Chart der Woche, 2022-KW50

15. Dezember 2022

(inkl. Grafiken wenn vorhanden)

Bürger wollen Ende der ständigen Optimierung

Bürger wollen Ende der ständigen Optimierung – Infografik; alle Werte stehen in der Datentabelle unter der Grafik.

Von je 100 Befragten stimmen der Aussage zu: „Die zunehmende Optimierung des Lebens (z.B. Optimierung der Arbeit, des Körpers, der Freizeit) sehe ich kritisch“

Besonders Frauen und Ältere sehen die zunehmende Optimierung kritisch Gesamtbevölkerung

66% — Geschlecht

Altersgruppen

Daten als Tabelle
Bürger wollen Ende der ständigen Optimierung — Geschlecht
Books
Frauen73
Männer66
Bürger wollen Ende der ständigen Optimierung — Besonders
Nein30
Ja70
Bürger wollen Ende der ständigen Optimierung — Altersgruppen
Kritisch
Bis 3460
Bis 5568
Über 5579

 

Ergebnis

Der Suchbegriff „Optimiere dein Leben“ liefert bei Google etwa 35 Millionen Einträge. Diese reichen von Ernährungs- und Karriere-, über Dating- und Trainingstipps bis hin Themen wie Zeitmanagement oder Achtsamkeit. Dabei sehen mehr als zwei Drittel die zunehmende Optimierung des Lebens negativ. Frauen äußern sich hierbei ebenso wie ältere Bundesbürger überdurchschnittlich kritisch.

 

Gründe

Die Arbeit, der Körper, die Gesundheit, die Partnerschaft, die Freizeit, das eigene Aussehen – an sich soll das ganze Leben möglichst optimiert werden. So zumindest suggerieren es Werbung, Social Media oder Fernsehprogramme. Viele Bürger fühlen sich gestresst, unter Druck gesetzt und haben das Gefühl irgendwie mithalten zu müssen, obwohl sie dieses eigentlich gar nicht wollen.

 

Prognose

Viele wollen ihr Leben leben, dieses genießen und sich weniger von medialen oder gesellschaftlichen Erwartungen leiten lassen. Wenn dieses in der Konsequenz heißt, nicht überall dabei zu sein, zwischendurch auch mal unvernünftig zu sein, Erwartungen zu enttäuschen oder sich auch einmal einzuschränken, dann wird dieses akzeptiert. In Zukunft lautet das Motto entsprechend immer öfter: Lebensqualität statt Lebensstandard.

Ihre Ansprechpartnerin

Ayaan Güls
Pressesprecherin

Tel. 040/4151-2264
Fax 040/4151-2091
guels@zukunftsfragen.de

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