(inkl. Grafiken wenn vorhanden)

Was wird aus uns?

Von je 100 Befragten sagen: "Die Digitalisierung verändert auch unsere Arbeitswelt. Dabei wird die Technik immer mehr Aufgaben des Menschen übernehmen. Einige Berufe, wie z.B. Verkäuferin, wird es deshalb in den nächsten 20 Jahren nicht mehr geben."

2025 63 LEBENSPHASE Jugendliche 66 Junge Erwachsene 64 Singles 66 Paare 69 Familien 66 Jungsenioren 62 Ruheständler 57
Online Repräsentativbefragung von 2.000 Personen ab 18 Jahren durch die GfK in Deutschland
Daten als Tabelle
Was wird aus uns? — Von je 100 Befragten sagen: "Die Digitalisierung verändert auch unsere Arbeitswelt. Dabei wird die Technik immer mehr Aufgaben des Menschen übernehmen. Einige Berufe, wie z.B. Verkäuferin, wird es deshalb in den nächsten 20 Jahren nicht mehr geben."
202563
LEBENSPHASE
Jugendliche66
Junge Erwachsene64
Singles66
Paare69
Familien66
Jungsenioren62
Ruheständler57
Grafik herunterladen:PNG

Ergebnis

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend – und wird von der Mehrheit der Bevölkerung mit gemischten Gefühlen betrachtet. 63 Prozent der Bundesbürger gehen davon aus, dass technologische Entwicklungen langfristig alle Berufsfelder beeinflussen werden. Gleichzeitig herrscht Unsicherheit, inwieweit der eigene Arbeitsplatz betroffen ist. Die Sorge vor dem Verlust durch Automatisierung steht der Hoffnung auf neue Berufschancen gegenüber. Zwischen Faszination für den Fortschritt und der Angst vor Verdrängung entsteht ein Spannungsfeld, das die Zukunft der Erwerbsarbeit prägt.

Gründe

Nicht alle Berufe sind im gleichen Maße von der Digitalisierung betroffen. Tätigkeiten mit hohem Automatisierungspotenzial wie in Buchhaltung oder Logistik verändern sich stärker als personenbezogene Berufe etwa im Handwerk, in der Gastronomie oder der Kultur. Chancen entstehen insbesondere dort, wo neue Berufsfelder entstehen – als KI-Trainer oder Datenethiker. Dabei gewinnen neben technischen vor allem soziale und adaptive Kompetenzen an Bedeutung. Die Fähigkeit, sich fortlaufend neues Wissen anzueignen und mit Veränderungen umzugehen, wird zur zentralen Voraussetzung für langfristige Beschäftigungsfähigkeit. Lernen ist dabei weniger das Aneignen von Fakten als der dauerhafte Prozess persönlicher Weiterentwicklung.

Prognose

Die Zukunft der Arbeit ist kein Wettlauf zwischen Mensch und Maschine, sondern ein Zusammenspiel beider. Während Technik monotone und wiederholende Aufgaben übernimmt, kann sich der Mensch auf kreative, empathische und strategische Tätigkeiten konzentrieren. Berufsbilder werden flexibler, Übergänge zwischen Festanstellung und Selbstständigkeit fließender. Der Wunsch nach Selbstbestimmung und besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird weiter zunehmen. Gleichzeitig wächst die Gefahr einer digitalen Spaltung – Bildung und Weiterbildung werden daher zur gesellschaftlichen Schlüsselaufgabe, um Teilhabe für alle zu ermöglichen.

Ihre Ansprechpartnerin

Ayaan Güls
Pressesprecherin

Tel. 040/4151-2264
Fax 040/4151-2091
guels@zukunftsfragen.de

Beitrag teilen: