42. Deutsche Tourismusanalyse 2026
Trotz wirtschaftlicher Belastungen, gesellschaftlicher Konflikte und einer angespannten Grundstimmung nimmt die Häufigkeit von Reisen weiter zu, und dabei wird mehr Geld ausgegeben als je zuvor.
Trotz wirtschaftlicher Belastungen, gesellschaftlicher Konflikte und einer angespannten Grundstimmung nimmt die Häufigkeit von Reisen weiter zu, und dabei wird mehr Geld ausgegeben als je zuvor.
Arbeit als sinnstiftende Lebensaufgabe verliert an Bedeutung. Immer mehr Bürger streben nach einer Balance zwischen Selbstverwirklichung und Lebensqualität. Besonders junge Menschen rücken Genuss und Freiheit stärker in den Mittelpunkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der gemeinnützigen STIFTUNG FÜR ZUKUNFTSFRAGEN, für die über 2.000 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ befragt wurden.
Die Angst vor gesellschaftlicher Spaltung ist deutlich gestiegen, aber die objektiven Probleme sind gleichgeblieben. Zu diesem Ergebnis kommt die neuste Untersuchung der gemeinnützigen Stiftung für Zukunftsfragen für die 2.000 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ befragt wurden. Während der wirtschaftliche Pessimismus und der Vertrauensverlust gegenüber Politikern sich kaum verändert haben, hat sich die Hoffnung auf ein Zusammenwachsen innerhalb der Gesellschaft halbiert. Damit einher hat sich auch die Zukunftsangst deutlich erhöht.
Über 35 Millionen Haustiere leben in Deutschland – sie geben Halt, spenden Nähe und prägen unseren Alltag stärker, als man denkt. Doch was sagt unsere Tierliebe über uns als Gesellschaft aus? Erfahre in dieser Folge, warum sich immer mehr Menschen regelmäßig mit Tieren beschäftigen, wie Haustiere helfen, Einsamkeit und Stress zu lindern – und welche Entwicklungen unsere Beziehung zu ihnen künftig verändern werden: Von Insektenfutter und digitalen Gesundheits-Trackern bis zu Roboterhunden und tierfreundlichen Pflegeheimen.
Sie sind emotionale Anker, Strukturgeber und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus: Haustiere haben in Deutschland durchaus eine gesellschaftliche Bedeutung, die oft unterschätzt wird. Die Zahlen zeigen: Über 35 Millionen Haustiere leben in deutschen Haushalten, und ihr Einfluss auf unseren Alltag und unsere Psyche ist enorm. Inwiefern Haustiere heute zu einem wichtigen Lebenskonzept geworden sind und welche Rolle sie zukünftig spielen könnten, beleuchten wir im aktuellen Chart der Woche.
Die Pflege von Angehörigen findet oft im Verborgenen statt, wird aber zunehmend zur Stütze unseres Sozialsystems. Fast jeder fünfte Bundesbürger übernimmt mittlerweile regelmäßig Sorgearbeit – oft unbezahlt und neben dem Beruf. Angesichts des demografischen Wandels stellt sich die dringende Frage, wie diese Leistung künftig honoriert und durch neue Modelle unterstützt werden kann.
Pflege ist mehr als ein Job – sie ist gelebte Verantwortung im Alltag. Millionen Menschen kümmern sich regelmäßig um ihre Angehörigen, meist still und ohne große Worte. Doch wie oft passiert das eigentlich – und wie verändert sich Pflege in einer alternden Gesellschaft? Erfahre in dieser Folge, warum Sorgearbeit oft unsichtbar bleibt, wieso Frauen und Menschen auf dem Land besonders häufig einspringen – und wie neue Ideen, digitale Hilfen und gesellschaftliche Anerkennung das Pflegesystem von morgen stärken können.
Fast alle sehen sich selbst als verantwortungsvoll – doch nur wenige glauben, dass andere es auch sind. Wie kommt diese Kluft zwischen Eigen- und Fremdbild zustande? Und was erwarten wir eigentlich von Unternehmen, der Politik und unserer Nachbarschaft? Erfahre in dieser Folge, warum der Blick auf andere oft zu negativ ausfällt, welche Rolle Medien, Erziehung und Vorbilder dabei spielen – und wie ein Perspektivwechsel mehr Vertrauen, mehr Engagement und mehr gemeinsame Verantwortung möglich macht.
Die Bereitschaft zur gesellschaftlichen Eigeninitiative wird von den Bundesbürgern zunehmend skeptisch beurteilt. Aktuell stimmen lediglich 28 Prozent der Aussage zu, dass viele Menschen bereit sind, selbst aktiv zu werden, anstatt Probleme dem Staat zu überlassen. Im Vergleich zum Jahr 2009, als noch 40 Prozent dieser Ansicht waren, ist dies ein deutlicher Rückgang. Dieser offenbart eine eklatante Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung anderer und der Einschätzung der eigenen Person.
Viele sagen: Die Gesellschaft wird egoistischer. Doch die Zahlen zeigen etwas anderes – besonders im Privaten helfen wir uns heute mehr denn je. Doch wofür übernehmen wir konkret Verantwortung? Und wie verändert sich Engagement im digitalen Alltag? Erfahre in dieser Folge, warum stille Hilfe oft übersehen wird, weshalb sich gerade junge Menschen neu engagieren – und wie Verantwortung in Zukunft flexibler, persönlicher und gemeinschaftlicher organisiert werden könnte.