So tickt Deutschland

Anhand 50 ausgewählter, zukunftsbezogener Fragen aus der Lebensrealität der Bundesbürger analysiert Professor Dr. Ulrich Reinhardt in seiner neuesten Publikation die Gegenwart und erstellt Prognosen für die Zukunft. Jenseits oberflächlicher Schlagzeilen und kurzfristiger Entwicklungen, offeriert dieses Buch einen tiefen Einblick in das Denken und Fühlen der Bevölkerung, in ihre Bedürfnisse und Sichtweisen – getreu dem Grundsatz der Stiftung „Die Welt im Wandel – der Mensch im Mittelpunkt“.

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    Chart der Woche, 2024-KW24

    Wenn die Bürger frei wählen könnten, ob sie in der Vergangenheit oder in der Zukunft leben möchten, würden sich zwei Drittel für die Vergangenheit entscheiden. Im Zeitvergleich nimmt der Wunsch im Gestern zu leben sogar noch zu. Etwas optimistischer ist die jüngere Generation der unter 35-Jährigen, wobei auch in dieser Altersgruppe die Mehrheit (56%) sich für die Vergangenheit entscheiden würden.

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  • Ergebnis

    Wenn die Bürger frei wählen könnten, ob sie in der Vergangenheit oder in der Zukunft leben möchten, würden sich zwei Drittel für die Vergangenheit entscheiden. Im Zeitvergleich nimmt der Wunsch im Gestern zu leben sogar noch zu. Etwas optimistischer ist die jüngere Generation der unter 35-Jährigen, wobei auch in dieser Altersgruppe die Mehrheit (56%) sich für die Vergangenheit entscheiden würden.

     

    Gründe

    Die Zukunft ist das Unbekannte, die Vergangenheit dagegen das Bekannte und wird entsprechend mit mehr sozialer, finanzieller oder körperlicher Sicherheit assoziiert. Gerade die ältere Generation, die bereits einen Großteil ihres Lebens gelebt hat, sieht dieses so. Auch der Zusammenhalt zwischen den Bundesbürgern wird als besser eingeschätzt, ebenso wie die Möglichkeiten, die das Leben früher bot. Gegenwärtige Kriege, Krisen und die damit einhergehenden Unsicherheiten haben ebenfalls einen Einfluss darauf, dass das Sprichwort „Früher war alles besser“ heute noch immer besteht.

     

    Prognose

    Ganz gleich welche Periode in der Geschichte als Referenz gewählt wird, zu keiner Zeit war die Lebenserwartung höher und die Kindersterblichkeit geringer. Die medizinische Versorgung war niemals weiter, die Bildung nie umfassender, die Mobilität nie besser und die Kommunikation nie unmittelbarer oder einfacher als heute. Auch die Emanzipation der Frau ist weiter denn je. Meinungsfreiheit ist zum allgemeinen Standard geworden, die Arbeitszeit hat sich verringert und die Anzahl an Urlaubstagen ist gestiegen. Auch global gesehen war das Leben früher nicht besser: Noch zu Beginn der 50er Jahre waren alle westlichen Industrienationen – nach heutigen Bewertungen – Entwicklungsländer.

    So ist trotz aller Unsicherheiten, Bedenken, negativen Berichterstattungen und großen Herausforderungen – vom Klimawandel über die Spaltung der Gesellschaft bis zum zunehmenden nationalen Denken – eines sicher: Das Leben in Zukunft wird besser sein als in der Vergangenheit. Die Welt, Europa, Deutschland und jeder einzelne Bürger wird sich weiterentwickeln. Es wird noch mehr Möglichkeiten geben und es werden Lösungen für Probleme gefunden werden. Wichtig ist dafür jedoch, die Errungenschaften, Chancen und Gegebenheiten stärker zu betonen, konstruktiv an Missständen zu arbeiten und positive Signale zu setzen.

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    Podcast, Staffel 3 - Folge 15

    Staffel 3, Folge 15

    Früher war alles besser! Oder nicht? Die Mehrheit der Deutschen würde lieber in der Vergangenheit leben, hätten sie die Wahl. Und ab 35 Jahren hören sie zudem auch noch auf, Zukunftspläne zu schmieden.

    Erfahre in dieser Folge nicht nur, wieso es sich lohnt die Zukunft zu wählen – denn früher war ganz sicher nicht alles besser – sondern auch warum es so wichtig ist, lebenslang zu träumen und zu planen.

    Zum Chart der Woche: https://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/chart-der-woche/

    Zum Podcast: https://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/#podcast

    Du hast Fragen? Schreib uns einfach eine E-Mail an guels@zukunftsfragen.de

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Die Welt im Wandel –
der Mensch im Mittelpunkt.

Mit unserer Forschung verfolgen wir das Ziel mit Optimismus zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft beizutragen.

Über die Stiftung

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