So tickt Deutschland

Anhand 50 ausgewählter, zukunftsbezogener Fragen aus der Lebensrealität der Bundesbürger analysiert Professor Dr. Ulrich Reinhardt in seiner neuesten Publikation die Gegenwart und erstellt Prognosen für die Zukunft. Jenseits oberflächlicher Schlagzeilen und kurzfristiger Entwicklungen, offeriert dieses Buch einen tiefen Einblick in das Denken und Fühlen der Bevölkerung, in ihre Bedürfnisse und Sichtweisen – getreu dem Grundsatz der Stiftung „Die Welt im Wandel – der Mensch im Mittelpunkt“.

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    Chart der Woche, 2024-KW21

    Sommerzeit ist Reisezeit. Viele Bürger wollen in den kommenden Wochen dem Alltag entfliehen, neue Länder entdecken, sich körperlich erholen und den Geist erfrischen. Doch was für viele ein selbstverständlicher Teil des Jahres ist, stellt andere vor große finanzielle Herausforderungen. So lassen sich die Bundesbürger ihren Haupturlaub im Durchschnitt pro Person etwas über 1.500 Euro kosten, was für eine vierköpfige Familie mehr als 6.000 Euro bedeutet.

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    Ergebnis

    Sommerzeit ist Reisezeit. Viele Bürger wollen in den kommenden Wochen dem Alltag entfliehen, neue Länder entdecken, sich körperlich erholen und den Geist erfrischen. Doch was für viele ein selbstverständlicher Teil des Jahres ist, stellt andere vor große finanzielle Herausforderungen. So lassen sich die Bundesbürger ihren Haupturlaub im Durchschnitt pro Person etwas über 1.500 Euro kosten, was für eine vierköpfige Familie mehr als 6.000 Euro bedeutet. Diese Summe ist jedoch für viele Haushalte nicht erschwinglich. So wollen bzw. können 22 Prozent der Bevölkerung maximal 500 Euro pro Person für ihren Haupturlaub ausgeben.

     

    Gründe

    Das Einkommen ist der entscheidende Faktor beim Urlaubsbudget. Bürger mit niedrigem Einkommen müssen – gerade in Zeiten einer hohen Inflation und steigen Preisen – ihre Ausgaben priorisieren und haben entsprechend weniger Spielraum für Reisen. Neben den ohnehin schon begrenzten finanziellen Ressourcen stehen Geringverdiener oft vor zusätzlichen Herausforderungen – wie unsicheren Arbeitsverhältnissen oder mangelndem Zugang zu Urlaubsgeld. Erschwerend kommt noch die geringe Anzahl von günstigen Reiseangeboten hinzu. So sind in Deutschland lediglich vier Prozent aller Hotels im 1 und 2 Sterne Bereich. Dagegen liegen 94 Prozent im 3 und 4 Sterne Sektor. Auch bei ausländischen Angeboten sieht das Verhältnis nicht viel anders aus. Im Zeitvergleich hat sich zudem die Anzahl der Unterkünfte in den unteren Sternesegmenten reduziert, während es immer mehr Hotels im 4 und 5 Sterne Bereich gibt.

     

    Prognose

    In den kommenden Jahren sollte die Tourismusbranche verstärkt auf die Bedürfnisse von Geringverdienern eingehen. Ein zentraler Fokus könnte dabei auf der Entwicklung und der Förderung von Angeboten im unteren Sternebereich liegen. Das Potenzial für Unternehmen ist hierbei hoch, denn der Wunsch nach Urlaub und Erholung ist auch bei Geringverdienern groß. Dabei muss es nicht immer eine Minibar, Poollandschaft oder 24-Stunden Rezeption sein, sondern es geht um qualitativ solide Angebote. Helfen wird hierbei die Digitalisierung und Automatisierung, da sie bestimmte Dienstleistungsprozesse übernimmt und so die Kosten für die Betreiber reduziert.

    Durch diese und weitere gezielte Maßnahmen (z.B. kein Einzelzimmerzuschlag, steuerliche Förderung, Imagekampagnen) wird in Zukunft ein breiteres Publikum erreicht, was letztlich auch die soziale Teilhabe und Lebensqualität aller verbessert.

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    Podcast, Staffel 3 - Folge 12

    Staffel 3, Folge 12

    Endlich Ferien, doch die Urlaubskasse ist knapp. So ergeht es immer mehr Deutschen. Die schönsten Wochen wollen jedoch die wenigstens zuhause verbringen. Daher muss oder will ein Teil der Reisenden Geld sparen und entsprechend groß ist das Potenzial für Budgetreisen.

    Erfahre in dieser Folge, wie und woran die Bundesbürger sparen, um dennoch einen erholsamen Urlaub verleben zu können und wohin sich der Reisemarkt insgesamt künftig entwickeln wird.

    Zum Chart der Woche: https://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/chart-der-woche/

    Zum Podcast: https://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/#podcast

    Du hast Fragen? Schreib uns einfach eine E-Mail an guels@zukunftsfragen.de

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Die Welt im Wandel –
der Mensch im Mittelpunkt.

Mit unserer Forschung verfolgen wir das Ziel mit Optimismus zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft beizutragen.

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