Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen stellt am 27. August 2024 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz den „Freizeit-Monitor 2024“ vor. Für die seit 1982 regelmäßig durchgeführte Untersuchung wurden im Juli und August 2024 über 3.000 repräsentativ ausgewählte Bürger ab 18 Jahren zu über 100 unterschiedlichen Freizeitaktivitäten befragt.
Kernergebnisse
- INTERNET: DAS DIGITALE TOR ZU UNSERER FREIZEITWELT
- ERHOLUNG: CHILLEN STATT PFLEGEN
- AUßERHAUSAKTIVITÄTEN: ERLEBNISDRANG STATT TRADITION
- ZWISCHENMENSCHLICHE KONTAKTE: DIGITAL STATT REAL
- SPORT: EIN NEUER BEWEGUNGSDRANG
- BLACKLIST: WAS 2024 GEMIEDEN WIRD UND WARUM
- FREIZEITWÜNSCHE: ENTSPANNEN, TREFFEN, BEWEGEN
INTERNET: DAS DIGITALE TOR ZU UNSERER FREIZEITWELT
In einer Welt, die zunehmend von digitalen Möglichkeiten bestimmt wird, hat sich das Internet als das zentrale Tor zur Freizeitwelt etabliert. Ob zum Informieren, zur Unterhaltung, zur sozialen Vernetzung oder zur Verhinderung von Langeweile – das Netz ist omnipräsent und spielt eine immer größere Rolle im täglichen Leben. Aktuell geben 97 Prozent der Bundesbürger an das Internet mindestens einmal pro Woche zu nutzen, womit es zur unangefochtenen Nummer eins unter den Freizeitaktivitäten wird.
„Das Internet ist allgegenwärtig – ob auf der Couch, im Bett oder unterwegs – und begleitet uns jederzeit. Entsprechend ist es mittlerweile ein unverzichtbarer Begleiter unserer Freizeit, ermöglicht es uns doch diese so zu gestalten, wie es unseren individuellen Bedürfnissen entspricht“, so Professor Dr. Ulrich Reinhardt, der Wissenschaftliche Leiter der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen.
Neben dem World Wide Web prägen weitere mediale Angebote die Top 10 der häufigsten Freizeitaktivitäten. Von mit dem Smartphone spielen, über das Fernsehen bis hin zum Musik hören, mit allen Angeboten vergeht die Freizeit wie im Flug.
Trotz der Dominanz der Medien schätzen viele Bürger ihre Erholungsphasen in den eigenen vier Wänden. Regenerative Tätigkeiten wie Ausschlafen, Chillen oder Nachdenken gehören für viele zum festen Bestandteil ihres Alltags, da sie maßgeblich zur Entschleunigung beitragen. Soziale Aktivitäten finden ebenfalls überwiegend im häuslichen Umfeld statt. Gespräche mit dem Partner sowie Treffen mit den Freunden oder Nachbarn sind weiterhin wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens, auch wenn Begegnungen insgesamt seltener geworden sind.
