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Digitalkompetenz als Schlüssel

Von je 100 Befragten sagen: „Digitale Kompetenz und kritischer Umgang mit Informationen sind besonders wichtig, damit die nachkommenden Generationen in Zukunft ihr Leben sinnerfüllt und erfolgreich gestalten können.“

Gesamt 29 Männer 32 Frauen 26 niedr. Bildung 19 höhere Bildung 37
Online Repräsentativbefragung von 2.000 Personen ab 18 Jahren durch die GfK in Deutschland
Daten als Tabelle
Digitalkompetenz als Schlüssel — Von je 100 Befragten sagen: „Digitale Kompetenz und kritischer Umgang mit Informationen sind besonders wichtig, damit die nachkommenden Generationen in Zukunft ihr Leben sinnerfüllt und erfolgreich gestalten können.“
Gesamt 29
Männer32
Frauen26
niedr. Bildung19
höhere Bildung37
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Ergebnis

Digitale Kompetenz sowie der kritische Umgang mit Informationen werden zunehmend als unverzichtbare Zukunftsfähigkeiten angesehen. 29 Prozent der Bevölkerung halten diese Fähigkeiten für besonders wichtig, damit kommende Generationen ihr Leben sinnerfüllt und erfolgreich gestalten können. Unterschiede zeigen sich vor allem nach Bildungsstand: Während 37 Prozent der Befragten mit höherer Bildung diese Ansicht teilen, sind es unter jenen mit niedriger Bildung lediglich 20 Prozent. Auch nach Geschlecht zeigen sich Differenzen – Männer (32 Prozent) stimmen dieser Aussage häufiger zu als Frauen (26 Prozent).

Gründe

Die digitale Welt ist längst Teil des Alltags – ob im Beruf, beim Einkaufen oder in der Freizeit. Doch der kompetente Umgang mit Informationen im Netz erfordert mehr als technisches Know-how. Es geht um die Fähigkeit, Quellen einzuordnen, Desinformationen zu erkennen und sich sicher in einer zunehmend automatisierten, KI-gesteuerten Welt zu bewegen. Viele Bürger unterschätzen dabei die Herausforderungen der digitalen Transformation. Gerade jüngere Menschen, die mit Smartphone und Social Media aufgewachsen sind, verfügen nicht automatisch über die notwendigen Kompetenzen. Algorithmen beeinflussen Meinungen, KI-generierte Inhalte werden nicht immer erkannt – und wer hier nicht mitdenken kann, läuft Gefahr, manipulierbar zu werden.

Prognose

Digitale Kompetenz wird sich in den kommenden Jahren als unverzichtbare Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe etablieren – vergleichbar mit Lesen und Schreiben. Bildungseinrichtungen, Politik und Gesellschaft stehen vor der Aufgabe, digitale Bildung systematisch zu verankern und flächendeckend zugänglich zu machen. Denn nur wer digitale Systeme durchschaut, kann souveräne Entscheidungen treffen, kreative Potenziale nutzen und sich aktiv einbringen. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass digitale Kompetenz nicht zum nächsten sozialen Selektionskriterium wird. Ziel muss es sein, allen Bürgern – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft – die Chance zu geben, sich in der digitalen Welt sicher und bewusst zu bewegen.

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Ihre Ansprechpartnerin

Ayaan Güls
Pressesprecherin

Tel. 040/4151-2264
Fax 040/4151-2091
guels@zukunftsfragen.de

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