Freizeit findet zu Hause statt

Für den seit 1982 erhobenen „Freizeit-Monitor“ wurden im August 2022 über 3.000 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren repräsentativ zu ihrem Freizeitverhalten sowie zum Sonderthema Freizeitstress befragt.

Freizeit-Monitor 2022
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    Chart der Woche, 2023-KW05

    Mehr als die Hälfte der Bundesbürger schränkt sich im Alltag ein, um die besten Wochen des Jahres nicht daheim verbringen müssen. Besonders häufig gibt die jüngere Generation an für den Urlaub zu sparen, Anschaffungen zu verschieben, seltener auszugehen oder weniger zu konsumieren. Dagegen ist bei vielen Älteren diese Bereitschaft weniger ausgeprägt, bzw. seltener nötig oder auch möglich.

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    Ergebnis

    Mehr als die Hälfte der Bundesbürger schränkt sich im Alltag ein, um die besten Wochen des Jahres nicht daheim verbringen müssen. Besonders häufig gibt die jüngere Generation an für den Urlaub zu sparen, Anschaffungen zu verschieben, seltener auszugehen oder weniger zu konsumieren. Dagegen ist bei vielen Älteren diese Bereitschaft weniger ausgeprägt, bzw. seltener nötig oder auch möglich. Unterschiede lassen sich zudem zwischen den verschiedenen Einkommensgruppen feststellen, allerdings fallen diese geringer aus, als vielleicht erwartet – auch 45 Prozent der Besserverdienenden geben an, für ihre Urlaubsreise zu sparen.

     

    Gründe

    Auch wenn die Gründe zweifellos zahlreich und individuell unterschiedlich ausgeprägt sind, lassen sich doch zwei zentrale Punkte festhalten.

    Erstens: die schlichte Notwendigkeit. Die Ausgaben für den Urlaub sind hoch und lassen sich meistens nicht aus den laufenden Einnahmen bezahlen. Dabei reicht es oftmals nicht aus einfach Urlaubsgeld zu sparen, sondern dieses geht nur dann, wenn in anderen Bereichen des Lebens Kompromisse eingegangen werden und kürzergetreten wird. Die Höhe des Einkommens spielt hierbei keine entscheidende Rolle, steigen doch mit dem Gehalt auch in der Regel der Anspruch, die Dauer und die Kosten für den Urlaub.

    Zweitens: der Stellenwert des Urlaubs. Der Urlaub ist und bleibt für viele Bürger das Highlight des Jahres. Es wird gearbeitet, geplant, sich gefreut und eben auch gespart, um dann endlich die Koffer zu packen und zu verreisen. Der Anforderungen an den Urlaub sind entsprechend hoch und reichen vom Wunsch nach Erholung, über die Erlebnissuche bis hin zu neuen Eindrücken, neue Bekanntschaften oder Zeit für sich und die Familie – Hauptsache der Urlaub ist ein Kontrast zum Alltag daheim.

     

    Prognose

    Auch in Zukunft bleibt die Faszination des Urlaubs ungebrochen – jedoch muss man sich diese auch leisten können. Tendenziell werden immer mehr Bürger sich im Alltag einschränken müssen, um unterwegs sein zu können.

    PS. Wie viel Geld die Bürger aktuell für den Urlaub ausgeben, wie lange sie vor Ort bleiben, wohin sie am häufigsten reisen oder wie die Reisepläne für das Jahr 2023 aussehen stellen wir am Dienstag, den 07. Februar 2023 um 10:00 Uhr, auf einer Online-Pressekonferenz vor.

    Über den Link gelangen Sie zur Online-Pressekonferenz. Der Meeting-Raum wird am angegebenen Tag geöffnet – es ist keine Voranmeldung nötig.

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    Podcast, Staffel 2 - Folge 09

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    00:36 – Begrüßung/Themenvorstellung

    01:00 – Sind „Bad News“ wirklich „Good News“? Negative Schlagzeilen erregen laut der Medienforschung mehr Aufmerksamkeit. Wieso aber schaffen es Meldungen über z.B. Entlassungszahlen auf die Titelseite, Meldungen über Einstellungszahlen aber nicht? Wollen die Bundesbürger nicht viel lieber positive Nachrichten erhalten? Und können wir unser Gehirn tatsächlich darauf trainieren, eher positiv statt negativ zu denken?

    11:30 – Ist der Kunde noch König? In der dieswöchigen Anfrage geht es um ein Herzensthema von uns – und zwar um das Thema Kundenservice. Immer häufiger wird menschlicher Service durch digitale Angebote ersetzt. Doch was bedeutet dieses für das Wohl der Kunden und was darf guter Service tatsächlich kosten?

    23:50 – Teilen statt Besitzen: Sharing Economy – dieser Begriff gilt als eine mögliche Antwort bei den Themen Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Bezahlbarkeit. Aber was genau ist eigentlich diese sogenannte „Wirtschaft des Teilens“ und wie vielversprechend ist dieses Konzept? In unserem Thema der Woche sprechen wir über die verschiedenen Formen des „Teilens“ – von Car Sharing und AirBnB Angeboten über das Leihen einer Bohrmaschine beim Nachbarn bis hin zur Teilung von Wissen in Onlineforen. Was wird sich durchsetzen und was nicht?

    Freut euch auch im neuen Jahr auf eine spannende Folge voller Einblicke in unsere Forschung. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören!

    Du hast selbst Zukunftsfragen? Schreib uns einfach eine E-Mail an

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Die Welt im Wandel –
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Mit unserer Forschung verfolgen wir das Ziel mit Optimismus zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft beizutragen.

Über die Stiftung

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