Die beliebtesten Freizeitaktivitäten 2024
Zuhause ist es doch am schönsten
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
*Alle Aktivitäten mit Nennung 50% und mehr
Daten als Tabelle
| Internet nutzen | 96,6 |
| Fernsehen | 84,3 |
| Musik hören | 82,1 |
| Mit Computer, Laptop, Tablet beschäftigen | 78,4 |
| Mit dem Smartphone spielen, surfen, chatten etc. | 77,5 |
| E-Mail lesen/ schreiben | 76,7 |
| Radio hören | 70,7 |
| Seinen Gedanken nachgehen | 69,1 |
| Social Media nutzen | 68,3 |
| Backen oder kochen | 65,6 |
| Über wichtige Dinge reden | 64,8 |
| Gemeinsame Zeit mit dem PartnerIn verbringen | 64,4 |
| Telefonieren von zu Hause aus | 60,3 |
| Faulenzen, Nichtstun, chillen | 59,6 |
| Kaffeetrinken/ Kuchen essen | 59,6 |
| Ausschlafen | 57,3 |
| Mobil telefonieren/ unterwegs telefonieren | 55 |
| Streamingangebote nutzen (z.B. Netflix, Amazon Prime) | 54,1 |
| Spazieren gehen | 53,8 |
| In der Natur aufhalten | 52 |
| Etwas für die eigene Gesundheit tun | 51,9 |
| YouTube Videos schauen | 49,6 |
ERHOLUNG: CHILLEN STATT PFLEGEN
In einer Zeit, in der Stress und Schnelllebigkeit das tägliche Leben charakterisieren, verändern sich auch die regenerativen Freizeitaktivitäten. Während einst die eigene Pflege oder auch das Ausschlafen eine große Rolle gespielt haben, entschleunigen gegenwärtig viele Bürger ganz bewusst beim Nichtstun – sie wollen dabei abschalten und sich höchsten leicht berieseln lassen. Trotz der Vorzüge, die diese Aktivität bietet, bleibt der Wunsch nach noch mehr Erholung unerfüllt, da viele sich durch FOMO und gesellschaftlichen Druck gehemmt fühlen und sich nicht wirklich Zeit für sich selbst nehmen. Wichtig für die Erholung wäre aktives und bewusstes Nichtstun ohne schlechtes Gewissen.
Regenerative Freizeitaktivitäten im 10-Jahresvergleich
Weniger pflegen, mehr chillen
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
Daten als Tabelle
| 2014 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Faulenzen, Nichtstun, Chillen | 47 | 60 | +13 |
| Buch lesen | 33 | 34 | +1 |
| Mittagsschlaf halten | 32 | 31 | -1 |
| Kreuzworträtsel / Sudoku | 21 | 20 | -1 |
| Eigenen Gedanken nachgehen | 71 | 69 | -2 |
| Kaffee trinken/ Kuchen essen | 63 | 60 | -3 |
| Ausschlafen | 65 | 57 | -8 |
| In Ruhe pflegen | 61 | 34 | -27 |
AUßERHAUSAKTIVITÄTEN: ERLEBNISDRANG STATT TRADITION
Im 10-Jahresvergleich zeigt sich bei einigen Außerhausbeschäftigungen eine Zunahme. Besonders Tagesausflüge und Wochenendfahrten erfreuen sich wachsender Beliebtheit, und zeigen ein gesteigertes Bedürfnis nach erlebnisorientierten Unternehmungen. Auch der Besuch von Restaurants und Flohmärkten sowie ehrenamtliche Tätigkeiten haben zugenommen. Sie verdeutlichen die zunehmende Bedeutung von sozialer Interaktion in der Freizeit.
Leicht rückläufig sind dagegen Freizeitbeschäftigungen wie cruisen mit dem Auto / Motorrad, Vereinsaktivitäten oder der regelmäßige Besuch von Gottesdiensten, Kneipen oder Shopping-Centern. Gemeinsam ist diesen Aktivitäten, dass sie eher als traditionell, bekannt und gewöhnlich wahrgenommen werden und nicht mit neu, ungewöhnlich oder spannend assoziiert werden.
