozent der Frauen erwerbstätig, sind es aktuell 75 Prozent. Damit ist die weibliche Erwerbsquote in Deutschland eine der höchsten in ganz Europa. Wenn es um weibliche Führungskräfte geht, liegt das Land im europäischen Vergleich allerdings nur im unteren Drittel mit rund 29 Prozent (EU Durchschnitt: 35%).

    Fast drei Viertel aller Bundesbürger erwarten jedoch in Zukunft eine deutlich höhere Quote, dabei sind sich alle Gruppierungen, unabhängig von Alter, Einkommen oder Bildung, einig. Nur Frauen bewerten ihre berufliche Zukunft in Bezug auf Führungspositionen leicht unterdurchschnittlich, während Männer dieser Aussage leicht überdurchschnittlich oft zustimmen.

     

    Gründe

    Die optimistische Erwartungshaltung vieler Bürger in Bezug auf eine zukünftig höhere Quote weiblicher Führungskräfte in Deutschland lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Ein wichtiger Aspekt ist der erkennbare Bewusstseinswandel in der Gesellschaft. Im Zuge dieses Wandels wird zunehmend die Bedeutung von Geschlechtergleichstellung und Diversität erkannt und eine wachsende Zahl von Bürgern befürwortet aktiv Maßnahmen zur Förderung von Frauen in der Arbeitswelt. Hieran schließt sich eine öffentliche Debatte über die gegenwärtig (zu) niedrige Quote weiblicher Führungskräfte an, die Druck auf die Unternehmen erzeugt. Parallel erkennen aber auch immer mehr Unternehmen die Chancen und Vorteile von mehr weiblichen Führungskräften und implementieren entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung, von Mentoring-Programmen bis zu flexibleren Arbeitsbedingungen.

    Auch unterstützen politische Initiativen und Vorgaben die Erwartung einer steigenden Frauenquote in leitenden Positionen. So gilt seit Jahren für Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen eine verbindliche Frauenquote von 30 Prozent.

     

    Prognose

    Der Anteil von Frauen in den Vorständen der 200 größten Unternehmen vervierfachte sich zwischen 2012 und 2022 von vier auf 16 Prozent. In den Dax-Vorständen ist aktuell etwa jeder vierte Vorstandsposten weiblich besetzt und im öffentlichen Dienst liegt der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei 43 Prozent.

    In Zukunft werden Investoren und Unternehmen zunehmend erkennen, wie wichtig ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis – und somit eine steigende Zahl weiblicher Führungskräfte – für den Erfolg von Firmen ist. Bereits aktuell bestehen mehr Frauen als Männer ihr Abitur und der Anteil von weiblichen Studierenden liegt bei über 50 Prozent. Bei sämtlichen Abschlüssen schließen Frauen zudem im Schnitt besser ab.

    Trotz dieser Fakten gibt es noch viel zu tun. Fragen der Familienplanung, des Mutterschutzes und der Elternzeit für Vorstandsmitglieder, Führen in Teilzeit oder Jobsharing auf Vorstandsebene müssen konstruktiv angegangen werden, um das vorhandene Potenzial besser nutzen zu können.

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    Podcast, Staffel 2 - Folge 10

    00:36 – Begrüßung/Themenvorstellung

    01:00 – Ergebnisse der 39. Deutschen Tourismusanalyse

    Es ist wieder soweit – auch die 2. Staffel neigt sich nun langsam ihrem Ende entgegen. Für unser großes Staffelfinale haben wir aber noch etwas ganz Besonderes für euch parat: Wir stellen euch die Ergebnisse unserer nunmehr 39. Deutschen Tourismusanalyse vor!

    Wie sah das Reiseverhalten der Bundesbürger im vergangenen Jahr aus, wer hat bereits wieder feste Reiseabsichten und wie wird der Urlaub von den Deutschen in den aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeiten finanziert? Wir freuen uns sehr, euch in der 10. Episode die neusten Studienergebnisse persönlich näherbringen zu können.

    Aber wie geht es weiter? Wird es eine 3. Staffel geben? Und ob! Voraussichtlich Ende des Jahres melden wir uns nach einer kurzen Pause in alter Frische wieder zurück.

    In der Zwischenzeit: Schaut gerne weiter regelmäßig auf unserer Website vorbei – dort gibt es jeden Donnerstag für euch auch weiterhin einen neuen Chart der Woche sowie unsere Forschung aktuell Beiträge.

    Du hast selbst Zukunftsfragen? Schreib uns einfach eine E-Mail an moenkemeyer@zukunftsfragen.de

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Die Welt im Wandel –
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Mit unserer Forschung verfolgen wir das Ziel mit Optimismus zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft beizutragen.

Über die Stiftung

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