42. Deutsche Tourismusanalyse 2026
Trotz wirtschaftlicher Belastungen, gesellschaftlicher Konflikte und einer angespannten Grundstimmung nimmt die Häufigkeit von Reisen weiter zu, und dabei wird mehr Geld ausgegeben als je zuvor.
Trotz wirtschaftlicher Belastungen, gesellschaftlicher Konflikte und einer angespannten Grundstimmung nimmt die Häufigkeit von Reisen weiter zu, und dabei wird mehr Geld ausgegeben als je zuvor.
Arbeit als sinnstiftende Lebensaufgabe verliert an Bedeutung. Immer mehr Bürger streben nach einer Balance zwischen Selbstverwirklichung und Lebensqualität. Besonders junge Menschen rücken Genuss und Freiheit stärker in den Mittelpunkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der gemeinnützigen STIFTUNG FÜR ZUKUNFTSFRAGEN, für die über 2.000 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ befragt wurden.
Die Angst vor gesellschaftlicher Spaltung ist deutlich gestiegen, aber die objektiven Probleme sind gleichgeblieben. Zu diesem Ergebnis kommt die neuste Untersuchung der gemeinnützigen Stiftung für Zukunftsfragen für die 2.000 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ befragt wurden. Während der wirtschaftliche Pessimismus und der Vertrauensverlust gegenüber Politikern sich kaum verändert haben, hat sich die Hoffnung auf ein Zusammenwachsen innerhalb der Gesellschaft halbiert. Damit einher hat sich auch die Zukunftsangst deutlich erhöht.
Die Freizeit der Deutschen findet zunehmend „on demand“ statt – ein zentrales Ergebnis des aktuellen Freizeitmonitors 2025. Für die von der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen seit 40 Jahren durchgeführte Langzeitstudie wurden im Juni dieses Jahres über 3.000 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ zu ihrem Freizeitverhalten und ihrer Zufriedenheit damit befragt. Die detaillierte Auswertung zeigt mehrere strukturelle Veränderungen: Während der Medienkonsum digitaler und persönlicher wird, gewinnen sportliche Aktivitäten und einfache Formen der Erholung wie Spazierengehen oder Lesen an Bedeutung – klassische Sozialkontakte hingegen nehmen leicht ab.
Reisen ist und bleibt ein Sehnsuchtsort – doch wie, wann und mit welchem Anspruch verreisen die Deutschen heute wirklich? Die neuste Tourismusstudie offenbart: Zwischen Individualisierung, digitalen Einflüssen und wachsendem Klimabewusstsein ist ein neues Spannungsfeld entstanden.
Nur ein ausgewogenes Zusammenspiel von individueller Initiative und kollektiver Verantwortung kann eine Gesellschaft resilient halten. Die Fähigkeit zur Kooperation entscheidet dabei nicht nur über den Erfolg bei der Bewältigung aktueller Krisen, sondern bildet auch die Grundlage für eine lebenswerte Zukunft.
Deutsche Tourismusanalyse 2025 Krisenstimmung – aber nicht auf Reisen Kernergebnisse Reisefrequenz steigt weiter [...]
Die globalen Herausforderungen – von Kriegen und Klimawandel über ungelöste nationale Probleme bis hin zu wirtschaftlichen Unsicherheiten, der anhaltenden Inflation und Migrationsfragen – prägen die Stimmungslage der Bundesbürger. Zusätzliche politische Unsicherheiten, etwa die vorgezogenen Neuwahlen, verstärken diesen Eindruck. Eine aktuelle repräsentative Umfrage der gemeinnützigen BAT-Stiftung für Zukunftsfragen zeigt, dass knapp zwei Drittel der Bürger mit Sorgen und Ängsten in die kommenden zwölf Monate blicken. Nur 37 Prozent äußern Zuversicht.
In einer Zeit, in der das eigene Zuhause zunehmend an Bedeutung gewinnt, nimmt die Bereitschaft der Bürger ab, lange Wege für Freizeitaktivitäten in Kauf zu nehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der gemeinnützigen Stiftung für Zukunftsfragen, für die über 3.000 Personen ab 18 Jahren repräsentativ befragt wurden.
Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen stellt am 27. August 2024 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz [...]