Außerhausbeschäftigungen im 10-Jahresvergleich
Von je 100 Befragten üben als außerhäusliche Aktivität (wenigstens einmal pro Monat) aus:
Repräsentativbefragung von 3.000 Personen. ab 18 J. in Deutschland,Jul. / Aug. 2024 www.stiftungfuerzukunftsfragen.de Daten als Tabelle
Außerhausbeschäftigungen im 10-Jahresvergleich — Von je 100 Befragten üben als außerhäusliche Aktivität (wenigstens einmal pro Monat) aus:
2014 2024 Veränderung
Tagesausflug machen 25 38 +13
Wochenendfahrt 5 14 +9
Essen gehen / Restaurant besuchen 47 55 +8
Auf Flohmarkt gehen 7 15 +8
Ehrenamtliches Engagement 18 23 +5
Gartenarbeit oder Urban Gardening 49 53 +4
Einkaufsbummel machen 47 46 -1
In einem Verein aktiv sein 27 26 -1
Gottesdienst / Kirche besuchen 13 12 -1
Zum Stammtisch gehen 18 16 -2
In ein Einkaufscenter gehen 47 44 -3
Cruisen (mit dem Auto / Motorrad) 50 46 -4
In die Kneipe gehen 36 27 -9
Grafik herunterladen:PNG
Außerhausbeschäftigungen im 10-Jahresvergleich
Von je 100 Befragten üben als außerhäusliche Aktivität (wenigstens einmal pro Monat) aus:
Daten als Tabelle
| 2014 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Tagesausflug machen | 25 | 38 | +13 |
| Wochenendfahrt | 5 | 14 | +9 |
| Essen gehen / Restaurant besuchen | 47 | 55 | +8 |
| Auf Flohmarkt gehen | 7 | 15 | +8 |
| Ehrenamtliches Engagement | 18 | 23 | +5 |
| Gartenarbeit oder Urban Gardening | 49 | 53 | +4 |
| Einkaufsbummel machen | 47 | 46 | -1 |
| In einem Verein aktiv sein | 27 | 26 | -1 |
| Gottesdienst / Kirche besuchen | 13 | 12 | -1 |
| Zum Stammtisch gehen | 18 | 16 | -2 |
| In ein Einkaufscenter gehen | 47 | 44 | -3 |
| Cruisen (mit dem Auto / Motorrad) | 50 | 46 | -4 |
| In die Kneipe gehen | 36 | 27 | -9 |
ZWISCHENMENSCHLICHE KONTAKTE: DIGITAL STATT REAL
Zwischenmenschlicher Kontakte nehmen tendenziell eher ab. Während die technologischen Möglichkeiten zur Vernetzung immer umfassenden werden, nehmen persönliche Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten im realen Leben ab. Treffen mit Freunden und Nachbarn oder gemeinsame Zeit mit dem Partner sind seltener geworden. Dies spiegelt nicht nur die wachsenden Anforderungen und die zunehmende Hektik des gegenwärtigen Lebens wider, sondern erneut auch eine Verschiebung hin zu individuelleren und oft digitalisierten Formen des sozialen Austauschs. In einer Zeit ständiger Erreichbarkeit und dem Fokus auf Effizienz verliert die persönliche Nähe paradoxerweise an Wert.
Gleichzeitig offenbart diese Entwicklung eine grundlegende Veränderung in der Bedeutung von Freizeit und zwischenmenschlichen Beziehungen. Die einst so wichtigen sozialen Rituale, wie das Plaudern mit Nachbarn oder die Zeit mit Freunden, verlieren an Relevanz. Für die Zukunft gilt es eine Balance zwischen digitaler Vernetzung und realem menschlichen Kontakt zu finden, um so die wachsende Distanz zu überwinden und die sozialen Bindungen in einer immer schnelllebigeren Zeit zu stärken.
Soziale Kontakte im 10-Jahresvergleich
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
Repräsentativbefragung von 3.000 Personen. ab 18 J. in Deutschland,Jul. / Aug. 2024 www.stiftungfuerzukunftsfragen.de Daten als Tabelle
Soziale Kontakte im 10-Jahresvergleich — Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
2014 2024 Veränderung
Einladen oder eingeladen werden 7 10 +3
Freunde oder Bekannte zu Hause treffen 17 19 +2
Etwas mit Freunden unternehmen 17 18 +1
Sex / Erotik 32 32 0
Mit Kindern etwas machen / unternehmen 28 27 -1
Gemeinsame Zeit mit Partner/in 68 64 -2
Mit Enkeln / Großeltern etwas machen 19 13 -4
Mit Nachbarn treffen / plaudern 43 33 -10
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Soziale Kontakte im 10-Jahresvergleich
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
Daten als Tabelle
| 2014 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Einladen oder eingeladen werden | 7 | 10 | +3 |
| Freunde oder Bekannte zu Hause treffen | 17 | 19 | +2 |
| Etwas mit Freunden unternehmen | 17 | 18 | +1 |
| Sex / Erotik | 32 | 32 | 0 |
| Mit Kindern etwas machen / unternehmen | 28 | 27 | -1 |
| Gemeinsame Zeit mit Partner/in | 68 | 64 | -2 |
| Mit Enkeln / Großeltern etwas machen | 19 | 13 | -4 |
| Mit Nachbarn treffen / plaudern | 43 | 33 | -10 |
SPORT: EIN NEUER BEWEGUNGSDRANG
Im Vergleich der letzten zehn Jahre zeigt sich ein deutlicher Trend hin zu einem aktiveren und gesundheitsbewussteren Lebensstil. Spazierengehen oder andere sportliche Aktivitäten sind für viele Bürger zu festen Bestandteilen der Freizeit geworden. Dies zeigt deutlich wie das Bedürfnis nach Bewegung stetig wächst, gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung und dem damit verbundenen langen Sitzen vor Bildschirmen, ist ein Kontrastprogramm in der Freizeit essentiell. Auffällig ist hierbei die wachsende Popularität von Fitnessstudios, Jogging und Schwimmen. Diese Aktivitäten werden heute fast doppelt so oft regelmäßig ausgeübt als noch vor zehn Jahren. Dieses zeigt den Wandel hin zu einer Gesellschaft, in der körperliche Fitness und der Erhalt der eigenen Gesundheit einen zunehmenden Stellenwert einnehmen. Zudem wächst der Wunsch nach Flexibilität und Unabhängigkeit, denn mittlerweile ist fast jeder Dritte auch zu Hause sportlich aktiv.
Sportliche Aktivitäten im 10-Jahresvergleich
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
Daten als Tabelle
| 2014 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Spazieren gehen | 39 | 54 | +15 |
| Sport treiben | 36 | 47 | +11 |
| Fitnessstudio besuchen | 9 | 18 | +9 |
| Jogging o.ä. | 11 | 19 | +8 |
| Etwas für die Gesundheit tun | 44 | 52 | +8 |
| Baden oder Schwimmen gehen | 7 | 12 | +5 |
| Fahrrad fahren | 34 | 31 | -3 |
| Sport zu Hause treiben | n.B. | 30 |
BLACKLIST: WAS GEMIEDEN WIRD UND WARUM
Mit der Zunahme von Freizeitangeboten und Möglichkeiten wächst der Druck auf viele traditionelle Aktivitäten. So ist der Besuch von Spielhallen und Stammtischen, der Gang in Fitnessstudios oder Discotheken, Das Engagement in Vereinen oder den Kirchen für die Mehrheit der Bundesbürger nicht mehr attraktiv. Reinhardt: „Es zeigt sich ein verändertes Verständnis von Freizeit: Weg von traditionellen Formen der Beschäftigung hin zu individuelleren, oft digital geprägten Erfahrungen. Viele Bürger meiden Aktivitäten, die entweder mit festen Verpflichtungen oder sozialen Normen verbunden sind“.
Die Blacklist der Freizeitaktivitäten 2024
Von je 100 Befragten sagen, sie üben diese Freizeitaktivität nie aus:
Daten als Tabelle
| NIE | |
|---|---|
| Spielhalle/ Wettbüro besuchen | 82,7 |
| Ins Autokino oder zum Autokonzert fahren | 79,2 |
| Tagebuch/ Bullet Journal führen | 77 |
| Zum Stammtisch gehen | 69 |
| Fitnessstudio besuchen | 64,9 |
| Camping | 61,2 |
| In einem Verein aktiv sein | 60,4 |
| An einem virtuellen Event teilnehmen | 59,5 |
| Gottesdienst / Kirche besuchen | 58,4 |
| E-Books lesen | 57,8 |
| Disco oder Club besuchen | 57,5 |
| Handarbeiten | 55,1 |
| Sich ehrenamtlich engagieren | 53,6 |
| Theater/ Oper/ Klassikkonzert/ Ballett | 50,7 |
| Mit den Enkeln bzw. Großeltern etwas machen | 50,5 |
| Jogging, Nordic Walking | 49,7 |
| In der Freizeit etwas für die Arbeit tun | 47,1 |
| In ein Musical gehen | 47,1 |
| Podcasts/ Hörbücher hören | 45,3 |
| Sich künstlerisch beschäftigen | 45,1 |
| Videospiele spielen | 41,1 |
FREIZEITWÜNSCHE: ENTSPANNEN, TREFFEN, BEWEGEN
Bei der Frage, welche Aktivitäten die Bundesbürger gerne häufiger ausüben wollen, werden neben regenerativen und sozialen vor allem aktive Tätigkeiten genannt. Mehr Zeit für mediale Aktivitäten wünscht sich kaum jemand. So äußern viele Bürger den Wunsch, mehr Zeit für erholsame Aktivitäten zu haben. Dazu zählen u.a. das Ausschlafen, entspannende Tätigkeiten wie ein Buch lesen oder sich in Ruhe pflegen. In den Freizeitwünschen zeigt sich zum einen das Bedürfnis nach persönlicher Regeneration und einem Ausgleich zu den Anforderungen im Beruf, aber auch in andere Freizeitbereichen.
Zum anderen aber auch das Bedürfnis nach mehr sozialen Beziehungen zum Beispiel durch gemeinsame Erlebnisse mit Freunden und dem Partner, sei es durch Treffen zuhause oder außerhaus, da diese in Zeiten von Homeoffice und zunehmender Individualisierung oft zu kurz kommen. Viele Bürger suchen nach mehr Nähe und gemeinsamer Zeit, um gemeinsam zu lachen, etwas zu erleben oder in Ruhe zu reden.
Am größten ist der Wunsch der Bürger jedoch nach einer aktiveren Freizeitgestaltung. Ob Spaziergänge, Tagesausflüge, Wochenendtrips oder sportliche Aktivitäten – viele möchten ihre Freizeit aktiver und bewegungsreicher gestalten. Die Natur bietet hierbei nicht nur einen Ausgleich zum oft bewegungsarmen Alltag, sondern auch eine Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und neue Energie zu tanken.
Fazit von Reinhardt: „Die Bürger suchen verstärkt nach Erholung, sozialer Nähe und aktiven Erlebnissen. Diese Wünsche stehen im Kontrast zur oft digitalen und hektischen Realität und unterstreichen den Wunsch nach Balance und Wohlbefinden in einer schnelllebigen Welt. Wichtig ist jetzt diese Freizeitwünsche auch häufiger umzusetzen und selbst etwas im Freizeitverhalten zu verändern.“
Was die Deutschen gerne häufiger machen würden
Wunsch nach mehr Aktivität
Von je 100 Befragten sagen, sie würden gerne häufiger folgende Freizeitaktivität ausüben:
Daten als Tabelle
| Ausschlafen | 73 |
| Spontan das tun, wozu man gerade Lust hat | 73,4 |
| In der Natur aufhalten | 73 |
| Etwas für die eigene Gesundheit tun | 73 |
| Tagesausflug machen | 70 |
| Spazieren gehen | 66 |
| Wochenendtrip (mit Übernachtung) | 66 |
| Ausserhäuslich etwas mit Freunden unternehmen | 65 |
| Einem persönlichen Hobby nachgehen | 65 |
| Gemeinsame Zeit mit dem/ der PartnerIn | 62 |
| Baden oder Schwimmen gehen | 61 |
| Essen gehen / Restaurant besuchen | 61 |
| Mit Freunden oder Bekannten zu Hause treffen | 60 |
| Sich in Ruhe pflegen | 60 |
| Buch lesen | 60 |


